Südostasien

Von Vang Vieng, über die Hauptstadt, zu den Inseln


29.03.2018, 16:30 Uhr

Sabaidiiiiii meine Lieben!

Endlich ist es mal wieder soweit und ich konnte mich aufraffen, euch ein paar Zeilen zu schreiben!

Seit zwei Wochen sind wir nun in Laos und genießen jeden Moment hier sehr!

Beim letzten Eintrag waren wir gerade in Vang Vieng angekommen, nach einer sehr holprigen Fahrt im Minivan aus Luang Prabang. Die Fahrt zog sich ziemlich, morgens 5:30 Uhr ging es schon los für uns und die Straßenverhältnisse waren wirklich der Horror, aber wie sich ein paar Tage später raus stellen sollte, war das noch gar nix! Naja, jedenfalls kamen wir so gegen 10 Uhr dann in Vang Vieng an, wo wir uns, samt Gepäck durch die Straßen schliffen, um ein günstiges Gästehaus zu finden.

Vang Vieng war einst bekannt als Ballermann Asiens. Besoffene Touristen kamen hier her, um zu ‚tuben‘. Das heißt, dass man auf Traktorreifen, auf dem Mekong entlang schunkelte, meist total berauscht, von einer Bar zur nächsten. Nachdem sich die Todesfälle häuften, schob die Regierung dann doch mal den Riegel zu und seit ein paar Jahren, gibt es das ganze nicht mehr. Nun ist die kleine Stadt einfach nur für ihre tolle Natur bekannt. Wandern, Wasserfälle, Höhlen. Lagunen etc. All das gibt es hier zu entdecken.

Bei MapsMe hatte ich mal wieder die günstigsten Angebote, die es bei booking.com gab, markiert und wir schleppten uns knapp 2 KM zu den Molina Bungalows. Dort handelten wir ein wenig und bekamen dann einen Bungalow, für gerade mal 100000 KIP pro Nacht, was nicht mal 10 EUR sind. Wir hatten wieder ein gemütliches kleines, sauberes Häuschen, mit Terrasse und Klimaanlage und warfen erstmal die Rucksäcke von uns.

Dann wollten wir ein Nickerchen nehmen, da wir beide ziemlich platt waren. Aus dem Nickerchen wurde dann Tiefschlaf bis 16 Uhr und erst kurz vor fünf konnten wir uns aufraffen, um unsere knurrenden Mägen zu sänftigen. Ich stillte meinen Hunger mit einer Pizza, da ich so gar keine Lust auf Reis, Nudeln oder Suppe hattte und, als wir dann beide satt waren, schlenderten wir noch kurz über den Nachtmarkt und dann ging es wieder ab ins Bett, um noch mehr Schlaf nachzuholen.

Morgens gab es dann Müsli bzw. Cornflakes zum Frühstück, denn wir haben uns vorhee noch mit Pappschüsseln und Löffeln eingedeckt und konnten somit mal wieder vor dem „eigenen“ Häuschen frühstücken.

Dann starteten wir zu einer kleinen Wandertour durch Vang Vieng und Umgebung und verbrachten einen schönen Tag in der Natur. Überall waren riesige Karstberge, Felder, tausende Kühe und Schmetterlinge und es war einfach nur wahnsinnig schön. Nur einen Ort zum Baden und Abkühlen konnten wir nicht finden, der kleine Fluss, wo wir lang liefen, sah nicht ganz so einladend aus, und somit kühlten wir dann nur unsere Beine im Mekong ab, wo wir unsere Wanderung wieder beendeten.

Nachdem wir uns im Bungalow etwas frisch gemacht hatten, fiel auf einmal der Strom aus. Wir warteten eine ganze Weile, doch der Hunger trieb uns dann doch raus, wo wir feststellen, dass es anscheinend nirgendwo in der Stadt Strom gab, denn überall sah man nur Kerzen und Taschenlampen.

Liefen dann zu einem kleinen Lokal, wo es Essen gab und dort konnte man wohl auch ohne Strom Essen servieren. Ein kleiner süßer Hund gesellte sich dann auch noch zu uns und dann sprangen auch die Lichter überall wieder an.

Der knuffige Hund hatte es mir, als totalen Hundeliebhaber natürlich sofort angetan und ich lief schnell in den nächsten Supermarkt und kaufte dort, weil ich kein richtiges Hundefutter fand, ein paar Dosen Thunfisch.

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Hundi freute sich natürlich riesig darüber und gemeinsam verspeisten wir unser Abendessen (natürlich keinen Dosethunfisch für Marco und mich). Danach ging es noch ein wenig zum Schlendern auf die Märkte und dann wieder ab zum Bungalow, wo wir noch eine Weile draußen saßen und quatschten und dann bald wieder ins Bett fielen.

Am nächsten Morgen gab es wieder Cerealien für uns und auch ein bisschen Obst und dann ging es auf zur nächsten Wandertour. Ziel diesmal war die Chang Höhle, wo man wohl auch schwimmen konnte.

Liefen zunächst über eine kleine Fußgängerbrücke, die wir am Tag zuvor gefunden hatten und kostenlos passieren konnten. Bei der anderen, die wir bei der Wandertour überquert hatten, musste man nämlich eine Gebühr zahlen.

Da wir keine Lust hatten wieder eine Brückenmaut zu zahlen, ging es also über die andere und wir mussten uns einen Alternativweg, zur Höhle suchen. Streiften also wieder durch die schöne Natur und fanden schließlich einen Weg, wo man allerdings erst durch einen kleine Fluß waten und auf der anderen Seite einen Zaun überqueren musste. Naja, was tut man nicht alles, um ein paar Cent zu sparen haha.

Kamen dann schließlich bei der Höhle an, wo man natürlich auch Eintritt zahlen musste und dann schleppten wir uns die 150 Stufen in der prallen Hitze zum Eingang hoch. Die Höhle war ehrlich gesagt nix besonderes, aber ganz anschaulich. Das Highlight dort war allerdings, die kleine blaue Lagune, die wir entdeckten, als wir die Stufen wieder herunter geschafft hatten. Wir warteten eine kleine Weile, bis asiatische Familie, fertig war mit baden und dann hatten wir dieses schöne Naturwunder für uns alleine. Glasklares Wasser, welches in eine kleine Grotte führte, für uns ganz alleine. Dort erfrischten wir uns und sonnten uns eine Weile auf den Steinen, in der Sonne, bis es dann wieder Zeit für den Rückweg wurde. Der war diesmal einfacher, denn wir passierten die normale Brücke, die eigentlich Geld kostete, aber uns kontrollierte keiner 😀

Im Bungalow chillten wir noch ein wenig und kauften Tickets für den Minivan nach Vientiane und dann ging es zum letzten Abendessen in Vang Vieng. Diesmal entschieden wir uns für Arabisch und bekamen leckeres Pitabrot, gefüllt mit Salat und Falafel, mhhhh traumhaft!

Schlenderten dann wieder über den Nachtmarkt und erstanden eine neue Badehose für Marco und Blumenspangen für mich und dann fielen wir wieder platt ins Bett.

Am nächsten Morgen kauften wir uns noch Sandwiches und frühstückten in aller Ruhe auf unserer Terrasse. Dann hieß es mal wieder Sachen packen und auschecken. Unser Minivan in die Haupstadt sollte uns etwa 12 Uhr abholen.

Der kam dann auch schnell und unsere Rucksäcke wurden auf dem Dach verstaut. Zum Glück regnete es nicht, denn natürlich wurde mein Rucksack mit dem Regenschutz nach unten hingelegt…. Der Bus selbst war voll bis auf zwei Sitzplätze. Ich quetschte mich ganz hinten, in die letzte Reihe ans Fenster und Marco fand schräg vor mir noch einen Sitzplatz.

Die Fahrt war noch schlimmer, als die nach Vang Vieng. Wir nahmen wirklich jedes einzelne Schlagloch mit und ich ganz hinten, bekam das natürlich voll zu spüren. Ich schaukelte hin und her, nach oben und unten und bereute es sehr, keine Reisetablette eingeworfen zu haben, ich hatte zwar einen Anschnaller, aber keinen passenden Gurt dafür, super!

Nach fast 4 Stunden Fahrt kamen wir endlich an und ich fiel mit einem halben Schädel-Hirn-Trauma aus dem Minivan und hoffte, dass ich keine bleibenden Schäden davon tragen würde.

Natürlich wurden wir nicht in der Stadt heraus gelassen, sondern an irgendeinem Busbahnhof Kilometerweit entfernt von der Innenstadt und mussten mal wieder mit einem TukTuk-Fahrer verhandeln, der uns schließlich für knapp 3 Euro in die Stadt fuhr.

Für 13 Euro fanden wir dann ein Hotel, wo wir nach einer anfänglichen Sprachbarriere auch irgendwann einchecken konnten und erstmal kurz auf dem Balkon relaxten.

Buchten dann direkt für den nächsten Tag einen Nachtbus zu den 4000 Islands für 21 EUR pro Person und dann machten wir uns auf zum Wahrzeichen von Vientiane, dem That Luang Tempel. Unterwegs kamen wir noch am Patuxai Gate vorbei gekommen, was mich total an den Triumphbogen in Paris erinnert hat. Der Tempel sah mal wieder aus, wie jeder andere und ich kann mittlerweile auch gar keine Tempel mehr sehen.

Liefen dann wieder 5 km zurück in die Innenstadt und wollten dort den Nachtmarkt besuchen. Als ich vor 7 Jahren mit Jenny in Vientiane war, fand ich den Nachtmarkt echt super schön, doch was wir nun vorfanden, war einfach schrecklich. Tausende Buden, die allermöglichen Scheiß verkauften und Massen an Menschen, direkt am Mekong.

Wir flohen bei den nächsten Gelegenheit und fanden uns an einem Streetfood Markt wieder, wo wir leckeres Pad Thai für kleines Geld bekamen und dann ging es langsam zurück zum Hotel, wo wir noch für ein Bierchen auf den Balkon gingen.

Geschlafen haben wir dann wie die Steine und morgens konnte mich auch das kostenlose Frühstück nicht aus dem Bett locken, ich blieb einfach liegen und schlummerte noch vor mich hin. Marco holte sich ein Kartoffelomelett und machte dann mal wieder ein Workout, während ich faul vor mich hin döste und dann auf den Balkon floh, um dem Sport zu entfliehen, haha.

Nachdem wir unser Zeug zusammen gepackt hatten und in der Hotellobby abgaben, liefen wir zum lokalen Busbahnhof, den unser Nachtbus sollte erst 20 Uhr los fahren und wir hatten noch den ganzen Tag Zeit. Ziel des Tages war der Buddha Park, der etwa eine Stunde außerhalb von Vientiane liegt.

Fanden den Busbahnhof dank MapsMe auch schnell und gerade als wir nach der Busnummer suchten, kam auch schon einer angefahren und sammelte uns ein.

Der Bus war brechend voll, da ist die U-Bahn in Berlin zur Rush Hour nix dagegen und wir standen zusammen gepresst, wie Sardinen in der Dose, für fast ne Stunde im Gang. Die Fahrt kostete nur 6000 Kip und als wir an der Grenze zu Thailand ankamen, stieg zum Glück der Großteil aus und wir hatten endlich einen Sitzplatz.

Kamen dann auch am Buddha Park an, der ziemlich bizarr ist. Für 15000 Kip Eintritt bekam man Zutritt zu einem kleinen Areal, welches vollgestellt war, mit diversen merkwürdigen Statuen, die einer Fabelwelt entsprungen sein könnten. Das Highlight war ein riesiger liegender Buddha und eine Art Kugel, die man nur durch einen Höllenschlund betreten und dann auf das Dach klettern konnte, um den Park von oben zu sehen.

Viel Zeit brauch man für den Buddha Park nicht einplanen, wir hatten nach maximal 30 Minuten alles gesehen und schlenderten wieder zum Ausgang, wo direkt ein Bus zurück in die Stadt auf uns wartete.

Dort angekommen, liefen wir zunächst zum staatlichen Postamt, weil Marco noch eine Postkarte kaufen wollte, doch das hatte leider geschlossen, es war ja auch Samstag…

Naja, entschieden uns dann in Richtung Hotel zu laufen, denn auf dem Hinweg hatte ich einen Bücherladen entdeckt und an sowas kann ich ja nicht vorbei gehen. Zumal ich eh neue Lektüre brauchte für die Insel.

Nach einem kurzen, jedoch schweißtreibenden Marsch, kamen wir dort an und kaufte mir für 4 EUR ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren, John Grisham.

Marco wollte noch nach einem Souvenir aus Laos suchen, aber ich hatte keine große Lust wieder über den Markt zu laufen und entschied mich, in einem kleinen Lokal auf ihn zu warten. Ich hatte eh noch nix gegessen und so konnte ich Frühstück/Mittag essen und in Ruhe mein neues Buch anfangen.

Nach 1,5 Stunden erfolgloser Suche kam er mich dann wieder abholen und wir gingen zurück ins Hotel, wo wir die restliche Zeit auf den Nachtbus warten wollten.

Ein Mitarbeiter sagte uns noch, dass der Nachtmarkt 17 Uhr aufmachen würde und es dort Souvenirs zu kaufen gab. Marco machte also nochmal los und ich chillte gemeinsam mit meinem Buch und ein (zwei) Bierchen weiter in der Lobby.

Auf dem Markt erstand er dann schließlich das langersehnte Souvenir, auch wenn es nicht das war, was er eigentlich haben wollte, aber lieber so, als gar nix und dann war es auch schon Zeit zum Busbahnhof zu fahren. Die Chefin vom Hotel fuhr uns Höchstpersönlich hin und holte da auch unsere Tickets und dann warteten wir noch bis zur eigentlichen Abfahrt. Kauften uns dann noch ein megagroßes Baguette, als Abendbrot/ Frühstück und dann ging es endlich ab in den Bus.

Mit Jenny bin ich damals auch von Vientiane mit dem Nachtbus nach Pakse gefahren (was der Zwischenstopp zu den 4000 Islands ist), jedoch empfand ich unsere Fahrt damals, als etwas angenehmer.

Der Nachtbus hatte Betten, auf der linken und rechten Seite, oben und unten. Allerdings waren diese ungefähr 90 cm breit und waren für 2 (!!!!!!) Personen. Es war also SEHR SEHR eng!!! Wir hatten ein „Bett“ auf der linken Seite oben und pressten uns zusammen darauf. Es gab eigentlich noch Ablagen, wo man kleinere Sachen verstauen konnte, aber natürlich war unsere nicht mehr vorhanden und somit konnten wir unseren Kram auch nur am Fußende ablegen (inklusive unserer kleinen Rucksäcke, haha).

Also, die Fahrt war jedenfalls nicht wirklich angenehm, ich meine, wir hatten ja noch Glück, dass wir zu Zweit unterwegs sind, denn andere mussten sich die 90 cm mit wildfremden Leuten teilen. Mein Alptraum! Schlaglöcher gab es natürlich auch bei der Fahrt zur Genüge, aber irgendwie haben wir es doch geschafft, ein paar Stunden schlafen zu können.

Mehr oder weniger erholt kamen wir dann am nächsten Tag 6 Uhr in Pakse an, wo wir nochmal fast 2 Stunden auf den Bus in Richtung 4000 Islands warten mussten.

Die Zeit verging aber eigentlich ganz schnell und kurz vor 8 ging es dann los, weiter in Richtung Süden. Auf dem Weg dahin, kamen zahlreiche Erinnerungen wieder hoch, an 2011, wo ich das erste Mal dort war, so krass, was sich so verändert hat. Der Busbahnhof in Pakse sah eigentlich noch genauso aus wie damals, aber der in Vientiane sah überhaupt nicht mehr so aus wie damals. Ich kann mich noch an die rote Sandwüste von damals erinnern, es gab eigentlich gar nix, außer ein paar Buden und roten Sand. Jetzt ist es ein moderner Busbahnhof und nix sieht mehr so aus, wie vor 7 Jahren.

Die Fahrt ging zum Glück relativ schnell vorüber und war auch nicht so schlimm wie die Fahrten, die wir zuvor zurück legen mussten. Einziges Manko war, dass anscheinend in der Gepäckablage über uns, eine Flasche Wasser oder was auch immer ausgelaufen ist und ich permanent eine kleine Tropfendusche abbekommen habe. Marco löste dann das Problem mit einer der Gummi-Gardinen, die er über uns hing. Zum Glück kamen nur Tropen herunter, wenn es ein Schwall gewesen wäre, hätte ich dank der Gummigardine direkt einen Wasserstrahl über den Kopf bekommen. Siehe Bilder!

Irgendwann kamen wir dann in der kleinen Hafenstadt Nadasang an, wo wir nochmal ein paar Meter zum „Hafen“ laufen mussten. Dort hatte sich eigentlich nicht so viel verändert, nur dass es jetzt direkt Boote bis nach Don Khone gab, wofür man natürlich nochmal eine extra Gebühr zahlen musste, zum Glück nur 50 Cent pro Person. Damals fuhren wir erst die Backpacker-Trauminsel Don Det an und danach unsere, aber diesmal fuhren wir direkt nach Don Khone.

Wir genossen die Fahrt auf dem Longtail-Boot, entlang wunderschöner Natur sehr und kamen dann endlich am kleinen Anleger an. Mittlerweile gibt es dort sogar eine Treppe! Damals mussten Jenny und ich noch samt Gepäck über eine Böschung und vorbei an Hängebauchschweinen, jetzt war das etwas einfacher.

Gebucht hatten wir wieder nix und so klappterten wir ein paar Gästehäuser ab, die direkt am Mekong liegen. Damals übernachtete ich im Pan’s Guesthouse, was mittlerweile Pan’s Residence heißt und ziemlich modernisiert worden ist. Das merkt man auch an den Preisen, im Internet kostete eine Übernachtung über 20 Euro, vor Ort, waren es immer noch 17 Euro, also zu viel für das was wir ausgeben wollten.

Ich wäre zwar sehr gern wieder dort gewesen, aber nachdem wir, nur ein paar Meter weiter, ein Gästehaus fanden, wo wir nur 60000 Kip pro Nacht zahlen müssten (keine 6 EUR), entschieden wir uns lieber dafür.

Hier haben wir auch einen Bungalow, mit Blick auf den Mekong, sehr einfach zwar, ein Bett mit Moskitonetz, eine kleine Veranda mit Hängematte und ein Bad, aber alles ist soweit ordentlich und reicht uns vollkommen aus. Wir buchten direkt für 5 Nächte und seitdem spannen wir hier einfach mal aus und erholen uns ein wenig vom permanenten Rumgereise.

Mehr zum Inselabenteuer dann beim nächsten Eintrag. Morgen ist unser letzter voller Tag hier und übermorgen geht es dann wieder nach Kambodscha! Von da werde ich mich dann wieder melden.

Ich hoffe ich kann den Eintrag heute noch hochladen, Internet haben wir hier in der Unterkunft nicht, aber wenn wir nachher zum Abendessen gehen, könnte ich Glück haben. Fotos gibt es auch je nach Verbindung entweder heute noch oder erst beim nächsten Eintrag.

Ganz liebe Grüße an euch, vermiss euch ganz doll!

Heute habe ich übrigens total Lust auf Eier mit Senfsoße zum Mittag und leckeres deutsches Brot zum Abendessen mit Wurst und Käseaufschhnitt und SAURE GURKEEEEEN, mmmmmmmmhhhh!!!!!!!

Eure Manja

PS: Sind gerade in einem Lokal zu Abend essen und hier gibt es WLAN, allerdings sträubt sich mein WordPress die Handybilder hochzuladen, also gibt es heute mal nur eine Auswahl an Kamerabildern, von denen ich leider in letzter Zeit nicht so viele gemacht habe. Ein paar Bilder vom Handy haben es zum Glück geschafft!

Südostasien

Road to Mandalay


21.02.2018, 14:09 Uhr

Hallo ihr Lieben und viele Grüße aus dem Bus Richtung Mandalay.

Da wieder ein paar Tage ins Land gegangen sind, möchte ich schon mal einen neuen Eintrag starten, bevor ich wieder alles vergesse. Das wird übrigens ein sehr langer Artikel also bringt Zeit mit!

Heute starte ich den Blog mal mit einem Gedicht über Burma:

By the old Moulmein Pagoda, lookin‘ lazy at the sea,
There’s a Burma girl a-settin‘, and I know she thinks o‘ me;
For the wind is in the palm-trees, and the temple-bells they say:
„Come you back, you British soldier; come you back to Mandalay!“
Come you back to Mandalay,
Where the old Flotilla lay:
Can’t you ‚ear their paddles chunkin‘ from Rangoon to Mandalay?
On the road to Mandalay,
Where the flyin‘-fishes play,
An‘ the dawn comes up like thunder outer China ‚crost the Bay!

‚Er petticoat was yaller an‘ ‚er little cap was green,
An‘ ‚er name was Supi-yaw-lat — jes‘ the same as Theebaw’s Queen,
An‘ I seed her first a-smokin‘ of a whackin‘ white cheroot,
An‘ a-wastin‘ Christian kisses on an ‚eathen idol’s foot:
Bloomin‘ idol made o’mud —
Wot they called the Great Gawd Budd —
Plucky lot she cared for idols when I kissed ‚er where she stud!
On the road to Mandalay . . .

When the mist was on the rice-fields an‘ the sun was droppin‘ slow,
She’d git ‚er little banjo an‘ she’d sing „Kulla-lo-lo!“
With ‚er arm upon my shoulder an‘ ‚er cheek agin‘ my cheek
We useter watch the steamers an‘ the hathis pilin‘ teak.
Elephints a-pilin‘ teak
In the sludgy, squdgy creek,
Where the silence ‚ung that ‚eavy you was ‚arf afraid to speak!
On the road to Mandalay . . .

But that’s all shove be’ind me — long ago an‘ fur away,
An‘ there ain’t no ‚busses runnin‘ from the Bank to Mandalay;
An‘ I’m learnin‘ ‚ere in London what the ten-year soldier tells:
„If you’ve ‚eard the East a-callin‘, you won’t never ‚eed naught else.“
No! you won’t ‚eed nothin‘ else
But them spicy garlic smells,
An‘ the sunshine an‘ the palm-trees an‘ the tinkly temple-bells;
On the road to Mandalay . . .

I am sick o‘ wastin‘ leather on these gritty pavin‘-stones,
An‘ the blasted English drizzle wakes the fever in my bones;
Tho‘ I walks with fifty ‚ousemaids outer Chelsea to the Strand,
An‘ they talks a lot o‘ lovin‘, but wot do they understand?
Beefy face an‘ grubby ‚and —
Law! wot do they understand?
I’ve a neater, sweeter maiden in a cleaner, greener land!
On the road to Mandalay . . .

Ship me somewheres east of Suez, where the best is like the worst,
Where there aren’t no Ten Commandments an‘ a man can raise a thirst;
For the temple-bells are callin‘, an‘ it’s there that I would be —
By the old Moulmein Pagoda, looking lazy at the sea;
On the road to Mandalay,
Where the old Flotilla lay,
With our sick beneath the awnings when we went to Mandalay!
On the road to Mandalay,
Where the flyin‘-fishes play,
An‘ the dawn comes up like thunder outer China ‚crost the Bay!

Rudyard Kipling

Ich finde das irgendwie total schön und vielleicht kennt es der ein oder andere ja schon. So, nun zurück zu unseren letzten Tagen! Beim letzten Eintrag waren wir ja noch in unserem schönen Resort in Krabi und gegen 12 Uhr checkten wir aus und liefen samt Gepäck zum Pier. Von dort fahren nämlich lokale Busse in Richtung Krabi Stadt, die viel günstiger sind als Taxen. Den Bus gegen 12 Uhr verpassten wir leider, was aber nicht schlimm war, da wir eh Zeit hatten, wir wollten ja über Nacht zurück nach Bangkok fahren. Also setzten wir uns hin und genossen das Treiben am Pier. Ein paar Affen gesellten sich noch dazu und wühlten im Mülleimer nach Essen rum.

Dann kam auch endlich der „Bus“ und wir machten es uns gemütlich. Der Fahrer wollte noch einen Happen essen, uns war es Recht, ich kaufte dann auch noch was zu trinken und gekochte Erdnüsse als Snack, Marco mag die total, ich mag die gebackenen trotzdem lieber.

Dann ging es endlich los und 45 Minuten später kamen wir dann am Busbahnhof von Krabi an. Dort suchten wir erstmal einen Schalter wo wir Tickets kaufen konnten. Es gab Mini-Vans für 150 Baht nach Surat Thani und von da hätte der Nachtzug um die 600 Baht gekostet, falls wir überhaupt noch ein Schlafabteil bekommen hätten. Also checkten wir als nächstes nach Nachtbussen, direkt nach Bangkok. Beim Schalter für die offiziellen Regierungsbusse wurden wir dann schließlich fündig. Für 585 Baht buchten wir dann den Bus um 18 Uhr, das sind 15 Euro und ist die billigste Variante.

Gegen 16 Uhr gingen wir dann in ein kleines Restaurant, wo wir leckeres Pad Thai für nen Euro pro Person bekamen. Den Rest der Wartezeit verbrachten wir mit Relaxen, Klogängen und sahen einer Filmcrew beim Drehen zu. Die Darsteller waren Europäer, vom Akzent klang es französisch, wer es war, keine Ahnung. Vielleicht erkennt ja irgendwer die Schauspielerin 😀

Irgendwann kam dann auch der Bus und wir waren mal positiv überrascht. Hatten genug Beinfreiheit und es gab sogar Wasser umsonst. Die Fahrt war ganz ok, schauten ein paar Folgen Criminal Minds, die ich aufs Handy geladen hatte und irgendwann schliefen wir auch ein. Gegen 6 Uhr kamen wir dann trotzdem leicht gerädert in Bangkok an und überlegten was wir nun machen sollten, da unser Flieger nach Rangun erst 19:30 abfliegen sollte. Unsere Fluglinie war Nok Air und wir hatten den Flug ohne Gepäck gebucht, da wir sonst 70 $ pro Flug extra hätten zahlen müssen.

Im Internet hatte ich schon nach Optionen geschaut, wo wir unsere großen Rucksäcke lagern könnten, für die 14 Tage. Im Stadtteil Sukhumvit wurde ich fündig, dort würde man pro Woche und Gepäckstück 150 Baht zahlen, also nicht mal 4 Euro die Woche.

Beschlossen also erstmal ein Taxi dahin zu nehmen und vllt. dort noch nach einem billigen Zimmer für den Tag zu suchen, da ich echt platt war und auch gern geduscht hätte.

Fürs Taxi zahlten wir 200 Baht und schon waren wir in Sukhumvit. Mit der MapsMe-App suchten wir dann nach Gästehäusern in der Gegend und steuerten eins an, was schon offen hatte (Es war noch nicht mal 7 Uhr). In der Lobby stellten wir erstmal das Gepäck ab und warteten. Es tauchte aber niemand auf und so beschloss ich ein paar Meter zu gehen und noch andere Hotels abzuklappern. Fand noch 3 Optionen, aber die waren uns alle zu teuer, dafür dass wir das Zimmer ja nur bis 16 Uhr gebraucht hätten. Also änderten wir den Plan und beschlossen, bis 9 Uhr dort in der Gegend abzuhängen und dann zu dem Lager zu laufen, da der Mitarbeiter mir per Mail geschrieben hatte, dass sie immer von 9 bis 17 Uhr da wären.

Warteten also noch etwas über ne Stunde, duschten uns mit Feuchtigkeitstüchern ab und ich zog mich hinterm Handtuch um und fühlte mich wenigstens ein wenig besser.

Dann schleppten wir uns zum Bangkok Self-Storage und waren kurz vor 9 Uhr da. Nebenan gab es eine Muay Thai-Trainingshalle, wo wir uns auf eine Bank draußen setzten. Die Mitarbeiter waren so lieb und ließen mich direkt mal die Toilette benutzen, juhu!

Dann warteten wir und warteten, aber kein Mitarbeiter vom Lager war in Sicht, die Tore waren verriegelt, prima! Irgendwann tauchte ein anderer Backpacker da auf, um seinen Rucksack abzuholen, auch er war verblüfft, dass niemand da war. Gegen 10 Uhr hatten wir langsam die Nase voll, das Telefon funktionierte nicht und auch sonst war keiner erreichbar. Entschieden noch kurz zu warten und sonst erstmal frühstücken zu gehen und später nochmal vorbei zu kommen. Darauf hatte ich eigentlich Null Bock, denn da hätten wir wieder das ganze Gepäck mit schleppen müssen. Nach 15 Minuten war immer noch niemand in Sicht und wir buckelten die Rucksäcke auf UND DANN kam tatsächlich einer aufm Roller angesaust! Na endlich und just in time!

Gaben also alles ab, erledigten die Formalitäten und konnten dann endlich da abhauen. Liefen dann erstmal zu einem Big C Extra, das ist so ein Einkaufszentrum, mit allen möglichen Geschäften und auch einer Fressmeile. Dort gab es für mich, Überraschung, Pad Thai und für Marco ein Curry. Beim Bezahlen hat es erst gehapert, denn der Typ wollte irgendne Karte von mir. Englisch konnte er nicht und er gestikulierte nur wild in irgendeine Richtung. Ein anderer Mann kam dann und führte mich dann zu einem Stand, wo man Einkaufskarten bekam, die man aufladen kann, um auf dieser Fressmeile zu bezahlen, ah ja!

Naja nach dem Frühstück gingen wir erstmal den Supermarkt auschecken. Ich liebe ja Supermärkte im Ausland, so interessant zu sehen, was man da so alles kaufen kann.

Wir brauchten noch Sonnencreme , da unsere Deutsche zu groß fürs Handgepäck war und noch diverse andere Kleinigkeiten. Obst gab es auch mal wieder und dann hatten wir auch das abgehakt.

Nun kam mein großer Moment! Ich ging zum Friseur. In Asien! In Thailand, wo mich niemand versteht und dann auch noch für komplett Haare ab! Seit fast 15 Jahren ließ ich die Haare wachsen und nur die Spitzen schnitt ich immer nach. Also schon ne krasse Veränderung. Aber da ja 2018 eh das Jahr der Veränderung ist, Job gekündigt, Wohnung aufgegeben und Stadt verlassen, dachte ich mir, dass ein neuer Haarschnitt ganz passend wäre. Außerdem nervte mich die Länge in Asien sowieso nur, viel zu warm und ich hatte sie immer nur hochgemacht oder nen Zopf getragen.

Ich hatte mir im Internet schon eine Frisur ausgesucht, die mir gefiel, wo die Haare nicht ganz so kurz werden. Bewaffnet mit dem Bild ging ich also in den Friseurladen und für 400 Baht hieß es dann Schnipp Schnapp Haare ab! Es war schon krass zu sehen wie die langen Haare da am Boden lagen, aber das Ergebnis find ich prima und ich bereue keine Sekunde das gemacht zu haben. So viel leichter und jetzt kann ich sie auch offen lassen, ohne, dass wir ständig alles im Nacken und Rücken klebt 😀

Als das dann erledigt war, ging es auf die Suche nach einem Internet-Café, da wir noch die e-Visa für Myanmar ausdrucken lassen mussten. Auch das fanden wir bald und nun war alles erledigt! Ich entschied dann, mir noch ne schöne Massage zu gönnen und fand gleich eine wo ich danach noch duschen konnte, mhhh ein Traum!

Als ich fertig war, war es gerade mal 14:30 Uhr, also entschieden wir, mal Richtung Fluss zu laufen, weil wir hofften, dort auf ner Bank zu relaxen, bis es Zeit für ein Taxi wurde.

Dort angekommen, zerschlugen sich unsere Fantasien, es gab nix zum Sitzen und es war einfach nur vermüllt (an Land und im Fluss) und einfach kein schöner Ort zum Relaxen. Spontan entschieden wir uns ein kleines Boot zur anderen Seite zu nehmen und hofften da auf einen schöneren Fleck Erde.

Hatten wirklich Glück, denn als wir auf der anderen Seite etwas gelaufen waren, fanden wir uns plötzlich wie in einer anderen Welt wieder. Alles grün, fast wie mitten im Urwald, kein Lärm und einfach nur Ruhe.

Dort entspannten wir dann also und aßen unsere Dragonfruits mhhhh, perfekt.

Schließlich wurde es Zeit nach einem Taxi zu suchen, allerdings gab es sowas nicht in unserem grünen Paradies. Also hieß es schnell zurück zum Fluss, rüber mit dem Boot und wieder zur Hauptstraße hetzen, wo etliche Taxen lang fuhren.

Nachdem die ersten drei Fahrer abgesagt hatten, bekam ich schon leichte Panik. Es war fast 17 Uhr und mit ner Stunde Fahrt sollte man schon rechnen. Endlich erbarmte sich ein Fahrer und für 400 Baht kamen wir kurz nach 18 Uhr am Flughafen an.

Dort ging alles recht schnell und 19:30 ging es dann ab nach Myanmar, wo wir eine Stunde später ankamen!

Dort klappte auch alles mit dem Visum und dann hoben wir erstmal 200000 Kyat am Automaten ab. Das entspricht etwa 123 EUR, haha wieder so ne krasse Währung. Dann ging es zum Taxistand und für 10000 Kyat (6 Euro) ging es zu unseren Gästehaus in Rangun. Die Fahrt war ganz schön und wir sahen dann sogar die berühmte Shwedagon Pagode, die bei Nacht besonders toll aussah.

Im Hotel checkten wir schnell ein und sahen bereits, dass die Messlatte in Myanmar woanders liegt, was Preis-Leistung angeht. Für umgerechnet 11 Euro gab es hier ein Zimmer mit Doppelstockbett ohne Fenster und einem gammeligen Gemeinschatsbad. Den gleichen Preis haben wir für unseren Bungalow auf Koh Yao Noi bezahlt. Naja, ist halt etwas anders hier.

Da uns so langsam der Magen durch hing, wollten wir noch was Essen. Ich hatte schon seit Tagen Heißhunger auf Pizza und bei dem Gestank, der uns überall aus den Gassen in die Nase zog, wollten wir das erste Mal in Asien kein Street Food probieren. Wir suchten also auf Maps Me nach ner Pizzeria und liefen knapp 40 Minuten durch China Town, wo irgendein Fest abging, wo Tausende Menschen auf den Straßen waren. Wenn man müde ist und Hunger hat, war das kein so toller Zustand, aber irgendwann lag China hinter uns und kurz nach 22 Uhr kamen wir endlich bei der Pizzeria an, die natürlich gerade zu machte, aaaaaaaaaah!!!! Ich hätte kotzen können, Pizza, so nah und doch so fern! Nebenan war wenigstens ein KFC offen, den ich in Europa niemals betreten würde, aber wir hatten so nen Hunger und somit gab es halt nen doofen Burger.

Mit gefüllteren Mägen schleppten wir uns dann zurück und nach ner Dusche fielen wir tot ins Bett. 24 KM sind wir an dem Tag gelaufen!

Ausgeschlafen ging es dann am nächsten Tag runter zum kostenlosen Frühstück ( Toast mit Marmelade und Spiegelei oder Instantnudeln mit Spiegelei) und danach chillten wir noch auf dem Zimmer bis Zeit für Checkout war. Bis 20 Uhr hatten wir noch Zeit, da erst dann unser Nachtbus nach Bagan abfuhr.

Den Tag nutzen wir dann, um zur Hauptattraktion Ranguns zu laufen, der Shwedagon Pagode. Da wir ja nur die kleinen Rucksäcke hatten, konnten wir auch laufen und sparten uns das Taxi. Es war zwar trotzdem etwas anstrengend bei der Hitze, aber irgendwann schafften wir es doch. Auf dem Weg kaufte ich mir noch zwei schöne Chiller-Hosen, da sieht man zwar aus wie der ultimative Touri, aber die sind so schön bequem, gerade bei der Hitze.

Bevor wir zur Pagode gingen, liefen wir noch in ein Restaurant, weil ich auf Toilette musste. Ein Eis ging natürlich auch noch und dann schlenderten wir noch durch einen Park und dann kamen wir endlich bei der Pagode an. Wie so oft in Asien, hieß es erstmal Schuhe ausziehen und dann 10000 Kyat Eintritt blechen bevor wir dann rein durften.

Die Pagode und das ganze Gelände waren echt sehr schön anzusehen, überall dazu noch Buddhisten und Mönche die dort beteten und es war ein ganz entspannter Ort, auch wenn natürlich viele Touristen dort herum wanderten, wir waren ja auch welche, nur der Boden war barfuß manchmal etwas heiß haha.

Dann setzten wir uns ne Weile in den Schatten und beobachteten das Treiben und planten den weiteren Weg, da wir ja noch den ganzen Nachmittag/ Abend Zeit hatten. Entschlossen uns dazu, zu nem Pizza Hut zu laufen der ein paar Kilometer entfernt lag, um die entgangene Pizza vom Vorabend endlich zu bekommen. Da wir auch eine Nachtfahrt vor uns hatten, wollten wir essenstechnisch nix riskieren. Unser Spaziergang zur Pizza führte uns wieder durch interessante Gegenden und wir erstanden auch mal wieder unsere geliebten Dragonfruits. Die verspeisten wir direkt auf halber Strecke und gegen 16 Uhr waren wir endlich im Pizza-Himmel. Hmmmm ist schon was tolles, nach wochenlanger Nudel &Reisdiät hihi.

Als die Bäuche gefüllt waren schlenderen wir dann rüber in ein Einkaufszentrum, um dort den Supermarkt mal auszuchecken. Erstanden wieder ein paar Dinge und danach gab es nochmals ein lecker Eis für mich! Dann fanden wir schnell ein Taxi, das uns für 6000 Kyat zum Busbahnhof fuhr. Da checkten wir dann bei JJ Express für unsere Fahrt ein und 19:30 Uhr kam dann schon der Bus Richtung Bagan.

Wir waren echt positiv überrascht. Die Sitze waren sehr komfortabel, wir bekamen Wasser, Decken und eine Box mit Snacks und in der Pause auch Feuchttücher. Sehr angenehm! Der Schlaf war zwar nicht so phänomenal, aber ich konnte mit ein paar Unterbrechungen etwas schlafen. Kilometerstand heute: 14 KM.

Eine Stunde früher als erwartet kamen wir dann 5 Uhr in Bagan an. Und es war kalt! Also jedenfalls für unsere bisherigen Verhältnisse. Ich glaub es waren gerade mal 18 Grad, brrrrrrr!

Wurden direkt von Taxi-Fahrern in Wintermontur belagert, wollten jedoch erst noch abwarten, denn für gerade mal 10 Minuten Fahrt wollten die 10000 Kyat. So viel hatte das Taxi vom Flughafen zum Hotel gekostet, wo die Strecke mehr als doppelt so lang war.

Dank Marcos Handelkünsten bekamen wir dann einen Fahrer für 6000 Kyat. Er macht das Handeln hier übrigens fast immer, mir ist das ja nix, ein wenig mach ich auch, gerade bei Klamotten, aber generell überlass ich ihm das. Es macht ihm auch Spaß und er macht das immer mit viel Charme und es ist ganz witzig anzuschauen.

Naja, 5:20 kamen wir dann im Gästehaus Shwe Nadi an und dort waren sogar schon Leute auf Achse. Einchecken konnten wir noch nicht, die Besitzerin meinte vllt. wird gegen 8 oder 9 Uhr ein Zimmer frei, garantieren konnte sie es aber nicht, weil Checkout erst 12 Uhr ist. Aber kostenlos frühstücken durften wir schon, na das ist doch toll!

Naja wir machten uns erstmal im Gemeinschaftsbad frisch und entschlossen uns, ein wenig durch die Gegend zu laufen. Anhand von MapsMe sahen wir, dass ein Fluss nicht allzu weit von uns entfernt war und dort wollten wir hin.

Nach etlichem Gesuche und einem Spaziergang durch einheimische Viertel fanden wir endlich einen Zugang zum Fluss.

Und das war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Es war herrlich ruhig dort, nur ein paar Fischer mit ihren kleinen Booten auf dem Fluss und ein paar Hunde leisteten uns Gesellschaft. Als es langsam heller wurde, kamen auch die Anwohner des Flusses aus ihren Hütten und verrichteten ihr morgendliches Waschritual am Fluss. Ein paar Mütter mit ihren Töchtern, ein paar Kinder spielten in der Ferne und nach und nach kamen mehr Einheimische um Wasser zu holen oder sich zu waschen.

Und dann kam der perfekteste Moment überhaupt. Auf einmal stiegen, wie aus dem Nichts, hinter uns die berühmten Heissluftballons auf und schwebten über den Fluss. Das war so unerwartet und ein richtig magischer Moment, da wir ihn mit niemanden teilen mussten, außer den paar Burmesen in einiger Entfernung. Wir waren einfach nur zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, Wahnsinn! Langsam ging auch die Sonne auf und in der Sonne sahen wir westlich von uns in der Ferne, die ersten Pagoden, die sanft beleuchtet wurden.

Mehr Bilder gibts beim nächsten Eintrag, hab die Meisten mit der richtigen Kamera gemacht.

Nachdem wir uns satt gesehen hatten, liefen wir zurück zum Shwe Nadi, um unser kostenloses Frühstück abzugreifen. Und das war, im Gegensatz zum Vortag, echt reichlich. Wir bekamen jeder eine Kanne Kaffee/ Tee, dazu Omelett, Toast, Samosas (frittierte gefüllte Teigtaschen), Bananen, O-Saft und einen Obstteller. Dazu standen noch Margerine und Marmeladen bereit. Toll! Genossen diese kleine Überraschung und als wir fertig waren, gingen wir in die Lobby, um zu fragen, ob vllt. schon ein Zimmer frei ist. Leider war noch kein Standardzimmer frei. Doch für 4 EUR mehr pro Nacht, bot man uns ein Superior-Zimmer mit eigenem Bad an. Überlegten kurz, doch da ich langsam echt platt war und nur noch duschen wollte, sagten wir schließlich zu. Endlich kam dann die Dusche und dann legte ich mich erstmal für ne Stunde aufs Ohr und schon war ich wieder fit.

Nachmittags wollten wir dann ein paar Pagoden besichtigen und wanderten bis zum frühen Abend durch Bagan. Anhand von MapsMe fanden wir dann auch einen Hügel, wo wir einen tollen Sonnenuntergang erleben konnten. Man darf die Pagoden hier nämlich nicht mehr hinauf klettern, was ich eigentlich ja ganz richtig finde. Aber es gibt sonst sehr wenig was erhöht ist, um eine gute Sicht zu haben. Von weiten sahen wir aber einen Turm, den wir uns für den nächsten Abend merken wollten.

Auf unserem Hügel hatten wir aber auch einen sehr schönen Blick auf die Pagoden um uns herum, einer Ziegen-u.Kuhherde samt Hirten und einen wunderschönen Sonnenuntergang! Als es dann wieder dämmerte, machten wir uns auf den Rückweg. Kaum war die Sonne weg, zogen die Temperaturen gleich an und es wurde merklich kühler.

Auf dem Heimweg gingen wir dann erstmals in einem Restaurant birmesisch essen. Wir hatten beide verschiedene Myanmar Curries, die leider eher enttäuschend waren. Es hat einfach sehr fad geschmeckt. Vielleicht sind wir ein wenig durch die Thai-Küche verwöhnt? Naja, wir werden weiter testen! Danach ging es zurück ins Hotel, nach einem Tageskilometerstand von 22 KM. Dort duschten wir uns noch den Dreck vom Körper und fielen endlich ins Bett.

Gestern schliefen wir erstmal aus und nach einem weiteren reichhaltigem Frühstück wollte ich erstmal einfach nur Faulenzen! Marco hing noch bis halb zwölf mit mir ab und dann wollte er joggen gehen. Wie er darauf bei fast 35 Grad Lust hat (oder auch bei jeglichen anderen Temperaturen haha) erschließt sich mir nicht, aber egal, wenn er Spaß dran hat hehe. Ich faulenzte dann erstmal 2 Stunden im klimatisierten Zimmer, aß Chips und hab Buch gelesen, herrlich, sowas muss auch mal sein!

Als er wieder zurück war, wollten wir zuerst die Post ansteuern, für Postkarten und Briefmarken. Fanden das Postamt recht einfach, nachdem wir an süßen Pferden und fetten Schweinen vorbei liefen. Dort erstanden wir dann die gewünschten Karten, schrieben sie auch gleich fertig und gaben sie ab. Punkt 1 abgehakt. Dann schlenderten wir zu einem lokalen Markt, der leider eher enttäuschend war. Es gab kaum die Obst-und Gemüsestände, die wir so lieben, sondern fast nur Textilwaren, ein paar Gewürzstände und einige Stände mit Tausenden Eiern (?) und Stände mit Fisch und Fleisch, wo sich mir erstmal der Magen umdrehte, bei den abartigen Gerüchen. Sowas kenn ich aus Thailand oder Vietnam nicht, so extrem hat es bisher nur auf den Philippinen gestunken, als wir da mal auf dem Markt waren. Sofort schwor ich mir, hier erstmal nirgendwo an der Straße zu essen. Sicher ist sicher!

Nach dem eher enttäuschenden Markt-Erlebnis, wollten wir nun zu dem Turm laufen, den wir am Vorabend schon gesehen hatten. Im Internet fanden wir heraus, dass es 5 $ Eintritt kosten sollte, was ja ganz ok ist. Also machten wir uns auf und liefen knapp 5 KM dahin. Der Weg war ganz schön, als wir dann endlich von der Hauptstraße weg kamen, ging es einen hellen Sandweg weiter, vorbei an Palmen und hier und da ein paar Pagoden. Endlich kamen wir an, zahlten die Gebühr und dann ging es mit einem Fahrstuhl in den 11. Stock und von dort nochmal eine Wendeltreppe hinauf. Und dort sahen wir gleich, dass sich das Geld gelohnt hatte. Die Aussicht war einfach nur der Hammer!

Als die Sonne dann weg war, machten wir uns auch wieder auf den Rückweg, damit wir nicht im Dunkeln den Sandweg entlang irren müssen.

Entschieden uns wieder für ein Restaurant auf dem Heimweg, diesmal gedünstetes Gemüse mit Reis für Marco und für mich scharfe Nudeln Malaysia-Style. Das hat deutlich besser geschmeckt als am Abend zuvor und war mit umgerechnet 4,60 EUR für alles zusammen , fast um die Hälfte billiger!

Zu Hause duschten wir dann mal wieder den Dreck-u. Sandstaub vom Körper und dann fielen wir wieder platt ins Bett. Kilometerstand heute knapp 12 KM für mich Faulenzer.

Heute morgen standen wir dann 5:15 Uhr auf, denn wir wollten den Sonnenaufgang über Bagan, wieder vom Turm aus, beobachten. Dafür hatten wir uns am Vorabend extra Räder vom Hotel geliehen, damit wir nicht so lange brauchen. Auf MapsMe haben wir extra ne Route raus gesucht, die für Autos gilt, da unsere Straße vom Vortag eine Sandpiste war und mit den Rädern eher unpraktisch. Also ging es los mit den Drahteseln über die Schotterpisten von Bagan. Nach 10 Minuten Fahrt bogen wir dann ab und folgten der Straße, die zum Turm führen sollte. Stecken blieben wir wenige Meter weiter in einem Acker, primaaa!!!! Vor uns und neben uns überall Sand! Also schoben wir erstmal. Man hätte ich kotzen können, es war noch nicht mal 6 Uhr und ich schob ein Fahrrad über eine Sandpiste GAH! Irgendwann merkten wir, dass wir so nicht voran kommrn würden. Also Plan B! Dahin radeln, wo wir gestern lang gelaufen sind, die Räder dort abstellen und von da zum Turm sprinten, denn es dämmerte bereits!

Total verschwitzt schafften wir es gerade noch rechtzeitig und der morgendliche Frühsport sollte sich lohnen! Wieder hatten wir einen genialen Ausblick und diesmal sogar mit den Heissluftballons über den Tempeln! Ich lasse unten einfach mal die Bilder von Bagan sprechen (leider nur die vom Handy, Kamerabilder kommen sobald sie auf dem Laptop sind und JA, ich tippe den ganzen Text für euch aufm Handy 😀 )

Als wir dann genug Magie aufgesaugt hatten, liefen wir wieder zu den Rädern und fuhren noch zu einer anderen Pagode, die gülden vor sich hin glänzte. Den Welpen der uns begrüßte fand ich jedoch interessanter hihi.

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Dann ging es zurück zum Hotel, wo wir wieder lecker frühstückten und dann chillten wir noch im Zimmer und packten mal wieder zusammen. 12 Uhr checkten wir aus und warteten auf den Bus nach Mandalay (ein Shuttle fuhr uns zum Busbahnhof). Da sind wir mittlerweile auch gut angekommen, dazu mehr beim nächsten Eintrag!

Hoff ihr seid bis hier hin gekommen und noch nicht eingeschlafen 😉

Bis zum nächsten Eintrag!

Manja

Südostasien

Das letzte Inselabenteuer


31.07.2017

Hallo ihr Lieben und Grüße aus der Hauptstadt,

nachdem ja nun mittlerweile wieder über 2 Monate ins Land vergangen sind, seit der Urlaub vorbei ist, kommt hier nun endlich der neue Bericht, mit der Zusammenfassung aus Thailand!

Bei meinem letzten Eintrag erholten wir uns noch von einer „leichten“ Magenverstimmung, die wir uns wohl noch in Siem Reap einfingen. Dank Reiseapotheke ging es uns dann aber irgendwann wieder besser, sodass wir das Hotel endlich verlassen konnten und uns Richtung Hauptbahnhof aufmachten.

Mit klimatisiertem Taxi kamen wir schnell und günstig dort an und reihten uns in die Schlange für die Zugtickets ein. Es dauerte eine ganze Weile, doch endlich kamen wir dran, doch leider gab es, wie bereits befürchtet, keine Tickets mehr für den Nachtzug, die einzige Option wären Sitzplätze gewesen, doch darauf hatten wir keine Lust.

Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und gingen ein Stockwerk höher, wo man Tickets für den Nachtbus ergattern kann. Dort buchten wir dann ein Paket bestehend aus Busfahrt, Transfer zum Pier und Fährticket für den nächsten Tag.  Unsere Mägen verlangten dann nach etwas Nahrung und wir deckten uns im Supermarkt mit Obst ein.

Zurück ging es wieder mit dem Taxi ins Hotel, wo wir uns noch eine Weile ausruhten und ein leckeres Sandwich bestellten. Abends liefen wir dann zur berühmt berüchtigten Khaosan Road, der Backpacker-Straße überhaupt. Dort hatten wir uns mit Doris verabredet, mit der wir bereits ein paar tolle Tage in Kambodscha verbracht hatten. Es wurde ein sehr lustiger letzter Abend, wir liefen von Bar zu Bar, tranken viele Biere, tanzten zu toller Musik auf der Straße und genossen nochmal die gemeinsame Zeit.

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Südostasien

Visakosten + Wetter + nützliche Links


Huhu,

hier mal noch eine kleine Übersicht über die Länder die wir 2017 besuchen werden und ein paar Links die ich sehr oft benutze um nach Preisen etc. zu schauen. Mehr Updates kommen sicher bald 🙂

Philippinen

Visum kostenlos – 30 Tage

Grundsätzlich liegt die optimale Reisezeit für die Philippinen in jedem Fall in der Trockenzeit ab Mitte Januar bis Mai.  Von März bis Mai wird es dann richtig heiß mit Temperaturen, die um die 35°C im Spitzenwert liegen können. Meiden sollte man in jedem Fall die Regenzeit, vor allem von Juni bis Oktober muss man zuverlässig mit Unwettern rechnen.

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Südostasien

Insel-Paradies und eine Busfahrt des Grauens


21.05.2014, 17:42 Uhr

Hallo liebe Mitleser und unglaublich warme Grüße aus Hue, Vietnam 🙂
Wir sitzen gerade auf unserem Balkon, trinken vietnamesischen Rum mit Cola und genießen es derzeit mal nicht unterwegs zu sein 😉

Sonntag morgen standen wir gegen 7 Uhr auf und packten unseren Kram zusammen,  danach gingen wir zum Frühstück und kurz darauf wurden wir von unserem Tour-Guide Binh, mit dem Minibus abgeholt. Trafen da auch auf unsere Reisegruppe für Halong Bay, die super lustig war, wie sich später herausstellte.

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Südostasien

Bangkok – Hanoi (aka. Crazy town) – Halong Bay


19.05.2014, 12:55 Uhr

Kurzer Nachtrag, sind jetzt auf Cat Ba Island im Hotel angekommen und gleich gibt es Mittag mmmh… Ein paar Handybilder sehr ihr unten, meine Kamerabilder muss ich irgendwann später hochladen, Inernet ist super schnell hier, vielleicht gibt es auch ein Video für euch 🙂 Bis später ihr Lieben, schick euch ein bisschen Wärme 🙂

Video is nun auch daaa…

18.05.2014, 10:35 Uhr

Hi Leute und viele Grüße aus dem Bus, denn wir ruckeln grad Richtung Halong Bay, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden. Damit die Zeit schneller vergeht, fang ich jetzt schon mal an zu schreiben.
Nachdem wir gestern, kurz nach 9 Uhr morgens,  mit fast 3 Stunden Verspätung, endlich in Bangkok angekommen waren,  wurden wir gleich von Mayuree begrüßt.  Sie hat uns vor 3 Jahren schon in Bangkok rum gezeigt und wir haben uns riesig gefreut,  dass sie sich nochmal Zeit für uns genommen hat.

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Australien, Bilder

Airlie Beach – Whitsunday Islands – Limbo Queen – Cairns


04.06.2011, 22.19 Uhr

Guten Abend liebe Freunde und Familie und tropische Gruesse aus Cairns. Nach 10 Stunden im Bus, bin ich heute Morgen, 6 Uhr, hier angekommen.

Erst mal will ich dir, Mom, hier auch nochmal alles Gute zum Geburtstag wuenschen. Hoffe Gisas Ueberraschung ist gelungen und ihr hatten nen sehr schoenen Abend alle zusammen, ich waere sehr, sehr gern dabei gewesen! Danke fuer alles, was du immer fuer uns tust, hab dich lieb und drueck dich aus der Ferne ganz doll!

Nun wieder zu den letzten Tagen…

In Airlie Beach selbst, ging nicht mehr viel, fuer ein paar Tage ist es da echt schoen, aber wenn man da laenger bleibt, ist es ziemlich langweilig, weil man, ausser an der Lagune liegen und sich sonnen, dort nicht allzu viel machen kann. Freitagabend kamen Louise und Mark (die beiden Englaender) zurueck von den Whitsundays und da die beiden und die anderen Englaender am naechsten Tag Richtung Cairns wollten, haben wir den Abend noch zusammen verbracht. Sassen erst wieder vorm Campervan und haben dort gequatscht und getrunken und danach gings noch ins ‚Down Under‘, irgendne Bar, wo aber nicht allzu viel los war. Samstag hab ich dann nen Gammeltag veranstaltet und mich nicht ausm Bett bewegt und Filme geschaut 😉 Sonntag war wieder Lagune angesagt und ich wollte meinen Segeltrip fuer die Whitsundays fuer Montag buchen. Leider war das Boot schon voll und ich habs dann auf Mittwoch verlegt. Deswegen musste ich dann auch nochmal im Hostel verlaengern und Montag Zimmer tauschen. Was aber ganz cool war, weil ich somit ein paar coole Leute traf. Cassy und Marco aus Deutschland, Mitch aus Sydney, Marcus aus Schweden und dann noch 2 Amis , deren Namen ich vergessen hab, die alle mit bei mir im Zimmer waren.

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Südostasien

One night in Bangkok…


One night in Bangkok…

23.01.2011, 00.13 Uhr

Sàwàtdii aus Thailand ihr Lieben! OH mein Gott, Bangkok ist der HAMMER! Kann es kaum beschreiben, wie es sich anfuehlt, hier angekommen zu sein, besonders nach der Ruhe auf Bali!

So viele Menschen, so viel Laerm, so viel Verkehr, aber trotzdem sehr, sehr cool 😉

Gestern, an unserem letzten Tag, haben wir eigentlich nix aussergewoehliches gemacht. Durch Sonnenbrand und Muedigkeit war unsere Motivation doch ziemlich geschrumpft und wir haben uns nach nem Mittagsschlaf nur noch ins Coco Rocha, gleich neben unseren Hostel, geschleppt und da den Abend mit Pizza, Bier und Wireless verbracht.

Heute Morgen haben wir noch mal in Ruhe gefruehstueckt und dann war auch schon unser Taxi da, was uns zum Flughafen bringen sollte. Mit uns gefahren ist Reef, der in Australien wohnt, aber einen auslaendischen Akzent hatte. Unterhielten uns waehrend der Fahrt ganz gut mit ihm und er gab mir dann auch seine Kontaktdetails, damit wir ihm dann schreiben koennen, wenn wir in Australien ankommen. Cool, was man so fuer Leute ueberall kennenlernt 😉

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