Australien

Leben in einer Seifenblase…


18.03.2011, 17.26 Uhr

Hallo meine Lieben und viele Gruesse aus meiner kleinen Seifenblase. Sitz grad in der Buecherei, denn heut war Zahltag und ich war grad noch bei der Bank, um den Scheck einzuloesen.

Nun bin ich schon seit ueber einem Monat in Australien und hab immer noch eine tolle Zeit. Heute war Tag Sechs in Folge des Apfelpickens und ich spuere so langsam, dass die Kraft nachlaesst. Aber erstmal zu den letzten Tagen. Freitag Abend hab ich noch mit den Franzosen gepokert und wir haben diverse andere Kartenspiele gespielt und nebenbei getrunken. Samstag bin ich mit den Vieren zum Lake Canobolas gefahren, wo wir den Nachmittag verbracht haben. War auf jeden Fall super chillig dort und das Wetter spielte auch mal mit. Bilder hab ich schon hochgeladen. Hier noch der Link dazu http://www.visitnsw.com/town/Orange/Lake_Canobolas_Reserve/info.aspx

Abends haben wir wieder nur gepokert und sind zeitig ins Bett, da am Sonntag die Saison wieder losging. Morgens halb sieben bin ich aufgestanden und um 7 Uhr kam David, der die Englaender und mich zur Plantage brachte.Normalerweise geht unser Tag dort bis 17 Uhr oder 18 Uhr, je nachdem wie David uns abholen kann. Die ersten 3 Tage hat es allerdings nachmittags immer geregnet, weswegen wir eher Schluss hatten. Im Schnitt schaff ich jeden Tag 4 Kisten, was mir 120 AUS$ bringt, also koennte auf jeden Fall schlechter sein 😉

Sonntag Abend kamen dann die deutschen Maedels, Tassia und Alina auf die Farm. Die beiden hatte ich ja in Sydney kennen gelernt und wir hatten immer viel Spass zusammen. Hab fuer sie noch gekocht und dann gings wieder schlafen.

So verlief eigentlich die ganze Woche. Mit dem Kreischen der Papageis wurde ich geweckt, dann schnell Fruehstueck und auf zum Pfluecken. Es ist wirklich super anstrengend und mir tun wirklich alle Fasern meines Koerpers weh mittlerweile. Mein linker Knoechel ist auch noch angeschwollen, weil mir die Leiter da dran gefallen ist, lol… Ich seh ausserdem aus, als haette mich eine Katze attackiert, ueberall Kratzer und blaue Flecke, ein Traum sag ich euch!

Abends sitzen wir immer alle zusammen und spielen Karten oder schauen Filme und kochen Pasta oder Reis 😉

Das krasse hier ist, dass wir wirklich fast nix mitbekommen von der Aussenwelt. Wir leben hier echt wie in einer Seifenblase. Manchmal hoeren wir morgens im Auto Radio. Von den Geschehnissen in Japan hab ich durch Mulle erfahren und bekomme immer updates von meiner Familie. Wir haben weder Internet, noch Fernsehen auf der Farm. Mich nervt das manchmal schon ziemlich, kauf mir immer ne Zeitung, wenn ich in der Stadt bin, da ich auch nur selten online komme.

Auf jeden Fall ist es schrecklich, was da drueben so vor sich geht und ich hoffe sehr, dass der Ernstfall nicht eintritt, diese armen Menschen da… Und macht euch keine Sorgen, Australien ist schon noch ein weites Stueck weg von Japan!

Nun gut, ihr Lieben, wollte euch nur schnell ein Lebenszeichen schicken. Die Franzosen sind auch grad in die Buecherei gekommen und nehmen die Maedels und mich dann noch mit zum Einkaufen. In die Stadt hat uns naemlich Tom gefahren, der auch auf der Plantage arbeitet.

Ich drueck euch wie immer alle und schick viele Kuesse in die Ferne!

Eure Manja

                                                                                                         

Ein Gedanke zu „Leben in einer Seifenblase…“

  1. Meine Große, schön wieder was von dir zu lesen ja ja die Arbeit au dem Land ist kein Zuckerschlecken . Naja du packst das viel Spaß hoffe bis bald mal wieder hab dich liiiiieeeeeb

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s