Südostasien

Mekong-Delta und Roller-Minh-City, Vietnam


10.04.2018 – 17.04.2018

Am 10. April wurden wir dann nach einem Frühstück abgeholt, denn unser Ziel war Can Tho, im Mekong-Delta von Vietnam. Wieder lag ein langer anstrengender Tag in diversen Bussen vor uns.

Mit einem Minivan ging es zur vietnamesischen Grenze. Dort warteten wir eine ganze Weile, bis wir den Ausreisestempel von Kambodscha und schließlich den Einreisestempel von Vietnam hatten. Da wir nur eine Woche bleiben würden, bekamen wir den kostenfreien Zutritt ins Land, für Deutsche bekommt man 15 Tage kostenlosen Zutritt nach Vietnam. Für eine Körpertemperatur-Messung sollten wir dort übrigens jeder einen Dollar zahlen. Die spinnen echt, haben das natürlich nicht bezahlt Haben denen unsere letzten Kambodschanischen Riel hin geworfen, die keinen Wert hatten und sind einfach weiter gegangen, abzocken lassen wir uns nicht!

Nachdem wir in Vietnam waren, ging es mit einem weiteren Minivan weiter Richtung Ha Tien Stadt, wo wir am Busbahnhof raus geworfen wurden. Dort mussten wir knapp 2 Stunden warten, bis unser Bus in Richtung Can Tho weiter fuhr. Die Zeit verbrachten wir mit einem älteren französischem Pärchen, die auch das gleiche Ziel hatten und ich konnte meine Französischkenntnisse mal wieder etwas auffrischen. Die beiden waren bestimmt schon um die 70 und liefen mit Backpacks rum und reisten durch Kambodscha und Vietnam! So cool, ich hoffe sehr, dass wir in dem Alter auch noch so rüstig sein werden und sowas machen können!

Endlich ging die Fahrt dann weiter und nach endlos erscheinender Zeit, kamen wir endlich in Can Tho an. Natürlich lag die Busstation wieder extrem weit außerhalb und wir wurden direkt wieder von Taxifahrern belagert. Die Preise die uns angeboten wurden, waren allerdings extrem übertrieben und somit buckelten wir die Rucksäcke und wollten schon mal ein bisschen Strecke gut machen, denn unser Hotel lag etwa 5 km entfernt von der Busstation. Wir liefen etwa 2,5 Kilometer und dann brauchte ich erstmal ne Pause. Ich hatte dank diverser Souvenirs etwa 20 kg auf dem Rücken und mein kleiner Rucksack den ich vorne trage, hatte bestimmt auch um die 8 kg, dank Laptop, Kameraausstattung und Buch und ich war am Dauerschwitzen! Ein Taxifahrer hielt dann an und er bot uns einen guten Preis an und wir ließen uns die letzten paar Kilometer zum Hotel fahren.

Dort checkten wir schnell ein und fanden ein sehr großes, sauberes Zimmer mit Klimaanlage, Kühlschrank, großem Badezimmer und Balkon vor.

Unsere Mägen knurrten so laut, dass sie wahrscheinlich in Hanoi gehört worden sind, also gingen wir dann nochmal raus, obwohl wir beide total platt waren.

Mussten zum Glück nicht weit laufen und fanden einen Streetfood-Stand, wo es unsere geliebte Pho Suppe gab! Bestellten dazu Bier und genossen es, endlich wieder in Vietnam zu sein. Auch hier war ich nun zum Dritten Mal und für mich ist es eins der schönsten Länder in Südostasien!

Genossen die leckere Suppe, die wir mit viel Chili, Koriander und Limetten selbst verfeinern konnten und pappsatt ging es dann zurück ins Hotel, wo wir direkt ins Bett fielen. In Can Tho gab es übrigens kaum westliche Touristen, wir wurden also wieder totaaaal angestarrt, als wären wir Außerirdische haha.

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Am nächsten Morgen, buchten wir zuerst einen Ausflug ins Mekong-Delta für den nächsten Tag und dann wollten wir die Stadt ein wenig entdecken.

Suchten erstmal eine ganze Weile nach unserem anderen Lieblingsessen Vietnams, den Banh Mi! Das sind vietnamesische Baguettes, die mit allerhand Zeugs gefüllt werden und einfach nur traumhaft lecker und spottbillig sind! Fanden leider keinen Stand, aber dafür die Post, wo wir eigentlich Briefmarken für unsere Postkarten aus Kambodscha kaufen wollten. In Kampot gab es nämlich keine mehr zu kaufen und in Kep hatten wir keine Zeit mehr dazu. Leider hatten die nur Briefmarken, die eine kleine Währung hatten und somit hätten wir ca. 6 Stück auf eine Karte kleben müssen und der ganze Text wäre weg gewesen, also kauften wir da keine. Wollten uns auch über Paketpreise nach Deutschland informieren, aber die haben uns leider nicht verstanden und wir sie auch nicht, also war das wohl eher ein Flopp. Dann suchten wir weiter und weiter nach Banh mi und als wir schon fast aufgeben wollten, fanden wir dann endlich den ersehnten Stand! Deckten uns dort gleich ein und dann liefen wir erstmal zurück zum Hotel, um endlich zu frühstücken. Mittlerweile war es auch schon früher Nachmittag! Genossen also im Zimmer dann erstmal unser lecker Mahl, pimpten das Baguette noch mit Schmierkäse und Tuong Ot  auf (unserer Lieblings-Chili-Soße aus Vietnam) und entspannten ne Runde.

Dann ging es weiter in die zweite Runde, wir gingen wieder in Richtung Stadt und schlenderten über die Märkte und Marco fand dann noch nen günstigen Friseur, wo er sich die Matte abrasieren ließ. Ich war weniger begeistert, denn ich mag seine Haare voll, aber ich kann mich ja schlecht beschweren, hatte ich doch erst 2 Monate zuvor meine Mähne abschneiden lassen, wegen der Hitze hehe. Dann ging es noch in ein Einkaufszentrum, weil ich ein neues Ladekabel für mein Handy brauchte.  Auf dem Rückweg zum Hotel, kamen wir noch bei nem Markt vorbei, wo wir für Marco neue Schuhe kauften und außerdem ein paar rote Drachenfrüchte erstanden, dann deckten wir uns noch mit Bierchen und Banh mi ein und verbrachten einen entspannten Abend auf dem Balkon, mit viel Musik und Gequatsche. Übrigens ist der Verzehr von den roten Drachenfrüchten nicht so angenehm, wie der der weissen. Man sieht aus wie ein Zombie (da man dann überall rote Flecken um den Mund hat) und der Klogang am nächsten Tag wird dann auch erstmal zur Überraschung, denn alles ist lila!!!! Der Schock des Lebens, bis einem einfällt, was man am nächsten Tag verspeist hat haha!

Am nächsten Morgen mussten wir leider schon 4:30 Uhr aufstehen, da wir ja die Mekong-Tour gebucht hatten und die sollte 5 Uhr starten! Fast pünktlich kamen wir in die Lobby und von dort ging es zur Ablegestelle für die Boote. Wir hatten ein Boot zusammen mit einem Kanadier und einer Holländerin und dazu kam noch die Bootsführerin und die Reiseleitung.

Der Ausflug war wirklich richtig schön und hat sich total gelohnt! Wir schipperten zu erst ein paar ‚Floating Markets‘ an, also Märkte auf dem Fluß, wo riesige Boote auf dem Mekong ankerten und kleinere Boote dort die Waren einkauften. Es gab wirklich alles, von Knoblauch über Blumen zu Obst! Und das Gewusel zu beobachten war wirklich richtig interessant! Unsere Reiseführerin spendierte uns dann noch nen Kaffee vom Kaffee-Boot, der leider für uns eher ungenießbar war, denn als Milch gab es nur diese abartige Kondensmilch und die kann ich gar nicht ab, ich mag keinen gesüßten Kaffee. Naja, wir tranken soviel es ging, für unseren Koffeingehalt und zum Frühstück gab es dann noch ein Banh Mi und leckere frische Ananas!

Eine Bambuskrone bekamen die Holländerin und ich auch noch und dann schipperten wir weiter auf dem Mekong. Unser nächster Stop war dann bei einem wunderschönen Garten! Dort wuchs wirklich alles, was man sich wünschen konnte, diverse Kräuter, Ananas-Pflanzen, Durian (bäh, aber Marco liebt die Stinkdinger), Mangos und und und! Wanderten dann noch ein wenig durch die traumhafte Gegend und kamen dann, nachdem wir eine „Brücke“ überquert hatten, bei einem kleinen Restaurant an, wo wir uns frische Kokosnüsse gönnten und der Bootsführerin ein Mittagessen spendierten.

Nach der Pause ging es dann wieder weiter durch viele kleine Kanäle, wo es total entspannt war und schließlich kamen wir wieder am Mekong raus.  Dort besuchten wir noch kurz eine Reisnudelfabrik, die aber nicht so interessant war und dann tuckerten wir wieder gemütlich zur Anlegestelle! Der Ausflug hat sich wirklich richtig gelohnt und es war ein toller Trip, den ich jeden weiterempfehlen kann! Am liebsten hatte ich den schönen Garten, mit den vielen verschiedenen Früchten, ich wünschte ich könnte in Deutschland solch einen Garten haben!!!

Wurden dann zurück ins Hotel gefahren und dort gönnten wir uns erstmal ein Banh Mi, welches wir noch vom Vortag im Kühlschrank hatten. Dann gab es ein Nickerchen und abends gingen wir nochmal raus, um wieder lecker Pho-Suppe zu essen!

Verbrachten dann noch ein paar Stündchen auf dem Balkon und dann ging es wieder ans Packen, denn am nächsten Morgen wollten wir weiter nach Saigon.

Morgens gab es natürlich wieder ein Banh Mi zum Frühstück und dann fuhren wir mit einem Taxi zum Busbahnhof. Dort kaufte ich die Tickets bei Futa Bus und 15 Minuten später ging die Fahrt schon los. Wir hatten wieder die tollen Sitze im Bus, worin man (wenn man nur durchschnittlich groß ist) ganz gut liegen kann und somit konnten wir die 2 stündige Fahrt, entspannt überstehen.

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In der Roller-Hauptstadt angekommen, fuhren wir mit einem Taxi in Richtung Backpacker-Viertel, dem District 1. Wir waren ja erst vor einem Jahr in Vietnam, eigentlich fast zur gleichen Zeit und wollten wieder im Banana Leaf Hotel absteigen. Dort hatte es uns letztes Jahr wirklich richtig gut gefallen! Nach einigem Suchen und Schleppen, fanden wir das Hotel auch wieder, doch leider war unser Dachterrassen-Zimmer vom letzten Jahr bereits ausverkauft. Sooooo schade und etwas angepisst waren wir, denn kurz vor uns wurde erst das Zimmer gebucht aaaaah!!!

Aber wir bekamen eine ganz gute Alternative. Im dritten Stock des Hotels fanden wir ein schön großes Zimmer, mit Klimaanlage und Terrasse vor, die war zwar kleiner als die Dachterrasse, doch war die nur für die Bewohner des dritten Stocks zugänglich und wir hatten keine Nachbarn hihi.

Nachdem das alles geklärt war, schrieb ich schnell mit Jenny, meiner besten Freundin (für mehr History, siehe Einträge der letzten Jahre). Jenny befand sich auch gerade in Ho Chi Minh, weil sie einen Toefl-Kurs machte, um an asiatischen Schulen zu unterrichten! Wir machten aus, dass sie abends zu uns kommen würde und entspannten die paar Stunden noch ein wenig auf der Terrasse. Endlich war es dann soweit und wir machten uns auf, zum Treffpunkt an der Hauptstraße. Kurz darauf lagen Jenny und ich uns in den Armen, fast ein Jahr war seit unserem letzten Wiedersehen vergangen! Gingen noch ein bisschen einkaufen und dann ließen wir es uns auf der Terrasse gut gehen. Wir spielten Poker, tranken zu viel Wein, Bier und Vodka und krächzten zu diversen DDR-Liedern in die Handykamera und schickten das peinliche Resultat an unsere Väter (die sich auch sehr gut kennen). Jenny pennte dann direkt bei uns und am nächsten Morgen ging es uns weniger gut, aber gegen Mittag rafften Jenny und ich uns dann auf und besorgten Junk Food um den Kater zu vertreiben. Jenny fuhr dann wieder zurück zu ihrer Unterkunft und Marco und ich entspannten bei Pizza und Pita im Bett und bewegten keinen Muskel, nach der harten Nacht haha.

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Der Tag war also eher ein touristischer Reinfall, aber wir waren ja erst dort und mussten die Touri-Sachen nicht mehr machen und gönnten uns diesen Ruhetag dann lieber und gingen zeitig ins Bett. Am sehr frühen Morgen (5:30 Uhr) wurden wir dann von einer Darstellung geweckt, wo wir dachten, dass direkt über uns ein Porno gedreht wurde, nerrrrrv)!!! Ich glaube wir nehmen in diesem Urlaub so alles mit, was einem den Schlaf rauben kann!

Schliefen dann mehr oder weniger aus und hatten dann volles Programm. Wir brauchten noch Postkarten, einen Supermarkt und die Post durfte auch nicht fehlten.

Schlenderten dann also in aller Ruhe zum Hauptpostamt, wo wir endlich Briefmarken für die Postkarten aus Kambodscha bekamen und Marco noch ein paar vietnamesische abschickte und dann informierten wir uns nach Preisen für ein Seefrachtpaket nach Deutschland, denn wir wollten einiges an Klamotten und unsere geliebte Tuong Ot Chili-Soße nach Deutschland senden. Die Preise waren nicht allzu teuer und dann gingen wir ins nächste Einkaufszentrum, da wir dort die Soßen kaufen wollten.

Als wir wieder bei der Post waren, kam die Ernüchterung, wir durften die Soßen nicht verschicken, aaaaaaaargh!!!!! Aus zolltechnischen Gründen, war der Versand von so großen (800ml) großen Flaschen untersagt. Bloß gut, dass wir ca. 5 kg davon eingekauft hatten! Alles diskutieren nützte nix und somit hatte Marco das Los, die Soßen nun in seinem Rucksack zu tragen! Zum Glück haben wir uns von 7 kg Klamotten und unnützem Zeug getrennt und somit war es dann doch nicht ganz so schlimm, aber nervig war es allemal. Für die 7 kg zahlten wir übrigens etwa 40 EUR per Seefracht.

Als das dann alles geklärt war, gingen wir zu McDonalds nebenan auf nen Kaffee und ich kaufte mir bei so nem Stand noch ein neues Buch und dann liefen wir zurück zum Hotel, wo wir erstmal eine Weile entspannten.  Für Winnie Pooh erstand ich übrigens noch einen neuen Reishut, sein alter war schon äußerst zerfleddert und er war wieder happy 😀

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Abends trafen wir wieder Jenny und eine Freundin von ihr auf ein Bier und danach liefen Marco und ich noch zu einem Falafel-Restaurant, wo es leckere Pitabrote mit Füllung gab.

Unseren letzten vollen Tag in Vietnam nutzten wir erst mit einem langen Spaziergang durch die Stadt, über ein paar Märkte und durch ein paar Einkaufszentren und danach ging ich dann erst zum Friseur, da meine Haare in den zwei Monaten, nach dem letzten Schnitt, wieder ziemlich gewachsen waren und danach gönnte ich mir eine Fußmassage mit anschließender Pediküre, mmmmh traumhaft.

Traf mich dann mit Jenny für nen Mädels-Nachmittag. Erst gingen wir zu ner Massage, die sehr entspannt war und danach gönnten wir uns ein paar Bierchen und quatschten und freuten uns einfach, wieder vereint zu sein. 20 Uhr stieß Marco dann wieder zu uns und wir gingen nochmal Pho Suppe essen und danach wieder zu uns, um auf der Terrasse nochmal zu pokern und einen letzten schönen Abend gemeinsam zu verbringen!

Es war echt nochmal eine richtig schöne Zeit und ich war froh, Jenny mal wieder gesehen zu haben, wer weiß wann das nächste Mal sein wird… Doch alles muss irgendwann ein Ende haben und wir mussten uns wieder verabschieden, wie schon so oft in der Vergangenheit 😦

Für uns ging es am nächsten Tag weiter nach Jakarta, Indonesien und Jenny hatte wieder ihren Kurs!

Dieses Mal war unser Aufenthalt in Vietnam eher kurz, aber sehr intensiv und ich freue mich schon aufs nächste Mal! Fotos von Ho Chi Minh habe ich diesmal fast keine gemacht, wenn ihr welche sehen wollt, dann schaut einfach hier nach:  https://weltenbummlerin.org/2017/04/30/von-klein-moskau-ueber-die-berge-dalats-nach-roller-chi-minh/

Über unseren Start in Indonesien berichte ich dann im nächsten Blogeintrag!

Tropische Grüße,

Manja xx

 

Südostasien, Vorbereitung

Tausend Abschiede, Stress und Vorfreude


Hey ihr Lieben,

seit meinem letzten Eintrag sind wieder ein paar Monate ins Land gegangen und die die Zeit rennt nur so vor sich hin. In genau 18 Tagen geht das Abenteuer Asien in die neueste Runde! Ich kann kaum glauben, wie schnell die letzten Wochen und Monate an mir vorbeigezogen sind!

Heute ist auch mein letzter Arbeitstag, ein komisches Gefühl nach knapp 6 Jahren in der gleichen Firma, 1 Jahr davon noch in Irland und der Rest hier in Berlin.

Irgendwie kommt gerade so ein Déjà-vu in mir hoch. Vor genau 7 Jahren bin ich das erste Mal in Kuala Lumpur gelandet. Davor musste ich mich auch von einem Leben verabschieden, was danach so nie wieder sein sollte. 4 Jahre habe ich in Dublin, Irland gelebt, einen guten Job gehabt und tolle Freundschaften aufgebaut. Viele Abschiede, ein paar Tränen und einen Umzug musste ich meistern, bevor es das erste Mal, für eine längere Zeit, so weit weg gehen sollte. Südostasien und danach Australien, über 10 Monate Freiheit und Abenteuer. Nach meiner Rückkehr ging es nochmal für über ein Jahr zurück nach Dublin, bevor es mich dann endgültig nach Deutschland zurück verschlug.

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Südostasien

Von Klein-Moskau, über die Berge Dalats, nach Roller-Chi-Minh


29.04.2017, 20:30 Uhr

Hallo meine Lieben und ganz viele liebe Grüße aus einem weiteren Paradies, diesmal heißt es Koh Rong Sanloem und liegt in Kambodscha. Ja, mittlerweile haben wir auch Vietnam schon wieder hinter uns gelassen und sind seit gestern in Kambodscha.

Nun erstmal wieder zu unseren letzten Tagen, damit ihr wieder auf dem neuesten Stand seid.

Aufgehört zu schreiben hatte ich ja, als wir noch in Hoi An, in unserem Guesthouse waren. Nachdem wir noch die Zeit am Pool genossen und dann geduscht hatten, sind wir mit unserem Gepäck in die Stadt gelaufen, wo wir unsere Rucksäcke im Reisebüro ließen und zum Markt liefen.

Dort schlenderten wir noch eine Weile lang und ich kaufte mir ein paar Lampions als Souvenirs. Bevor es dann zum Nachtbus ging, deckten wir uns noch mit leckeren Banh mis ein, um Nahrung für die Fahrt zu haben.

 

Dann ging die ewig lange Fahrt los und wir waren froh, als wir am frühen Morgen endlich in Nha Trang ankamen. Dort suchten wir wieder, anhand von Maps Me unser Hotel, Meze Inn, was nur ein paar Minuten entfernt vom Strand lag. Wir mussten noch eine Weile vor geschlossenen Türen ausharren, bis der Besitzer kam und uns das Zimmer zeigte. Wie immer, sehr einfach, aber völlig ausreichend für uns und mit einem Balkon, mehr brauchen wir auch nicht, Hauptsache sauber!

Nha Trang selbst, war für uns eigentlich eher nur ein Zwischenstopp, bevor es in die Berge ging. Wir wollten einfach nur zwei schöne Tage am Strand verbringen und genau das taten wir auch. Mieteten uns, umringt von der (gefühlten) halben Bevölkerung Russlands, zwei Liegen mit Sonnenschirm für den Tag, gingen schwimmen, tranken Kokosnusswasser und relaxten einfach nur in der Sonne. Abends schlenderten wir wieder durch die Straßen, besuchten ein paar verschiedene Märkte, wo wir auch wieder leckere Früchte abstaubten und als Abendessen gönnten wir uns eine Pho-Suppe, die einfach nur lecker ist. Hier sind übrigens so krass viele Russen, selbst die Einheimischen sprechen uns ständig auf Russisch an und an den Läden ist alles voll mit kyrillischer Schrift!

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Südostasien

Die vier H’s: Hanoi – Halong Bay – Hue – Hoi An


21. April 2017

12:45 Uhr

Hallo meine Lieben und schwüle 38 ° C Grüße aus Hoi An, der für mich schönsten Stadt in Vietnam! Meine Temperaturanzeige auf dem Handy zeigt gefühlte 50°C an und genauso fühlt es sich auch an, wie als würde man in einer Sauna sitzen.

Wir sind nun schon eine Woche hier in Vietnam und genießen jeden Tag. Nun wird es aber auch mal wieder Zeit für einen neuen Eintrag, bevor ich wieder alles vergesse, was wir so erlebt haben.

Nachdem wir letzte Woche den ersten Tag in Hanoi verbracht hatten und abends dann nochmal ein leckeres vietnamesisches Sandwich aßen, schlenderten wir ein wenig durch die Straßen Hanois und gingen schließlich schlafen.

Wachten wieder zeitig auf und packten unsere 7 Sachen zusammen, denn zwischen 8 und 8:30 Uhr sollten wir für unsere Tour abgeholt werden. Kauften uns nochmal ein leckeres Bánh mì, wie die Baguettes hier genannt werden und warteten dann vor dem Guesthouse. Abgeholt wurden wir dann schließlich erst kurz vor 9 Uhr haha.

Mit einem großen Reisebus fuhren wir knapp 4 Stunden Richtung Halong Bay, unterbrochen von einem 30-minütigem Zwischenstopp an einer Raststätte. Als wir endlich ankamen, wurde unser Bus in zwei Gruppen eingeteilt. Unsere Gruppe bestand aus zwei älteren Ehepaaren aus Spanien, einem polnischen Pärchen, vier Dänen, zwei älteren Ami-Frauen, einem britischen Pärchen und Marco und mir. Unsere Kabine war total schön und wir hatten eine riiiiesigen Bett, was total gemütlich war.

Auf dem Boot hatten wir dann gleich Mittagessen und saßen mit dem polnischen Pärchen zusammen, die total nett waren. Das Essen bestand aus Reis, Meeresfrüchten, Fleisch, Fisch, Gemüse und als Nachtisch gab es Pitaya, mhhhh sehr lecker!

Fuhren mit unserem Boot zum ersten Stopp, einer Höhle namens Song Sot Cave, die ich damals schon mal besucht hatte, aber immer noch sehr beeindruckend war. Zuvor mussten wir natürlich noch gefühlte 1000 Treppen erklimmen. Dann fuhren wir mit einem kleineren Boot zu einem Anlegepunkt, wo wir in ein Bambusboot umstiegen, um in eine Lagune zu gelangen. Damals, als ich mit Jenny schon dort war, konnten wir mit einem Kajak alleine lang fahren, aber seit zwei Wochen war dies wohl verboten, weil es anscheinend diverse Unfälle gegeben hat.

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Südostasien, Vorbereitung

Asien Klappe die Dritte – 26 Tage!


In genau 26 Tagen und 09 Stunden geht es endlich wieder zurück nach Asien. Ich kann es wirklich kaum noch erwarten!

Alle Flüge sind bereits gebucht und die Route steht auch schon im Großen und Ganzen fest. Wir starten von Berlin Tegel und fliegen mit Air Berlin nach Abu Dhabi, dort haben wir etwas über 2 Stunden Zeit, bevor es dann mit Etihad weiter nach Bangkok geht.

Für den Flug nach Abu Dhabi war es ganz einfach online schon Sitzplätze zu buchen, allerdings ging dies nicht so einfach für den Anschlussflug mit Etihad. Um dort die Buchung einzusehen, braucht man den Buchungscode der Airline. Wir hatten aber nur den von Air Berlin, der natürlich nicht auf der Webseite von Etihad funktionierte. Also rief ich bei Air Berlin an und ließ mir dort den Buchungscode für Etihad geben.

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Südostasien

Visakosten + Wetter + nützliche Links


Huhu,

hier mal noch eine kleine Übersicht über die Länder die wir 2017 besuchen werden und ein paar Links die ich sehr oft benutze um nach Preisen etc. zu schauen. Mehr Updates kommen sicher bald 🙂

Philippinen

Visum kostenlos – 30 Tage

Grundsätzlich liegt die optimale Reisezeit für die Philippinen in jedem Fall in der Trockenzeit ab Mitte Januar bis Mai.  Von März bis Mai wird es dann richtig heiß mit Temperaturen, die um die 35°C im Spitzenwert liegen können. Meiden sollte man in jedem Fall die Regenzeit, vor allem von Juni bis Oktober muss man zuverlässig mit Unwettern rechnen.

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Südostasien

Bangkok – Hanoi (aka. Crazy town) – Halong Bay


19.05.2014, 12:55 Uhr

Kurzer Nachtrag, sind jetzt auf Cat Ba Island im Hotel angekommen und gleich gibt es Mittag mmmh… Ein paar Handybilder sehr ihr unten, meine Kamerabilder muss ich irgendwann später hochladen, Inernet ist super schnell hier, vielleicht gibt es auch ein Video für euch 🙂 Bis später ihr Lieben, schick euch ein bisschen Wärme 🙂

Video is nun auch daaa…

18.05.2014, 10:35 Uhr

Hi Leute und viele Grüße aus dem Bus, denn wir ruckeln grad Richtung Halong Bay, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden. Damit die Zeit schneller vergeht, fang ich jetzt schon mal an zu schreiben.
Nachdem wir gestern, kurz nach 9 Uhr morgens,  mit fast 3 Stunden Verspätung, endlich in Bangkok angekommen waren,  wurden wir gleich von Mayuree begrüßt.  Sie hat uns vor 3 Jahren schon in Bangkok rum gezeigt und wir haben uns riesig gefreut,  dass sie sich nochmal Zeit für uns genommen hat.

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Australien, Südostasien

And the beat goes on!


Hola liebe Blog-Leser!

Nun liegt mein letzter Eintrag ja schon knapp 2,5 Jahre zurück,  da aber wieder ein neues Abenteuer ansteht, dachte ich mir, diesen Blog weiterzuführen. Warum ich kein neues update geschrieben hatte, als ich Mitte Oktober 2013 noch in Melbourne war, wissen die meisten Leser ja – denn ich wollte meine Familie überraschen,  mit einer vorzeitigen Heimkehr nämlich.  Die dachten,  dass ich frühestens zu Weihnachten wieder bei ihnen sein würde 😉 In Melbourne machte ich den einen Tag ja noch die Great Ocean Road- Tour welche echt unglaublich schön war.

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Südostasien

Vientiane – Schlafbus – Pakse, Laos


03.02.2011, 19.00 Uhr

Guten Abend werte Damen und Herren und herzlich willkommen zu einer Sonderedition der Ausgabe Miss Jones rocks Asia 😉

Da es heute bereits Neuigkeiten zu unsere zukuenftigen Route gibt und wir gerade in nem Café in Pakse, Laos, mit Wifi sitzen, dacht ich mir, dass ich ein kurzes Lebenszeichen ins entfernte Europa schicke. Gestern Morgen waren wir in nem kleinen Strassencafé in Vientiane fruehstuecken und sind dann zurueck ins Hotel um mal wieder unser Hab und Gut zusammen zu packen. Uebrigens sind die Temperaturen wieder angestiegen und es waren wieder um die 30 Grad 😉

Die Rucksaecke liessen wir dann dort und fuhren mit einer Tuk Tuk zur vietnamnesischen Botschaft, um herauszufinden ob noch Chancen bestehen, ein Visum vor dem 8. Februar zu bekommen. Tja, leider schlechte News… Die haben wir wirklich mehr als 7 Tage einfach mal so die komplette Botschaft und das Konsulat lahm gelegt und es gab absolut keine Chance auf ein Visum :(((((

Da wir leider am 15.02. von Kambodscha zurueck nach Kuala Lumpur fliegen, mussten wir Vietnam leider von unserer Route streichen, da wir es zeitlich einfach nicht schaffen und fuer 2 Tage lohnt es sich auch nicht.

Aber wir schmieden ja derweil schon Plaene, wieder zurueck nach Asien zu kommen und dafuer in Australien kraeftig zu sparen. Also Vietnam: WIR kommen schon noch!

Da wir nun noch knapp 2 Wochen zur Verfuegung haben, versuchen wir einfach das Beste draus zu machen und verbringen nun noch schoene Tage in Laos und dann noch knapp ne Woche in Kambodscha….

Naja, fuhren dann wieder zurueck zum Hotel und setzten uns dann mit nem Lao Bier raus in die Sonne und schmiedeten neue Plaene. Unser Ziel war nun Richtung Sueden zu fahren und dort noch ein paar Tage zu verbringen. Anhand vom Lonely Planet checkten wir diverse Staedte aus und entschieden uns dafuer nach Pakse zu fahren. Haben dann noch schnell was beim Inder gegessen und sind dann samt Gepaeck und mit Tuk Tuk zum Busbahnhof gefahren. Dort sah es aus wie in ner Sandwueste, unglaublich  😉

Kauften dort fuer umgerechnet 17 Euro Tickets fuer den Schlafbus, der 20.30 Uhr losfahren sollte. Hatten also noch 3 Stunden Zeit und bekamen diese mit Bier trinken, lesen und essen rum 😉 Bilder sind schon auf Picasa, glaub in Deutschland oder Irland haette ich uns fuer irgendwelche Assos gehalten, wie wir so mit den Bierdosen da rumhingen, aber wir haben ja Urlaub und die machen das alle hier so ;)))

Endlich kam der Bus, wo wir ein „Doppelbett“ ganz vorn bekamen. War ziemlich eng, aber auf jeden Fall sehr viel angenehmer, als im Sitzen zu fahren 🙂

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