Südostasien

Eine Bootsfahrt die ist lustig…


22.03.2018, 15:20 Uhr

Sabaidii ihr Lieben und herzliche Grüße aus Laos! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, mittlerweile sind wir schon in Laos!

Endlich raffe ich mich mal wieder auf, um euch auf den neuesten Stand zu bringen. Bisher hat nämlich die Faulheit immer gesiegt, bzw. waren wir einfach auch immer unterwegs und wenn dann mal Zeit da war, hatte ich so gar keine Lust mehr, noch meinen Laptop anzuschmeißen.

Beim letzten Eintrag waren wir gerade in Chiang Rai, Thailand angekommen. Die Stadt liegt im sogenannten ‚Goldenen Dreieck Thailands‘, denn die laotische und die burmesische Grenze liegen nicht weit entfernt. Dort hatten wir uns eine kleine Hotelanlage mit Pool gebucht und verbrachten 3 entspannte Tage da. Eigentlich waren nur zwei Nächte geplant, aber wir verlängerten spontan noch eine Nacht. Viel zu machen gibt es dort eigentlich nicht, aber wir haben unsere Zeit dort schön genutzt. Da wir einen Pool hatten, verbrachten wir einige Zeit dort, denn es war ziemlich heiß, an zwei Tagen erkundete ich allerdings die Stadt ein wenig, während Marco in der heißen Sonne brutzelte. Nachdem wir am ersten Tag gefrühstückt hatten, lief ich los und erkundete ein paar der Tempel und fand sogar einen kleinen Buchladen, wo es gebrauchte Bücher (in allen möglichen Sprachen) zu kaufen gab. Juhu!!! Natürlich deckte ich mich dort mit zwei Büchern ein, floh dann allerdings schnell aus dem Laden, da es vor Mücken nur so wimmelte! Dann lief ich weiter zum sogenannten Uhrenturm, einem Wahrzeichen von Chiang Rai und knippste dort noch ein paar Erinnerungsbilder. Danach reichte es mir aber erstmal und ich suchte mir ein Café, wo ich mich im Schatten etwas ausruhen konnte und fing direkt mit dem ersten Buch an, lecker Kaffee gab es natürlich auch noch dazu und ich chillte zwei Stündchen dort ab. Zurück im Hotel gesellte ich mich dann zu Marco an den Pool und genoss das kühle Wasser.

Am nächsten Morgen gab es erstmal ein leckeres Frühstück für uns und wir holten unsere Wäsche ab, die wir am Vortag abgegeben hatten. Dann ging es zurück zum Hotel, wo ich meinen kleinen Rucksack packte und wieder auf Wandertour ging. Marco blieb am Pool und holte sich lieber nen Sonnenbrand haha.

Als erstes Ziel hatte ich mir einen Tempel raus gesucht, der auf einem Berg liegt und dort schleppte ich mich dann in der Mittagsbrut hoch. Endlich oben angekommen, gönnte ich mir erstmal ne eiskalte Cola und genoss die Ruhe, denn abgesehen von ein paar Einheimischen, war niemand dort. Herrlich! Ich schlenderte dann ein wenig über die schöne Anlage und machte mich dann auf dem Weg zum Fluss. Dort sollte es wohl einen Strand geben. Dort angekommen, fand ich aber nur eine Böschung vor, die direkt am Fluss lag und ein paar Schüler sprangen da in den Fluten herum. Also ging ich dann lieber weiter, schwimmen wollte ich in der Plörre dann doch nicht. Machte eine kurze Pause in einem der Pavillons, die überall am Fluss herum standen und beobachtete die Vögel und dann ging es weiter in Richtung Hotel. Dort kam ich dann triefend nass an und sprang erstmal ins kühle Poolwasser, aaaah tat das gut. Marco und ich chillten dann noch ne Weile am Wasser und abends gab es dann nochmal ein leckeres Thai-Essen.

Am nächsten Tag schliefen wir aus, frühstückten in Ruhe und dann packten wir zusammen, denn es sollte über die Grenze nach Laos gehen. Wir fuhren zuerst zum Busbahnhof, wo wir, für 65 Baht pro Person, Tickets nach Chiang Khong kauften, der Grenzstadt auf Thaiseite. Die Fahrt war mal wieder sehr abenteuerlich, der Bus war gefühlte 70 Jahre alt und wir saßen (als einzige Westler) ganz hinten, die Rucksäcke wurden vor uns über den Ersatzreifen gelegt und die hintere Tür blieb während der Fahrt natürlich auch auf, haha! Zum Glück fuhren wir nur knapp 3 Stunden und wurden dann irgendwo vor der Stadt raus geworfen, wo natürlich schon diverse TukTuk-Fahrer warteten, die uns bis an die Grenze fahren wollten. Die lag ca. 10 km entfernt und natürlich mussten wir dann damit noch fahren. Dann gab es schon wieder einen Ausreisestempel von Thailand in den Pass und mit einem weiteren Shuttlebus wurden wir bis zur Einreisestelle für Laos gefahren. Dort zahlten wir 30 USD für unser Visum und schon waren wir in Laos! Mit einem TukTuk-Bus ging es dann direkt in die Grenzstadt Huayxai, von wo wir am nächsten Tag das Slowboot nach Luang Prabang nehmen wollten.

Wurden an der Hauptstraße heraus gelassen und klapperten ein paar Gästehäuser ab, um Preise zu vergleichen. Für umgerechnet nicht mal 8 Euro, bekamen wir ein sauberes Doppelzimmer und luden da direkt unsere Sachen ab. Wir wollten dann noch zum Bootsanleger laufen, um da eventuell schon Tickets für die Fahrt zu kaufen. Nachdem wir, wie immer, erstmal in die falsche Richtung liefen, kamen wir nach 20 Minuten dann bei den Booten an, allerdings hatte das Büro schon nicht mehr auf, ein Laote dort meinte es würde 8 Uhr am nächsten Morgen wieder aufmachen. Hmm, naja, wir hofften, dass wir dann noch Tickets bekommen würden!

Also ging es dann zurück und wir gönnten uns dann erstmal Abendessen und leckeres Beer Lao, mmmmmh das hat mir vor 7 Jahren hier schon richtig gut geschmeckt!

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Mit vollen Bäuchen ging es dann zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen sortierten und dann bald ins Bett gingen. Wir wollten am nächsten Morgen zeitig aufstehen, um pünktlich am Bootsanleger zu sein. Unterbrochen wurde unsere Nachtruhe dann von einer Gruppe gestörter Briten, die kreischend die halbe Nacht durchs Hotel sprangen und lautstark ‚YMCA‘ und ähnliches gröhlten, traumhaft!

Etwas gerädert standen wir am nächsten Morgen auf und packten unseren Kram zusammen. Dann buckelten wir die Rucksäcke auf und schliffen uns die knapp 1,5 km zum Bootsanleger. Kurz nach 9 Uhr kamen wir endlich an und kauften uns für 210000 Kip Tickets für das Boot nach Luang Prabang, das sind etwa 20 Euro, für 2 Tage Fahrt auf dem Kutter. Abfahrt sollte erst 11:30 Uhr sein, also hatten wir noch genügend Zeit und deckten uns mit Baguettes und Wasser für die Fahrt ein. Die Baguettes kosteten auch nur knapp einen Euro und waren super lecker, fast wie die geilen Banh mi’s, die wir in Vietnam so geliebt haben!

Dann war es auch schon an der Zeit aufs Boot zu gehen. Es gab nummerierte Sitzplätze und wir saßen relativ mittig. Das Boot hatte auf der linken Seite drei Sitzplätze und auf der rechten vier, die Sitze waren übrigens alte Bussitze, haha. Wir saßen links und hatten nur einen ziemlich müffelnden Franzosen neben uns sitzen, zum Glück gingen er und seine Freundin kurz nach Abfahrt irgendwo nach hinten und somit hatten wir 3 Sitze für uns. Insgesamt passen wohl fast an die hundert Leute auf so ein Boot! Hinten gab es auch Toiletten, die nicht mal total abartig waren und am Backboard war eine kleine Sitzmöglichkeit für die Raucher, wo man auch einen ganz guten Ausblick auf den Mekong hatte.

Die Fahrt an sich war echt richtig schön, wenn es auch ziemlich lang war. Das Boot fuhr gefühlte 20 Km die Stunde und wir passierten wunderschöne Landschaften! Anfangs hatten wir noch Thailand neben uns, aber als wir dann endlich komplett von Laos umschlossen waren, wurde die Natur immer schöner! Seht euch einfach unten die Bilder an, es war echt magisch schön!

Nach 6 Stunden Fahrt, kamen wir dann endlich in dem kleinen Dorf Pakbeng an, wo wir die Nacht verbringen sollten. Eine Unterkunft hatten wir noch nicht gebucht, aber dort lauerten natürlich gleich diverse Einheimische, die sofort alle Touristen belagerten und ihre Zimmer anboten. Wir handelten mit einem Laoten ein Zimmer für gerade 50000 Kip aus, was nicht mal 5 Euro sind und fuhren mit ungefähr 100 anderen Backpackern, auf der Ladefläche eines Pickups die paar Meter zum Hotel. Im Internet gingen die Preise für eine Unterkunft in Pakbeng bei 12 Euro los, haha, also haben wir ja ein sehr gutes Schnäppchen gemacht. Das Zimmer war natürlich kein Luxus, aber es war sauber und wir hatten sogar ne heisse Dusche, was will man mehr!

Gingen dann noch zum Inder die Strasse runter und aßen lecker zu Abend und dann liefen wir noch an den Mekong, um dort die Ruhe ein wenig zu genießen. Gesellschaft leisteten uns nur eine Ziege und ein knuffiger Hund! Zurück im Hotel hatte ich tatsächlich mal super Internet und skypte direkt mal mit der Heimat, schön!

Unser Boot sollte am nächsten Morgen 9 Uhr ablegen, also standen wir zeitnah auf und packten wieder mal alles zusammen. Baguettes kauften wir uns auch wieder, als Verpflegung und dann ging es wieder zum Anleger. Diesmal fuhren wir mit einem kleineren Boot, worauf allerdings die gleiche Anzahl an Menschen passen sollte. Prima! Zum Glück waren wir echt zeitig da und konnten uns ein paar gute Sitzplätze besetzen, diesmal gab es auch nur 2er-Reihen. Bis 9 Uhr kamen immer wieder Touristen und einige haben nicht mal mehr Sitze bekommen, die mussten sich dann auf den Boden setzen.

Die Fahrt sollte noch länger dauern als die am Tag zuvor und zu sehen gab es eigentlich wieder nur das gleiche, schöne Landschaften, diverse Kühe und Wasserbüffel, hin und wieder ein paar Dörfer, wo wir manchmal anlegten, um noch mehr Leute aufzugabeln und ansonsten nur Berge und den Fluss.

Wir waren echt froh, als wir gegen 17 Uhr endlich Luang Prabang erreichten und das Boot mit sehr viel Sitzfleisch verlassen konnten. Natürlich mussten wir uns, mit dem gesamten Gepäck noch eine Böschung, mit gefühlten 1000 Stufen hoch schleppen, bevor wir ein Sammel-Tuktuk in die Stadt besteigen konnten.

Wir hatten wieder nix vorgebucht, aber ich hatte auf MapsMe ein paar Gästehäuser markiert, die am günstigsten waren (16 Euro aufwärts). Fragten uns also von Hotel zu Hotel nach Preisen, die bei knapp 20 Euro los gingen und fanden dann, ein paar Ecken weiter ,ein Gästehaus, wo wir nur 110000 die Nacht zahlen mussten. Das sind nicht mal 11 Euro, also wieder 5 Euro gespart pro Nacht! Wir buchten gleich für drei Nächte und breiteten uns erstmal im Zimmer aus. Abends ging es dann noch lecker Essen und dann fielen wir todmüde ins Bett.

In Luang Prabang verbrachten wir auch wieder richtig schöne, entspannte Tage. Die Stadt ist Teil es UNESCO-Welterbes und wirklich zauberhaft! Sie liegt direkt am Mekong, mit den Bergen direkt davor und hat zahlreiche wunderschöne Häuser im französischen Kolonialstil.

Morgens gab es für uns immer Sandwiches vom Markt, die gerade mal einen Euro kosteten und dann schlenderten wir durch die Gassen der Stadt, entdeckten viele Tempel, entspannten in Cafés und kamen auch an ein paar Klöstern vorbei. Dort sahen wir eine der abartigsten Spinnen, die ich in meinem Leben gesehen habe und ich habe in Australien damals schon einige gesehen, wo ich dachte, dass man das nicht steigern kann, aber doch! Seht die Bilder, die Hand ist übrigens Marco seine! IIIIIIIIIHHHHH zum Glück hab ich die noch gesehen, bevor ich mit dem Gesicht durch das Netz gelaufen bin hahahahah.

Abends schlenderten wir dann immer über den Nachtmarkt, wo es zahlreiche Souvenirs gab, von denen wir uns auch einige von gönnten. Essen taten wir auch auf dem Markt, denn die Preise lagen gerade mal bei 1,50 EUR pro Gericht und die Portionen waren mehr als ausreichend!

Wir unternahmen auch eine Tour zu den Kuang Si Wasserfällen. Für 35000 Kip Fahrtkosten pro Person + 10000 Kip Eintritt, verbrachten wir dort einen wunderschönen Tag. Direkt davor liegt übrigens eine Auffangstation für Bären, die waren auch total knuffig! Die Fälle liegen nur 30 Kilometer von Luang Prabang entfernt, direkt im Dschungel und gehören zu den schönsten Naturereignissen, die ich bisher sehen durfte. Schaut euch einfach die Bilder an, es war einfach bezaubernd dort!

Am späten Nachmittag kamen wir dann wieder in der Stadt an und relaxten erst noch eine Weile am Gästehaus. Dort konnte man draussen gemütlich sitzen und wir quatschten noch eine ganze Weile mit einem älteren Mann aus Neuseeland, der auch durch Südostasien tourt. Als dann der Hunger rief, ging es wieder zum Nachtmarkt, wo wir wieder sehr lecker aßen und dann einen Verdauungsspaziergang über den Markt machten. Danach ging es noch in einen Supermarkt für ein paar Snacks und Tonic für mich, denn ich hatte noch einen Flachmann Gin vom Vortag im Zimmer, hmmmm! Mit lecker Gin Tonics, saßen wir dann noch lange draußen, ich skypte noch mit meinen Eltern und meiner liebsten Freundin in Irland und dann mussten wir mal wieder zusammen packen.

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Am nächsten Tag mussten wir nämlich 5:15 Uhr aufstehen, da 5:30 Uhr der Minivan in Richtung Vang Vieng abfuhr und wir wollten schon alles fertig haben. Als das dann endlich geschafft war, fielen wir gegen Mitternacht ins Koma und wurden dann gestern vom gröhlenden Wecker geweckt.

Über die (schreckliche) Fahrt und unserer Zeit in Vang Vieng, werde ich dann in meinem nächsten Beitrag schreiben. Ich hoffe euch geht es allen gut! Wir genießen unserer Auszeit weiterhin in vollen Zügen und sind froh, gerade nicht im Winterland Deutschland zu sein, hihi 🙂

Bis bald meine Lieben und hinterlasst mal wieder ein paar Kommentare, damit ich weiß wer überhaupt noch hier mit liest 🙂

Drücker aus Vang Vieng!

Manja xx

PS: Mittlerweile ist es fast 17 Uhr und wir haben keinen Strom, hoffentlich kann ich den Eintrag heute noch für euch hochladen!

PPS: Nun ist es 20 Uhr und wir sind vom Essen wieder heim und es gibt wieder Strom juhu! Anscheinend war der in der ganzen Stadt weg. Oh und mir gelüstet es übrigens gerade nach Kürbiskernbrötchen mit Fleischsalat gaaaaaaah….

Südostasien

Das letzte Inselabenteuer


31.07.2017

Hallo ihr Lieben und Grüße aus der Hauptstadt,

nachdem ja nun mittlerweile wieder über 2 Monate ins Land vergangen sind, seit der Urlaub vorbei ist, kommt hier nun endlich der neue Bericht, mit der Zusammenfassung aus Thailand!

Bei meinem letzten Eintrag erholten wir uns noch von einer „leichten“ Magenverstimmung, die wir uns wohl noch in Siem Reap einfingen. Dank Reiseapotheke ging es uns dann aber irgendwann wieder besser, sodass wir das Hotel endlich verlassen konnten und uns Richtung Hauptbahnhof aufmachten.

Mit klimatisiertem Taxi kamen wir schnell und günstig dort an und reihten uns in die Schlange für die Zugtickets ein. Es dauerte eine ganze Weile, doch endlich kamen wir dran, doch leider gab es, wie bereits befürchtet, keine Tickets mehr für den Nachtzug, die einzige Option wären Sitzplätze gewesen, doch darauf hatten wir keine Lust.

Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und gingen ein Stockwerk höher, wo man Tickets für den Nachtbus ergattern kann. Dort buchten wir dann ein Paket bestehend aus Busfahrt, Transfer zum Pier und Fährticket für den nächsten Tag.  Unsere Mägen verlangten dann nach etwas Nahrung und wir deckten uns im Supermarkt mit Obst ein.

Zurück ging es wieder mit dem Taxi ins Hotel, wo wir uns noch eine Weile ausruhten und ein leckeres Sandwich bestellten. Abends liefen wir dann zur berühmt berüchtigten Khaosan Road, der Backpacker-Straße überhaupt. Dort hatten wir uns mit Doris verabredet, mit der wir bereits ein paar tolle Tage in Kambodscha verbracht hatten. Es wurde ein sehr lustiger letzter Abend, wir liefen von Bar zu Bar, tranken viele Biere, tanzten zu toller Musik auf der Straße und genossen nochmal die gemeinsame Zeit.

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Südostasien

Vom Inselparadies zu den Tempeln!


07.05.2017

11:03 Uhr

Moin Moin liebe Leser und ganz viele sonnige Grüße aus Bangkok! Wie krass, nun sind wir schon wieder in Thailand und 5 Wochen sind rum gegangen wie nix! Zum Glück haben wir aber noch 2 Wochen vor uns, wo wir nochmal das schöne Leben hier in Asien genießen können Nun folgt mal wieder ein Rückblick unserer letzten Woche!

In Koh Rong Sanloem verbrachten wir ein paar wirklich tolle Tage! Wir konnten uns von den vorherigen Tagen, die dann doch ein wenig anstrengend waren erholen und haben einfach nur knapp 4 Tage entspannt. Meistens wachten wir morgens relativ zeitig, aber gut erholt aus und relaxten eine Weile auf unserer Terrasse, bevor es dann rüber zum Frühstück ging, wo wir uns meist ein Sandwich und nen Früchteteller teilten. Dazu gab es immer noch eiskalten leckeren Kaffee. Den Rest des Tages verbrachten wir im und um das Wasser. Wir erforschten den Strand, sahen den vielen Krabben beim Rennen zu, was echt lustig ausschaute! Leider waren sie meist zu schnell für meine Kamera, aber ein Exemplar hab ich doch mal erwischt. Wir schnorchelten ganz viel, sprangen vom Steg aus ins Wasser, was leider nicht allzu erfrischend war, da es lauwarme Badewannen-Temperatur hatte, hehe. Aber es war trotzdem sehr toll!

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Südostasien

Alles nur geträumt?


15.02.2011 18.40 Uhr

Huhu und Selamat Petan, mal wieder aus Kuala Lumpur!

Nach mehr als 5 Wochen, neigt sich das Abenteuer Suedostasien (vorerst) dem Ende zu, denn morgen Abend gehts los Richtung Australien. Bin momentan eher traurig drueber, nicht laenger hier bleiben zu koennen, die Zeit verging viel zu schnell. Aber ich plan ja zurueck zu kommen 😉

Nun erstmal zu den letzten Tagen…Freitag Abend in Sihanoukville haben wir nix weiter gemacht, da wir fertig vom Tauchen etc. waren. Samstag haben wir in Ruhe gefruehstueckt und haben ausgecheckt, die Rucksaecke aber wieder im Gaestehaus gelassen. Dann haben wir uns an den Strand geschleppt und dort quasi den ganzen Tag verbracht. War ein ziemlicher Schock, nach unserer einsamen Trauminsel wieder Touri-Massen und unzaehlige Einheimische, die uns ihren Kram andrehen wollten. Eine Frau zueckte auf einmal nen Faden und hat Jenny demonstriert, wie man damit die Beine enthaart! Ohne, dass Jenny das ueberhaupt wollte…unglaublich! Waehrenddessen hat mir ein kamodschanisches Maedchen ein Armband geschenkt, in orange (meiner Lieblingsfarbe), schwarz und pink (ihrer Lieblingsfarbe) 🙂 Zum Glueck hatte ich keine Haare an den Beinen 😉 War auf jeden Fall voll suess. Aber ich war echt etwas entsetzt, als ich gesehen habe, wie viele kleine Kinder da arbeiten…. Die sammeln Dosen und Flaschen oder verkaufen diverse Souvenirs…. Schon irgendwie traurig.

Blieben bis abends noch dort und genossen die Sonne, waehrend wir Mojitos und Bier am Strand tranken 😉 Dann wurde es Zeit dem Meer auf Wiedersehen zu sagen und wir gingen kurz zum Gaestehaus um die Netbooks zu holen. Setzten uns in eine Bar mit Wifi und haben dort unsere erste Happy Pizza gegessen. Naja, gemerkt hab ich nicht wirklich was, aber geschmeckt hat sie 😉

Kurz vor 20 Uhr kam schliesslich unser Nachtbus nach Siem Reap, wo wir gegen 6 Uhr am naechsten Morgen ankamen, ohne viel geschlafen zu haben (…)

Erwischten nen coolen Tuk Tuk Fahrer, der uns zu nem netten Gaestehaus brachte (Bliss Villa), wo wir fuer ein grosses Zimmer 10 Dollar bezahlten. Da wir tot waren chillten wir dann noch ne Weile dort rum, machten uns dann aber fertig, weiL die Maegen knurrten. Nach einer Weile fanden wir ein suesses Cafe, wo ich erstmal italienisch gegessen hab 😉 Waehrend Jenny aufm Klo war, laberte mich auf einmal ein Typ an, was ich denn grad fuer ein Buch lese. Als ich dann aufschaute, stand der Kanadier Matt vor mir. Die Welt scheint echt ein Dorf zu sein 😉 Plauderte kurz mit ihm und machten dann fuer abends was aus. Dann liefen Jenny und ich weiter und klapperten diverse Souvenirshops ab, wo wir mal wieder bei einigem nicht widerstehen konnten… Danach goennten wir uns noch ein Bier und gingen dann zurueck zum Hotel. Halb acht trafen wir uns mit Matt im Irish Pub (ja, ja, Dublin vermiss ich schon manchmal 😉 ) wo wir aber nur ein Bier tranken, weils da ziemlich teuer war. Gingen dann weiter, auf der Suche nach Essen und fanden uns schliesslich auf nem Markt wieder. Dort haben wir Nudelsuppe gegessen und wieder Bier getrunken. Als der Hunger gestillt war, liefen wir zu einer Bar, die wir nachmittags gesehen haben, wo es Mojitos fuer nicht mal nen Euro gab :)))) PARADIES!

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Südostasien

Pakse & Elephant Village – Don Khon (4000 Islands) – Phnom Penh, Kambodscha


***update**** Es ist kurz nach halb zwoelf nachts und wir sind gut in Phnom Penh angekommen, haben auch ein Gaestehaus gefunden und waren eben mit nem Kanadier essen und das lokale Bier testen 😉 Also es geht uns super und von Unruhen an der Grenze haben wir auch nix mitbekommen, weil wir von Laos eingereist sind 🙂 Ach ja und Bilder sind auch bald oben  ****

07.02.2011, 15.30 Uhr

Huhu und ganz liebe Gruesse aus dem Bus Richtung Phnom Penh meine Lieben! Ein paar Tage sind schon wieder ins Land gegangen und viel erlebt haben wir auch schon wieder.

Abenteuer des heutigen Tages war wohl, die Fahrt auf dem Dach eines Minibusses, aber dazu spaeter erst 😉

Freitag Morgen fruehstueckten Jenny und ich noch gemuetlich in Pakse und nahmen uns dann eine Tuk Tuk Richtung Busbahnhof. Natuerlich mussten wir erst 3 verschiedene Fahrer ansprechen, bis wir den Preis bekamen, den wir verlangten (2 Euro insgesamt). Am Bahnhof angekommen, dauerte es ein bisschen, bis wir endlich den richtigen Bus (oder eher Tuku Tuk Van) fanden. Da die Leute hier echt kaum Englisch sprechen, mussten wir halt Haende und Karten benutzen um zu erklaeren, wo wir hin wollen. Ergebnis unserer Suche war, dass wir mit ca. 40 anderen Leuten, in so nem Tuk Tuk Bus, auf der Mittelbank sassen. Was fuer eine Fahrt! Eingepfercht zwischen den Einheimischen ging es dann endlich los. Unterwegs stoppten wir dann ein paar Mal, entweder wurden Reis, Bananen und Melonen ausgeladen, oder die einheimischen Frauen  verkauften allerlei Zeug an die Buspassagiere. Jenny und ich starrten das Erkaufte der anderen natuerlich neugierig an und man bot uns dann auch 2 kartoffelaehnliche Dinger an. Man musste die Haut abschaelen und es hat richtig lecker geschmeckt, hat mich etwas an Tschoten erinnert. Beim naechsten Stopp erstanden wir dann auch ein Buendel und taten es den Einheimischen gleich 😉

Dann endlich kamen wir an unserer „Haltestelle“ an und fanden uns wirklich in der Pampa wieder. Es gab nur eine Hauptstrasse wo links und rechts ein paar Staende aufgebaut waren und der Rest war quasi nur roter Sand………..

Standen natuerlich erstmal hilflos da und liefen ueber die Strasse, von wo ein kleiner Schotterweg lang ging. Auf einmal hielt ein Mann aufm Moped an und fragte uns wo wir her kommen und als wir Deutschland sagten, sprach er auf einmal Deutsch mit uns! Es stellte sich heraus, dass er ca. 20 Jahre in Deutschland gelebt hat und er versprach uns, eine Transportmoeglichkeit zum Elefantendort zu organisieren. Kurz darauf kam dann auch ein Auto an und fuer 8 EUR wurden wir zum Dorf gefahren.

Dort sahen wir dann endlich die grauen Dickhaeuter und waren ganz fasziniert! Natuerlich liessen wir uns die Gelegenheit nicht nehmen und kauften fuer umgerechnet 12 EUR ein Ticket und kurz darauf sassen wir zusammen auf einem Elefanten! Ich kann euch sagen, das war ganz schoen hoch und manchmal wackelig. Die Haut war super dick und die Haare pieksten ein bisschen 😉 Der Elefant, sein Fuehrer und wir stapften dann durch das Dorf, in der prallen Mittagsbrut und kamen nach fast ner Stunde wieder am Ausgangspunkt an. Fuetterten unseren Elefanten dann noch mit Bananen, was so cool war! Fragten schliesslich nach Moeglichkeiten, wie wir zurueck nach Pakse kommen koennten und man bot uns an, uns mit einem Privattransport fuer ca. 25 EUR dorthin zu fahren. Soviel Kohle hatten wir aber nicht mal mehr mit und es waere auch viel zu teuer gewesen. Unser Gespraech wurde von einem Deutschen Ehepaar ueberhoert und die boten uns an, uns bis zur Hauptstrasse mitzunehmen, von wo aus wohl wieder Busse (unregelmaessig) Richtung Pakse fahren sollten. Unterhielten uns noch ganz nett mit denen, vor allem mit der Ehefrau, da sie bereits in Australien war. Dann standen wir schliesslich an wieder da, wo wir morgens angekommen waren: Im Nirgendwo…

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Südostasien

Koh Tao – Chumpon – Bangkok – Nong Khai – Viantiane (Laos)


01.02.2011, 23.00 Uhr

Hallo und sábaai dii aus Laos meine Lieben! Heute Morgen sind wir endlich wohlbehalten in Laos angekommen und haben seit dem letzten Eintrag auch mal wieder viel erlebt.

Am letzten Abend in Koh Tao sind wir schliesslich noch runter an die Bar gegangen und haben natuerlich gleich nach nem Jaegermeister-Shot verlangt 😉 Manager und Tauchlehrer Will aus Frankreich, hat diesen dann auch gleich mit uns getrunken und danach orderten wir noch Chang Bier und ich bestellte Rage against the Machine und sorgte somit fuer bessere Musik 😉 Dort lief naemlich nur irgendwelche schreckliche Musik von vor 10 Jahren, die man selbst betrunken nicht ertragen kann. Unterhielten uns noch ne Weile mit Ally aus Kanada und Joe aus England, bis wir dann schliesslich totmuede wieder ins Zimmer gingen.

Am naechsten Morgen mussten wir bis 10 Uhr auschecken und schliffen unser Gepaeck zur Aufbewahrung an die Rezeption. Gingen noch fruehstuecken und chillten danach noch bis halb Zwei in der prallen Sonne. Schliesslich war das Taxi da, welches uns zum Hafen fahren sollte. Stellte sich mal wieder als ein Toyota Pickup raus, auf dessen Ladeflaeche wir samt Rucksaecken verfrachtet wurden. Joe kam auch noch hinzu, da er das Boot nach Koh Pi Pi oder so nehmen wollte. Relaxten dann noch ein wenig am Hafen und konnten dann auch bald darauf an Board gehen. Dort entschieden wir uns diesmal dafuer, auf der Bank auf dem hinteren Teil der Faehre zu sitzen, da es auf dem Hinweg, im unteren Teil super kalt durch die Klimaanlage war. Mit auf die Bank gesellte sich noch ein Paar aus Deutschland und dann ging die Fahrt los. Jenny und ich haben zum Glueck wieder Tabletten gegen Seekrankheit vorher eingeworfen, der Wellengang war naemlich unglaublich krass. Hab mich mit meinem Sarong an der Bank festgebunden, damit ich nicht von Board falle 😉

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Bangkok-Bus-Faehre-Koh Tao!


***update – neue Bilder auf Picasa 🙂 ***

So ihr Lieben, es ist wieder soweit! Fang schon mal an, von gestern und heute zu berichten, da ich sonst wahrscheinlich zu viel von dem vergesse, was wir so gesehen haben.

Gestern Morgen sind wir gegen Neun Uhr aufgestanden und haben uns zum Fruehstueck in den 2. Stock geschliffen. Haben uns dort wirklich die Baeuche „vollgefressen“ mit Cornflakes, Toast und Fruechten und lecker Kaffee getrunken. Dann packten wir mal wieder unsere sieben Sachen und checkten aus.  Mit der Tuk Tuk fuhren wir, samt Gepaeck, Richtung Bahnhof. Gaben da unser Gepaeck im Tourist-Office ab, wo wir unsere Tickets gekauft hatten. Kurz darauf trafen wir uns wieder mit Mayuree, die uns Bangkok zeigen wollte. Wieder stiegen wir in die Tuk Tuk, welche uns zum Pier, am Chaohpraya River, bringen sollte. Zahlten insgesamt grad mal nen Euro dafuer, unglaublich…

Kurz darauf schipperten wir schon auf besagtem Fluss und sahen neben ziemlich vielen Hochhaeusern auch den ‚Temple of Dawn‘. Zu gut Deutsch heisst er ‚Tempel der Morgenroete‘ und ist eines der Wahrzeichen Bangkoks.  Wir fuhren etwa eine halbe Stunde und liefen dann entlang eines Marktes Richtung Grand Palace. Unterwegs stoppten wir noch kurz und assen frische Melone. So ultra lecker, das Obst hier schmeckt wirklich ganz anders als in Europa….

Am Palast angekommen, zogen Jenny und ich uns noch Sarongs und T-Shirts mit Aermeln ueber, damit die Wachen uns auch rein lassen 😉 Denn unterhalb des Knies muss alles bedeckt sein und Schulterfrei geht natuerlich auch nicht…

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Südostasien

One night in Bangkok…


One night in Bangkok…

23.01.2011, 00.13 Uhr

Sàwàtdii aus Thailand ihr Lieben! OH mein Gott, Bangkok ist der HAMMER! Kann es kaum beschreiben, wie es sich anfuehlt, hier angekommen zu sein, besonders nach der Ruhe auf Bali!

So viele Menschen, so viel Laerm, so viel Verkehr, aber trotzdem sehr, sehr cool 😉

Gestern, an unserem letzten Tag, haben wir eigentlich nix aussergewoehliches gemacht. Durch Sonnenbrand und Muedigkeit war unsere Motivation doch ziemlich geschrumpft und wir haben uns nach nem Mittagsschlaf nur noch ins Coco Rocha, gleich neben unseren Hostel, geschleppt und da den Abend mit Pizza, Bier und Wireless verbracht.

Heute Morgen haben wir noch mal in Ruhe gefruehstueckt und dann war auch schon unser Taxi da, was uns zum Flughafen bringen sollte. Mit uns gefahren ist Reef, der in Australien wohnt, aber einen auslaendischen Akzent hatte. Unterhielten uns waehrend der Fahrt ganz gut mit ihm und er gab mir dann auch seine Kontaktdetails, damit wir ihm dann schreiben koennen, wenn wir in Australien ankommen. Cool, was man so fuer Leute ueberall kennenlernt 😉

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