Südostasien

Abenteuer Indonesien – Jakarta bis Yogyakarta!


17.04.2018 – 22.04.2018

Unser Flieger sollte 12:40 Uhr in Ho Chi Minh starten, somit konnten wir wenigstens noch in Ruhe ausschlafen und unsere sieben Sachen packen. Über die App Grab bestellten wir uns dann einen Fahrer zum Flughafen. Grab ist echt eine tolle Sache, in Chiang Mai, Thailand, hatte ich sie mir runter geladen und es ist einfach viiiiel viel günstiger, als mit einem normalen Taxi zu fahren. Man braucht nur W-Lan oder halt Mobile Daten, gibt seinen Standort in der App ein und wo man hin will, dann wird einem angezeigt, wie viel es kosten würde und ein Fahrer wird gesucht, der innerhalb weniger Minuten am Treffpunkt erscheint, echt cool und spart viel Geld!

Kamen kurz vor 11 Uhr am Flughafen an und gaben das Gepäck ab, gingen durch die Security und dort aßen wir erstmal unser mitgenommenes Banh Mi, mhhh wie ich es vermissen werde!

Dann ging es ab in den ersten Flieger, nach Kuala Lumpur. Dort hatten wir nur 1.5 Stunden Aufenthalt und verbrachten den im McCafé, wo wir ganz guten Kaffee bekamen.

Und schon war es auch wieder Zeit zum Boarding, der Flieger nach Jakarta stand bereit und wir hoben ab. Auf Wiedersehen Malaysia!

Wir landeten 19:30 Uhr und bei der Einreise ging alles ganz fix. Als Deutscher bekommt man bis zu 30 Tage kostenlosen Aufenthalt in Indonesien, die wir natürlich voll auskosten, Abflug nach Bangkok ist am 16.05. erst 🙂

Als wir dann auch unser Gepäck hatten, ging es raus und dank kostenfreien W-Lan buchte ich wieder ein Grab! Am Flughafen ist das gar nicht so leicht, denn Grab-Fahrer sind dort nicht erwünscht, aber unser Fahrer stand im Parkhaus und dank Whatsapp konnte ich ihm Bilder von unserem genauen Wartepunkt schicken und dort holte er uns ab. Wir hatten für 2 Nächte ein Zimmer im Wonderloft Hostel gebucht und die Fahrt dahin dauerte nur 30 Minuten. Unser Fahrer war super nett, als er hörte, dass wir aus Deutschland sind, erzählte er uns, dass sein Bruder seit ein paar Jahren in Erfurt wohnt und er rief ihn direkt an, um von uns zu erzählen haha! Das Handy wurde dann direkt an uns weiter gereicht und der Bruder gab uns ein paar Tipps für Indonesien, voll nett!

Dann waren wir auch schon da und konnten gleich unser Zimmer beziehen. Wir hatten ein Einzelzimmer (mit Doppelstockbett) und Gemeinschaftsbad gebucht und das Hostel war richtig schön. Es gab einen großen Aufenthaltsbereich, mit TV, Billiardtisch und Küche und gleich neben unserem Zimmer war eine schöne kleine Terrasse. Übrigens fand ich es etwas schwierig eine passende Unterkunft in Jakarta zu finden, denn es gab total viele Hotels, wo die Scharia herrscht, was bedeutet, das Marco und ich nicht zusammen in einem Zimmer schlafen dürften, da wir nicht verheiratet sind und man hätte eine Heiratsurkunde mitbringen müssen (?!?!??!?!), wer reist denn bitte mit Heiratsurkunde herum??

Kauften uns erstmal 2 Bintang Bier und stießen auf das nächste Abenteuer an. Dann knurrten uns die Mägen und wir schlenderten nochmal raus, um was zu Essen zu finden.

Gleich bei unserem Hostel um die Ecke gab es eine Straße mit diversen Streetfood und Klamottenständen und dort wurden wir auch fündig. Es gab Nasi Goreng und danach gingen wir noch zu einem Stand, wo Würstchen, Fischbälle und Tofu gegrillt wurden.

Ich hatte vorher eigentlich immer nur negatives über Jakarta gelesen und hatte auch erst Bedenken, weil es in Indonesien ja wieder eine ganz andere Kultur ist (mehrheitlich muslimisch), aber die Leute die wir dort auf der Straße trafen, waren alle super nett! Wir wurden zwar wieder total angestarrt, aber dort gab es einfach keine Touristen und da muss man mit leben. Wenn mal jemand kein Englisch konnte, wurde direkt jemand gerufen, der einem die verschiedenen Essensangebote z.B. erklärte und wir waren wirklich positiv überrascht!

Nachdem wir dann noch die Snacks hatten, liefen wir wieder ins Hostel und ließen uns noch mit ein paar Bierchen auf der Terrasse nieder und verbrachten dort noch einen entspannten Restabend.

Am nächsten Morgen frühstückten wir dann im Hostel, es gab kostenlos Cornflakes und Toast und dann wollten wir zum Bahnhof nach nebenan, da wir für den nächsten Tag Zugtickets nach Yogyakarta kaufen wollten.

Wuselten uns durch das Verkehrschaos und kamen unbeschadet an der Station Jakarta Kota an. Dort fragten wir einen Bahnmitarbeiter, wo wir denn Tickets nach Yogyakarta kaufen können, doch leider fuhren an dieser Station keine Züge dahin ab und Tickets würden sie wohl dort nicht verkaufen, wir müssten zum Bahnhof Gambir! Mist…

Naja, Gamir lag etwa 8 km entfernt von dem Bahnhof wo wir waren und wir gönnten uns erstmal einen Kaffee und bekamen noch Donuts geschenkt, voll nett! Das Café hatte auch W-Lan und so bestellten wir mal wieder ein Grab, welches uns dann zum richtigen Bahnhof brachte.

Dort bekamen wir dann auch schnell die Tickets und das sogar in der ersten Klasse. In Gambir fährt wohl nur der Zug lang, wo es 1. Klasse Wagen gibt, für 2. Klasse hätten wir an einen anderen Bahnhof gemusst, voll verwirrend, aber für 8 Stunden Fahrt zahlten wir nur 21 EUR in der 1. Klasse, somit war das äußerst verschmerzbar!

Als das dann alles geklärt war, entschieden wir uns zurück zum Hostel zu laufen und nebenbei ein wenig Sightseeing zu betreiben. Direkt neben dem Bahnhof lag ein großer schöner Park, wo das Nationaldenkmal steht, welches den Kampf für die Unabhängigkeit Indonesiens symbolisiert. Am Parkt angekommen, wurden wir direkt von einer Meute Indonesier belagert und wir dachten, die wollten, dass wir ein Bild von denen machen. Aber nein, die wollten Fotos mit uns machen! Voll komisch, aber wir sind ja nett. Als das Gruppenbild fertig war, wollte dann noch jeder ein Bild mit mir machen! Hahaha, das war schon komisch, aber auch irgendwie witzig. Die waren alle so lieb, da kann man ja auch nicht nein sagen. Ich kam mir neben denen übrigens vor wie ein Gigant, die waren alle so winzig. Ich bin ja nicht sonderlich groß, aber ich überragte da alle um mindestens einen Kopf, selbst die Männer da waren kleiner als ich.

Als endlich alle Bilder im Kasten waren, flüchteten wir schnell weiter und vermieden jeden weiteren Blickkontakt, um nicht noch mehr Bilder mit anderen machen zu müssen.

Schlenderten eine Weile im schönen Park und dann ging es weiter Richtung Hostel.

Unterwegs gingen wir noch in einen Supermarkt und deckten uns mit Snacks für die Zugfahrt ein und dann landeten wir noch in einen riesigen Shoppingcenter, wo wir uns erstmal Sushi als Mittag gönnten.

Nach 9 km hatten wir es dann endlich wieder ins Hotel geschafft und entspannten erstmal auf der Terrasse. Abends gingen wir dann in ein kleines Lokal, wo wir ganz gut und günstig essen konnten und dann packten wir unsere Sachen und setzten uns wieder raus. Später kamen noch ein paar andere mit hoch und wir quatschten noch stundenlang mit zwei Indonesierinnen, einem Palästinenser und einem Ägypter. Das war echt ein lustiger Abend, doch wir waren froh, als wir dann endlich gegen Mitternacht im Bett lagen, denn 5:30 Uhr klingelte schon der Wecker.

Machten uns am nächsten Morgen schnell fertig und dann riefen wir ein Grab, welches uns innerhalb von 20 Minuten zum Bahnhof brachte. Dort kauften wir noch einen Tagesvorrat an Junk Food bei McDonalds und schon ging es ab in den Zug.

Die Plätze waren echt angenehm breit und wir hatten viel Beinfreiheit. In unserem Waggon waren wir wieder die einzigen westlichen Touristen.

Die Zugfahrt war wirklich traumhaft, wir fuhren durch wunderschöne Landschaften und konnten uns nicht satt sehen an der tollen Natur! So vergingen die 8 Stunden wie im Flug und wir kamen gegen 16:30 Uhr dann in Yogyakarta an. Dort wollten wir nach einem Café suchen, was auch W-Lan hat, damit wir wieder ein Grab Taxi bestellen können. Fanden auch sehr schnell ein Lokal gegenüber vom Bahnhof und ließen uns dort nieder und entspannten erstmal.

Hier noch ein Video von der Zugfahrt, es sind mehrere Aufnahmen und ist etwas lang geraten, aber über das Handy konnte ich nicht wirklich schneiden 😀

Einen Fahrer bekamen wir dann auch schnell und dann ging es durch Verkehrschaos von Yogya zu unserem Hotel, dem Joglo Aruna. Nach diversen Versuchen fand der Fahrer dann endlich unsere Unterkunft und wir checkten gleich in ein großen Zimmer ein. Der Außenbereich war auch richtig schön angelegt, doch als wir uns draußen hin setzten, kam der Schock, wir waren umzingelt von Moscheen! Es hallte auf einmal aus allen Windrichtungen, als der Gebetsruf startete. DAS WAR SO SCHRECKLICH LAUT! Marco hatte mal bei MapsMe geschaut und wir hatten anscheinend das große „Glück“ und hatten ca. 6 Moscheen in unmittelbarer Umgebung, aaaaah!!!

Naja, wir waren beide relativ platt und gingen dann nur noch in den nächsten Supermarkt, um etwas zu trinken einzukaufen (Bier gab es nirgendwo) und schliffen uns dann zurück ins Hotel. Wir waren beide noch pappsatt von der Burger-Orgie und ließen das Abendessen ausfallen. Chillten dann einfach nur und schliefen dann irgendwann ein.

4:30 Uhr morgens fielen wir dann fast aus dem Bett, als diverse Muezzinrufe in unser Zimmer hallten. SCHRECKLICH! Es war so laut und es ging ungefähr 30 Minuten!!! Mir kam es vor, als wäre ein Lautsprecher direkt in unser Zimmer gerichtet. Irgendwann schliefen wir zum Glück nochmal ein und wachten dann etwas gerädert wieder auf.

Für den Tag planten wir nur ein wenig die Stadt anzuschauen und machten uns dann auch schnell auf den Weg. Das Wetter in Yogya war übrigens nicht so angenehm, es war total bewölkt und drückend heiß. Ich war permanent am Schwitzen.

Erstmal wollten wir irgendwo Frühstücken gehen, im Hotel gab es zwar kostenfreies Frühstück, aber das bestand nur aus Toast mit Marmelade und darauf hatten wir so gar keine Lust. Schlenderten dann durch die Stadt in Richtung Kraton, das ist quasi eine Stadt in der Stadt und dort findet man den Sultanspalast und diverse andere Sehenswürdigkeiten. Fanden dann auch ein kleines Café, wo wir uns Sandwiches und Milchshakes bestellten und aßen erstmal in Ruhe dort.

Dann schlenderten wir eine Weile durch die Gassen des Kratons, die wirklich total schön waren. Überall standen bunte Autos, die per Pedale funktionierten und die Gegend war super schön angelegt. Schauten uns auch ein paar der Sehenswürdigkeiten von Außen an, weil wir keine Lust hatten, Eintritt zu zahlen und dann setzte die Müdigkeit wieder. ein. Außerdem machte mir das Gewächshaus-Klima etwas zu schaffen und der Verkehr nervte uns auch immer mehr und wir beschlossen zurück zum Hotel zu laufen, mittlerweile war es auch schon früher Abend und wir waren platt.

Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug zur den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Javas gebucht, dem Borobudur-Tempel und dem Prambanan-Tempel.

Nachdem wir 4:30 Uhr wieder aus dem Bett geschrien worden sind, versuchten wir noch bis 7:30 Uhr zu schlafen und dann mussten wir uns fertig machen, denn 8 Uhr war Abfahrt.

Gemeinsam mit 4 anderen Touristen fuhren wir in einem Minivan zum Borobudur, wo wir ein paar Stunden Zeit hatten. Marco und ich setzten uns erstmal kurz auf eine Bank, um uns einzucremen und etwas Wasser zu trinken und auf einmal kam eine Gruppe Schulmädchen auf uns zu. Die wollten mit uns ihr Englisch üben und waren total niedlich. Eine Fotosession gab es natürlich auch noch und dann gingen wir endlich zum Ticketschalter. Dort kam dann erstmal wieder ein kleiner Schock, Touristen sollten für das Kombiticket nach Borobudur und Prambanan 40 USD zahlen! Wir dachten erst wir sehen nicht richtig! Das ist teurer als ein Tagesticket für Angkor Wat! Naja wir waren nun mal schon da und bissen in den sauren Apfel, waren aber schon genervt über den Preis, vor allem weil Einheimische nur einen Bruchteil dafür zahlen. Gibt es sowas in Deutschland auch? Das Ausländer 10 x mehr zahlen müssen als Einheimische? Ich glaube nicht…

Naja, jedenfalls erkundeten wir dann die nächsten Stunden die Anlage. Borobudur ist eine der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens und Teil des Unesco-Welterbes und es war schon ein wahnsinniger Anblick, vor allem wenn man bedenkt, dass es vor über 1000 Jahren gebaut wurde. Schlenderten also durch die Anlage, ließen uns wieder mit Indonesiern fotografieren und als wir Tempelmüde waren, liefen wir dann langsam zum Ausgang, wo wir endlich was frühstücken wollten. Für mich gab es trockenen Reis mit Ei und für Marco trockenen Reis mit Hühnchen, was er bekam war ein zäher Hühnerfuß und ein trockener Schenkel, mhhh so lecker!

Gegen Mittag fuhren wir dann weiter zum Prambanan, was die größte hinduistische Tempelanlage in Indonesien ist. Mir gefiel es dort irgendwie besser, es gab verschiedene Tempel zu sehen und alles war in einem schönen Park angelegt. Bei einem schweren Erdbeben 2006 wurde ein Großteil der Anlage zerstört, befindet sich aber seitdem in Restaurierung. Verbrachten dort dann ein paar Stunden und schlenderten durch das Areal, am Ende gingen wir dann noch Bogenschießen, was mir ehrlich gesagt am Meisten Spaß gemacht hat, haha, ich bin nun mal nicht soooo ein Tempel-Freak.

 

Gegen 15:30 Uhr fuhren wir dann wieder zurück nach Yogyakarta und dank Verkehrschaos, waren wir erst eine Stunde später wieder im Hotel. Dort entspannten wir dann eine Weile, ließen uns wieder von den entspannten Muezzinrufen berieseln (Nicht!) und dann packten wir. Am Vortag hatten wir spontan entschieden, Java doch schon vorzeitig zu verlassen. Eigentlich hatten wir geplant, noch weiter über Land bis zum Mount Bromo zu fahren und von da dann weiter nach Bali, aber wir hatten einfach keine Lust auf weitere anstrengende Touren und als wir dann noch einen günstigen Flug fanden, stand die Entscheidung sehr schnell fest. Wir würden Yogyakarta am 22.04. verlassen und vielleicht irgendwann nochmal zurück kehren und etwas mehr Zeit mitbringen. Wir waren außerdem nicht sonderlich begeistert von Yogyakarta, was wahrscheinlich viel mit der fehlenden Nachtruhe zu tun hatte und mir schlug das Wetter auch aufs Gemüt. Es war einfach immer nur grau und super heiß und schwül, keine tolle Mischung, um sich wohl zu fühlen. Und dann fühlte ich mich auch nicht so wohl, weil ich mir immer lange Hosen und T-Shirts angezogen hatte, (außer den ersten Tag in Jakarta) was ich bei dem Klima normalerweise nicht mache, aber es ist nun mal ein muslimisches Land und da sollte man die Kultur schon achten. Aber mir war ständig warm und ich sehnte mich danach, kurze Hosen und Spaghettiträger-Shirts zu tragen.

Ich weiß auch gar nicht wieso Yogya so gehyped wird, ich fand es ganz nett da, besonders die Kraton-Gegend und es gab auch viel tolle Kunst zu sehen,  aber für mich war es einfach nur eine weitere Großstadt, die laut und anstrengend ist.

Naja, jedenfalls packten wir dann unsere sieben Sachen zusammen, den am nächsten Morgen mussten wir wieder 5:30 Uhr aufstehen, um 6 Uhr zum Flughafen zu gelangen.

Abends gingen wir nochmal in ein Lokal essen, wieder gab es Reis und dann fielen wir tot ins Bett, bis 4:30 Uhr das Gejaule wieder startete. Wenigstens konnte ich diesmal schnell wieder einschlafen, bevor dann 5:30 Uhr der Wecker los schrie.

Mit einem Grab fuhren wir dann zum Yogyakarta Airport und dort checkten wir auch schnell ein. Marcos Rucksack wurde dann noch untersucht, denn den Beamten waren die Flaschen mit Flüssigkeit aufgefallen und als sie sahen, dass es sich um Chili-Soßen handelte, musste natürlich noch ein Erinnerungsfoto geschossen werden!

Als wir das Gepäck dann los waren, ging es schnell durch die Security und dann haben wir uns in einem Café niedergelassen, wo wir uns einen Muffin teilten, Kaffee tranken und auf das Boarding warteten!

Wo wir jetzt sind und was die nächsten Pläne sind, seht ihr im nächsten Eintrag!

Liebe Grüße aus den Tropen,

Manja xx

 

Südostasien

Mekong-Delta und Roller-Minh-City, Vietnam


10.04.2018 – 17.04.2018

Am 10. April wurden wir dann nach einem Frühstück abgeholt, denn unser Ziel war Can Tho, im Mekong-Delta von Vietnam. Wieder lag ein langer anstrengender Tag in diversen Bussen vor uns.

Mit einem Minivan ging es zur vietnamesischen Grenze. Dort warteten wir eine ganze Weile, bis wir den Ausreisestempel von Kambodscha und schließlich den Einreisestempel von Vietnam hatten. Da wir nur eine Woche bleiben würden, bekamen wir den kostenfreien Zutritt ins Land, für Deutsche bekommt man 15 Tage kostenlosen Zutritt nach Vietnam. Für eine Körpertemperatur-Messung sollten wir dort übrigens jeder einen Dollar zahlen. Die spinnen echt, haben das natürlich nicht bezahlt Haben denen unsere letzten Kambodschanischen Riel hin geworfen, die keinen Wert hatten und sind einfach weiter gegangen, abzocken lassen wir uns nicht!

Nachdem wir in Vietnam waren, ging es mit einem weiteren Minivan weiter Richtung Ha Tien Stadt, wo wir am Busbahnhof raus geworfen wurden. Dort mussten wir knapp 2 Stunden warten, bis unser Bus in Richtung Can Tho weiter fuhr. Die Zeit verbrachten wir mit einem älteren französischem Pärchen, die auch das gleiche Ziel hatten und ich konnte meine Französischkenntnisse mal wieder etwas auffrischen. Die beiden waren bestimmt schon um die 70 und liefen mit Backpacks rum und reisten durch Kambodscha und Vietnam! So cool, ich hoffe sehr, dass wir in dem Alter auch noch so rüstig sein werden und sowas machen können!

Endlich ging die Fahrt dann weiter und nach endlos erscheinender Zeit, kamen wir endlich in Can Tho an. Natürlich lag die Busstation wieder extrem weit außerhalb und wir wurden direkt wieder von Taxifahrern belagert. Die Preise die uns angeboten wurden, waren allerdings extrem übertrieben und somit buckelten wir die Rucksäcke und wollten schon mal ein bisschen Strecke gut machen, denn unser Hotel lag etwa 5 km entfernt von der Busstation. Wir liefen etwa 2,5 Kilometer und dann brauchte ich erstmal ne Pause. Ich hatte dank diverser Souvenirs etwa 20 kg auf dem Rücken und mein kleiner Rucksack den ich vorne trage, hatte bestimmt auch um die 8 kg, dank Laptop, Kameraausstattung und Buch und ich war am Dauerschwitzen! Ein Taxifahrer hielt dann an und er bot uns einen guten Preis an und wir ließen uns die letzten paar Kilometer zum Hotel fahren.

Dort checkten wir schnell ein und fanden ein sehr großes, sauberes Zimmer mit Klimaanlage, Kühlschrank, großem Badezimmer und Balkon vor.

Unsere Mägen knurrten so laut, dass sie wahrscheinlich in Hanoi gehört worden sind, also gingen wir dann nochmal raus, obwohl wir beide total platt waren.

Mussten zum Glück nicht weit laufen und fanden einen Streetfood-Stand, wo es unsere geliebte Pho Suppe gab! Bestellten dazu Bier und genossen es, endlich wieder in Vietnam zu sein. Auch hier war ich nun zum Dritten Mal und für mich ist es eins der schönsten Länder in Südostasien!

Genossen die leckere Suppe, die wir mit viel Chili, Koriander und Limetten selbst verfeinern konnten und pappsatt ging es dann zurück ins Hotel, wo wir direkt ins Bett fielen. In Can Tho gab es übrigens kaum westliche Touristen, wir wurden also wieder totaaaal angestarrt, als wären wir Außerirdische haha.

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Am nächsten Morgen, buchten wir zuerst einen Ausflug ins Mekong-Delta für den nächsten Tag und dann wollten wir die Stadt ein wenig entdecken.

Suchten erstmal eine ganze Weile nach unserem anderen Lieblingsessen Vietnams, den Banh Mi! Das sind vietnamesische Baguettes, die mit allerhand Zeugs gefüllt werden und einfach nur traumhaft lecker und spottbillig sind! Fanden leider keinen Stand, aber dafür die Post, wo wir eigentlich Briefmarken für unsere Postkarten aus Kambodscha kaufen wollten. In Kampot gab es nämlich keine mehr zu kaufen und in Kep hatten wir keine Zeit mehr dazu. Leider hatten die nur Briefmarken, die eine kleine Währung hatten und somit hätten wir ca. 6 Stück auf eine Karte kleben müssen und der ganze Text wäre weg gewesen, also kauften wir da keine. Wollten uns auch über Paketpreise nach Deutschland informieren, aber die haben uns leider nicht verstanden und wir sie auch nicht, also war das wohl eher ein Flopp. Dann suchten wir weiter und weiter nach Banh mi und als wir schon fast aufgeben wollten, fanden wir dann endlich den ersehnten Stand! Deckten uns dort gleich ein und dann liefen wir erstmal zurück zum Hotel, um endlich zu frühstücken. Mittlerweile war es auch schon früher Nachmittag! Genossen also im Zimmer dann erstmal unser lecker Mahl, pimpten das Baguette noch mit Schmierkäse und Tuong Ot  auf (unserer Lieblings-Chili-Soße aus Vietnam) und entspannten ne Runde.

Dann ging es weiter in die zweite Runde, wir gingen wieder in Richtung Stadt und schlenderten über die Märkte und Marco fand dann noch nen günstigen Friseur, wo er sich die Matte abrasieren ließ. Ich war weniger begeistert, denn ich mag seine Haare voll, aber ich kann mich ja schlecht beschweren, hatte ich doch erst 2 Monate zuvor meine Mähne abschneiden lassen, wegen der Hitze hehe. Dann ging es noch in ein Einkaufszentrum, weil ich ein neues Ladekabel für mein Handy brauchte.  Auf dem Rückweg zum Hotel, kamen wir noch bei nem Markt vorbei, wo wir für Marco neue Schuhe kauften und außerdem ein paar rote Drachenfrüchte erstanden, dann deckten wir uns noch mit Bierchen und Banh mi ein und verbrachten einen entspannten Abend auf dem Balkon, mit viel Musik und Gequatsche. Übrigens ist der Verzehr von den roten Drachenfrüchten nicht so angenehm, wie der der weissen. Man sieht aus wie ein Zombie (da man dann überall rote Flecken um den Mund hat) und der Klogang am nächsten Tag wird dann auch erstmal zur Überraschung, denn alles ist lila!!!! Der Schock des Lebens, bis einem einfällt, was man am nächsten Tag verspeist hat haha!

Am nächsten Morgen mussten wir leider schon 4:30 Uhr aufstehen, da wir ja die Mekong-Tour gebucht hatten und die sollte 5 Uhr starten! Fast pünktlich kamen wir in die Lobby und von dort ging es zur Ablegestelle für die Boote. Wir hatten ein Boot zusammen mit einem Kanadier und einer Holländerin und dazu kam noch die Bootsführerin und die Reiseleitung.

Der Ausflug war wirklich richtig schön und hat sich total gelohnt! Wir schipperten zu erst ein paar ‚Floating Markets‘ an, also Märkte auf dem Fluß, wo riesige Boote auf dem Mekong ankerten und kleinere Boote dort die Waren einkauften. Es gab wirklich alles, von Knoblauch über Blumen zu Obst! Und das Gewusel zu beobachten war wirklich richtig interessant! Unsere Reiseführerin spendierte uns dann noch nen Kaffee vom Kaffee-Boot, der leider für uns eher ungenießbar war, denn als Milch gab es nur diese abartige Kondensmilch und die kann ich gar nicht ab, ich mag keinen gesüßten Kaffee. Naja, wir tranken soviel es ging, für unseren Koffeingehalt und zum Frühstück gab es dann noch ein Banh Mi und leckere frische Ananas!

Eine Bambuskrone bekamen die Holländerin und ich auch noch und dann schipperten wir weiter auf dem Mekong. Unser nächster Stop war dann bei einem wunderschönen Garten! Dort wuchs wirklich alles, was man sich wünschen konnte, diverse Kräuter, Ananas-Pflanzen, Durian (bäh, aber Marco liebt die Stinkdinger), Mangos und und und! Wanderten dann noch ein wenig durch die traumhafte Gegend und kamen dann, nachdem wir eine „Brücke“ überquert hatten, bei einem kleinen Restaurant an, wo wir uns frische Kokosnüsse gönnten und der Bootsführerin ein Mittagessen spendierten.

Nach der Pause ging es dann wieder weiter durch viele kleine Kanäle, wo es total entspannt war und schließlich kamen wir wieder am Mekong raus.  Dort besuchten wir noch kurz eine Reisnudelfabrik, die aber nicht so interessant war und dann tuckerten wir wieder gemütlich zur Anlegestelle! Der Ausflug hat sich wirklich richtig gelohnt und es war ein toller Trip, den ich jeden weiterempfehlen kann! Am liebsten hatte ich den schönen Garten, mit den vielen verschiedenen Früchten, ich wünschte ich könnte in Deutschland solch einen Garten haben!!!

Wurden dann zurück ins Hotel gefahren und dort gönnten wir uns erstmal ein Banh Mi, welches wir noch vom Vortag im Kühlschrank hatten. Dann gab es ein Nickerchen und abends gingen wir nochmal raus, um wieder lecker Pho-Suppe zu essen!

Verbrachten dann noch ein paar Stündchen auf dem Balkon und dann ging es wieder ans Packen, denn am nächsten Morgen wollten wir weiter nach Saigon.

Morgens gab es natürlich wieder ein Banh Mi zum Frühstück und dann fuhren wir mit einem Taxi zum Busbahnhof. Dort kaufte ich die Tickets bei Futa Bus und 15 Minuten später ging die Fahrt schon los. Wir hatten wieder die tollen Sitze im Bus, worin man (wenn man nur durchschnittlich groß ist) ganz gut liegen kann und somit konnten wir die 2 stündige Fahrt, entspannt überstehen.

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In der Roller-Hauptstadt angekommen, fuhren wir mit einem Taxi in Richtung Backpacker-Viertel, dem District 1. Wir waren ja erst vor einem Jahr in Vietnam, eigentlich fast zur gleichen Zeit und wollten wieder im Banana Leaf Hotel absteigen. Dort hatte es uns letztes Jahr wirklich richtig gut gefallen! Nach einigem Suchen und Schleppen, fanden wir das Hotel auch wieder, doch leider war unser Dachterrassen-Zimmer vom letzten Jahr bereits ausverkauft. Sooooo schade und etwas angepisst waren wir, denn kurz vor uns wurde erst das Zimmer gebucht aaaaah!!!

Aber wir bekamen eine ganz gute Alternative. Im dritten Stock des Hotels fanden wir ein schön großes Zimmer, mit Klimaanlage und Terrasse vor, die war zwar kleiner als die Dachterrasse, doch war die nur für die Bewohner des dritten Stocks zugänglich und wir hatten keine Nachbarn hihi.

Nachdem das alles geklärt war, schrieb ich schnell mit Jenny, meiner besten Freundin (für mehr History, siehe Einträge der letzten Jahre). Jenny befand sich auch gerade in Ho Chi Minh, weil sie einen Toefl-Kurs machte, um an asiatischen Schulen zu unterrichten! Wir machten aus, dass sie abends zu uns kommen würde und entspannten die paar Stunden noch ein wenig auf der Terrasse. Endlich war es dann soweit und wir machten uns auf, zum Treffpunkt an der Hauptstraße. Kurz darauf lagen Jenny und ich uns in den Armen, fast ein Jahr war seit unserem letzten Wiedersehen vergangen! Gingen noch ein bisschen einkaufen und dann ließen wir es uns auf der Terrasse gut gehen. Wir spielten Poker, tranken zu viel Wein, Bier und Vodka und krächzten zu diversen DDR-Liedern in die Handykamera und schickten das peinliche Resultat an unsere Väter (die sich auch sehr gut kennen). Jenny pennte dann direkt bei uns und am nächsten Morgen ging es uns weniger gut, aber gegen Mittag rafften Jenny und ich uns dann auf und besorgten Junk Food um den Kater zu vertreiben. Jenny fuhr dann wieder zurück zu ihrer Unterkunft und Marco und ich entspannten bei Pizza und Pita im Bett und bewegten keinen Muskel, nach der harten Nacht haha.

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Der Tag war also eher ein touristischer Reinfall, aber wir waren ja erst dort und mussten die Touri-Sachen nicht mehr machen und gönnten uns diesen Ruhetag dann lieber und gingen zeitig ins Bett. Am sehr frühen Morgen (5:30 Uhr) wurden wir dann von einer Darstellung geweckt, wo wir dachten, dass direkt über uns ein Porno gedreht wurde, nerrrrrv)!!! Ich glaube wir nehmen in diesem Urlaub so alles mit, was einem den Schlaf rauben kann!

Schliefen dann mehr oder weniger aus und hatten dann volles Programm. Wir brauchten noch Postkarten, einen Supermarkt und die Post durfte auch nicht fehlten.

Schlenderten dann also in aller Ruhe zum Hauptpostamt, wo wir endlich Briefmarken für die Postkarten aus Kambodscha bekamen und Marco noch ein paar vietnamesische abschickte und dann informierten wir uns nach Preisen für ein Seefrachtpaket nach Deutschland, denn wir wollten einiges an Klamotten und unsere geliebte Tuong Ot Chili-Soße nach Deutschland senden. Die Preise waren nicht allzu teuer und dann gingen wir ins nächste Einkaufszentrum, da wir dort die Soßen kaufen wollten.

Als wir wieder bei der Post waren, kam die Ernüchterung, wir durften die Soßen nicht verschicken, aaaaaaaargh!!!!! Aus zolltechnischen Gründen, war der Versand von so großen (800ml) großen Flaschen untersagt. Bloß gut, dass wir ca. 5 kg davon eingekauft hatten! Alles diskutieren nützte nix und somit hatte Marco das Los, die Soßen nun in seinem Rucksack zu tragen! Zum Glück haben wir uns von 7 kg Klamotten und unnützem Zeug getrennt und somit war es dann doch nicht ganz so schlimm, aber nervig war es allemal. Für die 7 kg zahlten wir übrigens etwa 40 EUR per Seefracht.

Als das dann alles geklärt war, gingen wir zu McDonalds nebenan auf nen Kaffee und ich kaufte mir bei so nem Stand noch ein neues Buch und dann liefen wir zurück zum Hotel, wo wir erstmal eine Weile entspannten.  Für Winnie Pooh erstand ich übrigens noch einen neuen Reishut, sein alter war schon äußerst zerfleddert und er war wieder happy 😀

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Abends trafen wir wieder Jenny und eine Freundin von ihr auf ein Bier und danach liefen Marco und ich noch zu einem Falafel-Restaurant, wo es leckere Pitabrote mit Füllung gab.

Unseren letzten vollen Tag in Vietnam nutzten wir erst mit einem langen Spaziergang durch die Stadt, über ein paar Märkte und durch ein paar Einkaufszentren und danach ging ich dann erst zum Friseur, da meine Haare in den zwei Monaten, nach dem letzten Schnitt, wieder ziemlich gewachsen waren und danach gönnte ich mir eine Fußmassage mit anschließender Pediküre, mmmmh traumhaft.

Traf mich dann mit Jenny für nen Mädels-Nachmittag. Erst gingen wir zu ner Massage, die sehr entspannt war und danach gönnten wir uns ein paar Bierchen und quatschten und freuten uns einfach, wieder vereint zu sein. 20 Uhr stieß Marco dann wieder zu uns und wir gingen nochmal Pho Suppe essen und danach wieder zu uns, um auf der Terrasse nochmal zu pokern und einen letzten schönen Abend gemeinsam zu verbringen!

Es war echt nochmal eine richtig schöne Zeit und ich war froh, Jenny mal wieder gesehen zu haben, wer weiß wann das nächste Mal sein wird… Doch alles muss irgendwann ein Ende haben und wir mussten uns wieder verabschieden, wie schon so oft in der Vergangenheit 😦

Für uns ging es am nächsten Tag weiter nach Jakarta, Indonesien und Jenny hatte wieder ihren Kurs!

Dieses Mal war unser Aufenthalt in Vietnam eher kurz, aber sehr intensiv und ich freue mich schon aufs nächste Mal! Fotos von Ho Chi Minh habe ich diesmal fast keine gemacht, wenn ihr welche sehen wollt, dann schaut einfach hier nach:  https://weltenbummlerin.org/2017/04/30/von-klein-moskau-ueber-die-berge-dalats-nach-roller-chi-minh/

Über unseren Start in Indonesien berichte ich dann im nächsten Blogeintrag!

Tropische Grüße,

Manja xx

 

Südostasien

Von Klein-Moskau, über die Berge Dalats, nach Roller-Chi-Minh


29.04.2017, 20:30 Uhr

Hallo meine Lieben und ganz viele liebe Grüße aus einem weiteren Paradies, diesmal heißt es Koh Rong Sanloem und liegt in Kambodscha. Ja, mittlerweile haben wir auch Vietnam schon wieder hinter uns gelassen und sind seit gestern in Kambodscha.

Nun erstmal wieder zu unseren letzten Tagen, damit ihr wieder auf dem neuesten Stand seid.

Aufgehört zu schreiben hatte ich ja, als wir noch in Hoi An, in unserem Guesthouse waren. Nachdem wir noch die Zeit am Pool genossen und dann geduscht hatten, sind wir mit unserem Gepäck in die Stadt gelaufen, wo wir unsere Rucksäcke im Reisebüro ließen und zum Markt liefen.

Dort schlenderten wir noch eine Weile lang und ich kaufte mir ein paar Lampions als Souvenirs. Bevor es dann zum Nachtbus ging, deckten wir uns noch mit leckeren Banh mis ein, um Nahrung für die Fahrt zu haben.

 

Dann ging die ewig lange Fahrt los und wir waren froh, als wir am frühen Morgen endlich in Nha Trang ankamen. Dort suchten wir wieder, anhand von Maps Me unser Hotel, Meze Inn, was nur ein paar Minuten entfernt vom Strand lag. Wir mussten noch eine Weile vor geschlossenen Türen ausharren, bis der Besitzer kam und uns das Zimmer zeigte. Wie immer, sehr einfach, aber völlig ausreichend für uns und mit einem Balkon, mehr brauchen wir auch nicht, Hauptsache sauber!

Nha Trang selbst, war für uns eigentlich eher nur ein Zwischenstopp, bevor es in die Berge ging. Wir wollten einfach nur zwei schöne Tage am Strand verbringen und genau das taten wir auch. Mieteten uns, umringt von der (gefühlten) halben Bevölkerung Russlands, zwei Liegen mit Sonnenschirm für den Tag, gingen schwimmen, tranken Kokosnusswasser und relaxten einfach nur in der Sonne. Abends schlenderten wir wieder durch die Straßen, besuchten ein paar verschiedene Märkte, wo wir auch wieder leckere Früchte abstaubten und als Abendessen gönnten wir uns eine Pho-Suppe, die einfach nur lecker ist. Hier sind übrigens so krass viele Russen, selbst die Einheimischen sprechen uns ständig auf Russisch an und an den Läden ist alles voll mit kyrillischer Schrift!

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Südostasien

Sabbatical-Time 2017


Ende März ist es endlich soweit, das Abenteuer Reisen geht in eine neue Runde! Durch meinen Arbeitgeber bekomme ich alle fünf Jahre, ein sogenanntes Sabbatical. Das bedeutet zu meinem normalen Urlaubsanspruch, bekomme ich vier Wochen bezahlten Zusatzurlaub. Und nächstes Jahr ist es endlich soweit! Die Gelegenheit wird natürlich genutzt und es geht endlich zurück nach Südostasien!

In genau 5 Monaten und 14 Tagen geht es los. Flüge sind schon gebucht und eine grobe Route für den 7-wöchigen Trip steht auch schon fest.

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