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Die Heimat neu entdecken


16 Jahre ist es her, dass ich aus meinem Heimatdorf in die große weite Welt hinaus gezogen bin! Nun bin ich also wieder hier, zwar nicht im Heimatdorf, aber der Kleinstadt direkt daneben haha! Wer hätte das ein mal gedacht! Aber ich find es herrlich wieder zurück zu sein, auch wenn manche Sachen, nach so vielen Jahren in Großstädten und im Ausland, sicher eine Umgewöhnung werden!

Die lange Reise gehört ja leider mittlerweile schon wieder der Vergangenheit an, aber trotzdem will ich hin und wieder mal ein paar updates hier einstellen, wahrscheinlich werden es nur ein paar Bilder hin und wieder sein, viel interessantes zu schreiben gibt es nicht wirklich, der Alltag ist halt auch wieder eingekehrt! Ich arbeite seit Mitte September wieder Vollzeit und der Job macht mir richtig Spaß, ansonsten genieße ich es, wieder ganz in der Nähe meiner Familie zu wohnen! Keine 3 Stunden Fahrt von Berlin oder 2.5 Stunden Flugzeit aus Dublin mehr!!! Wir haben auch schon einiges unternommen, Marco muss ja seine neue Heimat nun auch kennenlernen, er kommt ja ursprünglich aus BW!

Also hier nun ein paar Bilder, von den Unternehmungen hier!

Die Bilder vom letzten Asien-Blog hab ich übrigens auch endlich hoch geladen!

Die wunderschöne Sächsische Schweiz, Wanderausflug am 31.10.2018

Mehr Bilder folgen demnächst, hab den Rest auf der guten Kamera 🙂

Bis bald xx

Südostasien

Noch ein Mal relaxen!


08.11.2018

Hier ist er dann endlich, der letzte Blogeintrag zu unseren letzten Wochen in Asien. Ich kann kaum fassen, dass wir bereits seit über 5 Monaten wieder zurück in Deutschland sind!!! Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht. Leider hab ich in den letzten Monaten keine Zeit und Lust gehabt, am Blog zu schreiben, aber nun will ich endlich die Lücke schließen.

Wenn ich es schaffe, werde ich natürlich auch noch eine Kostenaufstellung und Zusammenfassung schreiben.

Momentan sind wir aber im Umzugsstress. Wir haben beide seit Mitte September wieder einen Job und seit Anfang Oktober eine tolle Wohnung, die wir aber noch renovieren müssen! Das gröbste ist allerdings schon geschafft und wir fühlen uns pudelwohl!

So nun folgt endlich der Eintrag zu unseren letzten Wochen in Thailand! Viel gibt es da eigentlich nicht wirklich zu erzählen, denn die letzten beiden Wochen auf Koh Chang haben wir einfach nur entspannt. Wir hatten wirklich Glück mit unserer Hotelauswahl. Im Boonya Resort konnten wir unsere letzten beiden Urlaubswochen nochmal richtig toll relaxen und die Zeit genießen. Wir verbachten die meiste Zeit am und im Pool, schlenderten am Strand entlang, wo wir uns aber nicht so oft aufhielten, da meist Ebbe herrschte, wenn wir dort waren oder schlenderten entlang der Straße und erstanden wie immer viel frisches Obst.

Wir waren ja Ende Mai auf Koh Chang und dort ging langsam die Regenzeit los, wir hatten aber trotzdem relativ viel Glück mit dem Wetter, es regnete an ein paar Tagen manchmal gegen Nachmittag mal kräftig aber nicht sehr lange und ich glaub wir hatten nur ein oder zwei Tage, die mal komplett grau waren. Das hat uns aber auch nicht weiter gestört, denn es war ja trotzdem total warm. Abends klapperten wir immer diverse Restaurants an, die in unsere Nähe lagen und hatten meist eine sehr leckere Mahlzeit. Wir wollten das Thai Essen ja nochmal richtig auskosten, bevor es wieder zurück nach Deutschland ging. In den Supermärkten deckten wir uns natürlich auch noch mit asiatischen Soßen und so weiter ein, die wir mit nach Deutschland nehmen wollten.

Nach fast zwei Wochen auf der Insel , war die tolle Zeit dann auch leider schon vorbei und wir nahmen wieder die Autofähre zurück aufs Festland und von dort ging es mit einem Minivan in Richtung Bangkok, wo wir ein paar Stunden später mal wieder auf der Khao San Road standen.

Hatten uns für zwei Nächte nochmal ein Hotel dort gebucht und nutzten die letzten Tage in Bangkok natürlich nochmal ausgiebig. Gingen abends dann noch schnell was essen und entspannten dann noch auf der kleinen Terrasse, bevor es ins Bett ging. Am nächsten Tag hatten wir nämlich nochmal ein Power Programm. Zunächst ging es für uns entlang des Flusses in Richtung Wat Pho, da Marco sich noch ein Souvenir von dort kaufen wollte. Frühstückten auf dem Weg erstmal und nahmen dann ein Boot auf die andere Seite des Flusses, wo sich der buddhistische Tempel befindet. Dort schlenderten wir ein wenig herum und erstanden noch ein paar Andenken, rein gingen wir nicht, denn wir waren schon vor Jahren beide da drin gewesen.

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Südostasien

Inselhüpfen!


Koh Chang, 19.05.2018

Hallo ihr Lieben und ganz viele Grüße aus dem heißen Thailand!

Vor drei Tagen haben wir Indonesien verlassen, krass, wie schnell der eine Monat dort rum gegangen ist!

Am 07.05. sind wir ja von Labuan Bajo zurück nach Bali geflogen. Über die Seite http://www.gilitransfer.com hatten wir im Voraus, Tickets für die Fähre nach Gili Air bestellt. Dazu gehörte ein kostenloser Transfer vom Hafen und zurück und dafür zahlten insgesamt etwa 40 EUR hin und zurück.

Nachdem wir auf Bali gelandet waren, kauften wir noch einen Kaffee und warteten auf das Shuttle. Kurz nach 10 Uhr fuhren wir dann los und kamen dann gegen 12:30 Uhr am Hafen von Padangbai an, wo wir unsere Tickets von Eka Jaya, der Schnellboot-Firma bekamen. Eigentlich hieß es, dass wir 13:00 Uhr abfahren sollten, allerdings war von der Fähre nix zu sehen. Also warteten wir und warteten, bis 15 Uhr irgendwas, das Boot endlich auftauchte und wir dann endlich los schippern konnten. Eigentlich dachten wir, dass das Boot direkt Gili Air anfährt, aber nein! Wir mussten erst bis nach Lombok fahren und dort dann mit gefühlten 100 anderen Menschen in einen kleinen Kutter umsteigen und damit dann nochmal knapp ne halbe Stunde übers Meer tuckern. Das war echt nervig, zumal wir total müde waren, weil wir ja schon 5:20 Uhr aufstehen mussten, für den zeitigen Flug.

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Naja, zum Glück kamen wir dann heil auf Gili Air an und liefen dann zu unserem Hotel, Balenku Dua. Gili Air ist eine kleine Insel, zwischen Bali und Lombok und unser Hotel lag fast in der Mitte der Insel, von dort aus war man zu Fuß nur etwa 15 Minuten überall hin unterwegs. Unsere Anlage war total schön! Es gab nur 5 Bungalows und einen total schönen Pool, mit Liegen davor.

Unser Bungalow hatte einen großen Schlafraum, ein schönes Bad und eine gemütliche kleine Terrasse, was will man mehr!

Wir blieben insgesamt 5 Tage auf Gili Air und wollten uns einfach mal von den sehr ereignisreichen Wochen erholen und gar nix weiter machen. Dazu war die Insel wirklich perfekt! Wir machten wirklich nicht viel. Wir schliefen aus so gut es ging, denn wieder mal gab es eine Moschee in Hörweite und 4:30 Uhr wurden wir immer wach gekräht. Nach dem wir uns aus dem Bett geschält hatten, bekamen wir ein leckeres Frühstück auf der Terrasse serviert, welches im Preis enthalten war und tranken dazu gemütlich Kaffee. Den Rest der Zeit verbrachten wir wirklich nur am und im Pool!

Am ersten Tag gingen wir auch schnorcheln, allerdings war die Unterwasserwelt dort, nicht so atemberaubend, wahrscheinlich waren wir durch unser Tauch-u. Schnorchel-Abenteuer auf Flores etwas sehr verwöhnt und fanden Gili Air nicht so besonders, was die Unterwasserwelt anging. Leider hatten wir auch noch das Pech, während des Schnorchelns durch einen Schwarm von Quallenlarven zu schwimmen. Wir merkten schon während des Schwimmens, das auf einmal der halbe Körper gejuckt hat. Dachten uns erstmal nix weiter dabei und schnorchelten eine Weile weiter, aber es wurde immer schlimmer und was schönes sahen wir auch nicht wirklich, also gingen wir schnell zurück zum Hotel.

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Südostasien

Mother of Dragons, Flores & Komodo!


Flores, 01.05.2018 – 07.05.2018

Gegen 15 Uhr landeten wir am kleinen Flughafen von Labuan Bajo auf Flores. An einem der zwei Gepäckbändern warteten wir dann auf unsere Rucksäcke und als wir diese hatten ging es schnell nach draußen. Unser Gästehaus sollte nicht weit entfernt sein und wir checkten MapsMe ab und wie immer liefen wir erstmal woanders hin. Anscheinend hatte ich aus Versehen einen Pin mitten im Nirgendwo gesetzt und lotste uns dorthin, anstatt zu dem Pin, der unser Hotel markierte. Als wir nach ner halben Stunde schweißgebadet irgendwo in der Pampa lang liefen und die Einheimischen, die wir fragten uns zeigten, dass wir in die andere Richtung mussten, fiel uns das erstmal auf, super! Also ging es den ganzen Weg wieder zurück, vorbei am Flughafen und dann nach weiteren 10 Minuten kamen wir schließlich am Teuz B&B an. Das ist ein kleines Gästehaus, mit nur 4 Zimmern und liegt richtig schön ruhig und das Beste war, die Moscheen der Stadt lagen weit weg von uns und wir hatten tatsächlich mal Ruhe! Bezogen unser Zimmer und entspannten erstmal auf der Terrasse, mit Blick in den kleinen Papayabaum-Garten, herrlich!

Abends wollten wir eigentlich in die Stadt laufen, was etwa 30 Minuten dauern würde, allerdings gab es dort oben auf dem Berg, wo unser Hotel lag, so gut wie gar keine Beleuchtung. Der Weg in die Stadt hätte uns durch diverse Feldwege den Berg runter geführt und nachdem wir von einem Rudel Hunden kurz gejagt worden sind, ließen wir es dann doch sein und liefen nochmal in Richtung Flughafen, in der Hoffnung was zu essen zu finden, da unsere letzte Mahlzeit das Toast in Ubud war.

Fanden zum Glück gleich um die Ecke von unserem Gästehaus ein kleines Warung, wo wir Mie Goreng (gebratene Nudeln) für mich und Nasi Goreng (gebratener Reis) für Marco bestellten, das war sehr günstig und lecker!

Dann ging es zurück zu unserem Zimmer, wo die nächste Überraschung lauerte. Ich ging auf Toilette, machte die Tür zu und dort starrte mich eine riesige Spinne an, aaaaaaah!!!! Marcos Versuch sie zu verscheuchen, schlug fehl und somit war das Badezimmer erstmal keine Option mehr für mich. Am nächsten Morgen war das Vieh immer noch da, zum Glück aber diesmal an der Wand und Marco konnte sie mit einem Glas heraus schmeissen und ich konnte das Bad wieder betreten haha. Einen riesigen Tokay (großer Gecko) zählte auch noch zu unseren Gästen, aber da habe ich lieber sowas im Zimmer, als diese mutierte Spinne!!!

Nachdem so der Morgen dann startete, bekamen wir erstmal ein kleines Frühstück auf der Terrasse, was im Preis eingeschlossen war. Es gab Spiegeleier, Toast und Marmelade und dazu schauderhaften Kaffee. Was freue ich mich auf eine Kanne leckeren Melitta-Filterkaffee!!!!

Unser Plan für den Tag war erstmal in die Stadt zu laufen und dort nach einer Tour nach Komodo zu suchen und später noch an den Strand zu gehen. Packten also erstmal unsere Badesachen zusammen und liefen dann den Schotterweg entlang Richtung Stadtzentrum. Der Weg war eigentlich total schön, denn nach kurzer Zeit hatten wir einen unglaublich tollen Ausblick auf die Bucht von Labuan Bajo. Nur die Strecke war etwas anstrengend, denn es ging ständig bergab und ich wollte gar nicht an den Heimweg denken!

Kamen dann total verschwitzt unten im Zentrum der kleinen Stadt an und klapperten direkt ein paar der Reisebüros an. Die ersten Preise die wir angeboten bekamen, waren ein Witz. Für einen Ausflug, der zwei Tage und eine Nacht auf dem Boot beinhaltete, wollten die im ersten Büro 4,5 Mio. Rupien haben, das sind das sind 270 EUR! Ein paar Meter weiter bekamen wir für das gleiche Angebot einen Preis von 750000 Rupien pro Person und ein Büro daneben wollte 700000 Rupien. Das waren 42 EUR pro Person und dort buchten wir dann auch gleich die Tour. Vergleichen lohnt sich also immer! Die Tour beinhaltete zwei Tage auf dem Boot mit Übernachtung auf dem Deck, alle Mahlzeiten und Wasser. Am ersten Tag würde man Rinca und Komodo anfahren und danach zum Schnorcheln an den Pink Beach. Am zweiten Tag sollte es nach Padar Island gehen und dann noch zum Schnorchen zum Manta Point und auf die kleine Privatinsel Kanawa Island. Nur die Gebühren für den Komodonationalpark, die Rangerführung und den Inseleintrittspreis musste man noch selbst drauf zahlen.

Glücklich, dass wir eine gute Option gefunden hatten, gingen wir erstmal noch zu einem Supermarkt, um uns mit Getränken einzudecken und dann liefen wir zum Labuan Bajo Beach. Der war jetzt leider nicht so toll, denn die meisten Abschnitte waren total zugemüllt und im Wasser schwamm total viel Plastik. Schon traurig sowas zu sehen! Fanden dann aber doch noch einen kleinen Strandabschnitt, wo es etwas sauberer war und verbrachten dann ein paar Stunden im und am Wasser.

Am frühen Abend schleppten wir uns dann wieder zurück zum Hotel, wobei der Weg diesmal noch anstrengender war, denn es ging nur bergauf!

Endlich angekommen, schmissen wir uns erstmal unter die Dusche und dann gingen wir wieder in das Warung um die Ecke, zum Abendessen. Zurück im Zimmer packten wir dann alles zusammen, denn am nächsten Morgen sollten wir 7 Uhr abgeholt werden, um zum Hafen zu fahren.

Gaben dann morgens unsere großen Rucksäcke an der Rezeption ab, denn wir wollten nach der Tour nochmal für 3 Nächte dort schlafen und nahmen nur unsere kleinen Rucksäcke mit ein paar Klamotten mit.

Am Hafen warteten wir dann auf auf unsere Gruppe, die dann letztendlich aus insgesamt 16 Personen bestand. Zusammen mit uns beiden, waren noch 6 Belgier, 2 Holländer, 2 Indonesier und eine Japanerin, 2 Franzosen und eine Amerikanerin an Board. Es war ein ganz cooler Mix und wir hatten echt Glück mit der Truppe gehabt.

Als erstes schipperten wir in Richtung Rinca Island und ich freute mich schon riesig auf die Komodowarane, das sollte eigentlich so mein Highlight an dem Asientrip werden!

Die Fahrt nach Rinca war schon richtig schön, wir schipperten vorbei an ganz vielen großen und kleinen Inseln und sahen sogar Delfine, das war genial!

In Rinca selbst zahlten wir dann erstmal die Gebühr für den Komodonationalpark, die umgerechnet etwa 14 EUR kostete. Bereits vor der Kasse sahen wir den ersten Drachen im Gras schnarchen, Wahnsinn!!!

Dann ging es los, mit 4 Rangern, die alle einen langen Stock in der Hand hielten, der vorne wie eine Wünschelrute aussah, liefen wir zu einer kleinen Wanderung über die Insel. Unterwegs kamen wir dann an einigen riesigen Exemplaren vorbei und ich war ganz aus dem Häuschen, die Viecher sind so krass!!!

Wanderten dann eine knappe Stunde und genossen vom Berg einen tollen Ausblick über die Insel.

Dann war es schon wieder Zeit für die Weiterfahrt. Auf dem Boot gab es erstmal ein Mittagsbuffet, was sehr reichlich und lecker war. Dann kamen wir auch bald auf Komodo an, wo wir wieder begleitet von Rangern über die Insel wanderten und auch wieder riesige Exemplare sahen.

Ein Waran kam sogar kurz vor uns auf einmal aus dem Gebüsch heraus und lief schnell den Weg entlang. Das sah so krass aus wie die laufen. Da denkt man echt, man wäre in einem anderen Zeitalter unterwegs!

Als die Wanderung beendet war, kauften wir uns noch ein paar Souvenirs und ein Bierchen für den Abend auf dem Boot und dann ging es wieder weiter.

Wir fuhren noch bis zum Pink Beach, kamen leider aber etwas zu spät an, denn die Sonne war fast schon weg und der Strand war nur noch ganz leicht rosa, in der Sonne, soll er wohl richtig pink schimmern!

Dort konnten wir dann noch schnorcheln und das war richtig toll! Die Korallen dort sind noch relativ intakt und es war schön bunt alles und wir sahen ganz viele Fische. Dann wurde es aber etwas kühl im Wasser und es war auch schon wieder Zeit fürs Abendessen. Wieder gab es ein Buffet, mit verschiedensten Sachen, die alle sehr lecker waren. Abends ankerten wir dann in einer Bucht, wo ein kleines Städtchen vor uns lag. Natürlich gab es auch dort eine oder mehrere Moscheen und wir wurden während des Abendessens bereits beschallt. Wir haben uns echt gefragt, warum wir gerade dort die Nacht verbringen müssen, denn es gab so viele andere schönen Buchten, wo kein Mensch in der Nähe war!

Naja, nach dem Essen quatschten wir dann alle noch gemütlich und sahen einen wunderschönen Mondaufgang zu. Der war total riesig und fast golden, es sah fast aus, wie ein Sonnenaufgang! Die Sterne über uns strahlten um die Wette und wir genossen es sehr, dort zu sein!

Dann wurde es langsam Zeit, die Matratzen zu verteilen. Es gab die Möglichkeit in einer Art Zwischendeck zu schlafen oder halt direkt auf dem Deck, wo wir vorher gegessen hatten. Marco und ich entschlossen uns, unsere Matratzen vorn am Bug zu legen und direkt unter den Sternen zu schlafen. Wie Regen sah es nicht aus und dort richteten wir dann unser Lager. Wir bekamen dünne Matratzen, ein hartes Kissen und eine Decke. Zum Glück hatten wir unsere Travelsheets mit dabei und auch wärmere Sachen, denn nachts wurde es dann etwas frisch. Aber es war trotzdem total schön dort zu schlafen.

Bis 4:30 Uhr schliefen wir total gut und dann kam natürlich das Gejaule aus der Moschee, die über das ganze Wasser schallte und uns aus dem Schlaf riss! Das war echt so nervig und es ging EWIG lang! Natürlich waren dann alle wach und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Wenigstens kamen wir so in den Genuss den super schönen Sonnenaufgang zu sehen!

Dann war es auch schon Zeit fürs Frühstück was auch sehr lecker war. Es gab eine Art fritiertes Toast gefüllt mit Schokolade und Marmelade und danach Melone, mmmhhh!!!

Unser erster Stopp des Tages war Padar Island. die zwischen Komodo und Rinca liegt. Dort war es wunderschön und wir wanderten eine Stunde lang den Berg hoch und genossen einen herrlichen Ausblick. Der Weg war zwar total anstrengend und ich schwitzte schon nach der ersten Minute, aber das war es den Ausblick wert!

Als dann alle wieder zurück auf dem Boot war kam dann endlich das Schnorcheln! Wir haben schon alle darauf hin gefiebert, denn dort sollte man riesige Mantarochen sehen und außerdem war uns allen heiß und wir wollten einfach nur ab ins Wasser!

Wir fuhren dann eine ganze Weile zum Mantapoint und sprangen dann alle ins kühle Nass. Viel zu sehen gab es dort leider nicht, denn es war ziemlich tief und Mantas sahen wir auch keine. Zurück auf dem Boot sahen wir dann aber zwei riesige Rochen von oben! Toll!!! Außerdem sahen wir noch mehrere Schildkröten, das war echt richtig schön. Fuhren dann noch ein Stück weiter zu einem anderen Schnorchelspot, aber auch dort sahen wir leider keine im Wasser und somit ging es weiter nach Kanawa Island. Dort verbrachten wir dann ein paar herrliche Stunden. Marco und ich waren ausschließlich im Wasser anzutreffen und wir schnorchelten die ganze Zeit. Es war richtig schön dort, gerade am Steg konnte man tolle Fische sehen. Unter anderem einen Drückerfisch, der war so riesig und die Zähne!!! Ich lade dann noch ein Video hoch, damit ihr mal sehen könnt, wie der aussieht. Die sind auch nicht so ungefährlich, wenn die sich bedrängt fühlen, beissen die wohl gern mal zu, oooh!!!

Ganz zum Schluß sah ich sogar noch einen kleinen Stachelrochen! Die Unterwasserwelt ist schon ein Traum!

Marco und ich sprangen dann noch diverse Male vom Boot, bis der Rest sich dann wieder versammelt hatte und dann bekamen wir nochmal Mittag und fuhren schließlich langsam zurück in Richtung Labuan Bajo.

Zurück am Hafen verabschiedeten wir uns dann von allen und waren richtig glücklich. Der Ausflug hatte sich total gelohnt und wir hatten eine sehr tolle Zeit!

Liefen dann noch mal ein bisschen durch die Stadt, denn wir wollten noch eine Tauchschule für den nächsten Tag finden. Da wir am 07.05. ja zurück nach Bali fliegen wollten, konnten wir nur noch am 05.05. (also den nächsten Tag) tauchen, um keine Probleme mit dem Druck zu bekommen. Also klapperten wir ein paar Tauchschulen ab und fühlten uns dann bei Dive Komodo am Wohlsten. Wollten gleich drei Tauchgänge buchen, denn wer weiß wann wir wieder die Möglichkeit haben werden, an so einem tollen Ort zu tauchen! Für umgerechnet knapp 90 EUR machten wir dann auch gleich alles fest.

Als alles soweit geklärt war, suchten wir noch unsere Ausrüstung zusammen, probierten die Anzüge an (diesmal einen langen Wetsuit) und dann war endlich alles geschafft. Mit einem Taxi fuhren wir dann zurück ins Hotel, wo wir nur noch etwas entspannten und bald ins Bett gingen. Der nächste Tag sollte ja wieder zeitig starten, denn 7:15 Uhr sollten wir wieder an der Tauchschule sein.

Über unser Gästehaus hatten wir einen Fahrer gebucht, der uns runter in die Stadt fuhr und dann ging es schon los zum Tauchboot. Mit einem französischen Pärchen hatten wir das Boot für uns alleine, was echt toll war! Die Beiden waren auch eher noch Anfänger und somit waren wir alle auf etwa dem selben Level. Auf dem Boot gab es erstmal ein kleines Frühstück und dann fuhren wir zum ersten Tauchpunkt. Unterwegs fiel mal wieder der Motor aus und wir waren für knapp eine Stunde auf dem Meer gefangen haha. Irgendwie haben Marco und ich es, mit Booten die nicht so ganz funktionieren!

Irgendwann ging es dann doch weiter und wir chillten auf dem Oberdeck, bis es dann Zeit für den ersten Tauchgang war. Insgesamt hatten wir drei verschiedene Tauchspots und es war einfach nur ein total genialer Tag!

Wir tauchten wieder in diese irrsinnig schöne Welt hinein, sahen riesige Zackenbarsche, Blaugepunktete Stachelrochen, viele Schildkröten, schöne Korallen, Muränen, riesige Fischschwärme, Drückerfische und als Highlight des Tages, DREI riesige Mantarochen! Diese sanften Giganten sind der Wahnsinn. Ich bin fast ausgeflippt, als der erste ganz langsam über uns vorbei glitt! Das war unbeschreiblich und ich werde diesen Moment nie vergessen. Noch zwei weitere sahen wir an diesem Tag und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schön das Tauchen dort war!

Ich hatte meine Unterwasserkamera mit, aber leider ist die Batterie recht schnell leer gewesen, weil ich vergessen hatte, sie nach dem Schnorcheln bei der Komodotour zu laden. Aber einen Manta habe ich trotzdem kurz drauf bekommen! Schaut einfach das Video an, ich versuche etwas zusammen zu schneiden 🙂 Hier ein paar Bilder schon mal, die Qualität ist jetzt nicht so der Burner, weil die Sicht nicht so ideal war.

Total glücklich kamen wir dann gegen 17 Uhr wieder am Hafen an und gingen noch in den Supermarkt, um ein paar Snacks zu holen und dann schleppten wir uns wieder den Berg hoch zum Hotel.

Am letzten Tag in Labuan Bajo machten wir eigentlich so gut wie gar nix. Die Stadt selbst ist nicht wirklich schön, es gibt eigentlich nur das kleine Zentrum und irgendwie befindet sich alles dort gerade im Aufbau und ich hatte keine Lust nochmal dahin zu gehen. Stattdessen gammelten wir lieber ein bisschen bei uns auf der Veranda und erholten uns von den vergangenen Tagen, die zwar total schön, aber auch anstrengend waren. Außerdem mussten wir mal wieder packen, denn am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Bali. Unser Flieger sollte 7:15 starten und wir wollten spätestens 6 Uhr am Flughafen sein.

Gingen also nur noch nachmittags was essen und dann zeitig ins Bett, nachdem das Gepäck soweit fertig war.

5:20 Uhr schrie uns dann der Wecker aus dem Bett und wir machten uns fertig und dann liefen wir zum Flughafen, diesmal zum Glück gleich in die richtige Richtung!

Checkten schnell ein und gingen durch die Security und dann warteten wir auf unseren Flieger. Wir schauten erstmal nicht schlecht, als wir dann eine kleinere Propellermaschine sahen!!! Aaaah, ich hasse ja eh schon fliegen, aber als ich dann dieses Ding gesehen habe, wurde mir etwas anders! Außerdem flogen wir dann statt einer knappen Stunde auf dem Hinweg, fast 2 Stunden! Naja, zum Glück ist alles gut gegangen und wir hatten auch einen total schönen Ausblick, da wir nicht so hoch geflogen sind.

Landeten dann gegen 9 Uhr in Bali und nachdem wir unser Gepäck hatten, liefen wir zur Pick-Up Area. Dort sollten wir zwischen 10 und 10:30 Uhr abgeholt werden, um zum Hafen von Padangbai zu fahren. Von da aus ging nämlich unsere Fähre nach Gili Air, wo wir die nächsten 5 Nächte verbringen wollten.

Dazu mehr im nächsten Eintrag.

Die Zeit auf Flores war auf jeden Fall richtig, richtig schön! Das war quasi unser letztes Abenteuer auf dieser Reise, denn danach wollten wir nur noch am Strand bzw. Pool entspannen und nix mehr wirklich sehen. Wir haben jetzt nicht mehr ganz 4 Wochen und wollen die letzte Zeit hier nur noch genießen und ausspannen, bevor dann der Alltag in Deutschland wieder kommt!

Ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit doch jetzt vergangen ist! Ich freue mich schon riesig drauf, wieder in Deutschland zu sein, aber bis dahin werden wir unsere letzten Wochen in Asien nochmal richtig schön auskosten!

Hier noch das Video vom Schnorcheln und Tauchen, es hängt leider an ein paar Stellen, wo ich es geschnitten habe, also kurze Geduld bzw. ein paar Sekunden vorspulen 😀

Bis bald ihr lieben und sonnige Grüße aus Indonesien!

Eure Manja!

Südostasien

Bali – Insel der Tausend Götter


Bali 22.04.2018 – 01.05.2018

Von Yogyakarta aus, ging es am 22.04.2018 spontan nach Bali, warum habt ihr ja bereits im letzten Eintrag gelesen und schon als wir gelandet waren, fühlten wir uns gleich wieder super wohl!

Wir hatten uns ein Apartment in Seminyak gemietet, was nur etwa 20 Minuten entfernt vom Flughafen liegt. Nachdem wir unser Gepäck hatten und das W-Lan auch gut funktionierte, bestellten wir uns direkt ein Grab Taxi zum Hotel. Unser Fahrer parkte am Flughafen und dort liefen wir dann hin und dann ging es ab ins Hotel.

Wir haben eine kleine gemütliche Anlage mit Pool gewählt und ein großes Zimmer mit kleiner Kochnische, Kühlschrank und einer großen Terrasse nur für uns bekommen. Beim Pool gab es noch normale Zimmer, aber da hätte man weniger Privatsphäre gehabt. Die Apartments lagen quasi ein Stück außerhalb der eigentlichen Hotelanlage.

Insgesamt blieben wir bis zum 01.05.2018 auf Bali und verbrachten eine sehr entspannte Zeit dort!

Die ersten Tage machten wir eigentlich nicht viel. Wir fanden einen großen Supermarkt, wo wir uns mit Lebensmitteln eindeckten und somit konnten wir uns selbst verpflegen, was auch mal wieder schön war. Sogar ganz gutes Brot haben wir dort bekommen und Wurst-Aufschnitt, mhhhhhh!

Tagsüber chillten wir ansonsten einfach am Pool oder auf der Terrasse ab und schlenderten auch mal den riesigen Strand entlang. Wirklich schwimmen konnte man dort aber nicht, die Wellen waren einfach zu krass. Naja, wir hatten ja eh nen Pool, wo es angenehmer war, außerdem waren bei uns im Hotel auch kaum Leute und es war total entspannt.

Am zweiten Tag auf Bali, wollten wir meinen Kumpel und ehemaligen Arbeitskollegen aus Berlin überraschen. Christian verbringt nämlich auch zwei Wochen zum Surfen auf Bali. Er dachte wir wären noch auf Java unterwegs, denn ich hab ihm natürlich nicht erzählt, dass wir schon früher da sind.

Also liefen wir zu seinem Resort, was nicht allzuweit von unserem entfernt lag und dort legten wir uns auf die Lauer.

Endlich kam er vom Surfen wieder und er freute sich natürlich riesig uns schon zu treffen.

Als er dann soweit fertig war, schlenderten wir ein bisschen durch Seminyak, gönnten uns erstmal ein Bier vorm Supermarkt und fanden dann eine ganz coole Bar, wo wir gemütlich auf der Dachterrasse chillten, was gegessen haben und ein paar Bierchen tranken.

Am nächsten Abend kam Christian dann zu uns für einen Spaghetti-Pokerabbend und dann schmiedeten wir ein paar Pläne für die nächsten Tage. Wir wollten gemeinsam für ein paar Tage nach Ubud fahren und von dort aus dann ein paar Tagestrips machen. Über sein Hotel hat er eine Autovermietung kontaktiert und vom 28.04. – 01.05. wollten wir das Auto dann mieten.

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Südostasien

Abenteuer Indonesien – Jakarta bis Yogyakarta!


17.04.2018 – 22.04.2018

Unser Flieger sollte 12:40 Uhr in Ho Chi Minh starten, somit konnten wir wenigstens noch in Ruhe ausschlafen und unsere sieben Sachen packen. Über die App Grab bestellten wir uns dann einen Fahrer zum Flughafen. Grab ist echt eine tolle Sache, in Chiang Mai, Thailand, hatte ich sie mir runter geladen und es ist einfach viiiiel viel günstiger, als mit einem normalen Taxi zu fahren. Man braucht nur W-Lan oder halt Mobile Daten, gibt seinen Standort in der App ein und wo man hin will, dann wird einem angezeigt, wie viel es kosten würde und ein Fahrer wird gesucht, der innerhalb weniger Minuten am Treffpunkt erscheint, echt cool und spart viel Geld!

Kamen kurz vor 11 Uhr am Flughafen an und gaben das Gepäck ab, gingen durch die Security und dort aßen wir erstmal unser mitgenommenes Banh Mi, mhhh wie ich es vermissen werde!

Dann ging es ab in den ersten Flieger, nach Kuala Lumpur. Dort hatten wir nur 1.5 Stunden Aufenthalt und verbrachten den im McCafé, wo wir ganz guten Kaffee bekamen.

Und schon war es auch wieder Zeit zum Boarding, der Flieger nach Jakarta stand bereit und wir hoben ab. Auf Wiedersehen Malaysia!

Wir landeten 19:30 Uhr und bei der Einreise ging alles ganz fix. Als Deutscher bekommt man bis zu 30 Tage kostenlosen Aufenthalt in Indonesien, die wir natürlich voll auskosten, Abflug nach Bangkok ist am 16.05. erst 🙂

Als wir dann auch unser Gepäck hatten, ging es raus und dank kostenfreien W-Lan buchte ich wieder ein Grab! Am Flughafen ist das gar nicht so leicht, denn Grab-Fahrer sind dort nicht erwünscht, aber unser Fahrer stand im Parkhaus und dank Whatsapp konnte ich ihm Bilder von unserem genauen Wartepunkt schicken und dort holte er uns ab. Wir hatten für 2 Nächte ein Zimmer im Wonderloft Hostel gebucht und die Fahrt dahin dauerte nur 30 Minuten. Unser Fahrer war super nett, als er hörte, dass wir aus Deutschland sind, erzählte er uns, dass sein Bruder seit ein paar Jahren in Erfurt wohnt und er rief ihn direkt an, um von uns zu erzählen haha! Das Handy wurde dann direkt an uns weiter gereicht und der Bruder gab uns ein paar Tipps für Indonesien, voll nett!

Dann waren wir auch schon da und konnten gleich unser Zimmer beziehen. Wir hatten ein Einzelzimmer (mit Doppelstockbett) und Gemeinschaftsbad gebucht und das Hostel war richtig schön. Es gab einen großen Aufenthaltsbereich, mit TV, Billiardtisch und Küche und gleich neben unserem Zimmer war eine schöne kleine Terrasse. Übrigens fand ich es etwas schwierig eine passende Unterkunft in Jakarta zu finden, denn es gab total viele Hotels, wo die Scharia herrscht, was bedeutet, das Marco und ich nicht zusammen in einem Zimmer schlafen dürften, da wir nicht verheiratet sind und man hätte eine Heiratsurkunde mitbringen müssen (?!?!??!?!), wer reist denn bitte mit Heiratsurkunde herum??

Kauften uns erstmal 2 Bintang Bier und stießen auf das nächste Abenteuer an. Dann knurrten uns die Mägen und wir schlenderten nochmal raus, um was zu Essen zu finden.

Gleich bei unserem Hostel um die Ecke gab es eine Straße mit diversen Streetfood und Klamottenständen und dort wurden wir auch fündig. Es gab Nasi Goreng und danach gingen wir noch zu einem Stand, wo Würstchen, Fischbälle und Tofu gegrillt wurden.

Ich hatte vorher eigentlich immer nur negatives über Jakarta gelesen und hatte auch erst Bedenken, weil es in Indonesien ja wieder eine ganz andere Kultur ist (mehrheitlich muslimisch), aber die Leute die wir dort auf der Straße trafen, waren alle super nett! Wir wurden zwar wieder total angestarrt, aber dort gab es einfach keine Touristen und da muss man mit leben. Wenn mal jemand kein Englisch konnte, wurde direkt jemand gerufen, der einem die verschiedenen Essensangebote z.B. erklärte und wir waren wirklich positiv überrascht!

Nachdem wir dann noch die Snacks hatten, liefen wir wieder ins Hostel und ließen uns noch mit ein paar Bierchen auf der Terrasse nieder und verbrachten dort noch einen entspannten Restabend.

Am nächsten Morgen frühstückten wir dann im Hostel, es gab kostenlos Cornflakes und Toast und dann wollten wir zum Bahnhof nach nebenan, da wir für den nächsten Tag Zugtickets nach Yogyakarta kaufen wollten.

Wuselten uns durch das Verkehrschaos und kamen unbeschadet an der Station Jakarta Kota an. Dort fragten wir einen Bahnmitarbeiter, wo wir denn Tickets nach Yogyakarta kaufen können, doch leider fuhren an dieser Station keine Züge dahin ab und Tickets würden sie wohl dort nicht verkaufen, wir müssten zum Bahnhof Gambir! Mist…

Naja, Gamir lag etwa 8 km entfernt von dem Bahnhof wo wir waren und wir gönnten uns erstmal einen Kaffee und bekamen noch Donuts geschenkt, voll nett! Das Café hatte auch W-Lan und so bestellten wir mal wieder ein Grab, welches uns dann zum richtigen Bahnhof brachte.

Dort bekamen wir dann auch schnell die Tickets und das sogar in der ersten Klasse. In Gambir fährt wohl nur der Zug lang, wo es 1. Klasse Wagen gibt, für 2. Klasse hätten wir an einen anderen Bahnhof gemusst, voll verwirrend, aber für 8 Stunden Fahrt zahlten wir nur 21 EUR in der 1. Klasse, somit war das äußerst verschmerzbar!

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Südostasien

Mekong-Delta und Roller-Minh-City, Vietnam


10.04.2018 – 17.04.2018

Am 10. April wurden wir dann nach einem Frühstück abgeholt, denn unser Ziel war Can Tho, im Mekong-Delta von Vietnam. Wieder lag ein langer anstrengender Tag in diversen Bussen vor uns.

Mit einem Minivan ging es zur vietnamesischen Grenze. Dort warteten wir eine ganze Weile, bis wir den Ausreisestempel von Kambodscha und schließlich den Einreisestempel von Vietnam hatten. Da wir nur eine Woche bleiben würden, bekamen wir den kostenfreien Zutritt ins Land, für Deutsche bekommt man 15 Tage kostenlosen Zutritt nach Vietnam. Für eine Körpertemperatur-Messung sollten wir dort übrigens jeder einen Dollar zahlen. Die spinnen echt, haben das natürlich nicht bezahlt Haben denen unsere letzten Kambodschanischen Riel hin geworfen, die keinen Wert hatten und sind einfach weiter gegangen, abzocken lassen wir uns nicht!

Nachdem wir in Vietnam waren, ging es mit einem weiteren Minivan weiter Richtung Ha Tien Stadt, wo wir am Busbahnhof raus geworfen wurden. Dort mussten wir knapp 2 Stunden warten, bis unser Bus in Richtung Can Tho weiter fuhr. Die Zeit verbrachten wir mit einem älteren französischem Pärchen, die auch das gleiche Ziel hatten und ich konnte meine Französischkenntnisse mal wieder etwas auffrischen. Die beiden waren bestimmt schon um die 70 und liefen mit Backpacks rum und reisten durch Kambodscha und Vietnam! So cool, ich hoffe sehr, dass wir in dem Alter auch noch so rüstig sein werden und sowas machen können!

Endlich ging die Fahrt dann weiter und nach endlos erscheinender Zeit, kamen wir endlich in Can Tho an. Natürlich lag die Busstation wieder extrem weit außerhalb und wir wurden direkt wieder von Taxifahrern belagert. Die Preise die uns angeboten wurden, waren allerdings extrem übertrieben und somit buckelten wir die Rucksäcke und wollten schon mal ein bisschen Strecke gut machen, denn unser Hotel lag etwa 5 km entfernt von der Busstation. Wir liefen etwa 2,5 Kilometer und dann brauchte ich erstmal ne Pause. Ich hatte dank diverser Souvenirs etwa 20 kg auf dem Rücken und mein kleiner Rucksack den ich vorne trage, hatte bestimmt auch um die 8 kg, dank Laptop, Kameraausstattung und Buch und ich war am Dauerschwitzen! Ein Taxifahrer hielt dann an und er bot uns einen guten Preis an und wir ließen uns die letzten paar Kilometer zum Hotel fahren.

Dort checkten wir schnell ein und fanden ein sehr großes, sauberes Zimmer mit Klimaanlage, Kühlschrank, großem Badezimmer und Balkon vor.

Unsere Mägen knurrten so laut, dass sie wahrscheinlich in Hanoi gehört worden sind, also gingen wir dann nochmal raus, obwohl wir beide total platt waren.

Mussten zum Glück nicht weit laufen und fanden einen Streetfood-Stand, wo es unsere geliebte Pho Suppe gab! Bestellten dazu Bier und genossen es, endlich wieder in Vietnam zu sein. Auch hier war ich nun zum Dritten Mal und für mich ist es eins der schönsten Länder in Südostasien!

Genossen die leckere Suppe, die wir mit viel Chili, Koriander und Limetten selbst verfeinern konnten und pappsatt ging es dann zurück ins Hotel, wo wir direkt ins Bett fielen. In Can Tho gab es übrigens kaum westliche Touristen, wir wurden also wieder totaaaal angestarrt, als wären wir Außerirdische haha.

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Am nächsten Morgen, buchten wir zuerst einen Ausflug ins Mekong-Delta für den nächsten Tag und dann wollten wir die Stadt ein wenig entdecken.

Suchten erstmal eine ganze Weile nach unserem anderen Lieblingsessen Vietnams, den Banh Mi! Das sind vietnamesische Baguettes, die mit allerhand Zeugs gefüllt werden und einfach nur traumhaft lecker und spottbillig sind! Fanden leider keinen Stand, aber dafür die Post, wo wir eigentlich Briefmarken für unsere Postkarten aus Kambodscha kaufen wollten. In Kampot gab es nämlich keine mehr zu kaufen und in Kep hatten wir keine Zeit mehr dazu. Leider hatten die nur Briefmarken, die eine kleine Währung hatten und somit hätten wir ca. 6 Stück auf eine Karte kleben müssen und der ganze Text wäre weg gewesen, also kauften wir da keine. Wollten uns auch über Paketpreise nach Deutschland informieren, aber die haben uns leider nicht verstanden und wir sie auch nicht, also war das wohl eher ein Flopp. Dann suchten wir weiter und weiter nach Banh mi und als wir schon fast aufgeben wollten, fanden wir dann endlich den ersehnten Stand! Deckten uns dort gleich ein und dann liefen wir erstmal zurück zum Hotel, um endlich zu frühstücken. Mittlerweile war es auch schon früher Nachmittag! Genossen also im Zimmer dann erstmal unser lecker Mahl, pimpten das Baguette noch mit Schmierkäse und Tuong Ot  auf (unserer Lieblings-Chili-Soße aus Vietnam) und entspannten ne Runde.

Dann ging es weiter in die zweite Runde, wir gingen wieder in Richtung Stadt und schlenderten über die Märkte und Marco fand dann noch nen günstigen Friseur, wo er sich die Matte abrasieren ließ. Ich war weniger begeistert, denn ich mag seine Haare voll, aber ich kann mich ja schlecht beschweren, hatte ich doch erst 2 Monate zuvor meine Mähne abschneiden lassen, wegen der Hitze hehe. Dann ging es noch in ein Einkaufszentrum, weil ich ein neues Ladekabel für mein Handy brauchte.  Auf dem Rückweg zum Hotel, kamen wir noch bei nem Markt vorbei, wo wir für Marco neue Schuhe kauften und außerdem ein paar rote Drachenfrüchte erstanden, dann deckten wir uns noch mit Bierchen und Banh mi ein und verbrachten einen entspannten Abend auf dem Balkon, mit viel Musik und Gequatsche. Übrigens ist der Verzehr von den roten Drachenfrüchten nicht so angenehm, wie der der weissen. Man sieht aus wie ein Zombie (da man dann überall rote Flecken um den Mund hat) und der Klogang am nächsten Tag wird dann auch erstmal zur Überraschung, denn alles ist lila!!!! Der Schock des Lebens, bis einem einfällt, was man am nächsten Tag verspeist hat haha!

Am nächsten Morgen mussten wir leider schon 4:30 Uhr aufstehen, da wir ja die Mekong-Tour gebucht hatten und die sollte 5 Uhr starten! Fast pünktlich kamen wir in die Lobby und von dort ging es zur Ablegestelle für die Boote. Wir hatten ein Boot zusammen mit einem Kanadier und einer Holländerin und dazu kam noch die Bootsführerin und die Reiseleitung.

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Südostasien

Kep & Koh Tonsay (Rabbit Island)


05.04.2018 – 10.04.2018

Gegen Mittag kamen wir nach einer kurzen Fahrt im Nachbarort der Pfefferstadt an. Wir hatten auch noch Glück, denn anhand von MapsMe konnten wir sehen, dass unser Bus direkt an unserem gebuchten Hotel lang fahren würde und der freundliche Fahrer ließ uns gleich da raus. Das sparte uns ne TukTuk-Fahrt, denn die Busstation lag über 3 km entfernt und war somit nicht per Fuß machbar, mit dem ganzen Gepäck.

Wir hatten für unglaubliche 4 EUR pro Nacht, ein Zimmer im Khmer House Hostel gebucht und checkten da direkt ein. Die Anlage war richtig schön, mitten im Urwald, mit einer schönen großen Terrasse, Billiardtisch und Sitzgelegenheiten. Unser Zimmer war auch schön groß und für diesen Preis unschlagbar.

Warfen erstmal unser Zeug ins Zimmer und ich ging dann direkt zur Rezeption, um unsere nächsten Pläne in die Tat umzusetzen. Schon am nächsten Tag wollten wir auf die Insel Koh Tonsay übersetzen,  welche vor der Küste von Kep liegt. Im Hostel konnte ich die Bootsfahrt (Hin -u. Zurück) inkl. Bringservice zum Hafen für 8 EUR pro Person buchen. Dann buchte ich auch gleich unsere Weiterfahrt nach Can Tho , Vietnam, für den 10. April und verlängerte noch eine Nacht in Kep, wenn wir von der Insel zurück kamen. Als das dann alles erledigt war, wollten wir Kep ein wenig entdecken und nachdem wir in Kampot unsere Akkus wieder aufgeladen hatten, legten wir an diesem Tag direkt 19 km zurück! Kep ist eigentlich sehr winzig, aber das Städtchen zieht sich ziemlich, allein bis zum Zentrum brauchten wir 5 km! Zuerst liefen wir in Richtung Fischermarkt, dort schauten wir uns das Treiben an, beobachteten die Verkäufer der frischen Produkte aus dem Meer und schlenderten über den kleinen Markt. Nachdem wir allerdings diverse Fliegen und andere Insekten auf den Fängen aus dem Meer sahen, entschieden wir uns, dann dort doch nix zu essen. Das sah nicht so appetitlich aus!

 

Wir wollten unbedingt einen leckeren Kaffee und Kuchen essen und anhand von MapsMe fanden wir ein Café mit sehr guten Bewertungen, welches allerdings auch nochmal 4 km entfernt von uns lag. Aber die Aussicht auf frische Backwaren beschleunigte uns und somit kamen wir dann endlich total durch geschwitzt gegen 16 Uhr im Café an, wo es super leckeren Kuchen und tollen frisch gebrühten Kaffee gab, schon allein dafür hatte sich dieser Marsch gelohnt!

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Chillten dann noch eine Weile dort und machten uns schließlich wieder auf den laaaangen Rückweg zum Hotel. Unterwegs kamen uns übrigens (auf der Hauptstraße), noch ein paar Kühe entgegen haha!

 

Endlich zurück im Hotel ging es dann noch schnell unter die Dusche, zum Glück war Marco der erste, denn auf dem Duschkopf hatte es sich eine RIESIGE Spinne gemütlich gemacht, die erstmal auf ihm landete. AAAAAAAHHHHHHH, das wäre mein Albtraum gewesen und ich hätte wahrscheinlich nie wieder ein Badezimmer betreten. Das Vieh landete dann auf dem Klo und Marco versuchte sie einzufangen, damit ich mich wieder ins Bad traue. Es dauerte eine Weile, doch dann wurde das Monstrum aus unserem Zimmer vertrieben und über den Balkon geworfen, brrrr, mich schüttelt es jetzt noch bei dem Gedanken, dass ich die Spinne abbekommen hätte, iiiiiih!!!!

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Als wir dann spinnenfrei und frisch geduscht waren, setzten wir uns raus auf die große Terrasse, bestellten Pommes und Knoblauchbrot und starteten einen kleinen Poker-Abend. Wir hatten zuvor noch günstigen Gin erstanden und machten es uns mit Gin Tonic gemütlich und zockten bis uns die Augen zufielen. Ich habe übrigens zwei Massagen gewonnen, hehe, das war der Einsatz.

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Südostasien

Halbzeit! Da wo der Pfeffer wächst…


Kampot 01.04.2018 – 05.04.2018

Endlich hatten wir eine weitere längere Fahrt überlebt und suchten, bewaffnet mit unserem Kram und MapsMe, nach unserem Hotel. Fast 2 KM schleppten wir uns dorthin und waren froh, als wir endlich dort angekommen waren.

Gebucht hatte ich für drei Nächte einen Bungalow im Two Moons Hotel, allerdings hatte der weder eine Klimaanlage noch den Kühlschrank, der in der Beschreibung auf Agoda stand. Also wurde uns ein Zimmer im Haupthaus des Hotels angeboten und wir wurden positiv überrascht. Wir hatten ein riesiges Zimmer, ein Balkon zog sich um die Etage, es gab Sitzgelegenheiten und die erhoffte Klimanlage und der Kühlschrank waren auch vorhanden! Unser Hotel hatte auch einen Pool und es war alles sauber und ordentlich und ich fühlte mich sofort mal wieder richtig wohl, sodass wir direkt noch eine Nacht dran hingen!

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In Kampot hatten wir auch Halbzeit, krass wie die Zeit doch rennt. Wir waren nun etwas über 2 Monate auf Reisen und hatten noch weitere zwei vor uns. Wir merkten dort erstmals erste Erscheinungen von Reisemüdigkeit. Ich merkte das ganz besonders, denn ich hatte auf absolut gar nichts Bock. Keine Lust mir was anzuschauen, keine Lust Blog zu schreiben, keine Lust in der Sonne zu liegen, noch nicht mal Lust zum Fotos machen oder Lesen hatte ich!

Reisen ist ja wirklich toll und ich liebe es total und bin froh, dass wir diese Erfahrung machen können, aber dort hatte ich echt das erste Mal sowas wie Heimweh. Ich hab mich einfach nach meiner Wohnung in Berlin, meinen Freunden und meiner Familie gesehnt. Habe das Essen und die Routine vermisst, mein Bett und meine Couch und einfach das normale Leben. Außerdem hab ich mir echt mal kühles Wetter und Regen gewünscht, diese ewige Hitze ging mir einfach total auf die Nerven.

Man stellt sich das glaub ich immer als langen Urlaub vor, so eine Langzeitreise, aber ich kann euch sagen, Urlaub sieht anders aus (Bei mir jedenfalls). Es ist echt anstrengend immer wieder von einem Ort zum Nächsten zu reisen, meist nur ein paar Nächte an einem Ort zu verbringen, nach Unterkünften zu suchen und zu schauen wie man am Besten von A nach B kommt. Dann muss man sein Hab und Gut auch immer wieder rum schleppen, packen, waschen oder waschen lassen und man sieht auch so viele Dinge, die das Hirn irgendwie verarbeiten muss. Das ist manchmal schon ziemlich anstrengend und nach den zwei Monaten des Rumreisens, hab ich es das erste Mal richtig gemerkt.

Ich war ja vor 7 Jahren auch schon länger unterwegs, das waren 6 Wochen Asien und danach 8 Monate Australien, wo ich aber auch gearbeitet hatte und meist mehrere Monate am Stück irgendwo gelebt habe, was wirklich angenehmer war. Letztes Jahr die 7 Wochen waren auch irgendwie anders, es hat sich ein wenig mehr wie Urlaub angefühlt, obwohl wir auch viel unterwegs waren, aber 7 Wochen sind halt keine 4 Monate.

Die Zeit in Kampot habe ich also wirklich damit verbracht, einfach mal absolut gar nichts zu machen und mich erholt! Ich habe die Sonne gemieden, die Vorhänge im Zimmer zu gemacht, Klimaanlage an und mich ins Bett gekuschelt und stundenlang einfach nur Serien auf dem Handy angeschaut! Das klingt wahrscheinlich total verrückt, aber es hat mir echt geholfen und nach der Zeit in Kampot ging es mir dann auch sofort wieder besser.

Da wir einen Kühlschrank hatten, deckten wir uns im Supermarkt mit Essen fürs Frühstück ein und bereiteten dann morgens immer ein leckeres Essen auf dem Balkon vor. Dann ging ich direkt wieder ins Zimmer, um der Hitze zu entfliehen. Auch Marco ging es ähnlich wie mir und er vertrieb sich die Zeit mit Sport, lesen und sonnenbaden. Erst abends ging es dann für uns immer in die Stadt, die wirklich sehr entspannt ist und viel Charme hat.

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