Südostasien

Road to Mandalay


21.02.2018, 14:09 Uhr

Hallo ihr Lieben und viele Grüße aus dem Bus Richtung Mandalay.

Da wieder ein paar Tage ins Land gegangen sind, möchte ich schon mal einen neuen Eintrag starten, bevor ich wieder alles vergesse. Das wird übrigens ein sehr langer Artikel also bringt Zeit mit!

Heute starte ich den Blog mal mit einem Gedicht über Burma:

By the old Moulmein Pagoda, lookin‘ lazy at the sea,
There’s a Burma girl a-settin‘, and I know she thinks o‘ me;
For the wind is in the palm-trees, and the temple-bells they say:
„Come you back, you British soldier; come you back to Mandalay!“
Come you back to Mandalay,
Where the old Flotilla lay:
Can’t you ‚ear their paddles chunkin‘ from Rangoon to Mandalay?
On the road to Mandalay,
Where the flyin‘-fishes play,
An‘ the dawn comes up like thunder outer China ‚crost the Bay!

‚Er petticoat was yaller an‘ ‚er little cap was green,
An‘ ‚er name was Supi-yaw-lat — jes‘ the same as Theebaw’s Queen,
An‘ I seed her first a-smokin‘ of a whackin‘ white cheroot,
An‘ a-wastin‘ Christian kisses on an ‚eathen idol’s foot:
Bloomin‘ idol made o’mud —
Wot they called the Great Gawd Budd —
Plucky lot she cared for idols when I kissed ‚er where she stud!
On the road to Mandalay . . .

When the mist was on the rice-fields an‘ the sun was droppin‘ slow,
She’d git ‚er little banjo an‘ she’d sing „Kulla-lo-lo!“
With ‚er arm upon my shoulder an‘ ‚er cheek agin‘ my cheek
We useter watch the steamers an‘ the hathis pilin‘ teak.
Elephints a-pilin‘ teak
In the sludgy, squdgy creek,
Where the silence ‚ung that ‚eavy you was ‚arf afraid to speak!
On the road to Mandalay . . .

But that’s all shove be’ind me — long ago an‘ fur away,
An‘ there ain’t no ‚busses runnin‘ from the Bank to Mandalay;
An‘ I’m learnin‘ ‚ere in London what the ten-year soldier tells:
„If you’ve ‚eard the East a-callin‘, you won’t never ‚eed naught else.“
No! you won’t ‚eed nothin‘ else
But them spicy garlic smells,
An‘ the sunshine an‘ the palm-trees an‘ the tinkly temple-bells;
On the road to Mandalay . . .

I am sick o‘ wastin‘ leather on these gritty pavin‘-stones,
An‘ the blasted English drizzle wakes the fever in my bones;
Tho‘ I walks with fifty ‚ousemaids outer Chelsea to the Strand,
An‘ they talks a lot o‘ lovin‘, but wot do they understand?
Beefy face an‘ grubby ‚and —
Law! wot do they understand?
I’ve a neater, sweeter maiden in a cleaner, greener land!
On the road to Mandalay . . .

Ship me somewheres east of Suez, where the best is like the worst,
Where there aren’t no Ten Commandments an‘ a man can raise a thirst;
For the temple-bells are callin‘, an‘ it’s there that I would be —
By the old Moulmein Pagoda, looking lazy at the sea;
On the road to Mandalay,
Where the old Flotilla lay,
With our sick beneath the awnings when we went to Mandalay!
On the road to Mandalay,
Where the flyin‘-fishes play,
An‘ the dawn comes up like thunder outer China ‚crost the Bay!

Rudyard Kipling

Ich finde das irgendwie total schön und vielleicht kennt es der ein oder andere ja schon. So, nun zurück zu unseren letzten Tagen! Beim letzten Eintrag waren wir ja noch in unserem schönen Resort in Krabi und gegen 12 Uhr checkten wir aus und liefen samt Gepäck zum Pier. Von dort fahren nämlich lokale Busse in Richtung Krabi Stadt, die viel günstiger sind als Taxen. Den Bus gegen 12 Uhr verpassten wir leider, was aber nicht schlimm war, da wir eh Zeit hatten, wir wollten ja über Nacht zurück nach Bangkok fahren. Also setzten wir uns hin und genossen das Treiben am Pier. Ein paar Affen gesellten sich noch dazu und wühlten im Mülleimer nach Essen rum.

Dann kam auch endlich der „Bus“ und wir machten es uns gemütlich. Der Fahrer wollte noch einen Happen essen, uns war es Recht, ich kaufte dann auch noch was zu trinken und gekochte Erdnüsse als Snack, Marco mag die total, ich mag die gebackenen trotzdem lieber.

Dann ging es endlich los und 45 Minuten später kamen wir dann am Busbahnhof von Krabi an. Dort suchten wir erstmal einen Schalter wo wir Tickets kaufen konnten. Es gab Mini-Vans für 150 Baht nach Surat Thani und von da hätte der Nachtzug um die 600 Baht gekostet, falls wir überhaupt noch ein Schlafabteil bekommen hätten. Also checkten wir als nächstes nach Nachtbussen, direkt nach Bangkok. Beim Schalter für die offiziellen Regierungsbusse wurden wir dann schließlich fündig. Für 585 Baht buchten wir dann den Bus um 18 Uhr, das sind 15 Euro und ist die billigste Variante.

Gegen 16 Uhr gingen wir dann in ein kleines Restaurant, wo wir leckeres Pad Thai für nen Euro pro Person bekamen. Den Rest der Wartezeit verbrachten wir mit Relaxen, Klogängen und sahen einer Filmcrew beim Drehen zu. Die Darsteller waren Europäer, vom Akzent klang es französisch, wer es war, keine Ahnung. Vielleicht erkennt ja irgendwer die Schauspielerin 😀

Irgendwann kam dann auch der Bus und wir waren mal positiv überrascht. Hatten genug Beinfreiheit und es gab sogar Wasser umsonst. Die Fahrt war ganz ok, schauten ein paar Folgen Criminal Minds, die ich aufs Handy geladen hatte und irgendwann schliefen wir auch ein. Gegen 6 Uhr kamen wir dann trotzdem leicht gerädert in Bangkok an und überlegten was wir nun machen sollten, da unser Flieger nach Rangun erst 19:30 abfliegen sollte. Unsere Fluglinie war Nok Air und wir hatten den Flug ohne Gepäck gebucht, da wir sonst 70 $ pro Flug extra hätten zahlen müssen.

Im Internet hatte ich schon nach Optionen geschaut, wo wir unsere großen Rucksäcke lagern könnten, für die 14 Tage. Im Stadtteil Sukhumvit wurde ich fündig, dort würde man pro Woche und Gepäckstück 150 Baht zahlen, also nicht mal 4 Euro die Woche.

Beschlossen also erstmal ein Taxi dahin zu nehmen und vllt. dort noch nach einem billigen Zimmer für den Tag zu suchen, da ich echt platt war und auch gern geduscht hätte.

Fürs Taxi zahlten wir 200 Baht und schon waren wir in Sukhumvit. Mit der MapsMe-App suchten wir dann nach Gästehäusern in der Gegend und steuerten eins an, was schon offen hatte (Es war noch nicht mal 7 Uhr). In der Lobby stellten wir erstmal das Gepäck ab und warteten. Es tauchte aber niemand auf und so beschloss ich ein paar Meter zu gehen und noch andere Hotels abzuklappern. Fand noch 3 Optionen, aber die waren uns alle zu teuer, dafür dass wir das Zimmer ja nur bis 16 Uhr gebraucht hätten. Also änderten wir den Plan und beschlossen, bis 9 Uhr dort in der Gegend abzuhängen und dann zu dem Lager zu laufen, da der Mitarbeiter mir per Mail geschrieben hatte, dass sie immer von 9 bis 17 Uhr da wären.

Warteten also noch etwas über ne Stunde, duschten uns mit Feuchtigkeitstüchern ab und ich zog mich hinterm Handtuch um und fühlte mich wenigstens ein wenig besser.

Dann schleppten wir uns zum Bangkok Self-Storage und waren kurz vor 9 Uhr da. Nebenan gab es eine Muay Thai-Trainingshalle, wo wir uns auf eine Bank draußen setzten. Die Mitarbeiter waren so lieb und ließen mich direkt mal die Toilette benutzen, juhu!

Dann warteten wir und warteten, aber kein Mitarbeiter vom Lager war in Sicht, die Tore waren verriegelt, prima! Irgendwann tauchte ein anderer Backpacker da auf, um seinen Rucksack abzuholen, auch er war verblüfft, dass niemand da war. Gegen 10 Uhr hatten wir langsam die Nase voll, das Telefon funktionierte nicht und auch sonst war keiner erreichbar. Entschieden noch kurz zu warten und sonst erstmal frühstücken zu gehen und später nochmal vorbei zu kommen. Darauf hatte ich eigentlich Null Bock, denn da hätten wir wieder das ganze Gepäck mit schleppen müssen. Nach 15 Minuten war immer noch niemand in Sicht und wir buckelten die Rucksäcke auf UND DANN kam tatsächlich einer aufm Roller angesaust! Na endlich und just in time!

Gaben also alles ab, erledigten die Formalitäten und konnten dann endlich da abhauen. Liefen dann erstmal zu einem Big C Extra, das ist so ein Einkaufszentrum, mit allen möglichen Geschäften und auch einer Fressmeile. Dort gab es für mich, Überraschung, Pad Thai und für Marco ein Curry. Beim Bezahlen hat es erst gehapert, denn der Typ wollte irgendne Karte von mir. Englisch konnte er nicht und er gestikulierte nur wild in irgendeine Richtung. Ein anderer Mann kam dann und führte mich dann zu einem Stand, wo man Einkaufskarten bekam, die man aufladen kann, um auf dieser Fressmeile zu bezahlen, ah ja!

Naja nach dem Frühstück gingen wir erstmal den Supermarkt auschecken. Ich liebe ja Supermärkte im Ausland, so interessant zu sehen, was man da so alles kaufen kann.

Wir brauchten noch Sonnencreme , da unsere Deutsche zu groß fürs Handgepäck war und noch diverse andere Kleinigkeiten. Obst gab es auch mal wieder und dann hatten wir auch das abgehakt.

Nun kam mein großer Moment! Ich ging zum Friseur. In Asien! In Thailand, wo mich niemand versteht und dann auch noch für komplett Haare ab! Seit fast 15 Jahren ließ ich die Haare wachsen und nur die Spitzen schnitt ich immer nach. Also schon ne krasse Veränderung. Aber da ja 2018 eh das Jahr der Veränderung ist, Job gekündigt, Wohnung aufgegeben und Stadt verlassen, dachte ich mir, dass ein neuer Haarschnitt ganz passend wäre. Außerdem nervte mich die Länge in Asien sowieso nur, viel zu warm und ich hatte sie immer nur hochgemacht oder nen Zopf getragen.

Ich hatte mir im Internet schon eine Frisur ausgesucht, die mir gefiel, wo die Haare nicht ganz so kurz werden. Bewaffnet mit dem Bild ging ich also in den Friseurladen und für 400 Baht hieß es dann Schnipp Schnapp Haare ab! Es war schon krass zu sehen wie die langen Haare da am Boden lagen, aber das Ergebnis find ich prima und ich bereue keine Sekunde das gemacht zu haben. So viel leichter und jetzt kann ich sie auch offen lassen, ohne, dass wir ständig alles im Nacken und Rücken klebt 😀

Als das dann erledigt war, ging es auf die Suche nach einem Internet-Café, da wir noch die e-Visa für Myanmar ausdrucken lassen mussten. Auch das fanden wir bald und nun war alles erledigt! Ich entschied dann, mir noch ne schöne Massage zu gönnen und fand gleich eine wo ich danach noch duschen konnte, mhhh ein Traum!

Als ich fertig war, war es gerade mal 14:30 Uhr, also entschieden wir, mal Richtung Fluss zu laufen, weil wir hofften, dort auf ner Bank zu relaxen, bis es Zeit für ein Taxi wurde.

Dort angekommen, zerschlugen sich unsere Fantasien, es gab nix zum Sitzen und es war einfach nur vermüllt (an Land und im Fluss) und einfach kein schöner Ort zum Relaxen. Spontan entschieden wir uns ein kleines Boot zur anderen Seite zu nehmen und hofften da auf einen schöneren Fleck Erde.

Hatten wirklich Glück, denn als wir auf der anderen Seite etwas gelaufen waren, fanden wir uns plötzlich wie in einer anderen Welt wieder. Alles grün, fast wie mitten im Urwald, kein Lärm und einfach nur Ruhe.

Dort entspannten wir dann also und aßen unsere Dragonfruits mhhhh, perfekt.

Schließlich wurde es Zeit nach einem Taxi zu suchen, allerdings gab es sowas nicht in unserem grünen Paradies. Also hieß es schnell zurück zum Fluss, rüber mit dem Boot und wieder zur Hauptstraße hetzen, wo etliche Taxen lang fuhren.

Nachdem die ersten drei Fahrer abgesagt hatten, bekam ich schon leichte Panik. Es war fast 17 Uhr und mit ner Stunde Fahrt sollte man schon rechnen. Endlich erbarmte sich ein Fahrer und für 400 Baht kamen wir kurz nach 18 Uhr am Flughafen an.

Dort ging alles recht schnell und 19:30 ging es dann ab nach Myanmar, wo wir eine Stunde später ankamen!

Dort klappte auch alles mit dem Visum und dann hoben wir erstmal 200000 Kyat am Automaten ab. Das entspricht etwa 123 EUR, haha wieder so ne krasse Währung. Dann ging es zum Taxistand und für 10000 Kyat (6 Euro) ging es zu unseren Gästehaus in Rangun. Die Fahrt war ganz schön und wir sahen dann sogar die berühmte Shwedagon Pagode, die bei Nacht besonders toll aussah.

Im Hotel checkten wir schnell ein und sahen bereits, dass die Messlatte in Myanmar woanders liegt, was Preis-Leistung angeht. Für umgerechnet 11 Euro gab es hier ein Zimmer mit Doppelstockbett ohne Fenster und einem gammeligen Gemeinschatsbad. Den gleichen Preis haben wir für unseren Bungalow auf Koh Yao Noi bezahlt. Naja, ist halt etwas anders hier.

Da uns so langsam der Magen durch hing, wollten wir noch was Essen. Ich hatte schon seit Tagen Heißhunger auf Pizza und bei dem Gestank, der uns überall aus den Gassen in die Nase zog, wollten wir das erste Mal in Asien kein Street Food probieren. Wir suchten also auf Maps Me nach ner Pizzeria und liefen knapp 40 Minuten durch China Town, wo irgendein Fest abging, wo Tausende Menschen auf den Straßen waren. Wenn man müde ist und Hunger hat, war das kein so toller Zustand, aber irgendwann lag China hinter uns und kurz nach 22 Uhr kamen wir endlich bei der Pizzeria an, die natürlich gerade zu machte, aaaaaaaaaah!!!! Ich hätte kotzen können, Pizza, so nah und doch so fern! Nebenan war wenigstens ein KFC offen, den ich in Europa niemals betreten würde, aber wir hatten so nen Hunger und somit gab es halt nen doofen Burger.

Mit gefüllteren Mägen schleppten wir uns dann zurück und nach ner Dusche fielen wir tot ins Bett. 24 KM sind wir an dem Tag gelaufen!

Ausgeschlafen ging es dann am nächsten Tag runter zum kostenlosen Frühstück ( Toast mit Marmelade und Spiegelei oder Instantnudeln mit Spiegelei) und danach chillten wir noch auf dem Zimmer bis Zeit für Checkout war. Bis 20 Uhr hatten wir noch Zeit, da erst dann unser Nachtbus nach Bagan abfuhr.

Den Tag nutzen wir dann, um zur Hauptattraktion Ranguns zu laufen, der Shwedagon Pagode. Da wir ja nur die kleinen Rucksäcke hatten, konnten wir auch laufen und sparten uns das Taxi. Es war zwar trotzdem etwas anstrengend bei der Hitze, aber irgendwann schafften wir es doch. Auf dem Weg kaufte ich mir noch zwei schöne Chiller-Hosen, da sieht man zwar aus wie der ultimative Touri, aber die sind so schön bequem, gerade bei der Hitze.

Bevor wir zur Pagode gingen, liefen wir noch in ein Restaurant, weil ich auf Toilette musste. Ein Eis ging natürlich auch noch und dann schlenderten wir noch durch einen Park und dann kamen wir endlich bei der Pagode an. Wie so oft in Asien, hieß es erstmal Schuhe ausziehen und dann 10000 Kyat Eintritt blechen bevor wir dann rein durften.

Die Pagode und das ganze Gelände waren echt sehr schön anzusehen, überall dazu noch Buddhisten und Mönche die dort beteten und es war ein ganz entspannter Ort, auch wenn natürlich viele Touristen dort herum wanderten, wir waren ja auch welche, nur der Boden war barfuß manchmal etwas heiß haha.

Dann setzten wir uns ne Weile in den Schatten und beobachteten das Treiben und planten den weiteren Weg, da wir ja noch den ganzen Nachmittag/ Abend Zeit hatten. Entschlossen uns dazu, zu nem Pizza Hut zu laufen der ein paar Kilometer entfernt lag, um die entgangene Pizza vom Vorabend endlich zu bekommen. Da wir auch eine Nachtfahrt vor uns hatten, wollten wir essenstechnisch nix riskieren. Unser Spaziergang zur Pizza führte uns wieder durch interessante Gegenden und wir erstanden auch mal wieder unsere geliebten Dragonfruits. Die verspeisten wir direkt auf halber Strecke und gegen 16 Uhr waren wir endlich im Pizza-Himmel. Hmmmm ist schon was tolles, nach wochenlanger Nudel &Reisdiät hihi.

Als die Bäuche gefüllt waren schlenderen wir dann rüber in ein Einkaufszentrum, um dort den Supermarkt mal auszuchecken. Erstanden wieder ein paar Dinge und danach gab es nochmals ein lecker Eis für mich! Dann fanden wir schnell ein Taxi, das uns für 6000 Kyat zum Busbahnhof fuhr. Da checkten wir dann bei JJ Express für unsere Fahrt ein und 19:30 Uhr kam dann schon der Bus Richtung Bagan.

Wir waren echt positiv überrascht. Die Sitze waren sehr komfortabel, wir bekamen Wasser, Decken und eine Box mit Snacks und in der Pause auch Feuchttücher. Sehr angenehm! Der Schlaf war zwar nicht so phänomenal, aber ich konnte mit ein paar Unterbrechungen etwas schlafen. Kilometerstand heute: 14 KM.

Eine Stunde früher als erwartet kamen wir dann 5 Uhr in Bagan an. Und es war kalt! Also jedenfalls für unsere bisherigen Verhältnisse. Ich glaub es waren gerade mal 18 Grad, brrrrrrr!

Wurden direkt von Taxi-Fahrern in Wintermontur belagert, wollten jedoch erst noch abwarten, denn für gerade mal 10 Minuten Fahrt wollten die 10000 Kyat. So viel hatte das Taxi vom Flughafen zum Hotel gekostet, wo die Strecke mehr als doppelt so lang war.

Dank Marcos Handelkünsten bekamen wir dann einen Fahrer für 6000 Kyat. Er macht das Handeln hier übrigens fast immer, mir ist das ja nix, ein wenig mach ich auch, gerade bei Klamotten, aber generell überlass ich ihm das. Es macht ihm auch Spaß und er macht das immer mit viel Charme und es ist ganz witzig anzuschauen.

Naja, 5:20 kamen wir dann im Gästehaus Shwe Nadi an und dort waren sogar schon Leute auf Achse. Einchecken konnten wir noch nicht, die Besitzerin meinte vllt. wird gegen 8 oder 9 Uhr ein Zimmer frei, garantieren konnte sie es aber nicht, weil Checkout erst 12 Uhr ist. Aber kostenlos frühstücken durften wir schon, na das ist doch toll!

Naja wir machten uns erstmal im Gemeinschaftsbad frisch und entschlossen uns, ein wenig durch die Gegend zu laufen. Anhand von MapsMe sahen wir, dass ein Fluss nicht allzu weit von uns entfernt war und dort wollten wir hin.

Nach etlichem Gesuche und einem Spaziergang durch einheimische Viertel fanden wir endlich einen Zugang zum Fluss.

Und das war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Es war herrlich ruhig dort, nur ein paar Fischer mit ihren kleinen Booten auf dem Fluss und ein paar Hunde leisteten uns Gesellschaft. Als es langsam heller wurde, kamen auch die Anwohner des Flusses aus ihren Hütten und verrichteten ihr morgendliches Waschritual am Fluss. Ein paar Mütter mit ihren Töchtern, ein paar Kinder spielten in der Ferne und nach und nach kamen mehr Einheimische um Wasser zu holen oder sich zu waschen.

Und dann kam der perfekteste Moment überhaupt. Auf einmal stiegen, wie aus dem Nichts, hinter uns die berühmten Heissluftballons auf und schwebten über den Fluss. Das war so unerwartet und ein richtig magischer Moment, da wir ihn mit niemanden teilen mussten, außer den paar Burmesen in einiger Entfernung. Wir waren einfach nur zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, Wahnsinn! Langsam ging auch die Sonne auf und in der Sonne sahen wir westlich von uns in der Ferne, die ersten Pagoden, die sanft beleuchtet wurden.

Mehr Bilder gibts beim nächsten Eintrag, hab die Meisten mit der richtigen Kamera gemacht.

Nachdem wir uns satt gesehen hatten, liefen wir zurück zum Shwe Nadi, um unser kostenloses Frühstück abzugreifen. Und das war, im Gegensatz zum Vortag, echt reichlich. Wir bekamen jeder eine Kanne Kaffee/ Tee, dazu Omelett, Toast, Samosas (frittierte gefüllte Teigtaschen), Bananen, O-Saft und einen Obstteller. Dazu standen noch Margerine und Marmeladen bereit. Toll! Genossen diese kleine Überraschung und als wir fertig waren, gingen wir in die Lobby, um zu fragen, ob vllt. schon ein Zimmer frei ist. Leider war noch kein Standardzimmer frei. Doch für 4 EUR mehr pro Nacht, bot man uns ein Superior-Zimmer mit eigenem Bad an. Überlegten kurz, doch da ich langsam echt platt war und nur noch duschen wollte, sagten wir schließlich zu. Endlich kam dann die Dusche und dann legte ich mich erstmal für ne Stunde aufs Ohr und schon war ich wieder fit.

Nachmittags wollten wir dann ein paar Pagoden besichtigen und wanderten bis zum frühen Abend durch Bagan. Anhand von MapsMe fanden wir dann auch einen Hügel, wo wir einen tollen Sonnenuntergang erleben konnten. Man darf die Pagoden hier nämlich nicht mehr hinauf klettern, was ich eigentlich ja ganz richtig finde. Aber es gibt sonst sehr wenig was erhöht ist, um eine gute Sicht zu haben. Von weiten sahen wir aber einen Turm, den wir uns für den nächsten Abend merken wollten.

Auf unserem Hügel hatten wir aber auch einen sehr schönen Blick auf die Pagoden um uns herum, einer Ziegen-u.Kuhherde samt Hirten und einen wunderschönen Sonnenuntergang! Als es dann wieder dämmerte, machten wir uns auf den Rückweg. Kaum war die Sonne weg, zogen die Temperaturen gleich an und es wurde merklich kühler.

Auf dem Heimweg gingen wir dann erstmals in einem Restaurant birmesisch essen. Wir hatten beide verschiedene Myanmar Curries, die leider eher enttäuschend waren. Es hat einfach sehr fad geschmeckt. Vielleicht sind wir ein wenig durch die Thai-Küche verwöhnt? Naja, wir werden weiter testen! Danach ging es zurück ins Hotel, nach einem Tageskilometerstand von 22 KM. Dort duschten wir uns noch den Dreck vom Körper und fielen endlich ins Bett.

Gestern schliefen wir erstmal aus und nach einem weiteren reichhaltigem Frühstück wollte ich erstmal einfach nur Faulenzen! Marco hing noch bis halb zwölf mit mir ab und dann wollte er joggen gehen. Wie er darauf bei fast 35 Grad Lust hat (oder auch bei jeglichen anderen Temperaturen haha) erschließt sich mir nicht, aber egal, wenn er Spaß dran hat hehe. Ich faulenzte dann erstmal 2 Stunden im klimatisierten Zimmer, aß Chips und hab Buch gelesen, herrlich, sowas muss auch mal sein!

Als er wieder zurück war, wollten wir zuerst die Post ansteuern, für Postkarten und Briefmarken. Fanden das Postamt recht einfach, nachdem wir an süßen Pferden und fetten Schweinen vorbei liefen. Dort erstanden wir dann die gewünschten Karten, schrieben sie auch gleich fertig und gaben sie ab. Punkt 1 abgehakt. Dann schlenderten wir zu einem lokalen Markt, der leider eher enttäuschend war. Es gab kaum die Obst-und Gemüsestände, die wir so lieben, sondern fast nur Textilwaren, ein paar Gewürzstände und einige Stände mit Tausenden Eiern (?) und Stände mit Fisch und Fleisch, wo sich mir erstmal der Magen umdrehte, bei den abartigen Gerüchen. Sowas kenn ich aus Thailand oder Vietnam nicht, so extrem hat es bisher nur auf den Philippinen gestunken, als wir da mal auf dem Markt waren. Sofort schwor ich mir, hier erstmal nirgendwo an der Straße zu essen. Sicher ist sicher!

Nach dem eher enttäuschenden Markt-Erlebnis, wollten wir nun zu dem Turm laufen, den wir am Vorabend schon gesehen hatten. Im Internet fanden wir heraus, dass es 5 $ Eintritt kosten sollte, was ja ganz ok ist. Also machten wir uns auf und liefen knapp 5 KM dahin. Der Weg war ganz schön, als wir dann endlich von der Hauptstraße weg kamen, ging es einen hellen Sandweg weiter, vorbei an Palmen und hier und da ein paar Pagoden. Endlich kamen wir an, zahlten die Gebühr und dann ging es mit einem Fahrstuhl in den 11. Stock und von dort nochmal eine Wendeltreppe hinauf. Und dort sahen wir gleich, dass sich das Geld gelohnt hatte. Die Aussicht war einfach nur der Hammer!

Als die Sonne dann weg war, machten wir uns auch wieder auf den Rückweg, damit wir nicht im Dunkeln den Sandweg entlang irren müssen.

Entschieden uns wieder für ein Restaurant auf dem Heimweg, diesmal gedünstetes Gemüse mit Reis für Marco und für mich scharfe Nudeln Malaysia-Style. Das hat deutlich besser geschmeckt als am Abend zuvor und war mit umgerechnet 4,60 EUR für alles zusammen , fast um die Hälfte billiger!

Zu Hause duschten wir dann mal wieder den Dreck-u. Sandstaub vom Körper und dann fielen wir wieder platt ins Bett. Kilometerstand heute knapp 12 KM für mich Faulenzer.

Heute morgen standen wir dann 5:15 Uhr auf, denn wir wollten den Sonnenaufgang über Bagan, wieder vom Turm aus, beobachten. Dafür hatten wir uns am Vorabend extra Räder vom Hotel geliehen, damit wir nicht so lange brauchen. Auf MapsMe haben wir extra ne Route raus gesucht, die für Autos gilt, da unsere Straße vom Vortag eine Sandpiste war und mit den Rädern eher unpraktisch. Also ging es los mit den Drahteseln über die Schotterpisten von Bagan. Nach 10 Minuten Fahrt bogen wir dann ab und folgten der Straße, die zum Turm führen sollte. Stecken blieben wir wenige Meter weiter in einem Acker, primaaa!!!! Vor uns und neben uns überall Sand! Also schoben wir erstmal. Man hätte ich kotzen können, es war noch nicht mal 6 Uhr und ich schob ein Fahrrad über eine Sandpiste GAH! Irgendwann merkten wir, dass wir so nicht voran kommrn würden. Also Plan B! Dahin radeln, wo wir gestern lang gelaufen sind, die Räder dort abstellen und von da zum Turm sprinten, denn es dämmerte bereits!

Total verschwitzt schafften wir es gerade noch rechtzeitig und der morgendliche Frühsport sollte sich lohnen! Wieder hatten wir einen genialen Ausblick und diesmal sogar mit den Heissluftballons über den Tempeln! Ich lasse unten einfach mal die Bilder von Bagan sprechen (leider nur die vom Handy, Kamerabilder kommen sobald sie auf dem Laptop sind und JA, ich tippe den ganzen Text für euch aufm Handy 😀 )

Als wir dann genug Magie aufgesaugt hatten, liefen wir wieder zu den Rädern und fuhren noch zu einer anderen Pagode, die gülden vor sich hin glänzte. Den Welpen der uns begrüßte fand ich jedoch interessanter hihi.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dann ging es zurück zum Hotel, wo wir wieder lecker frühstückten und dann chillten wir noch im Zimmer und packten mal wieder zusammen. 12 Uhr checkten wir aus und warteten auf den Bus nach Mandalay (ein Shuttle fuhr uns zum Busbahnhof). Da sind wir mittlerweile auch gut angekommen, dazu mehr beim nächsten Eintrag!

Hoff ihr seid bis hier hin gekommen und noch nicht eingeschlafen 😉

Bis zum nächsten Eintrag!

Manja

Südostasien

Vom Moloch zurück ins Paradies


Krabi, 15.02.2018, 18:20 Uhr
Hallo liebe Mitleser und ganz viele warme Grüße aus Krabi! Hier sind wir seit heute Mittag und gönnen uns, nach den letzten paar Tagen back-to-the-roots feeling, eine Nacht Luxus.
Nun aber erstmal zurück zu der vergangenen Woche. Wir verbrachten ja zwei Nächte in Phuket, als Zwischenstopp zur nächsten Station Koh Yao Noi. Nachdem wir abends noch ein wenig auf dem Balkon gechillt hatten, ging es dann bald ins Bett, wo wir recht gut schlafen konnten. Am nächsten Morgen standen wir in aller Ruhe auf und liefen in Richtung Ranong Road, von dort sollten nämlich die örtlichen Busse zu den anderen Stadtteilen und Stränden abfahren. Aber erstmal wollten wir was frühstücken und fanden auch schnell ein gemütlich aussehendes Café, wo wir uns Müsli mit Joghurt und frischen Früchten gönnten. Dazu gab es erstmals einen total leckeren Kaffee und für mich noch einen Smoothie, mmmh so lecker und so gesund! Ich bestellte mir sogar noch nen zweiten Kaffee, da dies mein erster auf der Reise war, abgesehen von dem kalten 7-11-Kaffee oder der Plörre auf dem Tauchboot. Total entspannt, genossen wir die Zeit dort und entschieden uns dann, statt den Bus zu nehmen, doch lieber zu laufen! Mit meinem ehemaligen Arbeitskollegen Kajetan, der, wie ich, vom Dubliner ins Berliner Office gewechselt war, hatten wir uns für 16 Uhr im Stadtteil Chalong verabredet. Kai ist gerade auf Sabbatical (Das was ich letztes Jahr hatte, wo wir dann auch 7 Woche in Asien unterwegs waren) und in einem Trainingscamp in Thailand.
Anhand der App MapsMe (sowas wie Google Maps, wo man auch offline die Karten nutzen kann) checkten wir, wie weit weg unser Treffpunkt ist und uns wurden ca. 14 KM angezeigt. Also gut, gesagt getan und schon schlenderten wir durch die Straßen von Old Town Phuket in Richtung Chalong. Die ersten 2 Stunden waren echt sehr angenehm, wir liefen entlang eines kleinen Kanals und bekamen allerhand von der Umgebung zu sehen. Die Einheimischen waren auch immer total freundlich und lächelten uns an und grüßten ganz nett. Unterwegs gönnten wir uns dann noch jeder eine frische gekühlte Kokosnuss für gerade mal 50 Cent und so liefen wir weiter in der prallen Hitze. Irgendwann leitete uns MapsMe dann in ein Wohngebiet und entlang diverser Straßen die es aber im wahren Leben nicht gab! Super… Die Gegend war auch ziemlich wohlhabend und so konnten wir wenigstens ein bisschen glotzen, wie die reichere Bevölkerung in Thailand so lebt (sehr schön alles!). Stoppten unterwegs zwei Mal an kleinen Supermärkten für Wasser, Cola und feuchte Tücher, weil ich voller Dreck war, doch irgendwie kamen wir unserem Ziel nicht näher! Als wir dann das zweite Mal in einem Wohngebiet landeten, mit lauter Sackgassen und weiteren Straßen die es wohl nur im Universum von MapsMe gibt, gaben wir schließlich auf. Uns wurde immer angezeigt, dass wir nur noch 15 Minuten vom Treffpunkt entfernt wären, aber wir kamen aus diesem dämlichen Gebiet nicht heraus, weil überall Mauern waren haha. Ich hatte schlechte Laune, mir war heiß, ich musste aufs Klo und ich hatte Durst und alles was ich wollte war ins kühle Wasser zu springen. Es war mittlerweile 15:30 Uhr rum und für 16 Uhr hatten wir uns verabredet. Ich schickte Kai eine Nachricht und bat ihn, unser Treffen etwas nach hinten zu verschieben, weil wir noch an den Strand wollten. Ich hatte keinen Bock so total versifft und durch geschwitzt in das Restaurant zu gehen.
Jedenfalls fanden wir dann irgendwie zu einer Hauptstraße und dort stoppten wir dann die nächste TukTuk, die uns für 300 Baht zum Chalong Beach brachte. Dort konnte ich dann endlich ins Wasser und fühlte mich sofort besser! Nach 4 Stunden in der prallen Sonne tat das mehr als nur gut! Mit Kai machten wir aus, dass er auch zu dem Strand kommt und wir wollten uns am Pier treffen. Nachdem wir wieder etwas erfrischt waren, liefen wir zum Pier und kauften dort erstmal drei Bier, weil wir dachten, dass Kai auch gleich da ist. Leider hatte er wohl einige Probleme ein Taxi zu bekommen und somit kam er erst 30 Minuten später an und wir mussten sein Bier „notgedrungen“ trinken, weil es sonst warm geworden wäre haha. Übrigens tummelten sich da um Pier, wahrscheinlich ein Zehntel der Chinesischen Bevölkerung, der Rest der Touris bestand aus Russen.
Als wir dann endlich wieder vereint waren, wollten wir am Strand lang laufen, um dort nach einem Restaurant zu suchen. Leider war dieser Teil des Strandes absolut schrecklich, total zu gemüllt und weit und breit kein Restaurant zu sehen, außer das am Pier, welches gefüllt mit 1000 Chinesen war.
Irgendwann gaben wir auf und drehten wieder um, so einen hässlichen Strand habe ich glaub ich noch nie gesehen! Nahmen dann ein Taxi und fuhren dahin, wo wir uns eigentlich treffen wollten, ins Ali’s BBQ. Kai schwärmte von dem Essen dort und abgesehen von etwas angehobeneren Preisen, war es wirklich lecker. Für mich gab es einen Hühnchen-Feta-Wrap und für Marco Pommes und einen Gemüsewrap. Dazu ein paar kalte Chang und der Abend war sehr schön!
Voll gegessen schleppten wir uns dann zurück und liefen zu Kais Anlage, wo wir uns dann verabschiedeten und in ein Taxi stiegen, zurück nach Phuket Old Town. Dort liefen wir noch ein paar Meter bis zu unserem Hotel und waren froh, als wir 22 KM später, endlich wieder im Bett lagen!
Am nächsten Morgen packten wir nur noch unsere Sachen zusammen und liefen dann mit unserem Hab und Gut wieder zu dem Café, wo wir schon am vorherigen Tag gefrühstückt hatten. Dort ließen wir es uns nochmal schön schmecken und dann liefen wir weiter, die Ranong Road entlang zu der Stelle, wo die Busse abfahren sollten.
Einem Thai, der dort stand, sagten wir, dass wir zum Bang Rong Pier wollten und er zeigte uns zu einer Stelle, wo der Bus abfahren sollte.
Nach einer Weile kam dann der „Bus“ und gemeinsam mit 12 anderen Leuten, quetschten wir uns hinein. Der Bus sah aus wie ein kleinerer LKW aus den 70ern, wo die Ladefläche umgebaut worden ist und nun zwei lange Sitzbänke pro Seite hat.
Fuhren knapp eine Stunde und dafür zahlten wir nur 40 Baht pro Person, was einem Euro entspricht. Am Pier kauften wir gleich Tickets für das Speedboot nach Koh Yao Noi , welches 200 Baht kostete. Da wir noch eine halbe Stunde warten mussten, bis diese ablegte, setzten wir uns noch in das kleine Café und tranken noch etwas zur Erfrischung.
Dann ging es schon los und 30 Minuten später waren wir endlich wieder auf einer idyllischen Insel! Also wie wahrscheinlich schon heraus zu lesen war, fand ich Phuket alles andere als schön. Old Town Phuket war ganz nett, aber der Rest war nicht so meins. Unzählige Touristenmassen, es stinkt, es ist extrem heiß und das was wir an Strand gesehen haben, war alles andere als schön. Wahrscheinlich gibt es noch andere Seiten, aber die will ich eigentlich gar nicht heraus finden, Großstadt im Urlaub ist eh nicht so meins.


Mit einem Sammeltaxi ging es für je 100 Baht zu unserer Bungalow-Anlage Namtok Bungalows und wir konnten auch gleich einchecken. Es war richtig traumhaft dort, fast mitten im Dschungel lag die kleine Anlage bestehend aus einem Restaurantbereich, mit einem langen Tisch, mehreren Hängematten und einem Kühlschrank, wo die Gäste ihr Zeug reinmachen konnten. Dazu gab es noch kostenlosen Instant-Kaffee und Trinkwasser, super! Unser Bungalow war auch total schön, sehr rustikal, aber wir hatten alles was wir brauchten. Ein großes Bett, mit einem Moskitonetz, Platz für unseren Kram, ein großes Bad mit Kaltwasserdusche, Toilette und außen eine Verande, mit 2 Stühlen, Tisch und einer Hängematte, sehr chillig!
Als wir uns etwas frisch gemacht hatten, gingen wir direkt zum Strand, der nur ein paar Minuten von unserer Anlage entfernt lag. Da gerade Ebbe herrschte, konnten wir sogar bis zu einer kleinen vorgelagerten Insel laufen und dort sonnten wir uns, schwammen und schorchelten, bis die Sonne langsam verschwand.
Abends aßen wir noch gebrateten Reis mit Gemüse im Restaurant und dann entspannten wir noch ein bisschen auf unserer Terrasse. Wir haben übrigens sogar 2 Nashornvögel dort gesehen, WAHNSINN! Anscheinend ist die Insel ein Rückzugsort für diese Vögel, die es nur in den Tropen von Asien und Afrika gibt. Ich habe mich in der Zeit, als wir da waren natürlich für euch auf die Lauer gelegt, um ein Foto zu erhaschen, jedoch blieb es bei dem einmaligen Erlebnis. Naja, in meinem Kopf wird das Bild für immer gespeichert sein.
In der Nacht wurde es angenehm frisch, sodass wir in der unklimatisierten Hütte ganz gut schlafen konnten, nur wurde ich 5:30 vom Moschee-Gedudel geweckt. Die Insel besteht aus 90% Muslimen und nur ein kleiner Teil ist Buddhistisch. Naja, zum Glück konnte ich recht schnell wieder einschlafen und erholt standen wir am nächsten Morgen auf und frühstückten leckere frische Früchte. Die Preise in der Anlage sind echt sehr günstig. Wir haben in den 5 Tagen, 4x gefrühstückt und ein Mal dort Abend gegessen und haben gerade mal 650 Baht insgesamt bezahlt. Das sind 16 EUR für 10 Mahlzeiten!
Für den 12.01.2018 stand einfach nur Strand auf dem Plan. Ein Mitarbeiter vom Hotel gab uns einen kleinen Tipp, wie wir zu einem einsamen Strand kommen würden und schon ging es los. Liefen nur ein paar Minuten bis zu einem Pier, wo die Boote nach Krabi abfuhren und dort ging es über eine kleine weisse Brücke. Dann mussten wir noch tausende Stufen in den Dschungel hinauf und auch wieder runter (bei gefühlten 40 Grad) und schon lag er vor uns, ein Traumstrand wie aus einem Reiseführer! Herrlich, vor uns das spiegelglatte, türkisfarbene Meer, im Hintergrund lauter kleine Inselformationen, hinter uns Dschungel und so gut wie keine Menschen, das war den Muskelkater, der mich die nächsten Tage heimsuchte wert!!
Dort verbrachten wir also den Tag, wir sonnten uns, schwammen im erfrischenden Wasser und spielten Karten, besser geht es kaum! Gegen Abend gingen wir dann wieder zurück, bzw. schleppten uns die Treppen hoch und wieder herunter, man was waren die aber auch steil!! Und dann folgte die langersehnte Dusche, die Sand und Salzwasser vom Körper spühlte.
Abends gingen wir dann mal in ein Restaurant ein paar Meter weiter, wo es leckere Fruchtshakes für uns gab und wie immer ein Pad Thai für mich und Reis mit Fleisch für Marco. Mmmmmh, bisher hab ich noch nicht die Schnauze voll von Pad Thai hihi.
Da wir noch Bierdurst verspürten, machten wir uns noch auf die Suche, dieses zu finden. Das erwies sich als schwierig, denn wie gesagt, wohnen auf der Insel fast nur Moslems, also kein Alkoholverkauf, gah! Fanden dann doch ein Restaurant, welches von Buddhisten geführt wird und deckten uns mit 4 Chang ein, die wir uns dann auf unserer Terrasse gönnten. Mmmmmh, also ich würde mich ja jetzt nicht als Alkoholiker bezeichnen, aber so ein kaltes Bier im Urlaub, finde ich dann doch leicht unverzichtbar hihi.
Tag drei begann wie auch der vorherige Tag, mit einem leckeren Frühstück und dann hatten wir einen Bootsausflug vor uns, der uns zu den ganzen kleinen Mini-Inseln führen sollte, die vor Koh Yao Noi liegen. Gemeinsam mit dem Rostocker Philipp und seiner Freundin (unsere Bungalow-Nachbarn) hatten wir ein Longtail-Boot mit Führer gemietet, der uns dort herum schipperte. Dafür zahlten wir 12,50 EUR pro Person.
Das Wetter war herrlich, die Inseln traumhaft und das Wasser war auch glasklar und wir genossen die 4 Stunden total. Wir steuerten diverse Inseln an, gingen schnorcheln, lagen an einsamen Traumstränden, gegen die Maya Bay ein Witz ist und genossen es, dass dort noch ein wenig Ruhe herrscht, im Gegensatz zu den anderen überlaufenen Touristenorten Thailands. Ein Highlight war die Insel Monkey Island, wo eine Horde von Affen lebt. Wir hielten kurz vor dem Strand an und unser Kapitän warf ein paar Ananasreste ins Wasser und tatsächlich, die Affen schwammen sogar ins Meer raus, um sich die Stücke zu holen, einer tauchte sogar zurück, genial!
Das Schnorcheln machte auch total Spaß, auch wenn es nicht so viel zu sehen gab, wie anderswo, aber auch hier gab es viele bunte Fische und einiges zu entdecken. Es war also ein wirklich toller Ausflug und die Kosten haben sich total gelohnt.


Gegen 14 Uhr kamen wir dann wieder am Pier an und genau in dem Moment, als wir wieder auf unserer Terrasse saßen, fing es an zu regnen, perfektes Timing!
Der Schauer hielt nicht lange an und als wir uns genug ausgeruht hatten, starteten wir unseren Spaziergang in Richtung Hauptort und Markt, was ca. 8 KM Fußweg entfernt von uns lag. Es war zum Glück nicht mehr so heiß und wir liefen ganz entspannt durch den Regenwald, vorbei an einer Schule mit vielen lachenden Kindern in Uniform, (manche davon fuhren sogar schon Moped), einer Schlangenhaut, diversen Bäumen wo anscheinend Kautschuk oder sowas ähnliches abgebaut wird und vielen kleinen und größeren Häusern der Einheimischen. Ein kleines Hündchen begleitete uns übrigens einen großen Teil der Strecke, so goldig! Nach gut einer Stunde kamen wir dann in dem Ort an, wo wir gleich Abendessen wollten. Fanden ein kleines Lokal, bestellten Yogurt-Shakes und Pad Thai/ Reisgericht und bezahlten gerade mal 3,50 EUR für alles.
Dann schlenderten wir über den Markt, fanden einen Obststand wo wir Mango und Dragonfruit erstanden und ich eine komisch aussehende Frucht in Augenschein nahm. Die freundliche Verkäuferin sah wohl mein fragendes Gesicht und schenkte uns kurzerhand zwei von diesen Dingern. Von außen sah es aus wie eine kleine Ingwerwurzel, nur dunkler. Man konnte die Schale allerdings knacken und innendrin befand sich dann die Frucht, die wie ein Dattel-Plaumen-Mix schmeckte, hmmm! Dann statteten wir noch dem einzigen 7-11 auf der Insel einen Besuch ab und deckten uns mit allerhand Snacks ein und wollten auch Bier kaufen, doch Fehlanzeige, selbst hier wurde keiner verkauft. Doch zum Glück hab ich ja Adler-, bzw. Bieraugen und sah schon auf dem Hinweg, dass bei einigen Marktständen Bierkisten aufgebaut waren. Also klapperten wir ein paar Marktstände ab und hielten schließlich ein Sixpack des flüssigen Goldes in den Händen hehe. Da es langsam dämmerte und wir auch keine Lust hatten nochmal 8 km weit zu laufen, gönnten wir uns wieder ein Sammeltaxi (so eine Art TukTuk-Bus) und fuhren für 100 Baht pro Person zurück zum Bungalow. Dort ging es sofort in die Hängematte und da verbrachten wir dann noch den restlichen Abend mit Bier und Quatschen.
Gestern startete dann wieder mit einem leckeren Müsli-Yogurt-Obstfrühstück und dann ging Marco erstmal allein an den einsamen Strand von gestern, weil ich noch ein paar Sachen am Laptop erledigen wollte, wie Bilder abspeichern etc. Ich kam dann nachmittags hinzu, nachdem ich es über die 1000 Stufen geschafft hatte und dort verbrachten wir nochmal einen sehr schönen entspannten Tag im und am Wasser, mit vielen kleinen Sandkrabben, denen wir die Reste unserer Dragonfruits schenkten hihi.
Zurück im Bungalow wollte ich mir wieder den Sand und das Meer vom Körper spülen und fand mich in meinem zweit schlimmsten Albtraum wieder. Mein schlimmster Albtraum (abgesehen von irgendwelchen Gefahren für meine Familie/Freunde) ist es ja, in einem Raum mit tausenden Spinnen gefangen zu sein, mich traf es nun fast so schlimm!
Der folgende Beitrag ist nichts für schwache Nerven, oder Menschen die Krabbelviecher hassen!
Ich ging also nichtsahnend ins Bad, da es dämmerte, schaltete ich das Licht ein und freute mich auf eine erfrischende Dusche. Ich drehte das Wasser an und sah schon aus den Augenwinkeln eine surrende Wand um die Glühbirne herum. Dachte mir aber noch nichts weiter dabei, bis ich mich auf einmal IN der surrenden Wand befand! Ich war umringt von TAUSENDEN fliegenden Ameinsen/Fliegen/Krabbelviechern und dank nassem Körper KLEBTEN diese Teile überall an mir!!!
Meinen Kreischalarm könnt ihr euch wahrscheinlich denken. Marco kam also heran geeilt und fand mich halb hysterisch mit dem Duschkopf wedelnd im Bad vor, bzw. sah wahrscheinlich auch nur diese Insektenwand, die sich auf, vor, über, neben und unter mir befand. Ich versuchte die Teile so gut es ging vom Körper zu waschen und flüchtete nach draussen. Zum Glück hatte ich noch meinen Bikini an, aber ich wäre auch nackt kreischend da raus gerannt hahaha. Das war so abartig. Wir schalteten erstmal das Licht im Bad aus und im Zimmer an, FEHLER! Die Viecher folgten uns weiter und dann machten wir draußen auf der Terrasse das Licht an und drinnen überall aus, somit waren diese Teile wenigestens schon mal aus dem Haus raus, also die, die meinen Duschangriff überlebt hatten.
Nachdem die Millionen Fliegenviecher also draußen waren, ging ich wieder rein und duschte im Dunkeln, umgeben von einer schwarzen Insektenkadaver-Lache am Boden. BÄH!!!
Flüchteten dann so schnell es ging aus der Hütte und gingen dann erstmal in ein Lokal zum Abendessen, wo es sogar Bier zu kaufen gab. Dort verbrachten wir dann einen Insektenfreien letzten Abend und hofften, dass der Spuk bei unserer Rückkehr vorbei ist.
Zurück am Bungalow sahen wir von weiten schon, dass sich nichts mehr ums Licht kreiste und beruhigt schalteten wir auch innen die Lichter an. Im Bad fanden wir diverse Geckos vor, deren Traum von einem Insektenbuffet endlich in Erfüllung ging! Mit der Dusche versuchte ich den Boden wieder betretbar zu machen und dann war es zum Glück überstanden, ein Horrorfilm auf Tele 5 ist nichts dagegen!!!


Verbrachten dann noch ein wenig Zeit auf der Terrasse und dann stand auch schon die letzte Nacht im Paradies an. In den Schlaf gesungen von etlichen Zikaden, Vogelgesängen und Geckorufen, mit einer sanften Brise in der Nase, konnten wir die letzte Nacht nochmal sehr gut schlafen, abgesehen von der morgendlichen Moschee-Beschallung um 5:30 Uhr.Gegen 9 Uhr gingen wir dann wieder frühstücken, zahlten unsere Rechnung und dann packten wir unseren Kram wieder mal zusammen. 11 Uhr checkten wir schließlich aus und liefen die paar Minuten zum Pier, wo wir für 150 Baht Tickets für ein Longtail-Boot Richtung Krabi kauften, welches 11.30 Uhr abfuhr. Die Fahrt war super entspannt, wenn man von einer Thai-Frau absieht, die ca. 20 Minuten damit verbrachte in ihr Handy zu schreien, in einer Stimme die an Donald Duck erinnerte. Marco und ich machten es uns draußen gemütlich, während die anderen Passagiere im überdachten Bereich platz nahmen und wir genossen die halbstündige Fahrt, vorbei an den vielen kleinen Inseln sehr.
Koh Yao Noi war echt die beste Entscheidung die ich treffen konnte, als ich damals nach Orten rund um Phuket gesucht hatte. Es ist total entspannt dort, überhaupt nicht überlaufen wie andere Inseln oder Orte in Thailand und einfacht noch total ursprünglich, genau das war wir gerne haben. Ich hoffe es wird noch ganz lange so dort bleiben und , dass dieses kleine Juwel nicht so überrannt wird wie anderswo und irgendwann kommen wir hoffentlich nochmal dahin.


Am Pier von Krabi angekommen, wurden wir natürlich sofort von Taxifahrern belagert, aber das Hotel, was ich gebucht hatte, lag nur wenige Gehminuten entfernt und somit machten wir uns zu Fuß auf dem Weg zum Thalen Palm Paradise Resort, wo wir kurz nach 12 Uhr schon einchecken konnten. Nach den letzten rustikalen Tagen, hatte ich uns für heute Nacht noch mal ein wenig Luxus für 24 EUR gebucht. Wir haben hier einen schönen großen Bungalow aus Stein, mit Klimananlage und Pool, wo wir den heutigen Tag nochmal entspannen konnten. Zum Mittag liefen wir ein paar Meter zum Pier zurück, wo wir nochmal günstig essen konnten und den Rest des Tages verbrachten wir am Pool, mit Lesen, Baden und sonnen. PERFEKT!
Mittlerweile ist es kurz nach 21 Uhr und wir waren auch schon hier im Restaurant zu Abend essen. Auf der Speisekarte stand PIZZA und da ich total das Verlangen nach etwas anderem als Nudeln oder Reis hatte, freute ich mich schon riesig darauf. Die Ernüchterung kam dann beim Bestellen, Pizza hätten sie wohl doch keine. Na prima! Also bestellte ich mir ein Club Sandwich und ein Bier und das war auch ganz gut.
Ich sitze jetzt noch draussen, auf unserer Terrasse, Marco liegt schon drinnen, im schön gekühlten Zimmer und dann geht es auch bald ins Bett.

 

Morgen wird dann sicher wieder etwas anstrengender, denn wir müssen erst bis nach Krabi Stadt kommen (der Pier liegt ca. 20 km außerhalb) und von da zu einem Busbahnhof, da wir zurück nach Bangkok kommen müssen. Wie wissen wir noch nicht, entweder mit einem Bus nach Surat Thani und von da mit dem Nachtzug, was mir am Liebsten wäre, oder aber direkt mit einem Nachtbus nach Bangkok. Na mal sehen was wir so für Optionen finden werden.
In Bangkok müssen wir dann am 17.02. ankommen, denn da geht abends unser Flieger Richtung Yangon, Myanmar. Da wir aber nur mit Handgepäck fliegen, müssen wir unsere Rucksäcke in Bangkok noch abgeben. Ich habe im Internet einen Ort gefunden, wo man für 150 Baht pro Woche sein Gepäck lagern kann, was ja ganz gut ist. Bei Nok Air, mit welcher wie nach Myanmar fliegen, würde ein Gepäckstück 35 USD pro Strecke und Person kosten, das ist einfach viel teuer, teurer als der ganze Flug, also werden wir halt nur mit unseren kleinen Rucksäcken fliegen. Für die zwei Wochen wird das schon mal gehen.
Also gut ihr Lieben, das war es al wieder von mir. Ich hoffe euch geht es allen gut! Ich melde mich dann sobald ich kann wieder. Diesmal dann aus Myanmar, wenn alles klappt 🙂
Viele Güße ins kalte Europa!
Eure Manja
PS: Da das Internet hier am Bungalow zu schlecht ist, kann ich den Bericht erst morgen hochladen, da ich zu faul bin, zum Restaurant zu latschen hehe. 
PPS: Nun ist schon der Morgen da und wir haben wie die Steine geschlafen. Da bei uns schon der 16.02.2018 ist, wollen wir dir liebe Gisa noch alles Liebe zum Geburtstag wünschen, ich hoffe wir haben später noch W-Lan, damit wir dich erreichen können 🙂 Haben dich lieb!

Südostasien

Tauchen, Schnorcheln und Genießen – Koh Tao!


Phuket, 10.02.2018, 20:35 Uhr

Hallo ihr Lieben und Backofen-Warme Grüße aus Thailand. Nun folgt endlich mal wieder ein Update der vergangenen Woche.

Vor exakt einer Woche kamen wir auf Koh Tao an und verbrachten wundervolle 6 Tage auf der Insel. Es war einfach nur traumhaft schön, unsere Zeit war gefüllt mit tauchen, schnorcheln, relaxen und lecker Essen. Was will man schon mehr in seiner Auszeit 🙂

Die 6 Tage gingen super schnell rum und waren, wie immer, viel zu schnell vorbei! Hier eine kleiner Rückblick von unseren Erlebnissen.

Marco machte ja seinen Open-Water-Tauchkurs, den ich ja bereits vor 7 Jahren in der gleichen Tauchschule absolviert hatte. Somit verbrachte er fast 4 Tage damit seinen Schein zu machen und ich hatte etwas mehr Freizeit. An unserem ersten Abend, nachdem Marco das Einführungsvideo geschaut hatte, gingen wir noch runter an den Strand, tranken ein paar kühle Bierchen und danach ging es zu einem leckeren Abendessen ein paar wenige Schritte entfernt. Für mich gab es Thai Green Curry und für Marco das gleiche nur in Rot 🙂 Lecker Lecker!

Am nächsten Tag musste er dann zur Theorie und ich genoss meine Freizeit mit relaxen. Am Nachmittag sollte dann mein Refresher stattfinden, da ich schon 4 Jahre nicht mehr getaucht war. Ich hatte die Wahl diesen Auffrischungskurs mit Marco und seiner Gruppe im Pool zu machen, oder direkt im Meer. Ich entschied mich dann für den Pool, da ich so mit Marco zusammen üben konnte. Wir verbrachten knapp 4 Stunden damit und mussten diverse Übungen absolvieren. Ich hatte eigentlich noch alles drauf, allerdings kam natürlich meine Horror-Übung von damals wieder mit dran. Die Taucherbrille unten am Grund absetzen und dann wieder drauf machen. Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen Eintrag von damals, aber ich hatte es gehasst. Wir mussten das damals im Meer üben und ich hab ständig Salzwasser in die Nase bekommen, weil ich, als die Brille ab war (warum auch immer), durch die Nase atmen wollte, anstatt mit dem Mundstück und naja, ich hatte damals ewig gebraucht, dass hinzu bekommen.

Ich hatte anfangs eine leichte Panik, dass ich es wieder nicht gleich hin bekommen würde, aber ich habe es tatsächlich gleich beim ersten Mal geschafft, ohne in Angstschweiß auszubrechen haha. Als ich dann dachte es wäre alles überstanden und ich hätte diese Übung hinter mir, kam dann noch ein Highlight. Wir mussten die Brillen wieder unter Wasser absetzen und noch dazu eine Runde im Pool tauchen und sie dann wieder aufsetzen, unter Wasser versteht sich, aaaaaaah!!!! Aber auch das habe ich komischerweise diesmal gleich ohne Probleme geschafft und dann war es endlich überstanden und ich durfte wieder richtig tauchen gehen juhu! Damit wollte ich allerdings warten, bis auch Marco seinen Kurs bestanden hat. Abends gönnte ich mir dann endlich die langersehnte Massage, die einfach nur traumhaft war, über eine Stunde wurde ich durch geknetet und mit Ölen verwöhnt und das ganze für 10 Euro, traumhaft!

Weiterlesen „Tauchen, Schnorcheln und Genießen – Koh Tao!“

Südostasien

Abenteuer Asien, Klappe die Vierte!


 

Bangkok 02.02.2018 21:00

Guten Abend liebe Leser und tropische Grüße aus Bangkok! Ich stehe gerade gerade auf einer Verkehrsinsel Nahe der Khao San Road und warte auf den Bus Richtung Koh Tao, welcher natürlich nicht pünktlich ist. Eigentlich sollten wir mittlerweile schon unterwegs sein, doch der Bus kommt wohl erst in ner halben Stunde. Marco ist eben wieder gekommen, mit nem stinkenden Durian-Eis, igitt! Naja, da wir eh noch warten müssen, tippe ich schon mal ein paar Zeilen für euch, bevor ich wieder alles vergesse.

Seit Vorgestern sind wir nun schon hier und genießen die Zeit in vollen Zügen. Die Wochen vor dem Abflug waren nochmal ziemlich stressig. Mein letzter Arbeitstag war irgendwie komisch und abends die Verabschiedung von den Kollegen war schön und traurig zugleich.

In Dublin war ich auch noch mal ne Woche, die ich sehr genossen habe und als ich zurück in Berlin war, stand auch schon bald der Umzug an. Der war auch ziemlich anstrengend, aber dann war auch das geschafft. Das Wochenende vor dem Abflug verbrachten wir noch bei meiner Familie und dann kam schon der Montag, an dem wir die Wohnung übergeben haben. Auch das war ziemlich komisch, fast 5 Jahre hatten wir ja darin verbracht. Aber als das endlich geschafft war, fiel endlich der ganze Stress ab und ich konnte mich richtig auf die bevorstehende Auszeit freuen. Wir fuhren dann ins Hotel in der Nähe vom Ku’Damm und abends traf ich nochmal meine Freunde zum Abschied. Danach gönnten Marco und ich uns nen letzten leckeren Döner und Berliner Pils hehe.

Am Dienstag war es dann endlich soweit. Am Zoo frühstückten wir noch und ich gab meine BVG-Karte ab und dann machten wir uns auf zum Flughafen.

Dort ging alles ganz fix und schnell erreichten wir Schweizer Boden, wo wir den Swiss Air Flieger Richtung Bangkok endlich bestiegen.

Der Flug zog sich ziemlich, das Essen war ganz ok und zum Glück gab es ein ganz gutes Film-u. TV Angebot, denn schlafen konnte ich so gut wie gar nicht.

Weiterlesen „Abenteuer Asien, Klappe die Vierte!“

Südostasien, Vorbereitung

Tausend Abschiede, Stress und Vorfreude


Hey ihr Lieben,

seit meinem letzten Eintrag sind wieder ein paar Monate ins Land gegangen und die die Zeit rennt nur so vor sich hin. In genau 18 Tagen geht das Abenteuer Asien in die neueste Runde! Ich kann kaum glauben, wie schnell die letzten Wochen und Monate an mir vorbeigezogen sind!

Heute ist auch mein letzter Arbeitstag, ein komisches Gefühl nach knapp 6 Jahren in der gleichen Firma, 1 Jahr davon noch in Irland und der Rest hier in Berlin.

Irgendwie kommt gerade so ein Déjà-vu in mir hoch. Vor genau 7 Jahren bin ich das erste Mal in Kuala Lumpur gelandet. Davor musste ich mich auch von einem Leben verabschieden, was danach so nie wieder sein sollte. 4 Jahre habe ich in Dublin, Irland gelebt, einen guten Job gehabt und tolle Freundschaften aufgebaut. Viele Abschiede, ein paar Tränen und einen Umzug musste ich meistern, bevor es das erste Mal, für eine längere Zeit, so weit weg gehen sollte. Südostasien und danach Australien, über 10 Monate Freiheit und Abenteuer. Nach meiner Rückkehr ging es nochmal für über ein Jahr zurück nach Dublin, bevor es mich dann endgültig nach Deutschland zurück verschlug.

Weiterlesen „Tausend Abschiede, Stress und Vorfreude“

Südostasien, Vorbereitung

Asien Klappe die 4.!


Hey Leute,

es gibt mal wieder ein paar Neuigkeiten, die ich gern mit euch teilen möchte. Nachdem ich ja dieses Jahr wieder bereits fast 7 Wochen in Asien verbracht habe, zieht es mich nächstes Jahr wieder zurück! Diesmal für ganze 4 Monate und ich kann es kaum erwarten!

Da mein Freund und ich Mitte nächsten Jahres eh einen Tapetenwechsel wollen und Berlin verlassen werden, dachten wir, dass wir doch auch noch eine kleine Auszeit einbauen können. Bevor der Ernst des Lebens eine neue Runde einläutet.

Meinen Job und auch die Wohnung hab ich bereits gekündigt. Mitte Januar ist mein letzter Arbeitstag, juhuuu!

Am 30.01.2018 geht dann unser Flieger mit Swiss Airlines, über Zürich nach Bangkok! Der Countdown läuft.

Weiterlesen „Asien Klappe die 4.!“

Südostasien

7 Wochen Südostasien – Eine kleine Zusammenfassung


So ihr Lieben, nun folgt auch noch ein kleiner Abschlussbericht meines letzten Abenteuers. 51 Tage unterwegs, 5 bereiste Länder und unglaublich viele Erlebnisse, die ich nie vergessen werde.

Start unserer Reise war Bangkok, von wo aus wir mit einem Zwischenstopp in Malaysia, weiter auf die Philippinen flogen. Wir landeten in Cebu und fuhren mit der Fähre nach Bohol. Dort verbrachten wir zunächst eine Nacht in Taglibaran und schließlich 5 Nächte auf Pamilacan Island in Mary’s Cottage. Weiter ging es dann für 3 Nächte nach Panglao, an den Alona Beach. Die letzte Nacht schliefen wir auf Cebu, gleich in der Nähe vom Flughafen, bevor es dann, via Manila, weiter nach Hanoi ging.

Weiterlesen „7 Wochen Südostasien – Eine kleine Zusammenfassung“

Südostasien

Das letzte Inselabenteuer


31.07.2017

Hallo ihr Lieben und Grüße aus der Hauptstadt,

nachdem ja nun mittlerweile wieder über 2 Monate ins Land vergangen sind, seit der Urlaub vorbei ist, kommt hier nun endlich der neue Bericht, mit der Zusammenfassung aus Thailand!

Bei meinem letzten Eintrag erholten wir uns noch von einer „leichten“ Magenverstimmung, die wir uns wohl noch in Siem Reap einfingen. Dank Reiseapotheke ging es uns dann aber irgendwann wieder besser, sodass wir das Hotel endlich verlassen konnten und uns Richtung Hauptbahnhof aufmachten.

Mit klimatisiertem Taxi kamen wir schnell und günstig dort an und reihten uns in die Schlange für die Zugtickets ein. Es dauerte eine ganze Weile, doch endlich kamen wir dran, doch leider gab es, wie bereits befürchtet, keine Tickets mehr für den Nachtzug, die einzige Option wären Sitzplätze gewesen, doch darauf hatten wir keine Lust.

Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und gingen ein Stockwerk höher, wo man Tickets für den Nachtbus ergattern kann. Dort buchten wir dann ein Paket bestehend aus Busfahrt, Transfer zum Pier und Fährticket für den nächsten Tag.  Unsere Mägen verlangten dann nach etwas Nahrung und wir deckten uns im Supermarkt mit Obst ein.

Zurück ging es wieder mit dem Taxi ins Hotel, wo wir uns noch eine Weile ausruhten und ein leckeres Sandwich bestellten. Abends liefen wir dann zur berühmt berüchtigten Khaosan Road, der Backpacker-Straße überhaupt. Dort hatten wir uns mit Doris verabredet, mit der wir bereits ein paar tolle Tage in Kambodscha verbracht hatten. Es wurde ein sehr lustiger letzter Abend, wir liefen von Bar zu Bar, tranken viele Biere, tanzten zu toller Musik auf der Straße und genossen nochmal die gemeinsame Zeit.

Weiterlesen „Das letzte Inselabenteuer“

Südostasien

Vom Inselparadies zu den Tempeln!


07.05.2017

11:03 Uhr

Moin Moin liebe Leser und ganz viele sonnige Grüße aus Bangkok! Wie krass, nun sind wir schon wieder in Thailand und 5 Wochen sind rum gegangen wie nix! Zum Glück haben wir aber noch 2 Wochen vor uns, wo wir nochmal das schöne Leben hier in Asien genießen können Nun folgt mal wieder ein Rückblick unserer letzten Woche!

In Koh Rong Sanloem verbrachten wir ein paar wirklich tolle Tage! Wir konnten uns von den vorherigen Tagen, die dann doch ein wenig anstrengend waren erholen und haben einfach nur knapp 4 Tage entspannt. Meistens wachten wir morgens relativ zeitig, aber gut erholt aus und relaxten eine Weile auf unserer Terrasse, bevor es dann rüber zum Frühstück ging, wo wir uns meist ein Sandwich und nen Früchteteller teilten. Dazu gab es immer noch eiskalten leckeren Kaffee. Den Rest des Tages verbrachten wir im und um das Wasser. Wir erforschten den Strand, sahen den vielen Krabben beim Rennen zu, was echt lustig ausschaute! Leider waren sie meist zu schnell für meine Kamera, aber ein Exemplar hab ich doch mal erwischt. Wir schnorchelten ganz viel, sprangen vom Steg aus ins Wasser, was leider nicht allzu erfrischend war, da es lauwarme Badewannen-Temperatur hatte, hehe. Aber es war trotzdem sehr toll!

Weiterlesen „Vom Inselparadies zu den Tempeln!“