Südostasien

Abenteuer Indonesien – Jakarta bis Yogyakarta!


17.04.2018 – 22.04.2018

Unser Flieger sollte 12:40 Uhr in Ho Chi Minh starten, somit konnten wir wenigstens noch in Ruhe ausschlafen und unsere sieben Sachen packen. Über die App Grab bestellten wir uns dann einen Fahrer zum Flughafen. Grab ist echt eine tolle Sache, in Chiang Mai, Thailand, hatte ich sie mir runter geladen und es ist einfach viiiiel viel günstiger, als mit einem normalen Taxi zu fahren. Man braucht nur W-Lan oder halt Mobile Daten, gibt seinen Standort in der App ein und wo man hin will, dann wird einem angezeigt, wie viel es kosten würde und ein Fahrer wird gesucht, der innerhalb weniger Minuten am Treffpunkt erscheint, echt cool und spart viel Geld!

Kamen kurz vor 11 Uhr am Flughafen an und gaben das Gepäck ab, gingen durch die Security und dort aßen wir erstmal unser mitgenommenes Banh Mi, mhhh wie ich es vermissen werde!

Dann ging es ab in den ersten Flieger, nach Kuala Lumpur. Dort hatten wir nur 1.5 Stunden Aufenthalt und verbrachten den im McCafé, wo wir ganz guten Kaffee bekamen.

Und schon war es auch wieder Zeit zum Boarding, der Flieger nach Jakarta stand bereit und wir hoben ab. Auf Wiedersehen Malaysia!

Wir landeten 19:30 Uhr und bei der Einreise ging alles ganz fix. Als Deutscher bekommt man bis zu 30 Tage kostenlosen Aufenthalt in Indonesien, die wir natürlich voll auskosten, Abflug nach Bangkok ist am 16.05. erst 🙂

Als wir dann auch unser Gepäck hatten, ging es raus und dank kostenfreien W-Lan buchte ich wieder ein Grab! Am Flughafen ist das gar nicht so leicht, denn Grab-Fahrer sind dort nicht erwünscht, aber unser Fahrer stand im Parkhaus und dank Whatsapp konnte ich ihm Bilder von unserem genauen Wartepunkt schicken und dort holte er uns ab. Wir hatten für 2 Nächte ein Zimmer im Wonderloft Hostel gebucht und die Fahrt dahin dauerte nur 30 Minuten. Unser Fahrer war super nett, als er hörte, dass wir aus Deutschland sind, erzählte er uns, dass sein Bruder seit ein paar Jahren in Erfurt wohnt und er rief ihn direkt an, um von uns zu erzählen haha! Das Handy wurde dann direkt an uns weiter gereicht und der Bruder gab uns ein paar Tipps für Indonesien, voll nett!

Dann waren wir auch schon da und konnten gleich unser Zimmer beziehen. Wir hatten ein Einzelzimmer (mit Doppelstockbett) und Gemeinschaftsbad gebucht und das Hostel war richtig schön. Es gab einen großen Aufenthaltsbereich, mit TV, Billiardtisch und Küche und gleich neben unserem Zimmer war eine schöne kleine Terrasse. Übrigens fand ich es etwas schwierig eine passende Unterkunft in Jakarta zu finden, denn es gab total viele Hotels, wo die Scharia herrscht, was bedeutet, das Marco und ich nicht zusammen in einem Zimmer schlafen dürften, da wir nicht verheiratet sind und man hätte eine Heiratsurkunde mitbringen müssen (?!?!??!?!), wer reist denn bitte mit Heiratsurkunde herum??

Kauften uns erstmal 2 Bintang Bier und stießen auf das nächste Abenteuer an. Dann knurrten uns die Mägen und wir schlenderten nochmal raus, um was zu Essen zu finden.

Gleich bei unserem Hostel um die Ecke gab es eine Straße mit diversen Streetfood und Klamottenständen und dort wurden wir auch fündig. Es gab Nasi Goreng und danach gingen wir noch zu einem Stand, wo Würstchen, Fischbälle und Tofu gegrillt wurden.

Ich hatte vorher eigentlich immer nur negatives über Jakarta gelesen und hatte auch erst Bedenken, weil es in Indonesien ja wieder eine ganz andere Kultur ist (mehrheitlich muslimisch), aber die Leute die wir dort auf der Straße trafen, waren alle super nett! Wir wurden zwar wieder total angestarrt, aber dort gab es einfach keine Touristen und da muss man mit leben. Wenn mal jemand kein Englisch konnte, wurde direkt jemand gerufen, der einem die verschiedenen Essensangebote z.B. erklärte und wir waren wirklich positiv überrascht!

Nachdem wir dann noch die Snacks hatten, liefen wir wieder ins Hostel und ließen uns noch mit ein paar Bierchen auf der Terrasse nieder und verbrachten dort noch einen entspannten Restabend.

Am nächsten Morgen frühstückten wir dann im Hostel, es gab kostenlos Cornflakes und Toast und dann wollten wir zum Bahnhof nach nebenan, da wir für den nächsten Tag Zugtickets nach Yogyakarta kaufen wollten.

Wuselten uns durch das Verkehrschaos und kamen unbeschadet an der Station Jakarta Kota an. Dort fragten wir einen Bahnmitarbeiter, wo wir denn Tickets nach Yogyakarta kaufen können, doch leider fuhren an dieser Station keine Züge dahin ab und Tickets würden sie wohl dort nicht verkaufen, wir müssten zum Bahnhof Gambir! Mist…

Naja, Gamir lag etwa 8 km entfernt von dem Bahnhof wo wir waren und wir gönnten uns erstmal einen Kaffee und bekamen noch Donuts geschenkt, voll nett! Das Café hatte auch W-Lan und so bestellten wir mal wieder ein Grab, welches uns dann zum richtigen Bahnhof brachte.

Dort bekamen wir dann auch schnell die Tickets und das sogar in der ersten Klasse. In Gambir fährt wohl nur der Zug lang, wo es 1. Klasse Wagen gibt, für 2. Klasse hätten wir an einen anderen Bahnhof gemusst, voll verwirrend, aber für 8 Stunden Fahrt zahlten wir nur 21 EUR in der 1. Klasse, somit war das äußerst verschmerzbar!

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Von Zügen und Tempeln


13.03.2018, 09:19 Uhr

Moin Moin ihr Lieben!

Ich schicke euch mal wieder ganz viele Grüße aus Thailand. Momentan sitzen wir im Bus Richtung Chiang Rai, nachdem wir eine tolle Woche in Chiang Mai verbracht haben.

Nun aber erstmal zurück nach Myanmar, wo mein letzter Eintrag endete. Nachdem wir morgens dann endlich in Yangon angekommen waren, suchten wir erstmal nach einer günstigen Möglichkeit in die Stadt zu kommen. Taxen sind zwar im Vergleich zu Deutschland sehr günstig, aber für die Verhältnisse dort, sehr teuer (so um die 8000-10000 Kyat). Anhand von MapsMe sah ich, dass es ein Shuttlebus in die Stadt gibt und auch öffentliche Busse fahren. Als erstes steuerten wir das Shuttle an. Eigentlich war der Preis 1000 Kyat, doch der änderte sich stetig nach oben und lag auf einmal 2000 Kyat pro Person. Darauf hatten wir keine Lust und liefen also rüber, wo wir die normalen Buslinien fanden. Dort fragten wir kurz nach und fanden heraus, dass gleich ein Bus in Richtung Sule Pagode abfahren sollte und das für nur 200 Kyat pro Person juhu! Unser Guesthouse lag nicht weit entfernt von der Pagode, also stiegen wir ein und fuhren als einzige Westler mit den Einheimischen etwa eine Stunde in die Stadt (Angestarrt werden inbegriffen).

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Dort fanden wir auch schnell unsere Unterkunft, checkten ein, machten uns etwas frisch und dann ging es erstmal los um Frühstück zu finden.

Fanden auch schnell ein Café, allerdings war die Speisekarte etwas unüblich, denn es gab nix, was wir gern zum Frühstück gegessen hätten. Also blieb es bei nem Kaffee und dann wanderten wir weiter zum Bahnhof. Dort wollten wir den Circle Train nehmen. Das ist ein Zug der, innerhalb von ca. 3 Stunden, einmal rund um Yangon im Kreis fährt, deswegen Circle. Die Tickets kosteten nur 200 Kyat, was gerade mal 12 Cent sind, für 3 Stunden Fahrt!

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Die Haltestellen während der Fahrt

Im Dritte-Klasse-Waggon nahmen wir dann Platz auf einer langen Sitzbank, die es links und rechts im Wagen gab. Dort verbrachten wir dann drei Stunden und beobachteten die Menschen im Zug und die Stadt draussen. Drinnen war es auf jeden Fall interessanter. Diverse Händler liefen andauernd durch den Zug und versuchten ihre Waren zu verkaufen. Von Obst über gekochten Mais bis hin zu gekochten Eiern, war alles dabei. Auch Eis gab es und Wasserflaschen durften auch nicht fehlen. Am besten verkaufte sich allerdings der gekochte Mais. Ein paar Frauen neben uns, kauften gefühlt bei jedem Händler ein. Manche von den Verkäuferinnen trugen ihre Waren übrigens auf dem Kopf, so hatten sie die Hand frei, um einen kleinen Plastikhocker zu tragen, worauf sie sich beim Verkauf dann setzten oder um einfach mal ne Pause zu machen. Die Fahrt war auf jeden Fall total interessant. Auch das Treiben an den diversen Haltestellen zu beobachten, machte total Spaß. Leider sind die Bilder von Außen nicht so toll, da die Scheiben total zerkratzt waren! Nach knapp drei Stunden waren wir dann wieder zurück und dann auch froh, denn langsam wurde es unbequem und total warm. Außerdem hatten wir Hunger, denn im Zug wollten wir nix essen und so machten wir uns auf die Suche.

Fanden dann ein Lokal wo wir ein Sandwich aßen und dann liefen wir zurück zum Hotel, da wir noch das kostenlose Shuttle zum Flughafen buchen wollten. Zwar ging das schon 6.30 Uhr morgens und wir hätten dann seeeehr viel Zeit am Flughafen, aber es war kostenlos 😉

Als das geklärt war, machten wir ne kurze Pause und liefen dann mal wieder zur Shwedagon Pagode. Marco wollte sich da noch ein Souvenir holen (die Pagode in Miniformat). Da er aber kurze Hosen und ein Muskel-Shirt anhatte, blieb ich im Park davor und gab ihm meinen Sarong. Denn Schulterfrei kommen auch Männer nicht rein! Während Marco also nach Souvenirs stöberte, chillte ich im Park und schrieb den Blogeintrag vom letzten Mal für euch zu Ende.

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Südostasien

Nur ganz kurz…


sitzen grad in Chumpon und warten bis unser Nachtzug faehrt. Hab neue Bilder von Koh Tao auf picasa geladen und bin grad dabei Videos hochzuladen 🙂 Eben ist ein Elefant an uns vorbei gelaufen, waehrend wir hier in ner Bar sitzen und Bier trinken!!! Das war irgendwie krass 🙂 Der richtige Bericht folgt sobald ich Zeit habe 🙂
LG aus Thailand an alle!

                                                                                                     

Vorbereitung

Was uns so erwartet…


So Freunde,

da ich eigentlich packen sollte, aber nach einer Kiste bereits aufgegeben habe und stattdessen im Internet surfe, hier mal eine kleine Auswahl an Videos, mit Dingen die in den kommenden Wochen & Monaten auf mich zu kommen werden 😉

Deutschland & die Stimmen der Heimat (dedicated to Candy,Lars und Ronny)

Das hab ich auf youtube gefunden (und nicht selbst erstellt!)    Aaaaah, VORFREUDE!!!

Und wenn wir es dann endlich unbeschadet nach Australien geschafft haben:

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Also Freunde, ich werd euch alle unglaublich vermissen, aber schaut euch einfach die Videos an, dann wisst ihr, warum ich das machen MUSS :))

Ich meld mich dann wieder, sobald der Umzugsstress etc. vorrueber ist…