Südostasien

Kleine Zwischenbilanz & Reiseführer fuer Südostasien (ein Anfang)


Ich mach euch mal noch eine Aufstellung, wo wir wir uns bisher so rumgetrieben haben…

Kuala Lumpur (Malaysia) – mit dem Bus ging es fuer umgerechnet ca. 2-3 EUR zum Hauptbahnhof, wo wir fuer 46 Ringgit (ca. 8-9 EUR) ein Ticket fuer den Nachtzug nach Singapur kauften.

Weiter ging es mit dem Taxi Richtung Hostel, wofuer wir glaub ich 5 EUR bezahlten. Checkten dann im Paradiso Bed & Breakfast ein. Das liegt direkt im ‚Golden Triangle‘ von Kuala Lumpur, auf der Jalan Bukit Bintang. Bezahlt haben wir fuer das Zimmer mit Fruehstueck 72 Ringgit. Das Zimmer war zwar spartanisch (ein Bett und Klimaanlage), aber dafuer ist die Lage super und das Hostel selbst ist cool, mit Dachterrasse und Wireless Internet.

Mit der KLIA (eine Art S-Bahn) kommt man ganz guenstig durch Kuala Lumpur, fuer nicht mal nen Euro umgerechnet. In Chinatown kann man richtig guenstig essen gehen. Dort gibt es einen Essensstand am anderen, wo man fuer ein bis zwei Euro ne leckere Mahlzeit bekommen kann (inklusive Getraenk). Im Kuala Lumpur selbst waren wir bisher nur in den Lake Gardens, wo man schoen chillen und relaxen kann. Ist nicht weit von KL Sentral (dem Hauptbahnhof) entfernt. Mehr Tipps fuer Kuala Lumpur, wenn wir wieder hinfliegen und dort nochmal 2 Tage bleiben. Postkarten findet ihr uebrigens in fast allen von den kleinen Laeden und teuer sind die auch nicht. Unsere konnten wir im Hostel abgeben, weiss leider nicht mehr genau wie viel ich fuer Briefmarken bezahlt habe, war auf jeden Fall nicht teuer.

Singapur – fuer Hostels hab ich hier leider keine Tipps, da wir dort jemanden ueber Couchsurfing gefunden haben. Empfehle euch dort mal zu schauen, vielleicht findet ihr ja so eine Unterkunft, da Singapur ziemlich teuer ist, wenn man es mit den anderen Laendern vergleicht. Unser Couchsurfer wohnt direkt gegenueber von Vivocity, dem groessten Einkaufscenter in Singapur und ca. 10 Minuten entfernt von Sentosa Island. Dort muss man unbedingt hin, wenn man einfach schoen am Strand chillen moechte. Ein Tagesticket fuer die MRT (S-Bahn) kostet ca. 2/3 S$ (Singapur Dollar) und man ist innerhalb von wenigen Minuten am Strand. Die letzte Bahn geht halb zwoelf abends zurueck. In Vivocity gibt es uebrigens auch viele kleine Essgelegenheiten, wo man guenstig und lecker essen kann. In Little India empfehl ich das Ananda Bhavan, auf der Serangoon Road, nicht weit von der MRT Haltestelle ‚Little India‘ entfernt. Dort haben wir auch richtig lecker essen koennen. Und denkt immer daran nehmt die rechte Hand zum Essen, sonst starren euch die Inder komisch an 😉 Chinatown selbst konnten wir leider nur kurz sehen, weil es in Stroemen geregnet hat, aber schon von der MRT Haltestelle aus, kann man die vielen kleinen ‚Food-Stalls‘ sehen, wo man guenstig essen kann.

Die MRT faehrt dann auch bis zum Flughafen (wir mussten 2 Mal umsteigen), haben dafuer ca. 30 Minuten gebraucht. Am Flughafen kann man uebrigens auch noch Postkarten kaufen, wenn ihr, wie wir, es nicht geschafft habt 😉

Bali (Indonesien) – (9 Tage) Am Flughafen kauft man zuerst ein Visaticket fuer 25 US$ (noch bevor man sich in die Schlange fuer das eigentliche Visum stellt!!!). Einige Leute wussten das nicht und standen umsonst ewig an. Das Visum fuer 30 Tage haben wir problemlos bekommen und haben dann gleich beim Rausgehen Geld in Indonesische Rupien getauscht. Am Taxischalter draussen, haben wir ein Ticket Richtung Kuta gekauft, wofuer wir 55.000 Rp bezahlt haben, sind ungefaehr 5-6 EUR. Die erste Nacht haben wir gegenueber vom Suka Beach Inn verbracht, was ich aber nicht wirklich empfehlen kann. Wer was Billiges sucht, aber dafuer in ner Absteige hausen will, der zahlt dann 90.000 Rp, also 8 EUR fuer ein Zimmer. Das Suka Beach Inn find ich wirklich super. Man zahlt fuer ein Doppelzimmer etwa 12 EUR inkl. Fruehstueck. Die Anlage des Hostels ist super, die Leute sind freundlich und einen Pool gibt’s hier auch. Das Coco Rocha fand ich zum Essen richtig gut und liegt auch nicht weit entfernt vom Hostel. Hier kann man fuer ein paar Euro lecker essen, hat nette Bedienungen und wer nen Laptop hat, nimmt ihn mit und kann nebenbei noch kostenlos surfen 😉 Kuta selbst find ich, wie ich glaub ich schon mal gesagt hab, nicht so toll. Fuer ein paar Tage ist es ok, aber hier laufen glaub ich fast nur Leute rum, die nur Party machen wollen und mit dem Bali, was man sich so vorstellt, hat das nicht viel zu tun. Wir sind nach 2 Tagen ja auch wieder abgehauen und haben fuer ein Ticket im Shuttlebus nach Ubud 65.000 Rp bezahlt, was so 6 EUR sind. Leute ihr koennt hier echt bei fast allem Handeln: Ticketpreise, Unterkuenfte, Klamotten, Roller und was weiss ich noch. Machts so wie wir und sagt, ach nee, das hab ich aber woanders fuer den und den Preis gesehen oder sagt, dass es euch zu teuer waere und die gehen sofort mit dem Preis runter. Manchmal kann man da echt ein paar Euro sparen! In Ubud sind wir zuerst in ‚Artini Cottages‘ geschlafen und fuer eine Nacht 45 Dollar fuer einen sehr geilen Bungalow bezahlt. War aber wirklich ziemlich teuer, aber einmal Luxus wollten wir uns goennen. Die naechste Nacht haben wir im Pangkung House eingecheckt, was quasi nebenan liegt. Das war auch wieder inklusive Fruehstueck und wir hatten wieder einen suessen Bungalow fuer umgerechnet 14 EUR (runtergehandelt von fast 20). Schaut euch in Ubud auf jeden Fall eine Kechak & Firedance Show an, die 7 EUR (75.000 Rp) Eintritt lohnen sich meiner Meinung nach. Fuer das Sacred Monkey Forest Santuary zahlt man keine 2 EUR und dort kann man auch nen schoenen Nachmittag verbringen. Lasst nur die Plastiktueten zu Hause, sonst wird euch wie mir, der Eistee geklaut 😉 Nen relaxten Abend kann man dann im Lokal ‚Devilicious‘ verbringen, welches Tony, einem Amerikaner gehoert.

Dann ging es weiter Richtung Amed, was an der Ostkueste Balis liegt. Handelten einen Fahrer auf 30 EUR runter, der uns beide in einem Auto dahin fuhr. Bermerkung: Eine Fahrt im langsameren Shuttlebus haette uns jeweils fast 20 EUR gekostet 😉 Wenn ihr da drueben angelangt, steigt auf jeden Fall im Eka Purnama ab, ist zwar nicht ganz so billig, wie andere Zimmer, aber ihr bekommt einiges fuer das Geld. Wir haben fuer unseren Bungalow, mit Blick aufs Meer umgerechnet etwas ueber 20 EUR bezahlt, inkl. Fruehstueck. Fuer die 2 Naechte dort haben wir fuer 2 Personen, mit Trinken und Essen nicht einmal 70 EUR bezahlt. Fuer 70 US$ haben wir gleich nebenan eine Taucheinfuehrung machen koennen. Wenn ihr guenstig was essen gehen wollt, dann ist Made’s Warung super zu empfehlen, was 500 Meter entfernt vom Hotel liegt. Wenn ihr Glueck habt, sitzen unsere balinesischen Jungs dort und machen herrliche Musik 😉 Bestellt auf jeden Fall Arak dort und probiert mal die Fried Bananas mit Honig, mmh ein Traum 😉 Im Eka Purnama ist das Essen auch richtig gut und teuer ist es auch nicht. Der balinesische Fischspiess ist z.B. unglaublich lecker und Arak mit Lemon und Honig wird dort auch angeboten!

Fuer die vierstuendige Strecke von Amed nach Ulu Watu haben wir insgesamt 400.000 Rp bezahlt, also 35 EUR etwa und wieder mit eigenem Fahrer. Auf dem Weg stoppten wir ganz kurz am Taman Tirtagangga, wo man fuer 10.000 Rp, ne schoene Tempel & Wasseranlage anschauen konnte.

Kurz vor Ulu Watu haben wir fuer 150.000 Rp im Padang Padang Inn eingecheckt. Was auf jeden Fall ein Gegensatz zu Amed war. Der Strand 5 Minuten weiter ist zwar super, aber in dem Ort sind richtig viele Touristen gewesen, was etwas nervig war… Zum Surfen soll es da allerdings super sein und wenn man einfach nur am Strand chillen will, ist es auch ok. Essen waren wir abends gleich nebenan beim Mexikaner, was sehr lecker war. Morgens zum Fruehstueck sind wir ins Warung (Bistro) nebenan gegangen, wo man guenstig Pancakes bekommt. Fuer den Parkplatz am Ulu Watu Tempel haben wir 2000 Rp bezahlt und die Anlage selbst war ganz nett, aber auch wieder unglaublich viele Touristen und wir hatten leider kein Glueck mit dem Sonnenuntergang, da die Wolken alles verdeckten. Aber ich kann mir vorstellen, dass es Hammer aussehen muss, wenn die Sonne dann im Meer versinkt. Ach ja und passt auf die Affen auf, vor allem wenn ihr Brillentraeger seid, die haben von einigen Touristen die Brillen geklaut…

Wenn ihr Fisch und Co. moegt, dann fahrt auf jeden Fall nach Jimbaran und geht da in eines der vielen Restaurants essen, die direkt am Meer liegen. Die bieten sogar einen Abhol- und Bring-Service an. Man wird also am Hotel abgeholt und nach dem Essen wieder hingefahren. Ich hab fuer Fisch und diverse Beilagen und ein grosses Bier keine 13 EUR bezahlt! Man sitzt auch direkt am Strand und es ist auf jeden Fall mal was anderes. Nur muss man mal wieder die ganzen anderen Touristen ignorieren. Auf Bali selbst fand ich Ubud und die Ostkueste rund um Amed bisher am besten. Dort waren wenig Touristen und man ist mal von dem ganzen Chaos rund um Kuta weg gekommen. Bali selbst war das bisherige Highlight, so ne tolle Zeit wie hier, hatte ich schon ewig nicht mehr 😀

So das war erstmal eine Zusammenfassung aus 2 Wochen Asien. Die naechsten 3 Wochen werden nochmal richtig krass und anders werden denk ich. Erst Thailand, dann Laos und Vietnam und dann schliesslich nach Kambodscha, zum Schluss nochmal Kuala Lumpur. Ich bin aeusserst gespannt!

Linkliste

http://www.hostels.com/hostels/kuala-lumpur/paradiso-bed&breakfast/30700

http://www.couchsurfing.org/

http://www.streetdirectory.com/travel_guide/indonesia/bali/cheap_accommodation/info-216-suka_beach_inn.php

http://www.artinicottage.com/

http://www.itisnet.com/english/asia/indonesia/ubud/e-h-ubud.htm

http://www.eka-purnama.com/cottages.htm

http://www.padangpadanginn.com/

http://www.bali-indonesia.com/jimbaran/dining.htm

http://www.coco-rocha-restaurant.com/

(wenn ihr hier ganz nach unten scrollt, findet ihr uns vielleicht sogar 😉 )

http://www.uluwatu.org/uluwatu.shtml

http://visitubud.com/maps/837/




                                                                                                 

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