Südostasien

Halbzeit! Da wo der Pfeffer wächst…


Kampot 01.04.2018 – 05.04.2018

Endlich hatten wir eine weitere längere Fahrt überlebt und suchten, bewaffnet mit unserem Kram und MapsMe, nach unserem Hotel. Fast 2 KM schleppten wir uns dorthin und waren froh, als wir endlich dort angekommen waren.

Gebucht hatte ich für drei Nächte einen Bungalow im Two Moons Hotel, allerdings hatte der weder eine Klimaanlage noch den Kühlschrank, der in der Beschreibung auf Agoda stand. Also wurde uns ein Zimmer im Haupthaus des Hotels angeboten und wir wurden positiv überrascht. Wir hatten ein riesiges Zimmer, ein Balkon zog sich um die Etage, es gab Sitzgelegenheiten und die erhoffte Klimanlage und der Kühlschrank waren auch vorhanden! Unser Hotel hatte auch einen Pool und es war alles sauber und ordentlich und ich fühlte mich sofort mal wieder richtig wohl, sodass wir direkt noch eine Nacht dran hingen!

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In Kampot hatten wir auch Halbzeit, krass wie die Zeit doch rennt. Wir waren nun etwas über 2 Monate auf Reisen und hatten noch weitere zwei vor uns. Wir merkten dort erstmals erste Erscheinungen von Reisemüdigkeit. Ich merkte das ganz besonders, denn ich hatte auf absolut gar nichts Bock. Keine Lust mir was anzuschauen, keine Lust Blog zu schreiben, keine Lust in der Sonne zu liegen, noch nicht mal Lust zum Fotos machen oder Lesen hatte ich!

Reisen ist ja wirklich toll und ich liebe es total und bin froh, dass wir diese Erfahrung machen können, aber dort hatte ich echt das erste Mal sowas wie Heimweh. Ich hab mich einfach nach meiner Wohnung in Berlin, meinen Freunden und meiner Familie gesehnt. Habe das Essen und die Routine vermisst, mein Bett und meine Couch und einfach das normale Leben. Außerdem hab ich mir echt mal kühles Wetter und Regen gewünscht, diese ewige Hitze ging mir einfach total auf die Nerven.

Man stellt sich das glaub ich immer als langen Urlaub vor, so eine Langzeitreise, aber ich kann euch sagen, Urlaub sieht anders aus (Bei mir jedenfalls). Es ist echt anstrengend immer wieder von einem Ort zum Nächsten zu reisen, meist nur ein paar Nächte an einem Ort zu verbringen, nach Unterkünften zu suchen und zu schauen wie man am Besten von A nach B kommt. Dann muss man sein Hab und Gut auch immer wieder rum schleppen, packen, waschen oder waschen lassen und man sieht auch so viele Dinge, die das Hirn irgendwie verarbeiten muss. Das ist manchmal schon ziemlich anstrengend und nach den zwei Monaten des Rumreisens, hab ich es das erste Mal richtig gemerkt.

Ich war ja vor 7 Jahren auch schon länger unterwegs, das waren 6 Wochen Asien und danach 8 Monate Australien, wo ich aber auch gearbeitet hatte und meist mehrere Monate am Stück irgendwo gelebt habe, was wirklich angenehmer war. Letztes Jahr die 7 Wochen waren auch irgendwie anders, es hat sich ein wenig mehr wie Urlaub angefühlt, obwohl wir auch viel unterwegs waren, aber 7 Wochen sind halt keine 4 Monate.

Die Zeit in Kampot habe ich also wirklich damit verbracht, einfach mal absolut gar nichts zu machen und mich erholt! Ich habe die Sonne gemieden, die Vorhänge im Zimmer zu gemacht, Klimaanlage an und mich ins Bett gekuschelt und stundenlang einfach nur Serien auf dem Handy angeschaut! Das klingt wahrscheinlich total verrückt, aber es hat mir echt geholfen und nach der Zeit in Kampot ging es mir dann auch sofort wieder besser.

Da wir einen Kühlschrank hatten, deckten wir uns im Supermarkt mit Essen fürs Frühstück ein und bereiteten dann morgens immer ein leckeres Essen auf dem Balkon vor. Dann ging ich direkt wieder ins Zimmer, um der Hitze zu entfliehen. Auch Marco ging es ähnlich wie mir und er vertrieb sich die Zeit mit Sport, lesen und sonnenbaden. Erst abends ging es dann für uns immer in die Stadt, die wirklich sehr entspannt ist und viel Charme hat.

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Südostasien

Don Khone, Zeit für die Hängematte!


26.03.2018 – 31.03.2018

Endlich waren wir da, auf einer klitzekleinen Insel auf dem Mekong, welche Teil der 4000 Islands ist.

Nachdem wir uns aus dem Boot gehievt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Vor 7 Jahren war ich mit Jenny in Pan’s Guesthouse abgestiegen, das liegt direkt neben dem Bootsanleger. Allerdings wurde es in der Zeit modernisiert und der Übernachtungspreis war für uns zu hoch, also liefen wir weiter. Das nächste Angebot, welches wir bekamen, lautete 7 Euro die Nacht, allerdings ohne Flussblick, also weiter suchen. Dann fanden wir eine kleine Bungalowanlage, die kurz vor der Brücke lag und dort wollte man gerade mal 60000 Kip die Nacht, also nicht mal 6 Euro. Der Bungalow war sehr spartanisch, hatte aber alles was wir so brauchten. Ein Zimmer mit einem Bett und Moskitonetz, ein Bad sogar mit heißer Dusche und einen Ventilator zum warme Luft rumwirbeln gab es auch. Draußen hatten wir Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse und Hängematten mit Flussblick, was wollten wir mehr! Buchten direkt 5 Nächte und packten erstmal die Sachen aus und machten uns etwas frisch.

Dann erkundeten wir ein wenig die Gegend, ich wollte sehen, was sich noch so verändert hat in der Zeit. Die schreckliche Schotterpiste gab es noch immer, nur mehr Verkehr war da, aber das waren fast nur Mopeds, also nicht zu schlimm.

Wir wollten den Strand finden, wo Jenny und ich damals relaxten. Nach einem kurzen Abstecher durch den Urwald fanden wir zwar nicht den gleichen Strand, aber was viel besseres: Eine kleine Ruheoase, nur für uns beide. Strand mit riesigen Steinen, der Mekong, der dort gemütlich lang floss und weit und breit keine Menschenseele, herrlich!

Dort verbrachten wir dann auch den Großteil unseres Aufenthaltes auf Don Khone. Wir relaxten am Strand, wenn es zu warm wurde ging es ab ins Wasser, lasen und beobachteten die riesigen Ameisen, die emsig unsere Chipsreste in ihr Nest trugen. Es war einfach nur schön dort und anscheinend absolut unbekannt. Wir haben in der ganzen Zeit dort, keine Touristen gesehen, nur am späten Nachmittag kam mal ein Fischer lang. Eine Wegbeschreibung gibt es hier nicht, sonst wird der Ort vielleicht auch nur überrannt. Wer ihn findet, sollte das Geheimnis vielleicht auch für sich behalten 😉

Ansonsten liehen wir uns noch an einem Tag Fahrräder aus und erkundeten die Nachbarinsel Don Det, wo die meisten Backpacker absteigen. Dort frühstückten wir lecker Indisch und fuhren entlang der Felder wieder zurück auf unsere Insel, mehr als tausende Kühe, ein paar Wasserbüffel und Hühnern passierten wir auf dem Weg auch nicht.

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Südostasien

Eine Bootsfahrt die ist lustig…


22.03.2018, 15:20 Uhr

Sabaidii ihr Lieben und herzliche Grüße aus Laos! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, mittlerweile sind wir schon in Laos!

Endlich raffe ich mich mal wieder auf, um euch auf den neuesten Stand zu bringen. Bisher hat nämlich die Faulheit immer gesiegt, bzw. waren wir einfach auch immer unterwegs und wenn dann mal Zeit da war, hatte ich so gar keine Lust mehr, noch meinen Laptop anzuschmeißen.

Beim letzten Eintrag waren wir gerade in Chiang Rai, Thailand angekommen. Die Stadt liegt im sogenannten ‚Goldenen Dreieck Thailands‘, denn die laotische und die burmesische Grenze liegen nicht weit entfernt. Dort hatten wir uns eine kleine Hotelanlage mit Pool gebucht und verbrachten 3 entspannte Tage da. Eigentlich waren nur zwei Nächte geplant, aber wir verlängerten spontan noch eine Nacht. Viel zu machen gibt es dort eigentlich nicht, aber wir haben unsere Zeit dort schön genutzt. Da wir einen Pool hatten, verbrachten wir einige Zeit dort, denn es war ziemlich heiß, an zwei Tagen erkundete ich allerdings die Stadt ein wenig, während Marco in der heißen Sonne brutzelte. Nachdem wir am ersten Tag gefrühstückt hatten, lief ich los und erkundete ein paar der Tempel und fand sogar einen kleinen Buchladen, wo es gebrauchte Bücher (in allen möglichen Sprachen) zu kaufen gab. Juhu!!! Natürlich deckte ich mich dort mit zwei Büchern ein, floh dann allerdings schnell aus dem Laden, da es vor Mücken nur so wimmelte! Dann lief ich weiter zum sogenannten Uhrenturm, einem Wahrzeichen von Chiang Rai und knippste dort noch ein paar Erinnerungsbilder. Danach reichte es mir aber erstmal und ich suchte mir ein Café, wo ich mich im Schatten etwas ausruhen konnte und fing direkt mit dem ersten Buch an, lecker Kaffee gab es natürlich auch noch dazu und ich chillte zwei Stündchen dort ab. Zurück im Hotel gesellte ich mich dann zu Marco an den Pool und genoss das kühle Wasser.

Am nächsten Morgen gab es erstmal ein leckeres Frühstück für uns und wir holten unsere Wäsche ab, die wir am Vortag abgegeben hatten. Dann ging es zurück zum Hotel, wo ich meinen kleinen Rucksack packte und wieder auf Wandertour ging. Marco blieb am Pool und holte sich lieber nen Sonnenbrand haha.

Als erstes Ziel hatte ich mir einen Tempel raus gesucht, der auf einem Berg liegt und dort schleppte ich mich dann in der Mittagsbrut hoch. Endlich oben angekommen, gönnte ich mir erstmal ne eiskalte Cola und genoss die Ruhe, denn abgesehen von ein paar Einheimischen, war niemand dort. Herrlich! Ich schlenderte dann ein wenig über die schöne Anlage und machte mich dann auf dem Weg zum Fluss. Dort sollte es wohl einen Strand geben. Dort angekommen, fand ich aber nur eine Böschung vor, die direkt am Fluss lag und ein paar Schüler sprangen da in den Fluten herum. Also ging ich dann lieber weiter, schwimmen wollte ich in der Plörre dann doch nicht. Machte eine kurze Pause in einem der Pavillons, die überall am Fluss herum standen und beobachtete die Vögel und dann ging es weiter in Richtung Hotel. Dort kam ich dann triefend nass an und sprang erstmal ins kühle Poolwasser, aaaah tat das gut. Marco und ich chillten dann noch ne Weile am Wasser und abends gab es dann nochmal ein leckeres Thai-Essen.

Am nächsten Tag schliefen wir aus, frühstückten in Ruhe und dann packten wir zusammen, denn es sollte über die Grenze nach Laos gehen. Wir fuhren zuerst zum Busbahnhof, wo wir, für 65 Baht pro Person, Tickets nach Chiang Khong kauften, der Grenzstadt auf Thaiseite. Die Fahrt war mal wieder sehr abenteuerlich, der Bus war gefühlte 70 Jahre alt und wir saßen (als einzige Westler) ganz hinten, die Rucksäcke wurden vor uns über den Ersatzreifen gelegt und die hintere Tür blieb während der Fahrt natürlich auch auf, haha! Zum Glück fuhren wir nur knapp 3 Stunden und wurden dann irgendwo vor der Stadt raus geworfen, wo natürlich schon diverse TukTuk-Fahrer warteten, die uns bis an die Grenze fahren wollten. Die lag ca. 10 km entfernt und natürlich mussten wir dann damit noch fahren. Dann gab es schon wieder einen Ausreisestempel von Thailand in den Pass und mit einem weiteren Shuttlebus wurden wir bis zur Einreisestelle für Laos gefahren. Dort zahlten wir 30 USD für unser Visum und schon waren wir in Laos! Mit einem TukTuk-Bus ging es dann direkt in die Grenzstadt Huayxai, von wo wir am nächsten Tag das Slowboot nach Luang Prabang nehmen wollten.

Wurden an der Hauptstraße heraus gelassen und klapperten ein paar Gästehäuser ab, um Preise zu vergleichen. Für umgerechnet nicht mal 8 Euro, bekamen wir ein sauberes Doppelzimmer und luden da direkt unsere Sachen ab. Wir wollten dann noch zum Bootsanleger laufen, um da eventuell schon Tickets für die Fahrt zu kaufen. Nachdem wir, wie immer, erstmal in die falsche Richtung liefen, kamen wir nach 20 Minuten dann bei den Booten an, allerdings hatte das Büro schon nicht mehr auf, ein Laote dort meinte es würde 8 Uhr am nächsten Morgen wieder aufmachen. Hmm, naja, wir hofften, dass wir dann noch Tickets bekommen würden!

Also ging es dann zurück und wir gönnten uns dann erstmal Abendessen und leckeres Beer Lao, mmmmmh das hat mir vor 7 Jahren hier schon richtig gut geschmeckt!

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Mit vollen Bäuchen ging es dann zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen sortierten und dann bald ins Bett gingen. Wir wollten am nächsten Morgen zeitig aufstehen, um pünktlich am Bootsanleger zu sein. Unterbrochen wurde unsere Nachtruhe dann von einer Gruppe gestörter Briten, die kreischend die halbe Nacht durchs Hotel sprangen und lautstark ‚YMCA‘ und ähnliches gröhlten, traumhaft!

Etwas gerädert standen wir am nächsten Morgen auf und packten unseren Kram zusammen. Dann buckelten wir die Rucksäcke auf und schliffen uns die knapp 1,5 km zum Bootsanleger. Kurz nach 9 Uhr kamen wir endlich an und kauften uns für 210000 Kip Tickets für das Boot nach Luang Prabang, das sind etwa 20 Euro, für 2 Tage Fahrt auf dem Kutter. Abfahrt sollte erst 11:30 Uhr sein, also hatten wir noch genügend Zeit und deckten uns mit Baguettes und Wasser für die Fahrt ein. Die Baguettes kosteten auch nur knapp einen Euro und waren super lecker, fast wie die geilen Banh mi’s, die wir in Vietnam so geliebt haben!

Dann war es auch schon an der Zeit aufs Boot zu gehen. Es gab nummerierte Sitzplätze und wir saßen relativ mittig. Das Boot hatte auf der linken Seite drei Sitzplätze und auf der rechten vier, die Sitze waren übrigens alte Bussitze, haha. Wir saßen links und hatten nur einen ziemlich müffelnden Franzosen neben uns sitzen, zum Glück gingen er und seine Freundin kurz nach Abfahrt irgendwo nach hinten und somit hatten wir 3 Sitze für uns. Insgesamt passen wohl fast an die hundert Leute auf so ein Boot! Hinten gab es auch Toiletten, die nicht mal total abartig waren und am Backboard war eine kleine Sitzmöglichkeit für die Raucher, wo man auch einen ganz guten Ausblick auf den Mekong hatte.

Die Fahrt an sich war echt richtig schön, wenn es auch ziemlich lang war. Das Boot fuhr gefühlte 20 Km die Stunde und wir passierten wunderschöne Landschaften! Anfangs hatten wir noch Thailand neben uns, aber als wir dann endlich komplett von Laos umschlossen waren, wurde die Natur immer schöner! Seht euch einfach unten die Bilder an, es war echt magisch schön!

Nach 6 Stunden Fahrt, kamen wir dann endlich in dem kleinen Dorf Pakbeng an, wo wir die Nacht verbringen sollten. Eine Unterkunft hatten wir noch nicht gebucht, aber dort lauerten natürlich gleich diverse Einheimische, die sofort alle Touristen belagerten und ihre Zimmer anboten. Wir handelten mit einem Laoten ein Zimmer für gerade 50000 Kip aus, was nicht mal 5 Euro sind und fuhren mit ungefähr 100 anderen Backpackern, auf der Ladefläche eines Pickups die paar Meter zum Hotel. Im Internet gingen die Preise für eine Unterkunft in Pakbeng bei 12 Euro los, haha, also haben wir ja ein sehr gutes Schnäppchen gemacht. Das Zimmer war natürlich kein Luxus, aber es war sauber und wir hatten sogar ne heisse Dusche, was will man mehr!

Gingen dann noch zum Inder die Strasse runter und aßen lecker zu Abend und dann liefen wir noch an den Mekong, um dort die Ruhe ein wenig zu genießen. Gesellschaft leisteten uns nur eine Ziege und ein knuffiger Hund! Zurück im Hotel hatte ich tatsächlich mal super Internet und skypte direkt mal mit der Heimat, schön!

Unser Boot sollte am nächsten Morgen 9 Uhr ablegen, also standen wir zeitnah auf und packten wieder mal alles zusammen. Baguettes kauften wir uns auch wieder, als Verpflegung und dann ging es wieder zum Anleger. Diesmal fuhren wir mit einem kleineren Boot, worauf allerdings die gleiche Anzahl an Menschen passen sollte. Prima! Zum Glück waren wir echt zeitig da und konnten uns ein paar gute Sitzplätze besetzen, diesmal gab es auch nur 2er-Reihen. Bis 9 Uhr kamen immer wieder Touristen und einige haben nicht mal mehr Sitze bekommen, die mussten sich dann auf den Boden setzen.

Die Fahrt sollte noch länger dauern als die am Tag zuvor und zu sehen gab es eigentlich wieder nur das gleiche, schöne Landschaften, diverse Kühe und Wasserbüffel, hin und wieder ein paar Dörfer, wo wir manchmal anlegten, um noch mehr Leute aufzugabeln und ansonsten nur Berge und den Fluss.

Wir waren echt froh, als wir gegen 17 Uhr endlich Luang Prabang erreichten und das Boot mit sehr viel Sitzfleisch verlassen konnten. Natürlich mussten wir uns, mit dem gesamten Gepäck noch eine Böschung, mit gefühlten 1000 Stufen hoch schleppen, bevor wir ein Sammel-Tuktuk in die Stadt besteigen konnten.

Wir hatten wieder nix vorgebucht, aber ich hatte auf MapsMe ein paar Gästehäuser markiert, die am günstigsten waren (16 Euro aufwärts). Fragten uns also von Hotel zu Hotel nach Preisen, die bei knapp 20 Euro los gingen und fanden dann, ein paar Ecken weiter ,ein Gästehaus, wo wir nur 110000 die Nacht zahlen mussten. Das sind nicht mal 11 Euro, also wieder 5 Euro gespart pro Nacht! Wir buchten gleich für drei Nächte und breiteten uns erstmal im Zimmer aus. Abends ging es dann noch lecker Essen und dann fielen wir todmüde ins Bett.

In Luang Prabang verbrachten wir auch wieder richtig schöne, entspannte Tage. Die Stadt ist Teil es UNESCO-Welterbes und wirklich zauberhaft! Sie liegt direkt am Mekong, mit den Bergen direkt davor und hat zahlreiche wunderschöne Häuser im französischen Kolonialstil.

Morgens gab es für uns immer Sandwiches vom Markt, die gerade mal einen Euro kosteten und dann schlenderten wir durch die Gassen der Stadt, entdeckten viele Tempel, entspannten in Cafés und kamen auch an ein paar Klöstern vorbei. Dort sahen wir eine der abartigsten Spinnen, die ich in meinem Leben gesehen habe und ich habe in Australien damals schon einige gesehen, wo ich dachte, dass man das nicht steigern kann, aber doch! Seht die Bilder, die Hand ist übrigens Marco seine! IIIIIIIIIHHHHH zum Glück hab ich die noch gesehen, bevor ich mit dem Gesicht durch das Netz gelaufen bin hahahahah.

Abends schlenderten wir dann immer über den Nachtmarkt, wo es zahlreiche Souvenirs gab, von denen wir uns auch einige von gönnten. Essen taten wir auch auf dem Markt, denn die Preise lagen gerade mal bei 1,50 EUR pro Gericht und die Portionen waren mehr als ausreichend!

Wir unternahmen auch eine Tour zu den Kuang Si Wasserfällen. Für 35000 Kip Fahrtkosten pro Person + 10000 Kip Eintritt, verbrachten wir dort einen wunderschönen Tag. Direkt davor liegt übrigens eine Auffangstation für Bären, die waren auch total knuffig! Die Fälle liegen nur 30 Kilometer von Luang Prabang entfernt, direkt im Dschungel und gehören zu den schönsten Naturereignissen, die ich bisher sehen durfte. Schaut euch einfach die Bilder an, es war einfach bezaubernd dort!

Am späten Nachmittag kamen wir dann wieder in der Stadt an und relaxten erst noch eine Weile am Gästehaus. Dort konnte man draussen gemütlich sitzen und wir quatschten noch eine ganze Weile mit einem älteren Mann aus Neuseeland, der auch durch Südostasien tourt. Als dann der Hunger rief, ging es wieder zum Nachtmarkt, wo wir wieder sehr lecker aßen und dann einen Verdauungsspaziergang über den Markt machten. Danach ging es noch in einen Supermarkt für ein paar Snacks und Tonic für mich, denn ich hatte noch einen Flachmann Gin vom Vortag im Zimmer, hmmmm! Mit lecker Gin Tonics, saßen wir dann noch lange draußen, ich skypte noch mit meinen Eltern und meiner liebsten Freundin in Irland und dann mussten wir mal wieder zusammen packen.

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Am nächsten Tag mussten wir nämlich 5:15 Uhr aufstehen, da 5:30 Uhr der Minivan in Richtung Vang Vieng abfuhr und wir wollten schon alles fertig haben. Als das dann endlich geschafft war, fielen wir gegen Mitternacht ins Koma und wurden dann gestern vom gröhlenden Wecker geweckt.

Über die (schreckliche) Fahrt und unserer Zeit in Vang Vieng, werde ich dann in meinem nächsten Beitrag schreiben. Ich hoffe euch geht es allen gut! Wir genießen unserer Auszeit weiterhin in vollen Zügen und sind froh, gerade nicht im Winterland Deutschland zu sein, hihi 🙂

Bis bald meine Lieben und hinterlasst mal wieder ein paar Kommentare, damit ich weiß wer überhaupt noch hier mit liest 🙂

Drücker aus Vang Vieng!

Manja xx

PS: Mittlerweile ist es fast 17 Uhr und wir haben keinen Strom, hoffentlich kann ich den Eintrag heute noch für euch hochladen!

PPS: Nun ist es 20 Uhr und wir sind vom Essen wieder heim und es gibt wieder Strom juhu! Anscheinend war der in der ganzen Stadt weg. Oh und mir gelüstet es übrigens gerade nach Kürbiskernbrötchen mit Fleischsalat gaaaaaaah….

Südostasien

Road to Mandalay


21.02.2018, 14:09 Uhr

Hallo ihr Lieben und viele Grüße aus dem Bus Richtung Mandalay.

Da wieder ein paar Tage ins Land gegangen sind, möchte ich schon mal einen neuen Eintrag starten, bevor ich wieder alles vergesse. Das wird übrigens ein sehr langer Artikel also bringt Zeit mit!

Heute starte ich den Blog mal mit einem Gedicht über Burma:

By the old Moulmein Pagoda, lookin‘ lazy at the sea,
There’s a Burma girl a-settin‘, and I know she thinks o‘ me;
For the wind is in the palm-trees, and the temple-bells they say:
„Come you back, you British soldier; come you back to Mandalay!“
Come you back to Mandalay,
Where the old Flotilla lay:
Can’t you ‚ear their paddles chunkin‘ from Rangoon to Mandalay?
On the road to Mandalay,
Where the flyin‘-fishes play,
An‘ the dawn comes up like thunder outer China ‚crost the Bay!

‚Er petticoat was yaller an‘ ‚er little cap was green,
An‘ ‚er name was Supi-yaw-lat — jes‘ the same as Theebaw’s Queen,
An‘ I seed her first a-smokin‘ of a whackin‘ white cheroot,
An‘ a-wastin‘ Christian kisses on an ‚eathen idol’s foot:
Bloomin‘ idol made o’mud —
Wot they called the Great Gawd Budd —
Plucky lot she cared for idols when I kissed ‚er where she stud!
On the road to Mandalay . . .

When the mist was on the rice-fields an‘ the sun was droppin‘ slow,
She’d git ‚er little banjo an‘ she’d sing „Kulla-lo-lo!“
With ‚er arm upon my shoulder an‘ ‚er cheek agin‘ my cheek
We useter watch the steamers an‘ the hathis pilin‘ teak.
Elephints a-pilin‘ teak
In the sludgy, squdgy creek,
Where the silence ‚ung that ‚eavy you was ‚arf afraid to speak!
On the road to Mandalay . . .

But that’s all shove be’ind me — long ago an‘ fur away,
An‘ there ain’t no ‚busses runnin‘ from the Bank to Mandalay;
An‘ I’m learnin‘ ‚ere in London what the ten-year soldier tells:
„If you’ve ‚eard the East a-callin‘, you won’t never ‚eed naught else.“
No! you won’t ‚eed nothin‘ else
But them spicy garlic smells,
An‘ the sunshine an‘ the palm-trees an‘ the tinkly temple-bells;
On the road to Mandalay . . .

I am sick o‘ wastin‘ leather on these gritty pavin‘-stones,
An‘ the blasted English drizzle wakes the fever in my bones;
Tho‘ I walks with fifty ‚ousemaids outer Chelsea to the Strand,
An‘ they talks a lot o‘ lovin‘, but wot do they understand?
Beefy face an‘ grubby ‚and —
Law! wot do they understand?
I’ve a neater, sweeter maiden in a cleaner, greener land!
On the road to Mandalay . . .

Ship me somewheres east of Suez, where the best is like the worst,
Where there aren’t no Ten Commandments an‘ a man can raise a thirst;
For the temple-bells are callin‘, an‘ it’s there that I would be —
By the old Moulmein Pagoda, looking lazy at the sea;
On the road to Mandalay,
Where the old Flotilla lay,
With our sick beneath the awnings when we went to Mandalay!
On the road to Mandalay,
Where the flyin‘-fishes play,
An‘ the dawn comes up like thunder outer China ‚crost the Bay!

Rudyard Kipling

Ich finde das irgendwie total schön und vielleicht kennt es der ein oder andere ja schon. So, nun zurück zu unseren letzten Tagen! Beim letzten Eintrag waren wir ja noch in unserem schönen Resort in Krabi und gegen 12 Uhr checkten wir aus und liefen samt Gepäck zum Pier. Von dort fahren nämlich lokale Busse in Richtung Krabi Stadt, die viel günstiger sind als Taxen. Den Bus gegen 12 Uhr verpassten wir leider, was aber nicht schlimm war, da wir eh Zeit hatten, wir wollten ja über Nacht zurück nach Bangkok fahren. Also setzten wir uns hin und genossen das Treiben am Pier. Ein paar Affen gesellten sich noch dazu und wühlten im Mülleimer nach Essen rum.

Dann kam auch endlich der „Bus“ und wir machten es uns gemütlich. Der Fahrer wollte noch einen Happen essen, uns war es Recht, ich kaufte dann auch noch was zu trinken und gekochte Erdnüsse als Snack, Marco mag die total, ich mag die gebackenen trotzdem lieber.

Dann ging es endlich los und 45 Minuten später kamen wir dann am Busbahnhof von Krabi an. Dort suchten wir erstmal einen Schalter wo wir Tickets kaufen konnten. Es gab Mini-Vans für 150 Baht nach Surat Thani und von da hätte der Nachtzug um die 600 Baht gekostet, falls wir überhaupt noch ein Schlafabteil bekommen hätten. Also checkten wir als nächstes nach Nachtbussen, direkt nach Bangkok. Beim Schalter für die offiziellen Regierungsbusse wurden wir dann schließlich fündig. Für 585 Baht buchten wir dann den Bus um 18 Uhr, das sind 15 Euro und ist die billigste Variante.

Gegen 16 Uhr gingen wir dann in ein kleines Restaurant, wo wir leckeres Pad Thai für nen Euro pro Person bekamen. Den Rest der Wartezeit verbrachten wir mit Relaxen, Klogängen und sahen einer Filmcrew beim Drehen zu. Die Darsteller waren Europäer, vom Akzent klang es französisch, wer es war, keine Ahnung. Vielleicht erkennt ja irgendwer die Schauspielerin 😀

Irgendwann kam dann auch der Bus und wir waren mal positiv überrascht. Hatten genug Beinfreiheit und es gab sogar Wasser umsonst. Die Fahrt war ganz ok, schauten ein paar Folgen Criminal Minds, die ich aufs Handy geladen hatte und irgendwann schliefen wir auch ein. Gegen 6 Uhr kamen wir dann trotzdem leicht gerädert in Bangkok an und überlegten was wir nun machen sollten, da unser Flieger nach Rangun erst 19:30 abfliegen sollte. Unsere Fluglinie war Nok Air und wir hatten den Flug ohne Gepäck gebucht, da wir sonst 70 $ pro Flug extra hätten zahlen müssen.

Im Internet hatte ich schon nach Optionen geschaut, wo wir unsere großen Rucksäcke lagern könnten, für die 14 Tage. Im Stadtteil Sukhumvit wurde ich fündig, dort würde man pro Woche und Gepäckstück 150 Baht zahlen, also nicht mal 4 Euro die Woche.

Beschlossen also erstmal ein Taxi dahin zu nehmen und vllt. dort noch nach einem billigen Zimmer für den Tag zu suchen, da ich echt platt war und auch gern geduscht hätte.

Fürs Taxi zahlten wir 200 Baht und schon waren wir in Sukhumvit. Mit der MapsMe-App suchten wir dann nach Gästehäusern in der Gegend und steuerten eins an, was schon offen hatte (Es war noch nicht mal 7 Uhr). In der Lobby stellten wir erstmal das Gepäck ab und warteten. Es tauchte aber niemand auf und so beschloss ich ein paar Meter zu gehen und noch andere Hotels abzuklappern. Fand noch 3 Optionen, aber die waren uns alle zu teuer, dafür dass wir das Zimmer ja nur bis 16 Uhr gebraucht hätten. Also änderten wir den Plan und beschlossen, bis 9 Uhr dort in der Gegend abzuhängen und dann zu dem Lager zu laufen, da der Mitarbeiter mir per Mail geschrieben hatte, dass sie immer von 9 bis 17 Uhr da wären.

Warteten also noch etwas über ne Stunde, duschten uns mit Feuchtigkeitstüchern ab und ich zog mich hinterm Handtuch um und fühlte mich wenigstens ein wenig besser.

Dann schleppten wir uns zum Bangkok Self-Storage und waren kurz vor 9 Uhr da. Nebenan gab es eine Muay Thai-Trainingshalle, wo wir uns auf eine Bank draußen setzten. Die Mitarbeiter waren so lieb und ließen mich direkt mal die Toilette benutzen, juhu!

Dann warteten wir und warteten, aber kein Mitarbeiter vom Lager war in Sicht, die Tore waren verriegelt, prima! Irgendwann tauchte ein anderer Backpacker da auf, um seinen Rucksack abzuholen, auch er war verblüfft, dass niemand da war. Gegen 10 Uhr hatten wir langsam die Nase voll, das Telefon funktionierte nicht und auch sonst war keiner erreichbar. Entschieden noch kurz zu warten und sonst erstmal frühstücken zu gehen und später nochmal vorbei zu kommen. Darauf hatte ich eigentlich Null Bock, denn da hätten wir wieder das ganze Gepäck mit schleppen müssen. Nach 15 Minuten war immer noch niemand in Sicht und wir buckelten die Rucksäcke auf UND DANN kam tatsächlich einer aufm Roller angesaust! Na endlich und just in time!

Gaben also alles ab, erledigten die Formalitäten und konnten dann endlich da abhauen. Liefen dann erstmal zu einem Big C Extra, das ist so ein Einkaufszentrum, mit allen möglichen Geschäften und auch einer Fressmeile. Dort gab es für mich, Überraschung, Pad Thai und für Marco ein Curry. Beim Bezahlen hat es erst gehapert, denn der Typ wollte irgendne Karte von mir. Englisch konnte er nicht und er gestikulierte nur wild in irgendeine Richtung. Ein anderer Mann kam dann und führte mich dann zu einem Stand, wo man Einkaufskarten bekam, die man aufladen kann, um auf dieser Fressmeile zu bezahlen, ah ja!

Naja nach dem Frühstück gingen wir erstmal den Supermarkt auschecken. Ich liebe ja Supermärkte im Ausland, so interessant zu sehen, was man da so alles kaufen kann.

Wir brauchten noch Sonnencreme , da unsere Deutsche zu groß fürs Handgepäck war und noch diverse andere Kleinigkeiten. Obst gab es auch mal wieder und dann hatten wir auch das abgehakt.

Nun kam mein großer Moment! Ich ging zum Friseur. In Asien! In Thailand, wo mich niemand versteht und dann auch noch für komplett Haare ab! Seit fast 15 Jahren ließ ich die Haare wachsen und nur die Spitzen schnitt ich immer nach. Also schon ne krasse Veränderung. Aber da ja 2018 eh das Jahr der Veränderung ist, Job gekündigt, Wohnung aufgegeben und Stadt verlassen, dachte ich mir, dass ein neuer Haarschnitt ganz passend wäre. Außerdem nervte mich die Länge in Asien sowieso nur, viel zu warm und ich hatte sie immer nur hochgemacht oder nen Zopf getragen.

Ich hatte mir im Internet schon eine Frisur ausgesucht, die mir gefiel, wo die Haare nicht ganz so kurz werden. Bewaffnet mit dem Bild ging ich also in den Friseurladen und für 400 Baht hieß es dann Schnipp Schnapp Haare ab! Es war schon krass zu sehen wie die langen Haare da am Boden lagen, aber das Ergebnis find ich prima und ich bereue keine Sekunde das gemacht zu haben. So viel leichter und jetzt kann ich sie auch offen lassen, ohne, dass wir ständig alles im Nacken und Rücken klebt 😀

Als das dann erledigt war, ging es auf die Suche nach einem Internet-Café, da wir noch die e-Visa für Myanmar ausdrucken lassen mussten. Auch das fanden wir bald und nun war alles erledigt! Ich entschied dann, mir noch ne schöne Massage zu gönnen und fand gleich eine wo ich danach noch duschen konnte, mhhh ein Traum!

Als ich fertig war, war es gerade mal 14:30 Uhr, also entschieden wir, mal Richtung Fluss zu laufen, weil wir hofften, dort auf ner Bank zu relaxen, bis es Zeit für ein Taxi wurde.

Dort angekommen, zerschlugen sich unsere Fantasien, es gab nix zum Sitzen und es war einfach nur vermüllt (an Land und im Fluss) und einfach kein schöner Ort zum Relaxen. Spontan entschieden wir uns ein kleines Boot zur anderen Seite zu nehmen und hofften da auf einen schöneren Fleck Erde.

Hatten wirklich Glück, denn als wir auf der anderen Seite etwas gelaufen waren, fanden wir uns plötzlich wie in einer anderen Welt wieder. Alles grün, fast wie mitten im Urwald, kein Lärm und einfach nur Ruhe.

Dort entspannten wir dann also und aßen unsere Dragonfruits mhhhh, perfekt.

Schließlich wurde es Zeit nach einem Taxi zu suchen, allerdings gab es sowas nicht in unserem grünen Paradies. Also hieß es schnell zurück zum Fluss, rüber mit dem Boot und wieder zur Hauptstraße hetzen, wo etliche Taxen lang fuhren.

Nachdem die ersten drei Fahrer abgesagt hatten, bekam ich schon leichte Panik. Es war fast 17 Uhr und mit ner Stunde Fahrt sollte man schon rechnen. Endlich erbarmte sich ein Fahrer und für 400 Baht kamen wir kurz nach 18 Uhr am Flughafen an.

Dort ging alles recht schnell und 19:30 ging es dann ab nach Myanmar, wo wir eine Stunde später ankamen!

Dort klappte auch alles mit dem Visum und dann hoben wir erstmal 200000 Kyat am Automaten ab. Das entspricht etwa 123 EUR, haha wieder so ne krasse Währung. Dann ging es zum Taxistand und für 10000 Kyat (6 Euro) ging es zu unseren Gästehaus in Rangun. Die Fahrt war ganz schön und wir sahen dann sogar die berühmte Shwedagon Pagode, die bei Nacht besonders toll aussah.

Im Hotel checkten wir schnell ein und sahen bereits, dass die Messlatte in Myanmar woanders liegt, was Preis-Leistung angeht. Für umgerechnet 11 Euro gab es hier ein Zimmer mit Doppelstockbett ohne Fenster und einem gammeligen Gemeinschatsbad. Den gleichen Preis haben wir für unseren Bungalow auf Koh Yao Noi bezahlt. Naja, ist halt etwas anders hier.

Da uns so langsam der Magen durch hing, wollten wir noch was Essen. Ich hatte schon seit Tagen Heißhunger auf Pizza und bei dem Gestank, der uns überall aus den Gassen in die Nase zog, wollten wir das erste Mal in Asien kein Street Food probieren. Wir suchten also auf Maps Me nach ner Pizzeria und liefen knapp 40 Minuten durch China Town, wo irgendein Fest abging, wo Tausende Menschen auf den Straßen waren. Wenn man müde ist und Hunger hat, war das kein so toller Zustand, aber irgendwann lag China hinter uns und kurz nach 22 Uhr kamen wir endlich bei der Pizzeria an, die natürlich gerade zu machte, aaaaaaaaaah!!!! Ich hätte kotzen können, Pizza, so nah und doch so fern! Nebenan war wenigstens ein KFC offen, den ich in Europa niemals betreten würde, aber wir hatten so nen Hunger und somit gab es halt nen doofen Burger.

Mit gefüllteren Mägen schleppten wir uns dann zurück und nach ner Dusche fielen wir tot ins Bett. 24 KM sind wir an dem Tag gelaufen!

Ausgeschlafen ging es dann am nächsten Tag runter zum kostenlosen Frühstück ( Toast mit Marmelade und Spiegelei oder Instantnudeln mit Spiegelei) und danach chillten wir noch auf dem Zimmer bis Zeit für Checkout war. Bis 20 Uhr hatten wir noch Zeit, da erst dann unser Nachtbus nach Bagan abfuhr.

Den Tag nutzen wir dann, um zur Hauptattraktion Ranguns zu laufen, der Shwedagon Pagode. Da wir ja nur die kleinen Rucksäcke hatten, konnten wir auch laufen und sparten uns das Taxi. Es war zwar trotzdem etwas anstrengend bei der Hitze, aber irgendwann schafften wir es doch. Auf dem Weg kaufte ich mir noch zwei schöne Chiller-Hosen, da sieht man zwar aus wie der ultimative Touri, aber die sind so schön bequem, gerade bei der Hitze.

Bevor wir zur Pagode gingen, liefen wir noch in ein Restaurant, weil ich auf Toilette musste. Ein Eis ging natürlich auch noch und dann schlenderten wir noch durch einen Park und dann kamen wir endlich bei der Pagode an. Wie so oft in Asien, hieß es erstmal Schuhe ausziehen und dann 10000 Kyat Eintritt blechen bevor wir dann rein durften.

Die Pagode und das ganze Gelände waren echt sehr schön anzusehen, überall dazu noch Buddhisten und Mönche die dort beteten und es war ein ganz entspannter Ort, auch wenn natürlich viele Touristen dort herum wanderten, wir waren ja auch welche, nur der Boden war barfuß manchmal etwas heiß haha.

Dann setzten wir uns ne Weile in den Schatten und beobachteten das Treiben und planten den weiteren Weg, da wir ja noch den ganzen Nachmittag/ Abend Zeit hatten. Entschlossen uns dazu, zu nem Pizza Hut zu laufen der ein paar Kilometer entfernt lag, um die entgangene Pizza vom Vorabend endlich zu bekommen. Da wir auch eine Nachtfahrt vor uns hatten, wollten wir essenstechnisch nix riskieren. Unser Spaziergang zur Pizza führte uns wieder durch interessante Gegenden und wir erstanden auch mal wieder unsere geliebten Dragonfruits. Die verspeisten wir direkt auf halber Strecke und gegen 16 Uhr waren wir endlich im Pizza-Himmel. Hmmmm ist schon was tolles, nach wochenlanger Nudel &Reisdiät hihi.

Als die Bäuche gefüllt waren schlenderen wir dann rüber in ein Einkaufszentrum, um dort den Supermarkt mal auszuchecken. Erstanden wieder ein paar Dinge und danach gab es nochmals ein lecker Eis für mich! Dann fanden wir schnell ein Taxi, das uns für 6000 Kyat zum Busbahnhof fuhr. Da checkten wir dann bei JJ Express für unsere Fahrt ein und 19:30 Uhr kam dann schon der Bus Richtung Bagan.

Wir waren echt positiv überrascht. Die Sitze waren sehr komfortabel, wir bekamen Wasser, Decken und eine Box mit Snacks und in der Pause auch Feuchttücher. Sehr angenehm! Der Schlaf war zwar nicht so phänomenal, aber ich konnte mit ein paar Unterbrechungen etwas schlafen. Kilometerstand heute: 14 KM.

Eine Stunde früher als erwartet kamen wir dann 5 Uhr in Bagan an. Und es war kalt! Also jedenfalls für unsere bisherigen Verhältnisse. Ich glaub es waren gerade mal 18 Grad, brrrrrrr!

Wurden direkt von Taxi-Fahrern in Wintermontur belagert, wollten jedoch erst noch abwarten, denn für gerade mal 10 Minuten Fahrt wollten die 10000 Kyat. So viel hatte das Taxi vom Flughafen zum Hotel gekostet, wo die Strecke mehr als doppelt so lang war.

Dank Marcos Handelkünsten bekamen wir dann einen Fahrer für 6000 Kyat. Er macht das Handeln hier übrigens fast immer, mir ist das ja nix, ein wenig mach ich auch, gerade bei Klamotten, aber generell überlass ich ihm das. Es macht ihm auch Spaß und er macht das immer mit viel Charme und es ist ganz witzig anzuschauen.

Naja, 5:20 kamen wir dann im Gästehaus Shwe Nadi an und dort waren sogar schon Leute auf Achse. Einchecken konnten wir noch nicht, die Besitzerin meinte vllt. wird gegen 8 oder 9 Uhr ein Zimmer frei, garantieren konnte sie es aber nicht, weil Checkout erst 12 Uhr ist. Aber kostenlos frühstücken durften wir schon, na das ist doch toll!

Naja wir machten uns erstmal im Gemeinschaftsbad frisch und entschlossen uns, ein wenig durch die Gegend zu laufen. Anhand von MapsMe sahen wir, dass ein Fluss nicht allzu weit von uns entfernt war und dort wollten wir hin.

Nach etlichem Gesuche und einem Spaziergang durch einheimische Viertel fanden wir endlich einen Zugang zum Fluss.

Und das war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Es war herrlich ruhig dort, nur ein paar Fischer mit ihren kleinen Booten auf dem Fluss und ein paar Hunde leisteten uns Gesellschaft. Als es langsam heller wurde, kamen auch die Anwohner des Flusses aus ihren Hütten und verrichteten ihr morgendliches Waschritual am Fluss. Ein paar Mütter mit ihren Töchtern, ein paar Kinder spielten in der Ferne und nach und nach kamen mehr Einheimische um Wasser zu holen oder sich zu waschen.

Und dann kam der perfekteste Moment überhaupt. Auf einmal stiegen, wie aus dem Nichts, hinter uns die berühmten Heissluftballons auf und schwebten über den Fluss. Das war so unerwartet und ein richtig magischer Moment, da wir ihn mit niemanden teilen mussten, außer den paar Burmesen in einiger Entfernung. Wir waren einfach nur zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, Wahnsinn! Langsam ging auch die Sonne auf und in der Sonne sahen wir westlich von uns in der Ferne, die ersten Pagoden, die sanft beleuchtet wurden.

Mehr Bilder gibts beim nächsten Eintrag, hab die Meisten mit der richtigen Kamera gemacht.

Nachdem wir uns satt gesehen hatten, liefen wir zurück zum Shwe Nadi, um unser kostenloses Frühstück abzugreifen. Und das war, im Gegensatz zum Vortag, echt reichlich. Wir bekamen jeder eine Kanne Kaffee/ Tee, dazu Omelett, Toast, Samosas (frittierte gefüllte Teigtaschen), Bananen, O-Saft und einen Obstteller. Dazu standen noch Margerine und Marmeladen bereit. Toll! Genossen diese kleine Überraschung und als wir fertig waren, gingen wir in die Lobby, um zu fragen, ob vllt. schon ein Zimmer frei ist. Leider war noch kein Standardzimmer frei. Doch für 4 EUR mehr pro Nacht, bot man uns ein Superior-Zimmer mit eigenem Bad an. Überlegten kurz, doch da ich langsam echt platt war und nur noch duschen wollte, sagten wir schließlich zu. Endlich kam dann die Dusche und dann legte ich mich erstmal für ne Stunde aufs Ohr und schon war ich wieder fit.

Nachmittags wollten wir dann ein paar Pagoden besichtigen und wanderten bis zum frühen Abend durch Bagan. Anhand von MapsMe fanden wir dann auch einen Hügel, wo wir einen tollen Sonnenuntergang erleben konnten. Man darf die Pagoden hier nämlich nicht mehr hinauf klettern, was ich eigentlich ja ganz richtig finde. Aber es gibt sonst sehr wenig was erhöht ist, um eine gute Sicht zu haben. Von weiten sahen wir aber einen Turm, den wir uns für den nächsten Abend merken wollten.

Auf unserem Hügel hatten wir aber auch einen sehr schönen Blick auf die Pagoden um uns herum, einer Ziegen-u.Kuhherde samt Hirten und einen wunderschönen Sonnenuntergang! Als es dann wieder dämmerte, machten wir uns auf den Rückweg. Kaum war die Sonne weg, zogen die Temperaturen gleich an und es wurde merklich kühler.

Auf dem Heimweg gingen wir dann erstmals in einem Restaurant birmesisch essen. Wir hatten beide verschiedene Myanmar Curries, die leider eher enttäuschend waren. Es hat einfach sehr fad geschmeckt. Vielleicht sind wir ein wenig durch die Thai-Küche verwöhnt? Naja, wir werden weiter testen! Danach ging es zurück ins Hotel, nach einem Tageskilometerstand von 22 KM. Dort duschten wir uns noch den Dreck vom Körper und fielen endlich ins Bett.

Gestern schliefen wir erstmal aus und nach einem weiteren reichhaltigem Frühstück wollte ich erstmal einfach nur Faulenzen! Marco hing noch bis halb zwölf mit mir ab und dann wollte er joggen gehen. Wie er darauf bei fast 35 Grad Lust hat (oder auch bei jeglichen anderen Temperaturen haha) erschließt sich mir nicht, aber egal, wenn er Spaß dran hat hehe. Ich faulenzte dann erstmal 2 Stunden im klimatisierten Zimmer, aß Chips und hab Buch gelesen, herrlich, sowas muss auch mal sein!

Als er wieder zurück war, wollten wir zuerst die Post ansteuern, für Postkarten und Briefmarken. Fanden das Postamt recht einfach, nachdem wir an süßen Pferden und fetten Schweinen vorbei liefen. Dort erstanden wir dann die gewünschten Karten, schrieben sie auch gleich fertig und gaben sie ab. Punkt 1 abgehakt. Dann schlenderten wir zu einem lokalen Markt, der leider eher enttäuschend war. Es gab kaum die Obst-und Gemüsestände, die wir so lieben, sondern fast nur Textilwaren, ein paar Gewürzstände und einige Stände mit Tausenden Eiern (?) und Stände mit Fisch und Fleisch, wo sich mir erstmal der Magen umdrehte, bei den abartigen Gerüchen. Sowas kenn ich aus Thailand oder Vietnam nicht, so extrem hat es bisher nur auf den Philippinen gestunken, als wir da mal auf dem Markt waren. Sofort schwor ich mir, hier erstmal nirgendwo an der Straße zu essen. Sicher ist sicher!

Nach dem eher enttäuschenden Markt-Erlebnis, wollten wir nun zu dem Turm laufen, den wir am Vorabend schon gesehen hatten. Im Internet fanden wir heraus, dass es 5 $ Eintritt kosten sollte, was ja ganz ok ist. Also machten wir uns auf und liefen knapp 5 KM dahin. Der Weg war ganz schön, als wir dann endlich von der Hauptstraße weg kamen, ging es einen hellen Sandweg weiter, vorbei an Palmen und hier und da ein paar Pagoden. Endlich kamen wir an, zahlten die Gebühr und dann ging es mit einem Fahrstuhl in den 11. Stock und von dort nochmal eine Wendeltreppe hinauf. Und dort sahen wir gleich, dass sich das Geld gelohnt hatte. Die Aussicht war einfach nur der Hammer!

Als die Sonne dann weg war, machten wir uns auch wieder auf den Rückweg, damit wir nicht im Dunkeln den Sandweg entlang irren müssen.

Entschieden uns wieder für ein Restaurant auf dem Heimweg, diesmal gedünstetes Gemüse mit Reis für Marco und für mich scharfe Nudeln Malaysia-Style. Das hat deutlich besser geschmeckt als am Abend zuvor und war mit umgerechnet 4,60 EUR für alles zusammen , fast um die Hälfte billiger!

Zu Hause duschten wir dann mal wieder den Dreck-u. Sandstaub vom Körper und dann fielen wir wieder platt ins Bett. Kilometerstand heute knapp 12 KM für mich Faulenzer.

Heute morgen standen wir dann 5:15 Uhr auf, denn wir wollten den Sonnenaufgang über Bagan, wieder vom Turm aus, beobachten. Dafür hatten wir uns am Vorabend extra Räder vom Hotel geliehen, damit wir nicht so lange brauchen. Auf MapsMe haben wir extra ne Route raus gesucht, die für Autos gilt, da unsere Straße vom Vortag eine Sandpiste war und mit den Rädern eher unpraktisch. Also ging es los mit den Drahteseln über die Schotterpisten von Bagan. Nach 10 Minuten Fahrt bogen wir dann ab und folgten der Straße, die zum Turm führen sollte. Stecken blieben wir wenige Meter weiter in einem Acker, primaaa!!!! Vor uns und neben uns überall Sand! Also schoben wir erstmal. Man hätte ich kotzen können, es war noch nicht mal 6 Uhr und ich schob ein Fahrrad über eine Sandpiste GAH! Irgendwann merkten wir, dass wir so nicht voran kommrn würden. Also Plan B! Dahin radeln, wo wir gestern lang gelaufen sind, die Räder dort abstellen und von da zum Turm sprinten, denn es dämmerte bereits!

Total verschwitzt schafften wir es gerade noch rechtzeitig und der morgendliche Frühsport sollte sich lohnen! Wieder hatten wir einen genialen Ausblick und diesmal sogar mit den Heissluftballons über den Tempeln! Ich lasse unten einfach mal die Bilder von Bagan sprechen (leider nur die vom Handy, Kamerabilder kommen sobald sie auf dem Laptop sind und JA, ich tippe den ganzen Text für euch aufm Handy 😀 )

Als wir dann genug Magie aufgesaugt hatten, liefen wir wieder zu den Rädern und fuhren noch zu einer anderen Pagode, die gülden vor sich hin glänzte. Den Welpen der uns begrüßte fand ich jedoch interessanter hihi.

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Dann ging es zurück zum Hotel, wo wir wieder lecker frühstückten und dann chillten wir noch im Zimmer und packten mal wieder zusammen. 12 Uhr checkten wir aus und warteten auf den Bus nach Mandalay (ein Shuttle fuhr uns zum Busbahnhof). Da sind wir mittlerweile auch gut angekommen, dazu mehr beim nächsten Eintrag!

Hoff ihr seid bis hier hin gekommen und noch nicht eingeschlafen 😉

Bis zum nächsten Eintrag!

Manja

Südostasien

Tauchen, Schnorcheln und Genießen – Koh Tao!


Phuket, 10.02.2018, 20:35 Uhr

Hallo ihr Lieben und Backofen-Warme Grüße aus Thailand. Nun folgt endlich mal wieder ein Update der vergangenen Woche.

Vor exakt einer Woche kamen wir auf Koh Tao an und verbrachten wundervolle 6 Tage auf der Insel. Es war einfach nur traumhaft schön, unsere Zeit war gefüllt mit tauchen, schnorcheln, relaxen und lecker Essen. Was will man schon mehr in seiner Auszeit 🙂

Die 6 Tage gingen super schnell rum und waren, wie immer, viel zu schnell vorbei! Hier eine kleiner Rückblick von unseren Erlebnissen.

Marco machte ja seinen Open-Water-Tauchkurs, den ich ja bereits vor 7 Jahren in der gleichen Tauchschule absolviert hatte. Somit verbrachte er fast 4 Tage damit seinen Schein zu machen und ich hatte etwas mehr Freizeit. An unserem ersten Abend, nachdem Marco das Einführungsvideo geschaut hatte, gingen wir noch runter an den Strand, tranken ein paar kühle Bierchen und danach ging es zu einem leckeren Abendessen ein paar wenige Schritte entfernt. Für mich gab es Thai Green Curry und für Marco das gleiche nur in Rot 🙂 Lecker Lecker!

Am nächsten Tag musste er dann zur Theorie und ich genoss meine Freizeit mit relaxen. Am Nachmittag sollte dann mein Refresher stattfinden, da ich schon 4 Jahre nicht mehr getaucht war. Ich hatte die Wahl diesen Auffrischungskurs mit Marco und seiner Gruppe im Pool zu machen, oder direkt im Meer. Ich entschied mich dann für den Pool, da ich so mit Marco zusammen üben konnte. Wir verbrachten knapp 4 Stunden damit und mussten diverse Übungen absolvieren. Ich hatte eigentlich noch alles drauf, allerdings kam natürlich meine Horror-Übung von damals wieder mit dran. Die Taucherbrille unten am Grund absetzen und dann wieder drauf machen. Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen Eintrag von damals, aber ich hatte es gehasst. Wir mussten das damals im Meer üben und ich hab ständig Salzwasser in die Nase bekommen, weil ich, als die Brille ab war (warum auch immer), durch die Nase atmen wollte, anstatt mit dem Mundstück und naja, ich hatte damals ewig gebraucht, dass hinzu bekommen.

Ich hatte anfangs eine leichte Panik, dass ich es wieder nicht gleich hin bekommen würde, aber ich habe es tatsächlich gleich beim ersten Mal geschafft, ohne in Angstschweiß auszubrechen haha. Als ich dann dachte es wäre alles überstanden und ich hätte diese Übung hinter mir, kam dann noch ein Highlight. Wir mussten die Brillen wieder unter Wasser absetzen und noch dazu eine Runde im Pool tauchen und sie dann wieder aufsetzen, unter Wasser versteht sich, aaaaaaah!!!! Aber auch das habe ich komischerweise diesmal gleich ohne Probleme geschafft und dann war es endlich überstanden und ich durfte wieder richtig tauchen gehen juhu! Damit wollte ich allerdings warten, bis auch Marco seinen Kurs bestanden hat. Abends gönnte ich mir dann endlich die langersehnte Massage, die einfach nur traumhaft war, über eine Stunde wurde ich durch geknetet und mit Ölen verwöhnt und das ganze für 10 Euro, traumhaft!

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Südostasien

Vom Inselparadies zu den Tempeln!


07.05.2017

11:03 Uhr

Moin Moin liebe Leser und ganz viele sonnige Grüße aus Bangkok! Wie krass, nun sind wir schon wieder in Thailand und 5 Wochen sind rum gegangen wie nix! Zum Glück haben wir aber noch 2 Wochen vor uns, wo wir nochmal das schöne Leben hier in Asien genießen können Nun folgt mal wieder ein Rückblick unserer letzten Woche!

In Koh Rong Sanloem verbrachten wir ein paar wirklich tolle Tage! Wir konnten uns von den vorherigen Tagen, die dann doch ein wenig anstrengend waren erholen und haben einfach nur knapp 4 Tage entspannt. Meistens wachten wir morgens relativ zeitig, aber gut erholt aus und relaxten eine Weile auf unserer Terrasse, bevor es dann rüber zum Frühstück ging, wo wir uns meist ein Sandwich und nen Früchteteller teilten. Dazu gab es immer noch eiskalten leckeren Kaffee. Den Rest des Tages verbrachten wir im und um das Wasser. Wir erforschten den Strand, sahen den vielen Krabben beim Rennen zu, was echt lustig ausschaute! Leider waren sie meist zu schnell für meine Kamera, aber ein Exemplar hab ich doch mal erwischt. Wir schnorchelten ganz viel, sprangen vom Steg aus ins Wasser, was leider nicht allzu erfrischend war, da es lauwarme Badewannen-Temperatur hatte, hehe. Aber es war trotzdem sehr toll!

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Südostasien

Von Klein-Moskau, über die Berge Dalats, nach Roller-Chi-Minh


29.04.2017, 20:30 Uhr

Hallo meine Lieben und ganz viele liebe Grüße aus einem weiteren Paradies, diesmal heißt es Koh Rong Sanloem und liegt in Kambodscha. Ja, mittlerweile haben wir auch Vietnam schon wieder hinter uns gelassen und sind seit gestern in Kambodscha.

Nun erstmal wieder zu unseren letzten Tagen, damit ihr wieder auf dem neuesten Stand seid.

Aufgehört zu schreiben hatte ich ja, als wir noch in Hoi An, in unserem Guesthouse waren. Nachdem wir noch die Zeit am Pool genossen und dann geduscht hatten, sind wir mit unserem Gepäck in die Stadt gelaufen, wo wir unsere Rucksäcke im Reisebüro ließen und zum Markt liefen.

Dort schlenderten wir noch eine Weile lang und ich kaufte mir ein paar Lampions als Souvenirs. Bevor es dann zum Nachtbus ging, deckten wir uns noch mit leckeren Banh mis ein, um Nahrung für die Fahrt zu haben.

 

Dann ging die ewig lange Fahrt los und wir waren froh, als wir am frühen Morgen endlich in Nha Trang ankamen. Dort suchten wir wieder, anhand von Maps Me unser Hotel, Meze Inn, was nur ein paar Minuten entfernt vom Strand lag. Wir mussten noch eine Weile vor geschlossenen Türen ausharren, bis der Besitzer kam und uns das Zimmer zeigte. Wie immer, sehr einfach, aber völlig ausreichend für uns und mit einem Balkon, mehr brauchen wir auch nicht, Hauptsache sauber!

Nha Trang selbst, war für uns eigentlich eher nur ein Zwischenstopp, bevor es in die Berge ging. Wir wollten einfach nur zwei schöne Tage am Strand verbringen und genau das taten wir auch. Mieteten uns, umringt von der (gefühlten) halben Bevölkerung Russlands, zwei Liegen mit Sonnenschirm für den Tag, gingen schwimmen, tranken Kokosnusswasser und relaxten einfach nur in der Sonne. Abends schlenderten wir wieder durch die Straßen, besuchten ein paar verschiedene Märkte, wo wir auch wieder leckere Früchte abstaubten und als Abendessen gönnten wir uns eine Pho-Suppe, die einfach nur lecker ist. Hier sind übrigens so krass viele Russen, selbst die Einheimischen sprechen uns ständig auf Russisch an und an den Läden ist alles voll mit kyrillischer Schrift!

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Südostasien

Visakosten + Wetter + nützliche Links


Huhu,

hier mal noch eine kleine Übersicht über die Länder die wir 2017 besuchen werden und ein paar Links die ich sehr oft benutze um nach Preisen etc. zu schauen. Mehr Updates kommen sicher bald 🙂

Philippinen

Visum kostenlos – 30 Tage

Grundsätzlich liegt die optimale Reisezeit für die Philippinen in jedem Fall in der Trockenzeit ab Mitte Januar bis Mai.  Von März bis Mai wird es dann richtig heiß mit Temperaturen, die um die 35°C im Spitzenwert liegen können. Meiden sollte man in jedem Fall die Regenzeit, vor allem von Juni bis Oktober muss man zuverlässig mit Unwettern rechnen.

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