Südostasien

Inselhüpfen!


Koh Chang, 19.05.2018

Hallo ihr Lieben und ganz viele Grüße aus dem heißen Thailand!

Vor drei Tagen haben wir Indonesien verlassen, krass, wie schnell der eine Monat dort rum gegangen ist!

Am 07.05. sind wir ja von Labuan Bajo zurück nach Bali geflogen. Über die Seite http://www.gilitransfer.com hatten wir im Voraus, Tickets für die Fähre nach Gili Air bestellt. Dazu gehörte ein kostenloser Transfer vom Hafen und zurück und dafür zahlten insgesamt etwa 40 EUR hin und zurück.

Nachdem wir auf Bali gelandet waren, kauften wir noch einen Kaffee und warteten auf das Shuttle. Kurz nach 10 Uhr fuhren wir dann los und kamen dann gegen 12:30 Uhr am Hafen von Padangbai an, wo wir unsere Tickets von Eka Jaya, der Schnellboot-Firma bekamen. Eigentlich hieß es, dass wir 13:00 Uhr abfahren sollten, allerdings war von der Fähre nix zu sehen. Also warteten wir und warteten, bis 15 Uhr irgendwas, das Boot endlich auftauchte und wir dann endlich los schippern konnten. Eigentlich dachten wir, dass das Boot direkt Gili Air anfährt, aber nein! Wir mussten erst bis nach Lombok fahren und dort dann mit gefühlten 100 anderen Menschen in einen kleinen Kutter umsteigen und damit dann nochmal knapp ne halbe Stunde übers Meer tuckern. Das war echt nervig, zumal wir total müde waren, weil wir ja schon 5:20 Uhr aufstehen mussten, für den zeitigen Flug.

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Naja, zum Glück kamen wir dann heil auf Gili Air an und liefen dann zu unserem Hotel, Balenku Dua. Gili Air ist eine kleine Insel, zwischen Bali und Lombok und unser Hotel lag fast in der Mitte der Insel, von dort aus war man zu Fuß nur etwa 15 Minuten überall hin unterwegs. Unsere Anlage war total schön! Es gab nur 5 Bungalows und einen total schönen Pool, mit Liegen davor.

Unser Bungalow hatte einen großen Schlafraum, ein schönes Bad und eine gemütliche kleine Terrasse, was will man mehr!

Wir blieben insgesamt 5 Tage auf Gili Air und wollten uns einfach mal von den sehr ereignisreichen Wochen erholen und gar nix weiter machen. Dazu war die Insel wirklich perfekt! Wir machten wirklich nicht viel. Wir schliefen aus so gut es ging, denn wieder mal gab es eine Moschee in Hörweite und 4:30 Uhr wurden wir immer wach gekräht. Nach dem wir uns aus dem Bett geschält hatten, bekamen wir ein leckeres Frühstück auf der Terrasse serviert, welches im Preis enthalten war und tranken dazu gemütlich Kaffee. Den Rest der Zeit verbrachten wir wirklich nur am und im Pool!

Am ersten Tag gingen wir auch schnorcheln, allerdings war die Unterwasserwelt dort, nicht so atemberaubend, wahrscheinlich waren wir durch unser Tauch-u. Schnorchel-Abenteuer auf Flores etwas sehr verwöhnt und fanden Gili Air nicht so besonders, was die Unterwasserwelt anging. Leider hatten wir auch noch das Pech, während des Schnorchelns durch einen Schwarm von Quallenlarven zu schwimmen. Wir merkten schon während des Schwimmens, das auf einmal der halbe Körper gejuckt hat. Dachten uns erstmal nix weiter dabei und schnorchelten eine Weile weiter, aber es wurde immer schlimmer und was schönes sahen wir auch nicht wirklich, also gingen wir schnell zurück zum Hotel.

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Südostasien

Mother of Dragons, Flores & Komodo!


Flores, 01.05.2018 – 07.05.2018

Gegen 15 Uhr landeten wir am kleinen Flughafen von Labuan Bajo auf Flores. An einem der zwei Gepäckbändern warteten wir dann auf unsere Rucksäcke und als wir diese hatten ging es schnell nach draußen. Unser Gästehaus sollte nicht weit entfernt sein und wir checkten MapsMe ab und wie immer liefen wir erstmal woanders hin. Anscheinend hatte ich aus Versehen einen Pin mitten im Nirgendwo gesetzt und lotste uns dorthin, anstatt zu dem Pin, der unser Hotel markierte. Als wir nach ner halben Stunde schweißgebadet irgendwo in der Pampa lang liefen und die Einheimischen, die wir fragten uns zeigten, dass wir in die andere Richtung mussten, fiel uns das erstmal auf, super! Also ging es den ganzen Weg wieder zurück, vorbei am Flughafen und dann nach weiteren 10 Minuten kamen wir schließlich am Teuz B&B an. Das ist ein kleines Gästehaus, mit nur 4 Zimmern und liegt richtig schön ruhig und das Beste war, die Moscheen der Stadt lagen weit weg von uns und wir hatten tatsächlich mal Ruhe! Bezogen unser Zimmer und entspannten erstmal auf der Terrasse, mit Blick in den kleinen Papayabaum-Garten, herrlich!

Abends wollten wir eigentlich in die Stadt laufen, was etwa 30 Minuten dauern würde, allerdings gab es dort oben auf dem Berg, wo unser Hotel lag, so gut wie gar keine Beleuchtung. Der Weg in die Stadt hätte uns durch diverse Feldwege den Berg runter geführt und nachdem wir von einem Rudel Hunden kurz gejagt worden sind, ließen wir es dann doch sein und liefen nochmal in Richtung Flughafen, in der Hoffnung was zu essen zu finden, da unsere letzte Mahlzeit das Toast in Ubud war.

Fanden zum Glück gleich um die Ecke von unserem Gästehaus ein kleines Warung, wo wir Mie Goreng (gebratene Nudeln) für mich und Nasi Goreng (gebratener Reis) für Marco bestellten, das war sehr günstig und lecker!

Dann ging es zurück zu unserem Zimmer, wo die nächste Überraschung lauerte. Ich ging auf Toilette, machte die Tür zu und dort starrte mich eine riesige Spinne an, aaaaaaah!!!! Marcos Versuch sie zu verscheuchen, schlug fehl und somit war das Badezimmer erstmal keine Option mehr für mich. Am nächsten Morgen war das Vieh immer noch da, zum Glück aber diesmal an der Wand und Marco konnte sie mit einem Glas heraus schmeissen und ich konnte das Bad wieder betreten haha. Einen riesigen Tokay (großer Gecko) zählte auch noch zu unseren Gästen, aber da habe ich lieber sowas im Zimmer, als diese mutierte Spinne!!!

Nachdem so der Morgen dann startete, bekamen wir erstmal ein kleines Frühstück auf der Terrasse, was im Preis eingeschlossen war. Es gab Spiegeleier, Toast und Marmelade und dazu schauderhaften Kaffee. Was freue ich mich auf eine Kanne leckeren Melitta-Filterkaffee!!!!

Unser Plan für den Tag war erstmal in die Stadt zu laufen und dort nach einer Tour nach Komodo zu suchen und später noch an den Strand zu gehen. Packten also erstmal unsere Badesachen zusammen und liefen dann den Schotterweg entlang Richtung Stadtzentrum. Der Weg war eigentlich total schön, denn nach kurzer Zeit hatten wir einen unglaublich tollen Ausblick auf die Bucht von Labuan Bajo. Nur die Strecke war etwas anstrengend, denn es ging ständig bergab und ich wollte gar nicht an den Heimweg denken!

Kamen dann total verschwitzt unten im Zentrum der kleinen Stadt an und klapperten direkt ein paar der Reisebüros an. Die ersten Preise die wir angeboten bekamen, waren ein Witz. Für einen Ausflug, der zwei Tage und eine Nacht auf dem Boot beinhaltete, wollten die im ersten Büro 4,5 Mio. Rupien haben, das sind das sind 270 EUR! Ein paar Meter weiter bekamen wir für das gleiche Angebot einen Preis von 750000 Rupien pro Person und ein Büro daneben wollte 700000 Rupien. Das waren 42 EUR pro Person und dort buchten wir dann auch gleich die Tour. Vergleichen lohnt sich also immer! Die Tour beinhaltete zwei Tage auf dem Boot mit Übernachtung auf dem Deck, alle Mahlzeiten und Wasser. Am ersten Tag würde man Rinca und Komodo anfahren und danach zum Schnorcheln an den Pink Beach. Am zweiten Tag sollte es nach Padar Island gehen und dann noch zum Schnorchen zum Manta Point und auf die kleine Privatinsel Kanawa Island. Nur die Gebühren für den Komodonationalpark, die Rangerführung und den Inseleintrittspreis musste man noch selbst drauf zahlen.

Glücklich, dass wir eine gute Option gefunden hatten, gingen wir erstmal noch zu einem Supermarkt, um uns mit Getränken einzudecken und dann liefen wir zum Labuan Bajo Beach. Der war jetzt leider nicht so toll, denn die meisten Abschnitte waren total zugemüllt und im Wasser schwamm total viel Plastik. Schon traurig sowas zu sehen! Fanden dann aber doch noch einen kleinen Strandabschnitt, wo es etwas sauberer war und verbrachten dann ein paar Stunden im und am Wasser.

Am frühen Abend schleppten wir uns dann wieder zurück zum Hotel, wobei der Weg diesmal noch anstrengender war, denn es ging nur bergauf!

Endlich angekommen, schmissen wir uns erstmal unter die Dusche und dann gingen wir wieder in das Warung um die Ecke, zum Abendessen. Zurück im Zimmer packten wir dann alles zusammen, denn am nächsten Morgen sollten wir 7 Uhr abgeholt werden, um zum Hafen zu fahren.

Gaben dann morgens unsere großen Rucksäcke an der Rezeption ab, denn wir wollten nach der Tour nochmal für 3 Nächte dort schlafen und nahmen nur unsere kleinen Rucksäcke mit ein paar Klamotten mit.

Am Hafen warteten wir dann auf auf unsere Gruppe, die dann letztendlich aus insgesamt 16 Personen bestand. Zusammen mit uns beiden, waren noch 6 Belgier, 2 Holländer, 2 Indonesier und eine Japanerin, 2 Franzosen und eine Amerikanerin an Board. Es war ein ganz cooler Mix und wir hatten echt Glück mit der Truppe gehabt.

Als erstes schipperten wir in Richtung Rinca Island und ich freute mich schon riesig auf die Komodowarane, das sollte eigentlich so mein Highlight an dem Asientrip werden!

Die Fahrt nach Rinca war schon richtig schön, wir schipperten vorbei an ganz vielen großen und kleinen Inseln und sahen sogar Delfine, das war genial!

In Rinca selbst zahlten wir dann erstmal die Gebühr für den Komodonationalpark, die umgerechnet etwa 14 EUR kostete. Bereits vor der Kasse sahen wir den ersten Drachen im Gras schnarchen, Wahnsinn!!!

Dann ging es los, mit 4 Rangern, die alle einen langen Stock in der Hand hielten, der vorne wie eine Wünschelrute aussah, liefen wir zu einer kleinen Wanderung über die Insel. Unterwegs kamen wir dann an einigen riesigen Exemplaren vorbei und ich war ganz aus dem Häuschen, die Viecher sind so krass!!!

Wanderten dann eine knappe Stunde und genossen vom Berg einen tollen Ausblick über die Insel.

Dann war es schon wieder Zeit für die Weiterfahrt. Auf dem Boot gab es erstmal ein Mittagsbuffet, was sehr reichlich und lecker war. Dann kamen wir auch bald auf Komodo an, wo wir wieder begleitet von Rangern über die Insel wanderten und auch wieder riesige Exemplare sahen.

Ein Waran kam sogar kurz vor uns auf einmal aus dem Gebüsch heraus und lief schnell den Weg entlang. Das sah so krass aus wie die laufen. Da denkt man echt, man wäre in einem anderen Zeitalter unterwegs!

Als die Wanderung beendet war, kauften wir uns noch ein paar Souvenirs und ein Bierchen für den Abend auf dem Boot und dann ging es wieder weiter.

Wir fuhren noch bis zum Pink Beach, kamen leider aber etwas zu spät an, denn die Sonne war fast schon weg und der Strand war nur noch ganz leicht rosa, in der Sonne, soll er wohl richtig pink schimmern!

Dort konnten wir dann noch schnorcheln und das war richtig toll! Die Korallen dort sind noch relativ intakt und es war schön bunt alles und wir sahen ganz viele Fische. Dann wurde es aber etwas kühl im Wasser und es war auch schon wieder Zeit fürs Abendessen. Wieder gab es ein Buffet, mit verschiedensten Sachen, die alle sehr lecker waren. Abends ankerten wir dann in einer Bucht, wo ein kleines Städtchen vor uns lag. Natürlich gab es auch dort eine oder mehrere Moscheen und wir wurden während des Abendessens bereits beschallt. Wir haben uns echt gefragt, warum wir gerade dort die Nacht verbringen müssen, denn es gab so viele andere schönen Buchten, wo kein Mensch in der Nähe war!

Naja, nach dem Essen quatschten wir dann alle noch gemütlich und sahen einen wunderschönen Mondaufgang zu. Der war total riesig und fast golden, es sah fast aus, wie ein Sonnenaufgang! Die Sterne über uns strahlten um die Wette und wir genossen es sehr, dort zu sein!

Dann wurde es langsam Zeit, die Matratzen zu verteilen. Es gab die Möglichkeit in einer Art Zwischendeck zu schlafen oder halt direkt auf dem Deck, wo wir vorher gegessen hatten. Marco und ich entschlossen uns, unsere Matratzen vorn am Bug zu legen und direkt unter den Sternen zu schlafen. Wie Regen sah es nicht aus und dort richteten wir dann unser Lager. Wir bekamen dünne Matratzen, ein hartes Kissen und eine Decke. Zum Glück hatten wir unsere Travelsheets mit dabei und auch wärmere Sachen, denn nachts wurde es dann etwas frisch. Aber es war trotzdem total schön dort zu schlafen.

Bis 4:30 Uhr schliefen wir total gut und dann kam natürlich das Gejaule aus der Moschee, die über das ganze Wasser schallte und uns aus dem Schlaf riss! Das war echt so nervig und es ging EWIG lang! Natürlich waren dann alle wach und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Wenigstens kamen wir so in den Genuss den super schönen Sonnenaufgang zu sehen!

Dann war es auch schon Zeit fürs Frühstück was auch sehr lecker war. Es gab eine Art fritiertes Toast gefüllt mit Schokolade und Marmelade und danach Melone, mmmhhh!!!

Unser erster Stopp des Tages war Padar Island. die zwischen Komodo und Rinca liegt. Dort war es wunderschön und wir wanderten eine Stunde lang den Berg hoch und genossen einen herrlichen Ausblick. Der Weg war zwar total anstrengend und ich schwitzte schon nach der ersten Minute, aber das war es den Ausblick wert!

Als dann alle wieder zurück auf dem Boot war kam dann endlich das Schnorcheln! Wir haben schon alle darauf hin gefiebert, denn dort sollte man riesige Mantarochen sehen und außerdem war uns allen heiß und wir wollten einfach nur ab ins Wasser!

Wir fuhren dann eine ganze Weile zum Mantapoint und sprangen dann alle ins kühle Nass. Viel zu sehen gab es dort leider nicht, denn es war ziemlich tief und Mantas sahen wir auch keine. Zurück auf dem Boot sahen wir dann aber zwei riesige Rochen von oben! Toll!!! Außerdem sahen wir noch mehrere Schildkröten, das war echt richtig schön. Fuhren dann noch ein Stück weiter zu einem anderen Schnorchelspot, aber auch dort sahen wir leider keine im Wasser und somit ging es weiter nach Kanawa Island. Dort verbrachten wir dann ein paar herrliche Stunden. Marco und ich waren ausschließlich im Wasser anzutreffen und wir schnorchelten die ganze Zeit. Es war richtig schön dort, gerade am Steg konnte man tolle Fische sehen. Unter anderem einen Drückerfisch, der war so riesig und die Zähne!!! Ich lade dann noch ein Video hoch, damit ihr mal sehen könnt, wie der aussieht. Die sind auch nicht so ungefährlich, wenn die sich bedrängt fühlen, beissen die wohl gern mal zu, oooh!!!

Ganz zum Schluß sah ich sogar noch einen kleinen Stachelrochen! Die Unterwasserwelt ist schon ein Traum!

Marco und ich sprangen dann noch diverse Male vom Boot, bis der Rest sich dann wieder versammelt hatte und dann bekamen wir nochmal Mittag und fuhren schließlich langsam zurück in Richtung Labuan Bajo.

Zurück am Hafen verabschiedeten wir uns dann von allen und waren richtig glücklich. Der Ausflug hatte sich total gelohnt und wir hatten eine sehr tolle Zeit!

Liefen dann noch mal ein bisschen durch die Stadt, denn wir wollten noch eine Tauchschule für den nächsten Tag finden. Da wir am 07.05. ja zurück nach Bali fliegen wollten, konnten wir nur noch am 05.05. (also den nächsten Tag) tauchen, um keine Probleme mit dem Druck zu bekommen. Also klapperten wir ein paar Tauchschulen ab und fühlten uns dann bei Dive Komodo am Wohlsten. Wollten gleich drei Tauchgänge buchen, denn wer weiß wann wir wieder die Möglichkeit haben werden, an so einem tollen Ort zu tauchen! Für umgerechnet knapp 90 EUR machten wir dann auch gleich alles fest.

Als alles soweit geklärt war, suchten wir noch unsere Ausrüstung zusammen, probierten die Anzüge an (diesmal einen langen Wetsuit) und dann war endlich alles geschafft. Mit einem Taxi fuhren wir dann zurück ins Hotel, wo wir nur noch etwas entspannten und bald ins Bett gingen. Der nächste Tag sollte ja wieder zeitig starten, denn 7:15 Uhr sollten wir wieder an der Tauchschule sein.

Über unser Gästehaus hatten wir einen Fahrer gebucht, der uns runter in die Stadt fuhr und dann ging es schon los zum Tauchboot. Mit einem französischen Pärchen hatten wir das Boot für uns alleine, was echt toll war! Die Beiden waren auch eher noch Anfänger und somit waren wir alle auf etwa dem selben Level. Auf dem Boot gab es erstmal ein kleines Frühstück und dann fuhren wir zum ersten Tauchpunkt. Unterwegs fiel mal wieder der Motor aus und wir waren für knapp eine Stunde auf dem Meer gefangen haha. Irgendwie haben Marco und ich es, mit Booten die nicht so ganz funktionieren!

Irgendwann ging es dann doch weiter und wir chillten auf dem Oberdeck, bis es dann Zeit für den ersten Tauchgang war. Insgesamt hatten wir drei verschiedene Tauchspots und es war einfach nur ein total genialer Tag!

Wir tauchten wieder in diese irrsinnig schöne Welt hinein, sahen riesige Zackenbarsche, Blaugepunktete Stachelrochen, viele Schildkröten, schöne Korallen, Muränen, riesige Fischschwärme, Drückerfische und als Highlight des Tages, DREI riesige Mantarochen! Diese sanften Giganten sind der Wahnsinn. Ich bin fast ausgeflippt, als der erste ganz langsam über uns vorbei glitt! Das war unbeschreiblich und ich werde diesen Moment nie vergessen. Noch zwei weitere sahen wir an diesem Tag und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schön das Tauchen dort war!

Ich hatte meine Unterwasserkamera mit, aber leider ist die Batterie recht schnell leer gewesen, weil ich vergessen hatte, sie nach dem Schnorcheln bei der Komodotour zu laden. Aber einen Manta habe ich trotzdem kurz drauf bekommen! Schaut einfach das Video an, ich versuche etwas zusammen zu schneiden 🙂 Hier ein paar Bilder schon mal, die Qualität ist jetzt nicht so der Burner, weil die Sicht nicht so ideal war.

Total glücklich kamen wir dann gegen 17 Uhr wieder am Hafen an und gingen noch in den Supermarkt, um ein paar Snacks zu holen und dann schleppten wir uns wieder den Berg hoch zum Hotel.

Am letzten Tag in Labuan Bajo machten wir eigentlich so gut wie gar nix. Die Stadt selbst ist nicht wirklich schön, es gibt eigentlich nur das kleine Zentrum und irgendwie befindet sich alles dort gerade im Aufbau und ich hatte keine Lust nochmal dahin zu gehen. Stattdessen gammelten wir lieber ein bisschen bei uns auf der Veranda und erholten uns von den vergangenen Tagen, die zwar total schön, aber auch anstrengend waren. Außerdem mussten wir mal wieder packen, denn am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Bali. Unser Flieger sollte 7:15 starten und wir wollten spätestens 6 Uhr am Flughafen sein.

Gingen also nur noch nachmittags was essen und dann zeitig ins Bett, nachdem das Gepäck soweit fertig war.

5:20 Uhr schrie uns dann der Wecker aus dem Bett und wir machten uns fertig und dann liefen wir zum Flughafen, diesmal zum Glück gleich in die richtige Richtung!

Checkten schnell ein und gingen durch die Security und dann warteten wir auf unseren Flieger. Wir schauten erstmal nicht schlecht, als wir dann eine kleinere Propellermaschine sahen!!! Aaaah, ich hasse ja eh schon fliegen, aber als ich dann dieses Ding gesehen habe, wurde mir etwas anders! Außerdem flogen wir dann statt einer knappen Stunde auf dem Hinweg, fast 2 Stunden! Naja, zum Glück ist alles gut gegangen und wir hatten auch einen total schönen Ausblick, da wir nicht so hoch geflogen sind.

Landeten dann gegen 9 Uhr in Bali und nachdem wir unser Gepäck hatten, liefen wir zur Pick-Up Area. Dort sollten wir zwischen 10 und 10:30 Uhr abgeholt werden, um zum Hafen von Padangbai zu fahren. Von da aus ging nämlich unsere Fähre nach Gili Air, wo wir die nächsten 5 Nächte verbringen wollten.

Dazu mehr im nächsten Eintrag.

Die Zeit auf Flores war auf jeden Fall richtig, richtig schön! Das war quasi unser letztes Abenteuer auf dieser Reise, denn danach wollten wir nur noch am Strand bzw. Pool entspannen und nix mehr wirklich sehen. Wir haben jetzt nicht mehr ganz 4 Wochen und wollen die letzte Zeit hier nur noch genießen und ausspannen, bevor dann der Alltag in Deutschland wieder kommt!

Ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit doch jetzt vergangen ist! Ich freue mich schon riesig drauf, wieder in Deutschland zu sein, aber bis dahin werden wir unsere letzten Wochen in Asien nochmal richtig schön auskosten!

Hier noch das Video vom Schnorcheln und Tauchen, es hängt leider an ein paar Stellen, wo ich es geschnitten habe, also kurze Geduld bzw. ein paar Sekunden vorspulen 😀

Bis bald ihr lieben und sonnige Grüße aus Indonesien!

Eure Manja!

Südostasien

Bali – Insel der Tausend Götter


Bali 22.04.2018 – 01.05.2018

Von Yogyakarta aus, ging es am 22.04.2018 spontan nach Bali, warum habt ihr ja bereits im letzten Eintrag gelesen und schon als wir gelandet waren, fühlten wir uns gleich wieder super wohl!

Wir hatten uns ein Apartment in Seminyak gemietet, was nur etwa 20 Minuten entfernt vom Flughafen liegt. Nachdem wir unser Gepäck hatten und das W-Lan auch gut funktionierte, bestellten wir uns direkt ein Grab Taxi zum Hotel. Unser Fahrer parkte am Flughafen und dort liefen wir dann hin und dann ging es ab ins Hotel.

Wir haben eine kleine gemütliche Anlage mit Pool gewählt und ein großes Zimmer mit kleiner Kochnische, Kühlschrank und einer großen Terrasse nur für uns bekommen. Beim Pool gab es noch normale Zimmer, aber da hätte man weniger Privatsphäre gehabt. Die Apartments lagen quasi ein Stück außerhalb der eigentlichen Hotelanlage.

Insgesamt blieben wir bis zum 01.05.2018 auf Bali und verbrachten eine sehr entspannte Zeit dort!

Die ersten Tage machten wir eigentlich nicht viel. Wir fanden einen großen Supermarkt, wo wir uns mit Lebensmitteln eindeckten und somit konnten wir uns selbst verpflegen, was auch mal wieder schön war. Sogar ganz gutes Brot haben wir dort bekommen und Wurst-Aufschnitt, mhhhhhh!

Tagsüber chillten wir ansonsten einfach am Pool oder auf der Terrasse ab und schlenderten auch mal den riesigen Strand entlang. Wirklich schwimmen konnte man dort aber nicht, die Wellen waren einfach zu krass. Naja, wir hatten ja eh nen Pool, wo es angenehmer war, außerdem waren bei uns im Hotel auch kaum Leute und es war total entspannt.

Am zweiten Tag auf Bali, wollten wir meinen Kumpel und ehemaligen Arbeitskollegen aus Berlin überraschen. Christian verbringt nämlich auch zwei Wochen zum Surfen auf Bali. Er dachte wir wären noch auf Java unterwegs, denn ich hab ihm natürlich nicht erzählt, dass wir schon früher da sind.

Also liefen wir zu seinem Resort, was nicht allzuweit von unserem entfernt lag und dort legten wir uns auf die Lauer.

Endlich kam er vom Surfen wieder und er freute sich natürlich riesig uns schon zu treffen.

Als er dann soweit fertig war, schlenderten wir ein bisschen durch Seminyak, gönnten uns erstmal ein Bier vorm Supermarkt und fanden dann eine ganz coole Bar, wo wir gemütlich auf der Dachterrasse chillten, was gegessen haben und ein paar Bierchen tranken.

Am nächsten Abend kam Christian dann zu uns für einen Spaghetti-Pokerabbend und dann schmiedeten wir ein paar Pläne für die nächsten Tage. Wir wollten gemeinsam für ein paar Tage nach Ubud fahren und von dort aus dann ein paar Tagestrips machen. Über sein Hotel hat er eine Autovermietung kontaktiert und vom 28.04. – 01.05. wollten wir das Auto dann mieten.

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Südostasien

Abenteuer Indonesien – Jakarta bis Yogyakarta!


17.04.2018 – 22.04.2018

Unser Flieger sollte 12:40 Uhr in Ho Chi Minh starten, somit konnten wir wenigstens noch in Ruhe ausschlafen und unsere sieben Sachen packen. Über die App Grab bestellten wir uns dann einen Fahrer zum Flughafen. Grab ist echt eine tolle Sache, in Chiang Mai, Thailand, hatte ich sie mir runter geladen und es ist einfach viiiiel viel günstiger, als mit einem normalen Taxi zu fahren. Man braucht nur W-Lan oder halt Mobile Daten, gibt seinen Standort in der App ein und wo man hin will, dann wird einem angezeigt, wie viel es kosten würde und ein Fahrer wird gesucht, der innerhalb weniger Minuten am Treffpunkt erscheint, echt cool und spart viel Geld!

Kamen kurz vor 11 Uhr am Flughafen an und gaben das Gepäck ab, gingen durch die Security und dort aßen wir erstmal unser mitgenommenes Banh Mi, mhhh wie ich es vermissen werde!

Dann ging es ab in den ersten Flieger, nach Kuala Lumpur. Dort hatten wir nur 1.5 Stunden Aufenthalt und verbrachten den im McCafé, wo wir ganz guten Kaffee bekamen.

Und schon war es auch wieder Zeit zum Boarding, der Flieger nach Jakarta stand bereit und wir hoben ab. Auf Wiedersehen Malaysia!

Wir landeten 19:30 Uhr und bei der Einreise ging alles ganz fix. Als Deutscher bekommt man bis zu 30 Tage kostenlosen Aufenthalt in Indonesien, die wir natürlich voll auskosten, Abflug nach Bangkok ist am 16.05. erst 🙂

Als wir dann auch unser Gepäck hatten, ging es raus und dank kostenfreien W-Lan buchte ich wieder ein Grab! Am Flughafen ist das gar nicht so leicht, denn Grab-Fahrer sind dort nicht erwünscht, aber unser Fahrer stand im Parkhaus und dank Whatsapp konnte ich ihm Bilder von unserem genauen Wartepunkt schicken und dort holte er uns ab. Wir hatten für 2 Nächte ein Zimmer im Wonderloft Hostel gebucht und die Fahrt dahin dauerte nur 30 Minuten. Unser Fahrer war super nett, als er hörte, dass wir aus Deutschland sind, erzählte er uns, dass sein Bruder seit ein paar Jahren in Erfurt wohnt und er rief ihn direkt an, um von uns zu erzählen haha! Das Handy wurde dann direkt an uns weiter gereicht und der Bruder gab uns ein paar Tipps für Indonesien, voll nett!

Dann waren wir auch schon da und konnten gleich unser Zimmer beziehen. Wir hatten ein Einzelzimmer (mit Doppelstockbett) und Gemeinschaftsbad gebucht und das Hostel war richtig schön. Es gab einen großen Aufenthaltsbereich, mit TV, Billiardtisch und Küche und gleich neben unserem Zimmer war eine schöne kleine Terrasse. Übrigens fand ich es etwas schwierig eine passende Unterkunft in Jakarta zu finden, denn es gab total viele Hotels, wo die Scharia herrscht, was bedeutet, das Marco und ich nicht zusammen in einem Zimmer schlafen dürften, da wir nicht verheiratet sind und man hätte eine Heiratsurkunde mitbringen müssen (?!?!??!?!), wer reist denn bitte mit Heiratsurkunde herum??

Kauften uns erstmal 2 Bintang Bier und stießen auf das nächste Abenteuer an. Dann knurrten uns die Mägen und wir schlenderten nochmal raus, um was zu Essen zu finden.

Gleich bei unserem Hostel um die Ecke gab es eine Straße mit diversen Streetfood und Klamottenständen und dort wurden wir auch fündig. Es gab Nasi Goreng und danach gingen wir noch zu einem Stand, wo Würstchen, Fischbälle und Tofu gegrillt wurden.

Ich hatte vorher eigentlich immer nur negatives über Jakarta gelesen und hatte auch erst Bedenken, weil es in Indonesien ja wieder eine ganz andere Kultur ist (mehrheitlich muslimisch), aber die Leute die wir dort auf der Straße trafen, waren alle super nett! Wir wurden zwar wieder total angestarrt, aber dort gab es einfach keine Touristen und da muss man mit leben. Wenn mal jemand kein Englisch konnte, wurde direkt jemand gerufen, der einem die verschiedenen Essensangebote z.B. erklärte und wir waren wirklich positiv überrascht!

Nachdem wir dann noch die Snacks hatten, liefen wir wieder ins Hostel und ließen uns noch mit ein paar Bierchen auf der Terrasse nieder und verbrachten dort noch einen entspannten Restabend.

Am nächsten Morgen frühstückten wir dann im Hostel, es gab kostenlos Cornflakes und Toast und dann wollten wir zum Bahnhof nach nebenan, da wir für den nächsten Tag Zugtickets nach Yogyakarta kaufen wollten.

Wuselten uns durch das Verkehrschaos und kamen unbeschadet an der Station Jakarta Kota an. Dort fragten wir einen Bahnmitarbeiter, wo wir denn Tickets nach Yogyakarta kaufen können, doch leider fuhren an dieser Station keine Züge dahin ab und Tickets würden sie wohl dort nicht verkaufen, wir müssten zum Bahnhof Gambir! Mist…

Naja, Gamir lag etwa 8 km entfernt von dem Bahnhof wo wir waren und wir gönnten uns erstmal einen Kaffee und bekamen noch Donuts geschenkt, voll nett! Das Café hatte auch W-Lan und so bestellten wir mal wieder ein Grab, welches uns dann zum richtigen Bahnhof brachte.

Dort bekamen wir dann auch schnell die Tickets und das sogar in der ersten Klasse. In Gambir fährt wohl nur der Zug lang, wo es 1. Klasse Wagen gibt, für 2. Klasse hätten wir an einen anderen Bahnhof gemusst, voll verwirrend, aber für 8 Stunden Fahrt zahlten wir nur 21 EUR in der 1. Klasse, somit war das äußerst verschmerzbar!

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Südostasien

Mekong-Delta und Roller-Minh-City, Vietnam


10.04.2018 – 17.04.2018

Am 10. April wurden wir dann nach einem Frühstück abgeholt, denn unser Ziel war Can Tho, im Mekong-Delta von Vietnam. Wieder lag ein langer anstrengender Tag in diversen Bussen vor uns.

Mit einem Minivan ging es zur vietnamesischen Grenze. Dort warteten wir eine ganze Weile, bis wir den Ausreisestempel von Kambodscha und schließlich den Einreisestempel von Vietnam hatten. Da wir nur eine Woche bleiben würden, bekamen wir den kostenfreien Zutritt ins Land, für Deutsche bekommt man 15 Tage kostenlosen Zutritt nach Vietnam. Für eine Körpertemperatur-Messung sollten wir dort übrigens jeder einen Dollar zahlen. Die spinnen echt, haben das natürlich nicht bezahlt Haben denen unsere letzten Kambodschanischen Riel hin geworfen, die keinen Wert hatten und sind einfach weiter gegangen, abzocken lassen wir uns nicht!

Nachdem wir in Vietnam waren, ging es mit einem weiteren Minivan weiter Richtung Ha Tien Stadt, wo wir am Busbahnhof raus geworfen wurden. Dort mussten wir knapp 2 Stunden warten, bis unser Bus in Richtung Can Tho weiter fuhr. Die Zeit verbrachten wir mit einem älteren französischem Pärchen, die auch das gleiche Ziel hatten und ich konnte meine Französischkenntnisse mal wieder etwas auffrischen. Die beiden waren bestimmt schon um die 70 und liefen mit Backpacks rum und reisten durch Kambodscha und Vietnam! So cool, ich hoffe sehr, dass wir in dem Alter auch noch so rüstig sein werden und sowas machen können!

Endlich ging die Fahrt dann weiter und nach endlos erscheinender Zeit, kamen wir endlich in Can Tho an. Natürlich lag die Busstation wieder extrem weit außerhalb und wir wurden direkt wieder von Taxifahrern belagert. Die Preise die uns angeboten wurden, waren allerdings extrem übertrieben und somit buckelten wir die Rucksäcke und wollten schon mal ein bisschen Strecke gut machen, denn unser Hotel lag etwa 5 km entfernt von der Busstation. Wir liefen etwa 2,5 Kilometer und dann brauchte ich erstmal ne Pause. Ich hatte dank diverser Souvenirs etwa 20 kg auf dem Rücken und mein kleiner Rucksack den ich vorne trage, hatte bestimmt auch um die 8 kg, dank Laptop, Kameraausstattung und Buch und ich war am Dauerschwitzen! Ein Taxifahrer hielt dann an und er bot uns einen guten Preis an und wir ließen uns die letzten paar Kilometer zum Hotel fahren.

Dort checkten wir schnell ein und fanden ein sehr großes, sauberes Zimmer mit Klimaanlage, Kühlschrank, großem Badezimmer und Balkon vor.

Unsere Mägen knurrten so laut, dass sie wahrscheinlich in Hanoi gehört worden sind, also gingen wir dann nochmal raus, obwohl wir beide total platt waren.

Mussten zum Glück nicht weit laufen und fanden einen Streetfood-Stand, wo es unsere geliebte Pho Suppe gab! Bestellten dazu Bier und genossen es, endlich wieder in Vietnam zu sein. Auch hier war ich nun zum Dritten Mal und für mich ist es eins der schönsten Länder in Südostasien!

Genossen die leckere Suppe, die wir mit viel Chili, Koriander und Limetten selbst verfeinern konnten und pappsatt ging es dann zurück ins Hotel, wo wir direkt ins Bett fielen. In Can Tho gab es übrigens kaum westliche Touristen, wir wurden also wieder totaaaal angestarrt, als wären wir Außerirdische haha.

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Am nächsten Morgen, buchten wir zuerst einen Ausflug ins Mekong-Delta für den nächsten Tag und dann wollten wir die Stadt ein wenig entdecken.

Suchten erstmal eine ganze Weile nach unserem anderen Lieblingsessen Vietnams, den Banh Mi! Das sind vietnamesische Baguettes, die mit allerhand Zeugs gefüllt werden und einfach nur traumhaft lecker und spottbillig sind! Fanden leider keinen Stand, aber dafür die Post, wo wir eigentlich Briefmarken für unsere Postkarten aus Kambodscha kaufen wollten. In Kampot gab es nämlich keine mehr zu kaufen und in Kep hatten wir keine Zeit mehr dazu. Leider hatten die nur Briefmarken, die eine kleine Währung hatten und somit hätten wir ca. 6 Stück auf eine Karte kleben müssen und der ganze Text wäre weg gewesen, also kauften wir da keine. Wollten uns auch über Paketpreise nach Deutschland informieren, aber die haben uns leider nicht verstanden und wir sie auch nicht, also war das wohl eher ein Flopp. Dann suchten wir weiter und weiter nach Banh mi und als wir schon fast aufgeben wollten, fanden wir dann endlich den ersehnten Stand! Deckten uns dort gleich ein und dann liefen wir erstmal zurück zum Hotel, um endlich zu frühstücken. Mittlerweile war es auch schon früher Nachmittag! Genossen also im Zimmer dann erstmal unser lecker Mahl, pimpten das Baguette noch mit Schmierkäse und Tuong Ot  auf (unserer Lieblings-Chili-Soße aus Vietnam) und entspannten ne Runde.

Dann ging es weiter in die zweite Runde, wir gingen wieder in Richtung Stadt und schlenderten über die Märkte und Marco fand dann noch nen günstigen Friseur, wo er sich die Matte abrasieren ließ. Ich war weniger begeistert, denn ich mag seine Haare voll, aber ich kann mich ja schlecht beschweren, hatte ich doch erst 2 Monate zuvor meine Mähne abschneiden lassen, wegen der Hitze hehe. Dann ging es noch in ein Einkaufszentrum, weil ich ein neues Ladekabel für mein Handy brauchte.  Auf dem Rückweg zum Hotel, kamen wir noch bei nem Markt vorbei, wo wir für Marco neue Schuhe kauften und außerdem ein paar rote Drachenfrüchte erstanden, dann deckten wir uns noch mit Bierchen und Banh mi ein und verbrachten einen entspannten Abend auf dem Balkon, mit viel Musik und Gequatsche. Übrigens ist der Verzehr von den roten Drachenfrüchten nicht so angenehm, wie der der weissen. Man sieht aus wie ein Zombie (da man dann überall rote Flecken um den Mund hat) und der Klogang am nächsten Tag wird dann auch erstmal zur Überraschung, denn alles ist lila!!!! Der Schock des Lebens, bis einem einfällt, was man am nächsten Tag verspeist hat haha!

Am nächsten Morgen mussten wir leider schon 4:30 Uhr aufstehen, da wir ja die Mekong-Tour gebucht hatten und die sollte 5 Uhr starten! Fast pünktlich kamen wir in die Lobby und von dort ging es zur Ablegestelle für die Boote. Wir hatten ein Boot zusammen mit einem Kanadier und einer Holländerin und dazu kam noch die Bootsführerin und die Reiseleitung.

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Südostasien

Kep & Koh Tonsay (Rabbit Island)


05.04.2018 – 10.04.2018

Gegen Mittag kamen wir nach einer kurzen Fahrt im Nachbarort der Pfefferstadt an. Wir hatten auch noch Glück, denn anhand von MapsMe konnten wir sehen, dass unser Bus direkt an unserem gebuchten Hotel lang fahren würde und der freundliche Fahrer ließ uns gleich da raus. Das sparte uns ne TukTuk-Fahrt, denn die Busstation lag über 3 km entfernt und war somit nicht per Fuß machbar, mit dem ganzen Gepäck.

Wir hatten für unglaubliche 4 EUR pro Nacht, ein Zimmer im Khmer House Hostel gebucht und checkten da direkt ein. Die Anlage war richtig schön, mitten im Urwald, mit einer schönen großen Terrasse, Billiardtisch und Sitzgelegenheiten. Unser Zimmer war auch schön groß und für diesen Preis unschlagbar.

Warfen erstmal unser Zeug ins Zimmer und ich ging dann direkt zur Rezeption, um unsere nächsten Pläne in die Tat umzusetzen. Schon am nächsten Tag wollten wir auf die Insel Koh Tonsay übersetzen,  welche vor der Küste von Kep liegt. Im Hostel konnte ich die Bootsfahrt (Hin -u. Zurück) inkl. Bringservice zum Hafen für 8 EUR pro Person buchen. Dann buchte ich auch gleich unsere Weiterfahrt nach Can Tho , Vietnam, für den 10. April und verlängerte noch eine Nacht in Kep, wenn wir von der Insel zurück kamen. Als das dann alles erledigt war, wollten wir Kep ein wenig entdecken und nachdem wir in Kampot unsere Akkus wieder aufgeladen hatten, legten wir an diesem Tag direkt 19 km zurück! Kep ist eigentlich sehr winzig, aber das Städtchen zieht sich ziemlich, allein bis zum Zentrum brauchten wir 5 km! Zuerst liefen wir in Richtung Fischermarkt, dort schauten wir uns das Treiben an, beobachteten die Verkäufer der frischen Produkte aus dem Meer und schlenderten über den kleinen Markt. Nachdem wir allerdings diverse Fliegen und andere Insekten auf den Fängen aus dem Meer sahen, entschieden wir uns, dann dort doch nix zu essen. Das sah nicht so appetitlich aus!

 

Wir wollten unbedingt einen leckeren Kaffee und Kuchen essen und anhand von MapsMe fanden wir ein Café mit sehr guten Bewertungen, welches allerdings auch nochmal 4 km entfernt von uns lag. Aber die Aussicht auf frische Backwaren beschleunigte uns und somit kamen wir dann endlich total durch geschwitzt gegen 16 Uhr im Café an, wo es super leckeren Kuchen und tollen frisch gebrühten Kaffee gab, schon allein dafür hatte sich dieser Marsch gelohnt!

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Chillten dann noch eine Weile dort und machten uns schließlich wieder auf den laaaangen Rückweg zum Hotel. Unterwegs kamen uns übrigens (auf der Hauptstraße), noch ein paar Kühe entgegen haha!

 

Endlich zurück im Hotel ging es dann noch schnell unter die Dusche, zum Glück war Marco der erste, denn auf dem Duschkopf hatte es sich eine RIESIGE Spinne gemütlich gemacht, die erstmal auf ihm landete. AAAAAAAHHHHHHH, das wäre mein Albtraum gewesen und ich hätte wahrscheinlich nie wieder ein Badezimmer betreten. Das Vieh landete dann auf dem Klo und Marco versuchte sie einzufangen, damit ich mich wieder ins Bad traue. Es dauerte eine Weile, doch dann wurde das Monstrum aus unserem Zimmer vertrieben und über den Balkon geworfen, brrrr, mich schüttelt es jetzt noch bei dem Gedanken, dass ich die Spinne abbekommen hätte, iiiiiih!!!!

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Als wir dann spinnenfrei und frisch geduscht waren, setzten wir uns raus auf die große Terrasse, bestellten Pommes und Knoblauchbrot und starteten einen kleinen Poker-Abend. Wir hatten zuvor noch günstigen Gin erstanden und machten es uns mit Gin Tonic gemütlich und zockten bis uns die Augen zufielen. Ich habe übrigens zwei Massagen gewonnen, hehe, das war der Einsatz.

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Halbzeit! Da wo der Pfeffer wächst…


Kampot 01.04.2018 – 05.04.2018

Endlich hatten wir eine weitere längere Fahrt überlebt und suchten, bewaffnet mit unserem Kram und MapsMe, nach unserem Hotel. Fast 2 KM schleppten wir uns dorthin und waren froh, als wir endlich dort angekommen waren.

Gebucht hatte ich für drei Nächte einen Bungalow im Two Moons Hotel, allerdings hatte der weder eine Klimaanlage noch den Kühlschrank, der in der Beschreibung auf Agoda stand. Also wurde uns ein Zimmer im Haupthaus des Hotels angeboten und wir wurden positiv überrascht. Wir hatten ein riesiges Zimmer, ein Balkon zog sich um die Etage, es gab Sitzgelegenheiten und die erhoffte Klimanlage und der Kühlschrank waren auch vorhanden! Unser Hotel hatte auch einen Pool und es war alles sauber und ordentlich und ich fühlte mich sofort mal wieder richtig wohl, sodass wir direkt noch eine Nacht dran hingen!

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In Kampot hatten wir auch Halbzeit, krass wie die Zeit doch rennt. Wir waren nun etwas über 2 Monate auf Reisen und hatten noch weitere zwei vor uns. Wir merkten dort erstmals erste Erscheinungen von Reisemüdigkeit. Ich merkte das ganz besonders, denn ich hatte auf absolut gar nichts Bock. Keine Lust mir was anzuschauen, keine Lust Blog zu schreiben, keine Lust in der Sonne zu liegen, noch nicht mal Lust zum Fotos machen oder Lesen hatte ich!

Reisen ist ja wirklich toll und ich liebe es total und bin froh, dass wir diese Erfahrung machen können, aber dort hatte ich echt das erste Mal sowas wie Heimweh. Ich hab mich einfach nach meiner Wohnung in Berlin, meinen Freunden und meiner Familie gesehnt. Habe das Essen und die Routine vermisst, mein Bett und meine Couch und einfach das normale Leben. Außerdem hab ich mir echt mal kühles Wetter und Regen gewünscht, diese ewige Hitze ging mir einfach total auf die Nerven.

Man stellt sich das glaub ich immer als langen Urlaub vor, so eine Langzeitreise, aber ich kann euch sagen, Urlaub sieht anders aus (Bei mir jedenfalls). Es ist echt anstrengend immer wieder von einem Ort zum Nächsten zu reisen, meist nur ein paar Nächte an einem Ort zu verbringen, nach Unterkünften zu suchen und zu schauen wie man am Besten von A nach B kommt. Dann muss man sein Hab und Gut auch immer wieder rum schleppen, packen, waschen oder waschen lassen und man sieht auch so viele Dinge, die das Hirn irgendwie verarbeiten muss. Das ist manchmal schon ziemlich anstrengend und nach den zwei Monaten des Rumreisens, hab ich es das erste Mal richtig gemerkt.

Ich war ja vor 7 Jahren auch schon länger unterwegs, das waren 6 Wochen Asien und danach 8 Monate Australien, wo ich aber auch gearbeitet hatte und meist mehrere Monate am Stück irgendwo gelebt habe, was wirklich angenehmer war. Letztes Jahr die 7 Wochen waren auch irgendwie anders, es hat sich ein wenig mehr wie Urlaub angefühlt, obwohl wir auch viel unterwegs waren, aber 7 Wochen sind halt keine 4 Monate.

Die Zeit in Kampot habe ich also wirklich damit verbracht, einfach mal absolut gar nichts zu machen und mich erholt! Ich habe die Sonne gemieden, die Vorhänge im Zimmer zu gemacht, Klimaanlage an und mich ins Bett gekuschelt und stundenlang einfach nur Serien auf dem Handy angeschaut! Das klingt wahrscheinlich total verrückt, aber es hat mir echt geholfen und nach der Zeit in Kampot ging es mir dann auch sofort wieder besser.

Da wir einen Kühlschrank hatten, deckten wir uns im Supermarkt mit Essen fürs Frühstück ein und bereiteten dann morgens immer ein leckeres Essen auf dem Balkon vor. Dann ging ich direkt wieder ins Zimmer, um der Hitze zu entfliehen. Auch Marco ging es ähnlich wie mir und er vertrieb sich die Zeit mit Sport, lesen und sonnenbaden. Erst abends ging es dann für uns immer in die Stadt, die wirklich sehr entspannt ist und viel Charme hat.

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Don Khone, Zeit für die Hängematte!


26.03.2018 – 31.03.2018

Endlich waren wir da, auf einer klitzekleinen Insel auf dem Mekong, welche Teil der 4000 Islands ist.

Nachdem wir uns aus dem Boot gehievt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Vor 7 Jahren war ich mit Jenny in Pan’s Guesthouse abgestiegen, das liegt direkt neben dem Bootsanleger. Allerdings wurde es in der Zeit modernisiert und der Übernachtungspreis war für uns zu hoch, also liefen wir weiter. Das nächste Angebot, welches wir bekamen, lautete 7 Euro die Nacht, allerdings ohne Flussblick, also weiter suchen. Dann fanden wir eine kleine Bungalowanlage, die kurz vor der Brücke lag und dort wollte man gerade mal 60000 Kip die Nacht, also nicht mal 6 Euro. Der Bungalow war sehr spartanisch, hatte aber alles was wir so brauchten. Ein Zimmer mit einem Bett und Moskitonetz, ein Bad sogar mit heißer Dusche und einen Ventilator zum warme Luft rumwirbeln gab es auch. Draußen hatten wir Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse und Hängematten mit Flussblick, was wollten wir mehr! Buchten direkt 5 Nächte und packten erstmal die Sachen aus und machten uns etwas frisch.

Dann erkundeten wir ein wenig die Gegend, ich wollte sehen, was sich noch so verändert hat in der Zeit. Die schreckliche Schotterpiste gab es noch immer, nur mehr Verkehr war da, aber das waren fast nur Mopeds, also nicht zu schlimm.

Wir wollten den Strand finden, wo Jenny und ich damals relaxten. Nach einem kurzen Abstecher durch den Urwald fanden wir zwar nicht den gleichen Strand, aber was viel besseres: Eine kleine Ruheoase, nur für uns beide. Strand mit riesigen Steinen, der Mekong, der dort gemütlich lang floss und weit und breit keine Menschenseele, herrlich!

Dort verbrachten wir dann auch den Großteil unseres Aufenthaltes auf Don Khone. Wir relaxten am Strand, wenn es zu warm wurde ging es ab ins Wasser, lasen und beobachteten die riesigen Ameisen, die emsig unsere Chipsreste in ihr Nest trugen. Es war einfach nur schön dort und anscheinend absolut unbekannt. Wir haben in der ganzen Zeit dort, keine Touristen gesehen, nur am späten Nachmittag kam mal ein Fischer lang. Eine Wegbeschreibung gibt es hier nicht, sonst wird der Ort vielleicht auch nur überrannt. Wer ihn findet, sollte das Geheimnis vielleicht auch für sich behalten 😉

Ansonsten liehen wir uns noch an einem Tag Fahrräder aus und erkundeten die Nachbarinsel Don Det, wo die meisten Backpacker absteigen. Dort frühstückten wir lecker Indisch und fuhren entlang der Felder wieder zurück auf unsere Insel, mehr als tausende Kühe, ein paar Wasserbüffel und Hühnern passierten wir auf dem Weg auch nicht.

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Von Vang Vieng, über die Hauptstadt, zu den Inseln


29.03.2018, 16:30 Uhr

Sabaidiiiiii meine Lieben!

Endlich ist es mal wieder soweit und ich konnte mich aufraffen, euch ein paar Zeilen zu schreiben!

Seit zwei Wochen sind wir nun in Laos und genießen jeden Moment hier sehr!

Beim letzten Eintrag waren wir gerade in Vang Vieng angekommen, nach einer sehr holprigen Fahrt im Minivan aus Luang Prabang. Die Fahrt zog sich ziemlich, morgens 5:30 Uhr ging es schon los für uns und die Straßenverhältnisse waren wirklich der Horror, aber wie sich ein paar Tage später raus stellen sollte, war das noch gar nix! Naja, jedenfalls kamen wir so gegen 10 Uhr dann in Vang Vieng an, wo wir uns, samt Gepäck durch die Straßen schliffen, um ein günstiges Gästehaus zu finden.

Vang Vieng war einst bekannt als Ballermann Asiens. Besoffene Touristen kamen hier her, um zu ‚tuben‘. Das heißt, dass man auf Traktorreifen, auf dem Mekong entlang schunkelte, meist total berauscht, von einer Bar zur nächsten. Nachdem sich die Todesfälle häuften, schob die Regierung dann doch mal den Riegel zu und seit ein paar Jahren, gibt es das ganze nicht mehr. Nun ist die kleine Stadt einfach nur für ihre tolle Natur bekannt. Wandern, Wasserfälle, Höhlen. Lagunen etc. All das gibt es hier zu entdecken.

Bei MapsMe hatte ich mal wieder die günstigsten Angebote, die es bei booking.com gab, markiert und wir schleppten uns knapp 2 KM zu den Molina Bungalows. Dort handelten wir ein wenig und bekamen dann einen Bungalow, für gerade mal 100000 KIP pro Nacht, was nicht mal 10 EUR sind. Wir hatten wieder ein gemütliches kleines, sauberes Häuschen, mit Terrasse und Klimaanlage und warfen erstmal die Rucksäcke von uns.

Dann wollten wir ein Nickerchen nehmen, da wir beide ziemlich platt waren. Aus dem Nickerchen wurde dann Tiefschlaf bis 16 Uhr und erst kurz vor fünf konnten wir uns aufraffen, um unsere knurrenden Mägen zu sänftigen. Ich stillte meinen Hunger mit einer Pizza, da ich so gar keine Lust auf Reis, Nudeln oder Suppe hattte und, als wir dann beide satt waren, schlenderten wir noch kurz über den Nachtmarkt und dann ging es wieder ab ins Bett, um noch mehr Schlaf nachzuholen.

Morgens gab es dann Müsli bzw. Cornflakes zum Frühstück, denn wir haben uns vorhee noch mit Pappschüsseln und Löffeln eingedeckt und konnten somit mal wieder vor dem „eigenen“ Häuschen frühstücken.

Dann starteten wir zu einer kleinen Wandertour durch Vang Vieng und Umgebung und verbrachten einen schönen Tag in der Natur. Überall waren riesige Karstberge, Felder, tausende Kühe und Schmetterlinge und es war einfach nur wahnsinnig schön. Nur einen Ort zum Baden und Abkühlen konnten wir nicht finden, der kleine Fluss, wo wir lang liefen, sah nicht ganz so einladend aus, und somit kühlten wir dann nur unsere Beine im Mekong ab, wo wir unsere Wanderung wieder beendeten.

Nachdem wir uns im Bungalow etwas frisch gemacht hatten, fiel auf einmal der Strom aus. Wir warteten eine ganze Weile, doch der Hunger trieb uns dann doch raus, wo wir feststellen, dass es anscheinend nirgendwo in der Stadt Strom gab, denn überall sah man nur Kerzen und Taschenlampen.

Liefen dann zu einem kleinen Lokal, wo es Essen gab und dort konnte man wohl auch ohne Strom Essen servieren. Ein kleiner süßer Hund gesellte sich dann auch noch zu uns und dann sprangen auch die Lichter überall wieder an.

Der knuffige Hund hatte es mir, als totalen Hundeliebhaber natürlich sofort angetan und ich lief schnell in den nächsten Supermarkt und kaufte dort, weil ich kein richtiges Hundefutter fand, ein paar Dosen Thunfisch.

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Hundi freute sich natürlich riesig darüber und gemeinsam verspeisten wir unser Abendessen (natürlich keinen Dosethunfisch für Marco und mich). Danach ging es noch ein wenig zum Schlendern auf die Märkte und dann wieder ab zum Bungalow, wo wir noch eine Weile draußen saßen und quatschten und dann bald wieder ins Bett fielen.

Am nächsten Morgen gab es wieder Cerealien für uns und auch ein bisschen Obst und dann ging es auf zur nächsten Wandertour. Ziel diesmal war die Chang Höhle, wo man wohl auch schwimmen konnte.

Liefen zunächst über eine kleine Fußgängerbrücke, die wir am Tag zuvor gefunden hatten und kostenlos passieren konnten. Bei der anderen, die wir bei der Wandertour überquert hatten, musste man nämlich eine Gebühr zahlen.

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Eine Bootsfahrt die ist lustig…


22.03.2018, 15:20 Uhr

Sabaidii ihr Lieben und herzliche Grüße aus Laos! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, mittlerweile sind wir schon in Laos!

Endlich raffe ich mich mal wieder auf, um euch auf den neuesten Stand zu bringen. Bisher hat nämlich die Faulheit immer gesiegt, bzw. waren wir einfach auch immer unterwegs und wenn dann mal Zeit da war, hatte ich so gar keine Lust mehr, noch meinen Laptop anzuschmeißen.

Beim letzten Eintrag waren wir gerade in Chiang Rai, Thailand angekommen. Die Stadt liegt im sogenannten ‚Goldenen Dreieck Thailands‘, denn die laotische und die burmesische Grenze liegen nicht weit entfernt. Dort hatten wir uns eine kleine Hotelanlage mit Pool gebucht und verbrachten 3 entspannte Tage da. Eigentlich waren nur zwei Nächte geplant, aber wir verlängerten spontan noch eine Nacht. Viel zu machen gibt es dort eigentlich nicht, aber wir haben unsere Zeit dort schön genutzt. Da wir einen Pool hatten, verbrachten wir einige Zeit dort, denn es war ziemlich heiß, an zwei Tagen erkundete ich allerdings die Stadt ein wenig, während Marco in der heißen Sonne brutzelte. Nachdem wir am ersten Tag gefrühstückt hatten, lief ich los und erkundete ein paar der Tempel und fand sogar einen kleinen Buchladen, wo es gebrauchte Bücher (in allen möglichen Sprachen) zu kaufen gab. Juhu!!! Natürlich deckte ich mich dort mit zwei Büchern ein, floh dann allerdings schnell aus dem Laden, da es vor Mücken nur so wimmelte! Dann lief ich weiter zum sogenannten Uhrenturm, einem Wahrzeichen von Chiang Rai und knippste dort noch ein paar Erinnerungsbilder. Danach reichte es mir aber erstmal und ich suchte mir ein Café, wo ich mich im Schatten etwas ausruhen konnte und fing direkt mit dem ersten Buch an, lecker Kaffee gab es natürlich auch noch dazu und ich chillte zwei Stündchen dort ab. Zurück im Hotel gesellte ich mich dann zu Marco an den Pool und genoss das kühle Wasser.

Am nächsten Morgen gab es erstmal ein leckeres Frühstück für uns und wir holten unsere Wäsche ab, die wir am Vortag abgegeben hatten. Dann ging es zurück zum Hotel, wo ich meinen kleinen Rucksack packte und wieder auf Wandertour ging. Marco blieb am Pool und holte sich lieber nen Sonnenbrand haha.

Als erstes Ziel hatte ich mir einen Tempel raus gesucht, der auf einem Berg liegt und dort schleppte ich mich dann in der Mittagsbrut hoch. Endlich oben angekommen, gönnte ich mir erstmal ne eiskalte Cola und genoss die Ruhe, denn abgesehen von ein paar Einheimischen, war niemand dort. Herrlich! Ich schlenderte dann ein wenig über die schöne Anlage und machte mich dann auf dem Weg zum Fluss. Dort sollte es wohl einen Strand geben. Dort angekommen, fand ich aber nur eine Böschung vor, die direkt am Fluss lag und ein paar Schüler sprangen da in den Fluten herum. Also ging ich dann lieber weiter, schwimmen wollte ich in der Plörre dann doch nicht. Machte eine kurze Pause in einem der Pavillons, die überall am Fluss herum standen und beobachtete die Vögel und dann ging es weiter in Richtung Hotel. Dort kam ich dann triefend nass an und sprang erstmal ins kühle Poolwasser, aaaah tat das gut. Marco und ich chillten dann noch ne Weile am Wasser und abends gab es dann nochmal ein leckeres Thai-Essen.

Am nächsten Tag schliefen wir aus, frühstückten in Ruhe und dann packten wir zusammen, denn es sollte über die Grenze nach Laos gehen. Wir fuhren zuerst zum Busbahnhof, wo wir, für 65 Baht pro Person, Tickets nach Chiang Khong kauften, der Grenzstadt auf Thaiseite. Die Fahrt war mal wieder sehr abenteuerlich, der Bus war gefühlte 70 Jahre alt und wir saßen (als einzige Westler) ganz hinten, die Rucksäcke wurden vor uns über den Ersatzreifen gelegt und die hintere Tür blieb während der Fahrt natürlich auch auf, haha! Zum Glück fuhren wir nur knapp 3 Stunden und wurden dann irgendwo vor der Stadt raus geworfen, wo natürlich schon diverse TukTuk-Fahrer warteten, die uns bis an die Grenze fahren wollten. Die lag ca. 10 km entfernt und natürlich mussten wir dann damit noch fahren. Dann gab es schon wieder einen Ausreisestempel von Thailand in den Pass und mit einem weiteren Shuttlebus wurden wir bis zur Einreisestelle für Laos gefahren. Dort zahlten wir 30 USD für unser Visum und schon waren wir in Laos! Mit einem TukTuk-Bus ging es dann direkt in die Grenzstadt Huayxai, von wo wir am nächsten Tag das Slowboot nach Luang Prabang nehmen wollten.

Wurden an der Hauptstraße heraus gelassen und klapperten ein paar Gästehäuser ab, um Preise zu vergleichen. Für umgerechnet nicht mal 8 Euro, bekamen wir ein sauberes Doppelzimmer und luden da direkt unsere Sachen ab. Wir wollten dann noch zum Bootsanleger laufen, um da eventuell schon Tickets für die Fahrt zu kaufen. Nachdem wir, wie immer, erstmal in die falsche Richtung liefen, kamen wir nach 20 Minuten dann bei den Booten an, allerdings hatte das Büro schon nicht mehr auf, ein Laote dort meinte es würde 8 Uhr am nächsten Morgen wieder aufmachen. Hmm, naja, wir hofften, dass wir dann noch Tickets bekommen würden!

Also ging es dann zurück und wir gönnten uns dann erstmal Abendessen und leckeres Beer Lao, mmmmmh das hat mir vor 7 Jahren hier schon richtig gut geschmeckt!

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Mit vollen Bäuchen ging es dann zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen sortierten und dann bald ins Bett gingen. Wir wollten am nächsten Morgen zeitig aufstehen, um pünktlich am Bootsanleger zu sein. Unterbrochen wurde unsere Nachtruhe dann von einer Gruppe gestörter Briten, die kreischend die halbe Nacht durchs Hotel sprangen und lautstark ‚YMCA‘ und ähnliches gröhlten, traumhaft!

Etwas gerädert standen wir am nächsten Morgen auf und packten unseren Kram zusammen. Dann buckelten wir die Rucksäcke auf und schliffen uns die knapp 1,5 km zum Bootsanleger. Kurz nach 9 Uhr kamen wir endlich an und kauften uns für 210000 Kip Tickets für das Boot nach Luang Prabang, das sind etwa 20 Euro, für 2 Tage Fahrt auf dem Kutter. Abfahrt sollte erst 11:30 Uhr sein, also hatten wir noch genügend Zeit und deckten uns mit Baguettes und Wasser für die Fahrt ein. Die Baguettes kosteten auch nur knapp einen Euro und waren super lecker, fast wie die geilen Banh mi’s, die wir in Vietnam so geliebt haben!

Dann war es auch schon an der Zeit aufs Boot zu gehen. Es gab nummerierte Sitzplätze und wir saßen relativ mittig. Das Boot hatte auf der linken Seite drei Sitzplätze und auf der rechten vier, die Sitze waren übrigens alte Bussitze, haha. Wir saßen links und hatten nur einen ziemlich müffelnden Franzosen neben uns sitzen, zum Glück gingen er und seine Freundin kurz nach Abfahrt irgendwo nach hinten und somit hatten wir 3 Sitze für uns. Insgesamt passen wohl fast an die hundert Leute auf so ein Boot! Hinten gab es auch Toiletten, die nicht mal total abartig waren und am Backboard war eine kleine Sitzmöglichkeit für die Raucher, wo man auch einen ganz guten Ausblick auf den Mekong hatte.

Die Fahrt an sich war echt richtig schön, wenn es auch ziemlich lang war. Das Boot fuhr gefühlte 20 Km die Stunde und wir passierten wunderschöne Landschaften! Anfangs hatten wir noch Thailand neben uns, aber als wir dann endlich komplett von Laos umschlossen waren, wurde die Natur immer schöner! Seht euch einfach unten die Bilder an, es war echt magisch schön!

Nach 6 Stunden Fahrt, kamen wir dann endlich in dem kleinen Dorf Pakbeng an, wo wir die Nacht verbringen sollten. Eine Unterkunft hatten wir noch nicht gebucht, aber dort lauerten natürlich gleich diverse Einheimische, die sofort alle Touristen belagerten und ihre Zimmer anboten. Wir handelten mit einem Laoten ein Zimmer für gerade 50000 Kip aus, was nicht mal 5 Euro sind und fuhren mit ungefähr 100 anderen Backpackern, auf der Ladefläche eines Pickups die paar Meter zum Hotel. Im Internet gingen die Preise für eine Unterkunft in Pakbeng bei 12 Euro los, haha, also haben wir ja ein sehr gutes Schnäppchen gemacht. Das Zimmer war natürlich kein Luxus, aber es war sauber und wir hatten sogar ne heisse Dusche, was will man mehr!

Gingen dann noch zum Inder die Strasse runter und aßen lecker zu Abend und dann liefen wir noch an den Mekong, um dort die Ruhe ein wenig zu genießen. Gesellschaft leisteten uns nur eine Ziege und ein knuffiger Hund! Zurück im Hotel hatte ich tatsächlich mal super Internet und skypte direkt mal mit der Heimat, schön!

Unser Boot sollte am nächsten Morgen 9 Uhr ablegen, also standen wir zeitnah auf und packten wieder mal alles zusammen. Baguettes kauften wir uns auch wieder, als Verpflegung und dann ging es wieder zum Anleger. Diesmal fuhren wir mit einem kleineren Boot, worauf allerdings die gleiche Anzahl an Menschen passen sollte. Prima! Zum Glück waren wir echt zeitig da und konnten uns ein paar gute Sitzplätze besetzen, diesmal gab es auch nur 2er-Reihen. Bis 9 Uhr kamen immer wieder Touristen und einige haben nicht mal mehr Sitze bekommen, die mussten sich dann auf den Boden setzen.

Die Fahrt sollte noch länger dauern als die am Tag zuvor und zu sehen gab es eigentlich wieder nur das gleiche, schöne Landschaften, diverse Kühe und Wasserbüffel, hin und wieder ein paar Dörfer, wo wir manchmal anlegten, um noch mehr Leute aufzugabeln und ansonsten nur Berge und den Fluss.

Wir waren echt froh, als wir gegen 17 Uhr endlich Luang Prabang erreichten und das Boot mit sehr viel Sitzfleisch verlassen konnten. Natürlich mussten wir uns, mit dem gesamten Gepäck noch eine Böschung, mit gefühlten 1000 Stufen hoch schleppen, bevor wir ein Sammel-Tuktuk in die Stadt besteigen konnten.

Wir hatten wieder nix vorgebucht, aber ich hatte auf MapsMe ein paar Gästehäuser markiert, die am günstigsten waren (16 Euro aufwärts). Fragten uns also von Hotel zu Hotel nach Preisen, die bei knapp 20 Euro los gingen und fanden dann, ein paar Ecken weiter ,ein Gästehaus, wo wir nur 110000 die Nacht zahlen mussten. Das sind nicht mal 11 Euro, also wieder 5 Euro gespart pro Nacht! Wir buchten gleich für drei Nächte und breiteten uns erstmal im Zimmer aus. Abends ging es dann noch lecker Essen und dann fielen wir todmüde ins Bett.

In Luang Prabang verbrachten wir auch wieder richtig schöne, entspannte Tage. Die Stadt ist Teil es UNESCO-Welterbes und wirklich zauberhaft! Sie liegt direkt am Mekong, mit den Bergen direkt davor und hat zahlreiche wunderschöne Häuser im französischen Kolonialstil.

Morgens gab es für uns immer Sandwiches vom Markt, die gerade mal einen Euro kosteten und dann schlenderten wir durch die Gassen der Stadt, entdeckten viele Tempel, entspannten in Cafés und kamen auch an ein paar Klöstern vorbei. Dort sahen wir eine der abartigsten Spinnen, die ich in meinem Leben gesehen habe und ich habe in Australien damals schon einige gesehen, wo ich dachte, dass man das nicht steigern kann, aber doch! Seht die Bilder, die Hand ist übrigens Marco seine! IIIIIIIIIHHHHH zum Glück hab ich die noch gesehen, bevor ich mit dem Gesicht durch das Netz gelaufen bin hahahahah.

Abends schlenderten wir dann immer über den Nachtmarkt, wo es zahlreiche Souvenirs gab, von denen wir uns auch einige von gönnten. Essen taten wir auch auf dem Markt, denn die Preise lagen gerade mal bei 1,50 EUR pro Gericht und die Portionen waren mehr als ausreichend!

Wir unternahmen auch eine Tour zu den Kuang Si Wasserfällen. Für 35000 Kip Fahrtkosten pro Person + 10000 Kip Eintritt, verbrachten wir dort einen wunderschönen Tag. Direkt davor liegt übrigens eine Auffangstation für Bären, die waren auch total knuffig! Die Fälle liegen nur 30 Kilometer von Luang Prabang entfernt, direkt im Dschungel und gehören zu den schönsten Naturereignissen, die ich bisher sehen durfte. Schaut euch einfach die Bilder an, es war einfach bezaubernd dort!

Am späten Nachmittag kamen wir dann wieder in der Stadt an und relaxten erst noch eine Weile am Gästehaus. Dort konnte man draussen gemütlich sitzen und wir quatschten noch eine ganze Weile mit einem älteren Mann aus Neuseeland, der auch durch Südostasien tourt. Als dann der Hunger rief, ging es wieder zum Nachtmarkt, wo wir wieder sehr lecker aßen und dann einen Verdauungsspaziergang über den Markt machten. Danach ging es noch in einen Supermarkt für ein paar Snacks und Tonic für mich, denn ich hatte noch einen Flachmann Gin vom Vortag im Zimmer, hmmmm! Mit lecker Gin Tonics, saßen wir dann noch lange draußen, ich skypte noch mit meinen Eltern und meiner liebsten Freundin in Irland und dann mussten wir mal wieder zusammen packen.

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Am nächsten Tag mussten wir nämlich 5:15 Uhr aufstehen, da 5:30 Uhr der Minivan in Richtung Vang Vieng abfuhr und wir wollten schon alles fertig haben. Als das dann endlich geschafft war, fielen wir gegen Mitternacht ins Koma und wurden dann gestern vom gröhlenden Wecker geweckt.

Über die (schreckliche) Fahrt und unserer Zeit in Vang Vieng, werde ich dann in meinem nächsten Beitrag schreiben. Ich hoffe euch geht es allen gut! Wir genießen unserer Auszeit weiterhin in vollen Zügen und sind froh, gerade nicht im Winterland Deutschland zu sein, hihi 🙂

Bis bald meine Lieben und hinterlasst mal wieder ein paar Kommentare, damit ich weiß wer überhaupt noch hier mit liest 🙂

Drücker aus Vang Vieng!

Manja xx

PS: Mittlerweile ist es fast 17 Uhr und wir haben keinen Strom, hoffentlich kann ich den Eintrag heute noch für euch hochladen!

PPS: Nun ist es 20 Uhr und wir sind vom Essen wieder heim und es gibt wieder Strom juhu! Anscheinend war der in der ganzen Stadt weg. Oh und mir gelüstet es übrigens gerade nach Kürbiskernbrötchen mit Fleischsalat gaaaaaaah….