Südostasien

Mother of Dragons, Flores & Komodo!


Flores, 01.05.2018 – 07.05.2018

Gegen 15 Uhr landeten wir am kleinen Flughafen von Labuan Bajo auf Flores. An einem der zwei Gepäckbändern warteten wir dann auf unsere Rucksäcke und als wir diese hatten ging es schnell nach draußen. Unser Gästehaus sollte nicht weit entfernt sein und wir checkten MapsMe ab und wie immer liefen wir erstmal woanders hin. Anscheinend hatte ich aus Versehen einen Pin mitten im Nirgendwo gesetzt und lotste uns dorthin, anstatt zu dem Pin, der unser Hotel markierte. Als wir nach ner halben Stunde schweißgebadet irgendwo in der Pampa lang liefen und die Einheimischen, die wir fragten uns zeigten, dass wir in die andere Richtung mussten, fiel uns das erstmal auf, super! Also ging es den ganzen Weg wieder zurück, vorbei am Flughafen und dann nach weiteren 10 Minuten kamen wir schließlich am Teuz B&B an. Das ist ein kleines Gästehaus, mit nur 4 Zimmern und liegt richtig schön ruhig und das Beste war, die Moscheen der Stadt lagen weit weg von uns und wir hatten tatsächlich mal Ruhe! Bezogen unser Zimmer und entspannten erstmal auf der Terrasse, mit Blick in den kleinen Papayabaum-Garten, herrlich!

Abends wollten wir eigentlich in die Stadt laufen, was etwa 30 Minuten dauern würde, allerdings gab es dort oben auf dem Berg, wo unser Hotel lag, so gut wie gar keine Beleuchtung. Der Weg in die Stadt hätte uns durch diverse Feldwege den Berg runter geführt und nachdem wir von einem Rudel Hunden kurz gejagt worden sind, ließen wir es dann doch sein und liefen nochmal in Richtung Flughafen, in der Hoffnung was zu essen zu finden, da unsere letzte Mahlzeit das Toast in Ubud war.

Fanden zum Glück gleich um die Ecke von unserem Gästehaus ein kleines Warung, wo wir Mie Goreng (gebratene Nudeln) für mich und Nasi Goreng (gebratener Reis) für Marco bestellten, das war sehr günstig und lecker!

Dann ging es zurück zu unserem Zimmer, wo die nächste Überraschung lauerte. Ich ging auf Toilette, machte die Tür zu und dort starrte mich eine riesige Spinne an, aaaaaaah!!!! Marcos Versuch sie zu verscheuchen, schlug fehl und somit war das Badezimmer erstmal keine Option mehr für mich. Am nächsten Morgen war das Vieh immer noch da, zum Glück aber diesmal an der Wand und Marco konnte sie mit einem Glas heraus schmeissen und ich konnte das Bad wieder betreten haha. Einen riesigen Tokay (großer Gecko) zählte auch noch zu unseren Gästen, aber da habe ich lieber sowas im Zimmer, als diese mutierte Spinne!!!

Nachdem so der Morgen dann startete, bekamen wir erstmal ein kleines Frühstück auf der Terrasse, was im Preis eingeschlossen war. Es gab Spiegeleier, Toast und Marmelade und dazu schauderhaften Kaffee. Was freue ich mich auf eine Kanne leckeren Melitta-Filterkaffee!!!!

Unser Plan für den Tag war erstmal in die Stadt zu laufen und dort nach einer Tour nach Komodo zu suchen und später noch an den Strand zu gehen. Packten also erstmal unsere Badesachen zusammen und liefen dann den Schotterweg entlang Richtung Stadtzentrum. Der Weg war eigentlich total schön, denn nach kurzer Zeit hatten wir einen unglaublich tollen Ausblick auf die Bucht von Labuan Bajo. Nur die Strecke war etwas anstrengend, denn es ging ständig bergab und ich wollte gar nicht an den Heimweg denken!

Kamen dann total verschwitzt unten im Zentrum der kleinen Stadt an und klapperten direkt ein paar der Reisebüros an. Die ersten Preise die wir angeboten bekamen, waren ein Witz. Für einen Ausflug, der zwei Tage und eine Nacht auf dem Boot beinhaltete, wollten die im ersten Büro 4,5 Mio. Rupien haben, das sind das sind 270 EUR! Ein paar Meter weiter bekamen wir für das gleiche Angebot einen Preis von 750000 Rupien pro Person und ein Büro daneben wollte 700000 Rupien. Das waren 42 EUR pro Person und dort buchten wir dann auch gleich die Tour. Vergleichen lohnt sich also immer! Die Tour beinhaltete zwei Tage auf dem Boot mit Übernachtung auf dem Deck, alle Mahlzeiten und Wasser. Am ersten Tag würde man Rinca und Komodo anfahren und danach zum Schnorcheln an den Pink Beach. Am zweiten Tag sollte es nach Padar Island gehen und dann noch zum Schnorchen zum Manta Point und auf die kleine Privatinsel Kanawa Island. Nur die Gebühren für den Komodonationalpark, die Rangerführung und den Inseleintrittspreis musste man noch selbst drauf zahlen.

Glücklich, dass wir eine gute Option gefunden hatten, gingen wir erstmal noch zu einem Supermarkt, um uns mit Getränken einzudecken und dann liefen wir zum Labuan Bajo Beach. Der war jetzt leider nicht so toll, denn die meisten Abschnitte waren total zugemüllt und im Wasser schwamm total viel Plastik. Schon traurig sowas zu sehen! Fanden dann aber doch noch einen kleinen Strandabschnitt, wo es etwas sauberer war und verbrachten dann ein paar Stunden im und am Wasser.

Am frühen Abend schleppten wir uns dann wieder zurück zum Hotel, wobei der Weg diesmal noch anstrengender war, denn es ging nur bergauf!

Endlich angekommen, schmissen wir uns erstmal unter die Dusche und dann gingen wir wieder in das Warung um die Ecke, zum Abendessen. Zurück im Zimmer packten wir dann alles zusammen, denn am nächsten Morgen sollten wir 7 Uhr abgeholt werden, um zum Hafen zu fahren.

Gaben dann morgens unsere großen Rucksäcke an der Rezeption ab, denn wir wollten nach der Tour nochmal für 3 Nächte dort schlafen und nahmen nur unsere kleinen Rucksäcke mit ein paar Klamotten mit.

Am Hafen warteten wir dann auf auf unsere Gruppe, die dann letztendlich aus insgesamt 16 Personen bestand. Zusammen mit uns beiden, waren noch 6 Belgier, 2 Holländer, 2 Indonesier und eine Japanerin, 2 Franzosen und eine Amerikanerin an Board. Es war ein ganz cooler Mix und wir hatten echt Glück mit der Truppe gehabt.

Als erstes schipperten wir in Richtung Rinca Island und ich freute mich schon riesig auf die Komodowarane, das sollte eigentlich so mein Highlight an dem Asientrip werden!

Die Fahrt nach Rinca war schon richtig schön, wir schipperten vorbei an ganz vielen großen und kleinen Inseln und sahen sogar Delfine, das war genial!

In Rinca selbst zahlten wir dann erstmal die Gebühr für den Komodonationalpark, die umgerechnet etwa 14 EUR kostete. Bereits vor der Kasse sahen wir den ersten Drachen im Gras schnarchen, Wahnsinn!!!

Dann ging es los, mit 4 Rangern, die alle einen langen Stock in der Hand hielten, der vorne wie eine Wünschelrute aussah, liefen wir zu einer kleinen Wanderung über die Insel. Unterwegs kamen wir dann an einigen riesigen Exemplaren vorbei und ich war ganz aus dem Häuschen, die Viecher sind so krass!!!

Wanderten dann eine knappe Stunde und genossen vom Berg einen tollen Ausblick über die Insel.

Dann war es schon wieder Zeit für die Weiterfahrt. Auf dem Boot gab es erstmal ein Mittagsbuffet, was sehr reichlich und lecker war. Dann kamen wir auch bald auf Komodo an, wo wir wieder begleitet von Rangern über die Insel wanderten und auch wieder riesige Exemplare sahen.

Ein Waran kam sogar kurz vor uns auf einmal aus dem Gebüsch heraus und lief schnell den Weg entlang. Das sah so krass aus wie die laufen. Da denkt man echt, man wäre in einem anderen Zeitalter unterwegs!

Als die Wanderung beendet war, kauften wir uns noch ein paar Souvenirs und ein Bierchen für den Abend auf dem Boot und dann ging es wieder weiter.

Wir fuhren noch bis zum Pink Beach, kamen leider aber etwas zu spät an, denn die Sonne war fast schon weg und der Strand war nur noch ganz leicht rosa, in der Sonne, soll er wohl richtig pink schimmern!

Dort konnten wir dann noch schnorcheln und das war richtig toll! Die Korallen dort sind noch relativ intakt und es war schön bunt alles und wir sahen ganz viele Fische. Dann wurde es aber etwas kühl im Wasser und es war auch schon wieder Zeit fürs Abendessen. Wieder gab es ein Buffet, mit verschiedensten Sachen, die alle sehr lecker waren. Abends ankerten wir dann in einer Bucht, wo ein kleines Städtchen vor uns lag. Natürlich gab es auch dort eine oder mehrere Moscheen und wir wurden während des Abendessens bereits beschallt. Wir haben uns echt gefragt, warum wir gerade dort die Nacht verbringen müssen, denn es gab so viele andere schönen Buchten, wo kein Mensch in der Nähe war!

Naja, nach dem Essen quatschten wir dann alle noch gemütlich und sahen einen wunderschönen Mondaufgang zu. Der war total riesig und fast golden, es sah fast aus, wie ein Sonnenaufgang! Die Sterne über uns strahlten um die Wette und wir genossen es sehr, dort zu sein!

Dann wurde es langsam Zeit, die Matratzen zu verteilen. Es gab die Möglichkeit in einer Art Zwischendeck zu schlafen oder halt direkt auf dem Deck, wo wir vorher gegessen hatten. Marco und ich entschlossen uns, unsere Matratzen vorn am Bug zu legen und direkt unter den Sternen zu schlafen. Wie Regen sah es nicht aus und dort richteten wir dann unser Lager. Wir bekamen dünne Matratzen, ein hartes Kissen und eine Decke. Zum Glück hatten wir unsere Travelsheets mit dabei und auch wärmere Sachen, denn nachts wurde es dann etwas frisch. Aber es war trotzdem total schön dort zu schlafen.

Bis 4:30 Uhr schliefen wir total gut und dann kam natürlich das Gejaule aus der Moschee, die über das ganze Wasser schallte und uns aus dem Schlaf riss! Das war echt so nervig und es ging EWIG lang! Natürlich waren dann alle wach und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Wenigstens kamen wir so in den Genuss den super schönen Sonnenaufgang zu sehen!

Dann war es auch schon Zeit fürs Frühstück was auch sehr lecker war. Es gab eine Art fritiertes Toast gefüllt mit Schokolade und Marmelade und danach Melone, mmmhhh!!!

Unser erster Stopp des Tages war Padar Island. die zwischen Komodo und Rinca liegt. Dort war es wunderschön und wir wanderten eine Stunde lang den Berg hoch und genossen einen herrlichen Ausblick. Der Weg war zwar total anstrengend und ich schwitzte schon nach der ersten Minute, aber das war es den Ausblick wert!

Als dann alle wieder zurück auf dem Boot war kam dann endlich das Schnorcheln! Wir haben schon alle darauf hin gefiebert, denn dort sollte man riesige Mantarochen sehen und außerdem war uns allen heiß und wir wollten einfach nur ab ins Wasser!

Wir fuhren dann eine ganze Weile zum Mantapoint und sprangen dann alle ins kühle Nass. Viel zu sehen gab es dort leider nicht, denn es war ziemlich tief und Mantas sahen wir auch keine. Zurück auf dem Boot sahen wir dann aber zwei riesige Rochen von oben! Toll!!! Außerdem sahen wir noch mehrere Schildkröten, das war echt richtig schön. Fuhren dann noch ein Stück weiter zu einem anderen Schnorchelspot, aber auch dort sahen wir leider keine im Wasser und somit ging es weiter nach Kanawa Island. Dort verbrachten wir dann ein paar herrliche Stunden. Marco und ich waren ausschließlich im Wasser anzutreffen und wir schnorchelten die ganze Zeit. Es war richtig schön dort, gerade am Steg konnte man tolle Fische sehen. Unter anderem einen Drückerfisch, der war so riesig und die Zähne!!! Ich lade dann noch ein Video hoch, damit ihr mal sehen könnt, wie der aussieht. Die sind auch nicht so ungefährlich, wenn die sich bedrängt fühlen, beissen die wohl gern mal zu, oooh!!!

Ganz zum Schluß sah ich sogar noch einen kleinen Stachelrochen! Die Unterwasserwelt ist schon ein Traum!

Marco und ich sprangen dann noch diverse Male vom Boot, bis der Rest sich dann wieder versammelt hatte und dann bekamen wir nochmal Mittag und fuhren schließlich langsam zurück in Richtung Labuan Bajo.

Zurück am Hafen verabschiedeten wir uns dann von allen und waren richtig glücklich. Der Ausflug hatte sich total gelohnt und wir hatten eine sehr tolle Zeit!

Liefen dann noch mal ein bisschen durch die Stadt, denn wir wollten noch eine Tauchschule für den nächsten Tag finden. Da wir am 07.05. ja zurück nach Bali fliegen wollten, konnten wir nur noch am 05.05. (also den nächsten Tag) tauchen, um keine Probleme mit dem Druck zu bekommen. Also klapperten wir ein paar Tauchschulen ab und fühlten uns dann bei Dive Komodo am Wohlsten. Wollten gleich drei Tauchgänge buchen, denn wer weiß wann wir wieder die Möglichkeit haben werden, an so einem tollen Ort zu tauchen! Für umgerechnet knapp 90 EUR machten wir dann auch gleich alles fest.

Als alles soweit geklärt war, suchten wir noch unsere Ausrüstung zusammen, probierten die Anzüge an (diesmal einen langen Wetsuit) und dann war endlich alles geschafft. Mit einem Taxi fuhren wir dann zurück ins Hotel, wo wir nur noch etwas entspannten und bald ins Bett gingen. Der nächste Tag sollte ja wieder zeitig starten, denn 7:15 Uhr sollten wir wieder an der Tauchschule sein.

Über unser Gästehaus hatten wir einen Fahrer gebucht, der uns runter in die Stadt fuhr und dann ging es schon los zum Tauchboot. Mit einem französischen Pärchen hatten wir das Boot für uns alleine, was echt toll war! Die Beiden waren auch eher noch Anfänger und somit waren wir alle auf etwa dem selben Level. Auf dem Boot gab es erstmal ein kleines Frühstück und dann fuhren wir zum ersten Tauchpunkt. Unterwegs fiel mal wieder der Motor aus und wir waren für knapp eine Stunde auf dem Meer gefangen haha. Irgendwie haben Marco und ich es, mit Booten die nicht so ganz funktionieren!

Irgendwann ging es dann doch weiter und wir chillten auf dem Oberdeck, bis es dann Zeit für den ersten Tauchgang war. Insgesamt hatten wir drei verschiedene Tauchspots und es war einfach nur ein total genialer Tag!

Wir tauchten wieder in diese irrsinnig schöne Welt hinein, sahen riesige Zackenbarsche, Blaugepunktete Stachelrochen, viele Schildkröten, schöne Korallen, Muränen, riesige Fischschwärme, Drückerfische und als Highlight des Tages, DREI riesige Mantarochen! Diese sanften Giganten sind der Wahnsinn. Ich bin fast ausgeflippt, als der erste ganz langsam über uns vorbei glitt! Das war unbeschreiblich und ich werde diesen Moment nie vergessen. Noch zwei weitere sahen wir an diesem Tag und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schön das Tauchen dort war!

Ich hatte meine Unterwasserkamera mit, aber leider ist die Batterie recht schnell leer gewesen, weil ich vergessen hatte, sie nach dem Schnorcheln bei der Komodotour zu laden. Aber einen Manta habe ich trotzdem kurz drauf bekommen! Schaut einfach das Video an, ich versuche etwas zusammen zu schneiden 🙂 Hier ein paar Bilder schon mal, die Qualität ist jetzt nicht so der Burner, weil die Sicht nicht so ideal war.

Total glücklich kamen wir dann gegen 17 Uhr wieder am Hafen an und gingen noch in den Supermarkt, um ein paar Snacks zu holen und dann schleppten wir uns wieder den Berg hoch zum Hotel.

Am letzten Tag in Labuan Bajo machten wir eigentlich so gut wie gar nix. Die Stadt selbst ist nicht wirklich schön, es gibt eigentlich nur das kleine Zentrum und irgendwie befindet sich alles dort gerade im Aufbau und ich hatte keine Lust nochmal dahin zu gehen. Stattdessen gammelten wir lieber ein bisschen bei uns auf der Veranda und erholten uns von den vergangenen Tagen, die zwar total schön, aber auch anstrengend waren. Außerdem mussten wir mal wieder packen, denn am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Bali. Unser Flieger sollte 7:15 starten und wir wollten spätestens 6 Uhr am Flughafen sein.

Gingen also nur noch nachmittags was essen und dann zeitig ins Bett, nachdem das Gepäck soweit fertig war.

5:20 Uhr schrie uns dann der Wecker aus dem Bett und wir machten uns fertig und dann liefen wir zum Flughafen, diesmal zum Glück gleich in die richtige Richtung!

Checkten schnell ein und gingen durch die Security und dann warteten wir auf unseren Flieger. Wir schauten erstmal nicht schlecht, als wir dann eine kleinere Propellermaschine sahen!!! Aaaah, ich hasse ja eh schon fliegen, aber als ich dann dieses Ding gesehen habe, wurde mir etwas anders! Außerdem flogen wir dann statt einer knappen Stunde auf dem Hinweg, fast 2 Stunden! Naja, zum Glück ist alles gut gegangen und wir hatten auch einen total schönen Ausblick, da wir nicht so hoch geflogen sind.

Landeten dann gegen 9 Uhr in Bali und nachdem wir unser Gepäck hatten, liefen wir zur Pick-Up Area. Dort sollten wir zwischen 10 und 10:30 Uhr abgeholt werden, um zum Hafen von Padangbai zu fahren. Von da aus ging nämlich unsere Fähre nach Gili Air, wo wir die nächsten 5 Nächte verbringen wollten.

Dazu mehr im nächsten Eintrag.

Die Zeit auf Flores war auf jeden Fall richtig, richtig schön! Das war quasi unser letztes Abenteuer auf dieser Reise, denn danach wollten wir nur noch am Strand bzw. Pool entspannen und nix mehr wirklich sehen. Wir haben jetzt nicht mehr ganz 4 Wochen und wollen die letzte Zeit hier nur noch genießen und ausspannen, bevor dann der Alltag in Deutschland wieder kommt!

Ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit doch jetzt vergangen ist! Ich freue mich schon riesig drauf, wieder in Deutschland zu sein, aber bis dahin werden wir unsere letzten Wochen in Asien nochmal richtig schön auskosten!

Hier noch das Video vom Schnorcheln und Tauchen, es hängt leider an ein paar Stellen, wo ich es geschnitten habe, also kurze Geduld bzw. ein paar Sekunden vorspulen 😀

Bis bald ihr lieben und sonnige Grüße aus Indonesien!

Eure Manja!

Südostasien

Don Khone, Zeit für die Hängematte!


26.03.2018 – 31.03.2018

Endlich waren wir da, auf einer klitzekleinen Insel auf dem Mekong, welche Teil der 4000 Islands ist.

Nachdem wir uns aus dem Boot gehievt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Vor 7 Jahren war ich mit Jenny in Pan’s Guesthouse abgestiegen, das liegt direkt neben dem Bootsanleger. Allerdings wurde es in der Zeit modernisiert und der Übernachtungspreis war für uns zu hoch, also liefen wir weiter. Das nächste Angebot, welches wir bekamen, lautete 7 Euro die Nacht, allerdings ohne Flussblick, also weiter suchen. Dann fanden wir eine kleine Bungalowanlage, die kurz vor der Brücke lag und dort wollte man gerade mal 60000 Kip die Nacht, also nicht mal 6 Euro. Der Bungalow war sehr spartanisch, hatte aber alles was wir so brauchten. Ein Zimmer mit einem Bett und Moskitonetz, ein Bad sogar mit heißer Dusche und einen Ventilator zum warme Luft rumwirbeln gab es auch. Draußen hatten wir Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse und Hängematten mit Flussblick, was wollten wir mehr! Buchten direkt 5 Nächte und packten erstmal die Sachen aus und machten uns etwas frisch.

Dann erkundeten wir ein wenig die Gegend, ich wollte sehen, was sich noch so verändert hat in der Zeit. Die schreckliche Schotterpiste gab es noch immer, nur mehr Verkehr war da, aber das waren fast nur Mopeds, also nicht zu schlimm.

Wir wollten den Strand finden, wo Jenny und ich damals relaxten. Nach einem kurzen Abstecher durch den Urwald fanden wir zwar nicht den gleichen Strand, aber was viel besseres: Eine kleine Ruheoase, nur für uns beide. Strand mit riesigen Steinen, der Mekong, der dort gemütlich lang floss und weit und breit keine Menschenseele, herrlich!

Dort verbrachten wir dann auch den Großteil unseres Aufenthaltes auf Don Khone. Wir relaxten am Strand, wenn es zu warm wurde ging es ab ins Wasser, lasen und beobachteten die riesigen Ameisen, die emsig unsere Chipsreste in ihr Nest trugen. Es war einfach nur schön dort und anscheinend absolut unbekannt. Wir haben in der ganzen Zeit dort, keine Touristen gesehen, nur am späten Nachmittag kam mal ein Fischer lang. Eine Wegbeschreibung gibt es hier nicht, sonst wird der Ort vielleicht auch nur überrannt. Wer ihn findet, sollte das Geheimnis vielleicht auch für sich behalten 😉

Ansonsten liehen wir uns noch an einem Tag Fahrräder aus und erkundeten die Nachbarinsel Don Det, wo die meisten Backpacker absteigen. Dort frühstückten wir lecker Indisch und fuhren entlang der Felder wieder zurück auf unsere Insel, mehr als tausende Kühe, ein paar Wasserbüffel und Hühnern passierten wir auf dem Weg auch nicht.

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Südostasien

Eine Bootsfahrt die ist lustig…


22.03.2018, 15:20 Uhr

Sabaidii ihr Lieben und herzliche Grüße aus Laos! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, mittlerweile sind wir schon in Laos!

Endlich raffe ich mich mal wieder auf, um euch auf den neuesten Stand zu bringen. Bisher hat nämlich die Faulheit immer gesiegt, bzw. waren wir einfach auch immer unterwegs und wenn dann mal Zeit da war, hatte ich so gar keine Lust mehr, noch meinen Laptop anzuschmeißen.

Beim letzten Eintrag waren wir gerade in Chiang Rai, Thailand angekommen. Die Stadt liegt im sogenannten ‚Goldenen Dreieck Thailands‘, denn die laotische und die burmesische Grenze liegen nicht weit entfernt. Dort hatten wir uns eine kleine Hotelanlage mit Pool gebucht und verbrachten 3 entspannte Tage da. Eigentlich waren nur zwei Nächte geplant, aber wir verlängerten spontan noch eine Nacht. Viel zu machen gibt es dort eigentlich nicht, aber wir haben unsere Zeit dort schön genutzt. Da wir einen Pool hatten, verbrachten wir einige Zeit dort, denn es war ziemlich heiß, an zwei Tagen erkundete ich allerdings die Stadt ein wenig, während Marco in der heißen Sonne brutzelte. Nachdem wir am ersten Tag gefrühstückt hatten, lief ich los und erkundete ein paar der Tempel und fand sogar einen kleinen Buchladen, wo es gebrauchte Bücher (in allen möglichen Sprachen) zu kaufen gab. Juhu!!! Natürlich deckte ich mich dort mit zwei Büchern ein, floh dann allerdings schnell aus dem Laden, da es vor Mücken nur so wimmelte! Dann lief ich weiter zum sogenannten Uhrenturm, einem Wahrzeichen von Chiang Rai und knippste dort noch ein paar Erinnerungsbilder. Danach reichte es mir aber erstmal und ich suchte mir ein Café, wo ich mich im Schatten etwas ausruhen konnte und fing direkt mit dem ersten Buch an, lecker Kaffee gab es natürlich auch noch dazu und ich chillte zwei Stündchen dort ab. Zurück im Hotel gesellte ich mich dann zu Marco an den Pool und genoss das kühle Wasser.

Am nächsten Morgen gab es erstmal ein leckeres Frühstück für uns und wir holten unsere Wäsche ab, die wir am Vortag abgegeben hatten. Dann ging es zurück zum Hotel, wo ich meinen kleinen Rucksack packte und wieder auf Wandertour ging. Marco blieb am Pool und holte sich lieber nen Sonnenbrand haha.

Als erstes Ziel hatte ich mir einen Tempel raus gesucht, der auf einem Berg liegt und dort schleppte ich mich dann in der Mittagsbrut hoch. Endlich oben angekommen, gönnte ich mir erstmal ne eiskalte Cola und genoss die Ruhe, denn abgesehen von ein paar Einheimischen, war niemand dort. Herrlich! Ich schlenderte dann ein wenig über die schöne Anlage und machte mich dann auf dem Weg zum Fluss. Dort sollte es wohl einen Strand geben. Dort angekommen, fand ich aber nur eine Böschung vor, die direkt am Fluss lag und ein paar Schüler sprangen da in den Fluten herum. Also ging ich dann lieber weiter, schwimmen wollte ich in der Plörre dann doch nicht. Machte eine kurze Pause in einem der Pavillons, die überall am Fluss herum standen und beobachtete die Vögel und dann ging es weiter in Richtung Hotel. Dort kam ich dann triefend nass an und sprang erstmal ins kühle Poolwasser, aaaah tat das gut. Marco und ich chillten dann noch ne Weile am Wasser und abends gab es dann nochmal ein leckeres Thai-Essen.

Am nächsten Tag schliefen wir aus, frühstückten in Ruhe und dann packten wir zusammen, denn es sollte über die Grenze nach Laos gehen. Wir fuhren zuerst zum Busbahnhof, wo wir, für 65 Baht pro Person, Tickets nach Chiang Khong kauften, der Grenzstadt auf Thaiseite. Die Fahrt war mal wieder sehr abenteuerlich, der Bus war gefühlte 70 Jahre alt und wir saßen (als einzige Westler) ganz hinten, die Rucksäcke wurden vor uns über den Ersatzreifen gelegt und die hintere Tür blieb während der Fahrt natürlich auch auf, haha! Zum Glück fuhren wir nur knapp 3 Stunden und wurden dann irgendwo vor der Stadt raus geworfen, wo natürlich schon diverse TukTuk-Fahrer warteten, die uns bis an die Grenze fahren wollten. Die lag ca. 10 km entfernt und natürlich mussten wir dann damit noch fahren. Dann gab es schon wieder einen Ausreisestempel von Thailand in den Pass und mit einem weiteren Shuttlebus wurden wir bis zur Einreisestelle für Laos gefahren. Dort zahlten wir 30 USD für unser Visum und schon waren wir in Laos! Mit einem TukTuk-Bus ging es dann direkt in die Grenzstadt Huayxai, von wo wir am nächsten Tag das Slowboot nach Luang Prabang nehmen wollten.

Wurden an der Hauptstraße heraus gelassen und klapperten ein paar Gästehäuser ab, um Preise zu vergleichen. Für umgerechnet nicht mal 8 Euro, bekamen wir ein sauberes Doppelzimmer und luden da direkt unsere Sachen ab. Wir wollten dann noch zum Bootsanleger laufen, um da eventuell schon Tickets für die Fahrt zu kaufen. Nachdem wir, wie immer, erstmal in die falsche Richtung liefen, kamen wir nach 20 Minuten dann bei den Booten an, allerdings hatte das Büro schon nicht mehr auf, ein Laote dort meinte es würde 8 Uhr am nächsten Morgen wieder aufmachen. Hmm, naja, wir hofften, dass wir dann noch Tickets bekommen würden!

Also ging es dann zurück und wir gönnten uns dann erstmal Abendessen und leckeres Beer Lao, mmmmmh das hat mir vor 7 Jahren hier schon richtig gut geschmeckt!

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Mit vollen Bäuchen ging es dann zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen sortierten und dann bald ins Bett gingen. Wir wollten am nächsten Morgen zeitig aufstehen, um pünktlich am Bootsanleger zu sein. Unterbrochen wurde unsere Nachtruhe dann von einer Gruppe gestörter Briten, die kreischend die halbe Nacht durchs Hotel sprangen und lautstark ‚YMCA‘ und ähnliches gröhlten, traumhaft!

Etwas gerädert standen wir am nächsten Morgen auf und packten unseren Kram zusammen. Dann buckelten wir die Rucksäcke auf und schliffen uns die knapp 1,5 km zum Bootsanleger. Kurz nach 9 Uhr kamen wir endlich an und kauften uns für 210000 Kip Tickets für das Boot nach Luang Prabang, das sind etwa 20 Euro, für 2 Tage Fahrt auf dem Kutter. Abfahrt sollte erst 11:30 Uhr sein, also hatten wir noch genügend Zeit und deckten uns mit Baguettes und Wasser für die Fahrt ein. Die Baguettes kosteten auch nur knapp einen Euro und waren super lecker, fast wie die geilen Banh mi’s, die wir in Vietnam so geliebt haben!

Dann war es auch schon an der Zeit aufs Boot zu gehen. Es gab nummerierte Sitzplätze und wir saßen relativ mittig. Das Boot hatte auf der linken Seite drei Sitzplätze und auf der rechten vier, die Sitze waren übrigens alte Bussitze, haha. Wir saßen links und hatten nur einen ziemlich müffelnden Franzosen neben uns sitzen, zum Glück gingen er und seine Freundin kurz nach Abfahrt irgendwo nach hinten und somit hatten wir 3 Sitze für uns. Insgesamt passen wohl fast an die hundert Leute auf so ein Boot! Hinten gab es auch Toiletten, die nicht mal total abartig waren und am Backboard war eine kleine Sitzmöglichkeit für die Raucher, wo man auch einen ganz guten Ausblick auf den Mekong hatte.

Die Fahrt an sich war echt richtig schön, wenn es auch ziemlich lang war. Das Boot fuhr gefühlte 20 Km die Stunde und wir passierten wunderschöne Landschaften! Anfangs hatten wir noch Thailand neben uns, aber als wir dann endlich komplett von Laos umschlossen waren, wurde die Natur immer schöner! Seht euch einfach unten die Bilder an, es war echt magisch schön!

Nach 6 Stunden Fahrt, kamen wir dann endlich in dem kleinen Dorf Pakbeng an, wo wir die Nacht verbringen sollten. Eine Unterkunft hatten wir noch nicht gebucht, aber dort lauerten natürlich gleich diverse Einheimische, die sofort alle Touristen belagerten und ihre Zimmer anboten. Wir handelten mit einem Laoten ein Zimmer für gerade 50000 Kip aus, was nicht mal 5 Euro sind und fuhren mit ungefähr 100 anderen Backpackern, auf der Ladefläche eines Pickups die paar Meter zum Hotel. Im Internet gingen die Preise für eine Unterkunft in Pakbeng bei 12 Euro los, haha, also haben wir ja ein sehr gutes Schnäppchen gemacht. Das Zimmer war natürlich kein Luxus, aber es war sauber und wir hatten sogar ne heisse Dusche, was will man mehr!

Gingen dann noch zum Inder die Strasse runter und aßen lecker zu Abend und dann liefen wir noch an den Mekong, um dort die Ruhe ein wenig zu genießen. Gesellschaft leisteten uns nur eine Ziege und ein knuffiger Hund! Zurück im Hotel hatte ich tatsächlich mal super Internet und skypte direkt mal mit der Heimat, schön!

Unser Boot sollte am nächsten Morgen 9 Uhr ablegen, also standen wir zeitnah auf und packten wieder mal alles zusammen. Baguettes kauften wir uns auch wieder, als Verpflegung und dann ging es wieder zum Anleger. Diesmal fuhren wir mit einem kleineren Boot, worauf allerdings die gleiche Anzahl an Menschen passen sollte. Prima! Zum Glück waren wir echt zeitig da und konnten uns ein paar gute Sitzplätze besetzen, diesmal gab es auch nur 2er-Reihen. Bis 9 Uhr kamen immer wieder Touristen und einige haben nicht mal mehr Sitze bekommen, die mussten sich dann auf den Boden setzen.

Die Fahrt sollte noch länger dauern als die am Tag zuvor und zu sehen gab es eigentlich wieder nur das gleiche, schöne Landschaften, diverse Kühe und Wasserbüffel, hin und wieder ein paar Dörfer, wo wir manchmal anlegten, um noch mehr Leute aufzugabeln und ansonsten nur Berge und den Fluss.

Wir waren echt froh, als wir gegen 17 Uhr endlich Luang Prabang erreichten und das Boot mit sehr viel Sitzfleisch verlassen konnten. Natürlich mussten wir uns, mit dem gesamten Gepäck noch eine Böschung, mit gefühlten 1000 Stufen hoch schleppen, bevor wir ein Sammel-Tuktuk in die Stadt besteigen konnten.

Wir hatten wieder nix vorgebucht, aber ich hatte auf MapsMe ein paar Gästehäuser markiert, die am günstigsten waren (16 Euro aufwärts). Fragten uns also von Hotel zu Hotel nach Preisen, die bei knapp 20 Euro los gingen und fanden dann, ein paar Ecken weiter ,ein Gästehaus, wo wir nur 110000 die Nacht zahlen mussten. Das sind nicht mal 11 Euro, also wieder 5 Euro gespart pro Nacht! Wir buchten gleich für drei Nächte und breiteten uns erstmal im Zimmer aus. Abends ging es dann noch lecker Essen und dann fielen wir todmüde ins Bett.

In Luang Prabang verbrachten wir auch wieder richtig schöne, entspannte Tage. Die Stadt ist Teil es UNESCO-Welterbes und wirklich zauberhaft! Sie liegt direkt am Mekong, mit den Bergen direkt davor und hat zahlreiche wunderschöne Häuser im französischen Kolonialstil.

Morgens gab es für uns immer Sandwiches vom Markt, die gerade mal einen Euro kosteten und dann schlenderten wir durch die Gassen der Stadt, entdeckten viele Tempel, entspannten in Cafés und kamen auch an ein paar Klöstern vorbei. Dort sahen wir eine der abartigsten Spinnen, die ich in meinem Leben gesehen habe und ich habe in Australien damals schon einige gesehen, wo ich dachte, dass man das nicht steigern kann, aber doch! Seht die Bilder, die Hand ist übrigens Marco seine! IIIIIIIIIHHHHH zum Glück hab ich die noch gesehen, bevor ich mit dem Gesicht durch das Netz gelaufen bin hahahahah.

Abends schlenderten wir dann immer über den Nachtmarkt, wo es zahlreiche Souvenirs gab, von denen wir uns auch einige von gönnten. Essen taten wir auch auf dem Markt, denn die Preise lagen gerade mal bei 1,50 EUR pro Gericht und die Portionen waren mehr als ausreichend!

Wir unternahmen auch eine Tour zu den Kuang Si Wasserfällen. Für 35000 Kip Fahrtkosten pro Person + 10000 Kip Eintritt, verbrachten wir dort einen wunderschönen Tag. Direkt davor liegt übrigens eine Auffangstation für Bären, die waren auch total knuffig! Die Fälle liegen nur 30 Kilometer von Luang Prabang entfernt, direkt im Dschungel und gehören zu den schönsten Naturereignissen, die ich bisher sehen durfte. Schaut euch einfach die Bilder an, es war einfach bezaubernd dort!

Am späten Nachmittag kamen wir dann wieder in der Stadt an und relaxten erst noch eine Weile am Gästehaus. Dort konnte man draussen gemütlich sitzen und wir quatschten noch eine ganze Weile mit einem älteren Mann aus Neuseeland, der auch durch Südostasien tourt. Als dann der Hunger rief, ging es wieder zum Nachtmarkt, wo wir wieder sehr lecker aßen und dann einen Verdauungsspaziergang über den Markt machten. Danach ging es noch in einen Supermarkt für ein paar Snacks und Tonic für mich, denn ich hatte noch einen Flachmann Gin vom Vortag im Zimmer, hmmmm! Mit lecker Gin Tonics, saßen wir dann noch lange draußen, ich skypte noch mit meinen Eltern und meiner liebsten Freundin in Irland und dann mussten wir mal wieder zusammen packen.

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Am nächsten Tag mussten wir nämlich 5:15 Uhr aufstehen, da 5:30 Uhr der Minivan in Richtung Vang Vieng abfuhr und wir wollten schon alles fertig haben. Als das dann endlich geschafft war, fielen wir gegen Mitternacht ins Koma und wurden dann gestern vom gröhlenden Wecker geweckt.

Über die (schreckliche) Fahrt und unserer Zeit in Vang Vieng, werde ich dann in meinem nächsten Beitrag schreiben. Ich hoffe euch geht es allen gut! Wir genießen unserer Auszeit weiterhin in vollen Zügen und sind froh, gerade nicht im Winterland Deutschland zu sein, hihi 🙂

Bis bald meine Lieben und hinterlasst mal wieder ein paar Kommentare, damit ich weiß wer überhaupt noch hier mit liest 🙂

Drücker aus Vang Vieng!

Manja xx

PS: Mittlerweile ist es fast 17 Uhr und wir haben keinen Strom, hoffentlich kann ich den Eintrag heute noch für euch hochladen!

PPS: Nun ist es 20 Uhr und wir sind vom Essen wieder heim und es gibt wieder Strom juhu! Anscheinend war der in der ganzen Stadt weg. Oh und mir gelüstet es übrigens gerade nach Kürbiskernbrötchen mit Fleischsalat gaaaaaaah….

Südostasien

Die vier H’s: Hanoi – Halong Bay – Hue – Hoi An


21. April 2017

12:45 Uhr

Hallo meine Lieben und schwüle 38 ° C Grüße aus Hoi An, der für mich schönsten Stadt in Vietnam! Meine Temperaturanzeige auf dem Handy zeigt gefühlte 50°C an und genauso fühlt es sich auch an, wie als würde man in einer Sauna sitzen.

Wir sind nun schon eine Woche hier in Vietnam und genießen jeden Tag. Nun wird es aber auch mal wieder Zeit für einen neuen Eintrag, bevor ich wieder alles vergesse, was wir so erlebt haben.

Nachdem wir letzte Woche den ersten Tag in Hanoi verbracht hatten und abends dann nochmal ein leckeres vietnamesisches Sandwich aßen, schlenderten wir ein wenig durch die Straßen Hanois und gingen schließlich schlafen.

Wachten wieder zeitig auf und packten unsere 7 Sachen zusammen, denn zwischen 8 und 8:30 Uhr sollten wir für unsere Tour abgeholt werden. Kauften uns nochmal ein leckeres Bánh mì, wie die Baguettes hier genannt werden und warteten dann vor dem Guesthouse. Abgeholt wurden wir dann schließlich erst kurz vor 9 Uhr haha.

Mit einem großen Reisebus fuhren wir knapp 4 Stunden Richtung Halong Bay, unterbrochen von einem 30-minütigem Zwischenstopp an einer Raststätte. Als wir endlich ankamen, wurde unser Bus in zwei Gruppen eingeteilt. Unsere Gruppe bestand aus zwei älteren Ehepaaren aus Spanien, einem polnischen Pärchen, vier Dänen, zwei älteren Ami-Frauen, einem britischen Pärchen und Marco und mir. Unsere Kabine war total schön und wir hatten eine riiiiesigen Bett, was total gemütlich war.

Auf dem Boot hatten wir dann gleich Mittagessen und saßen mit dem polnischen Pärchen zusammen, die total nett waren. Das Essen bestand aus Reis, Meeresfrüchten, Fleisch, Fisch, Gemüse und als Nachtisch gab es Pitaya, mhhhh sehr lecker!

Fuhren mit unserem Boot zum ersten Stopp, einer Höhle namens Song Sot Cave, die ich damals schon mal besucht hatte, aber immer noch sehr beeindruckend war. Zuvor mussten wir natürlich noch gefühlte 1000 Treppen erklimmen. Dann fuhren wir mit einem kleineren Boot zu einem Anlegepunkt, wo wir in ein Bambusboot umstiegen, um in eine Lagune zu gelangen. Damals, als ich mit Jenny schon dort war, konnten wir mit einem Kajak alleine lang fahren, aber seit zwei Wochen war dies wohl verboten, weil es anscheinend diverse Unfälle gegeben hat.

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Südostasien

Pamilacan Island


05.04.2017 06:19

Guten Morgen meine Lieben und ganz viele tropische Grüße aus dem Inselparadies. Pünktlich um 03:30 Uhr wurde ich vom Krähen der Hähne geweckt, ein Traum! Dazu kamen noch diverse andere Geräusche wie das Meckern von Zickleins, Zwitschern der Vögel und ein paar Stimmen der bereits erwachten Dorfbewohner. Dazu noch die Wärme im Bungalow, ein Moskitonetz das an mir klebte und meine laufende Nase haha Ja, ich war also 03:30 wach und wälzte mich bis 05 Uhr noch hin und her, aber an Schlaf war nicht mehr zu denken. Also zog ich mich um, cremte mich mit Sonnenmilch ein, sprühte Moskitospray an alle unbedeckten Stellen und schnappte mir meine Kamera. Seit kurz vor 6 Uhr sitze ich nun vor den Überresten eines Spanischen Wachturms, welcher direkt neben unserer Unterkunft liegt, schaue aufs Meer und beobachte das Treiben der erwachenden Dorfgemeinschaft. Ein paar Fischer sind schon raus gefahren und manche machen ihre Boote gerade fertig. Also schreib ich schon mal von unserer Anreise und dem ersten Tag hier auf der Insel.

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Südostasien

Visakosten + Wetter + nützliche Links


Huhu,

hier mal noch eine kleine Übersicht über die Länder die wir 2017 besuchen werden und ein paar Links die ich sehr oft benutze um nach Preisen etc. zu schauen. Mehr Updates kommen sicher bald 🙂

Philippinen

Visum kostenlos – 30 Tage

Grundsätzlich liegt die optimale Reisezeit für die Philippinen in jedem Fall in der Trockenzeit ab Mitte Januar bis Mai.  Von März bis Mai wird es dann richtig heiß mit Temperaturen, die um die 35°C im Spitzenwert liegen können. Meiden sollte man in jedem Fall die Regenzeit, vor allem von Juni bis Oktober muss man zuverlässig mit Unwettern rechnen.

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