Südostasien

Von Elefanten und Paradies-Inseln


23.01.2026, 19:45 Uhr

Hallöchen ihr Lieben und relaxte Grüße aus Phaluai! Nun sind wir schon wieder am nächsten Ort unserer Reise angekommen! Aber erstmal zurück zu unserer Zeit im Dschungel… Dienstag Abend haben wir dann wieder lecker zu Abend gegessen und danach noch kurz auf der Terrasse entspannt. Nach einer erfrischenden Dschungel-Dusche, ging es dann für alle in die Falle, in den Schlaf gewogen, wurden wir wieder mit Dschungelmusik.

Am nächsten Tag gingen wir gegen halb 9 frühstücken. Diesmal hatten Marco und ich jeweils die Joghurt-Bowl und Leonardo hatte Pancakes. Leeeckerrr!

11 Uhr wurden wir für unsere Elefantentour abgeholt, die wirklich richtig schön war! Wir hatten eine kleine Gruppe erwischt, die sich in den nächsten 2 Stunden um 2 Elefanten kümmern durfte. Unser Elefant war der kleinere von den Beiden und sooo lieb. Als erstes bereiteten wir nahrhafte Bälle aus zerstoßener Banane und einem Proteinpulver für das Rüsseltier vor und dann ging es ans Füttern. Es gab Bananen, Bambus und die leckeren Bälle für die Elefanten und es hat total Spaß gemacht, sie zu füttern und nebenbei zu streicheln 😍

Als sie soweit gesättigt waren, ging es zum Schlammbad, wo die sanften Riesen erst mit Wasser abgespritzt und dann mit Schlamm eingerieben wurden. Natürlich durften wir bei all dem helfen und Leo war total begeistert. Als dann alle Schlamm-Monstern ähnelten, liefen wir weiter zum Fluss, wo sich die Elefanten abkühlen konnten und wir den Schlamm von ihnen schrubben konnten. Danach liefen wir zurück und es ging noch zur „Waschanlage“, wo letzte Schlammreste mit Schrubbern und Wasserschlauch (von den Elefanten) entfernt wurden.

Dann war das Programm auch schon wieder zu Ende und wir verabschieden uns von den 2 Grauen. Es war sooo toll. Wir konnten „unseren“ Elefanten richtig am Rüssel umarmen und streicheln und man sah richtig, wie gut es ihnen dort geht. Keines der Tiere dort muss Touristen auf sich reiten lassen und sie waren total entspannt!

Für uns warteten dann noch Kekse, Obst, Kaffee und Wasser und als wir alles aufgemümmelt hatten, ging es wieder zurück zu unserem Resort. Dort angekommen, liefen wir noch zu einem kleinen lokalen Shop, wo wir noch ein pasr Snacks einkauften und dann spazierten wir zurück, wo wir noch einen entspannten Nachmittag verbrachten. Nach dem Abendessen packten wir dann alles zusammen und gestern kurz nach 7 Uhr klingelte dann leider schon der Wecker.

Nachdem die letzten Dinge im Gepäck verstaut waren, zahlten wir unsere Rechnung und checkten schließlich aus. Wir hatten ein Shuttle zum Busbahnhof von Khao Sok gebucht, wohin wir nur 5 Minuten fuhren und halb neun ankamen.

Dort checkten wir in unseren Minivan nach Donsak ein, von wo unsere Fähre starten sollte.

Die Zeit bis zur Abfahrt nutzten wir, um noch ein paar Snacks für die Fahrt einzukaufen. Kurz nach 9 Uhr fuhren wir schließlich los. Vorbei ging es wieder am Regenwald und riesigen Kalksteinfelsen, was wieder richtig schön aussah.

Nach 2 Stunden Fahrt schlief Leo endlich ein, nur damit wir ihn kurz darauf, in Surat Thani wecken mussten, da wir dort scheinbar unseren Bus wechseln mussten, super!

Warteten dort fast 45 Minuten bis es endlich weiter zum Hafen ging.

Dort kamen wir gegen 13 Uhr an und hatten noch 3 Stunden Wartezeit vor uns. Die war aber ganz angenehm, da es einen riesigen Wartebereich, samt kleinen Shop mit Snacks und Getränken sowie saubere (kostenlose!) Toiletten gab. Leo und ich gönnten uns dann auch jeder ne 10-minütige Massage in so nem Sessel, die umgerechnet 55 Cent gekostet hat😅 Ich lief auch immer mal ein paar Runden über das Gelände von Raja Ferry und hoffte inständig, dass einige dieser Rostlauben, nicht unsere Fähre war 😂

Dann war es auch endlich soweit und wir konnten an Board. Es war eine Autofähre und mit uns fuhren nur noch 5 andere Passagiere nach Phaluai, fast ne Privatfahrt also.

Insgesamt fuhren wir knapp 90 Minuten und die Zeit verging schnell, da man immer mal raus gehen konnte, um die tolle Aussicht zu genießen.

Schließlich kamen wir 17:30 am Hafen an, wo wir direkt von der Besitzerin unserer kleinen Bungalow-Anlage begrüßt wurden und dann mit ihrem Auto ca. 5 Minuten fuhren. Dort wurden wir auch vom Rest der Mitarbeiter begrüßt und checkten in einen kleinen niedlichen  Bungalow, nur wenige Schritte vom Meer entfernt, ein.

Eine Deutsche namens „Summer“ erklärte uns dann wie dort alles abläuft. Sie hat Deutschland letztes Jahr, mit 60 Jahren verlassen und lebt nun hier, dank eines Rentner-Visum! Total cool! Sie hilft wo sie kann und lässt sich grad ein kleines Häuslein hier bauen und bis das fertig ist, wohnt sie quasi mit in der Anlage, auch in einem der Bungalows. Davon gibt es zum Glück sehr wenige, was bedeutet, dass auch kaum Touristen hier sind. Ich glaub es sind 9 oder 10 Hütten für 2-3 Personen und dann halt noch das „Restaurant“.

Leonardo wurde gleich von allen in Beschlag genommen, besonders die Besitzerin hat es auf ihn abgesehen 😅🥰

Als wir unsere Sachen verstaut hatten, gingen wir noch kurz an den Strand und dann ab Abendessen, was auch wieder sehr lecker war. Vollgestopft, schleppten wir uns dann nur noch zum Bungalow, wo wir kurz auf der Veranda chillten und dann, nach ner kalten Inseldusche, alle in die Betten fielen.

Heute Morgen wachte ich schon 6 Uhr auf und, nachdem ich nicht mehr einschlafen konnte, zog ich mich an, um erst kurz an den Strand zu gehen und dann auf der Veranda zu entspannen, bis meine Männer dann auch aufstanden. Und wir hatten unglaubliches Glück, denn wir konnten 4 Nashornvögel beobachten, die direkt im Baum gegenüber saßen 😍

Dann ging es ab zum Frühstück, welches als Buffet angeboten wurde. Es gab Toast, Pancakes, Cornflakes, Eier nach eigener Vorliebe (frisch zubereitet), selbst gebackenen Bananenkuchen und Obst 😬

Als wir alle satt waren, machten wir uns strandfertig, wo wir quasi den Rest des Tages verbrachten. Leo und ich größtenteils im Wasser, mit Unterbrechungen zum Muscheln sammeln, Sandburg bauen, in der Hängematte lümmeln oder ner Pommes-Mittagspause.

Kurz vor 17 Uhr ging es dann für ne erfrischende Dusche ins Häuschen und, nachdem wir uns ausgiebig mit Mückenspray eingesprüht hatten, war es 18 Uhr Zeit zum Abendessen. Dort wartete diesmal ein cooles Programm, denn 2 Gäste haben heute Geburtstag und die Chefin schmiss für alle Gäste ein kleines Buffet, bestehend aus gebratenen Reis mit Gemüse, Fleisch für die Fleischesser, Pommes, Gemüse und Papaya-Salat (schaaaaarrrf…). Krönender Abschluss war dann noch die Übergabe von 2 selbst gebackenen Kuchen, untermalt vom schiefen „Happy birthday to you‘ – Gesang aller Gäste. Die Kuchen gab es dann für alle zum Nachtisch (Kokos und Banane) und waren sehr lecker. Leonardo konnte ich noch davon überzeugen, jeden der beiden Damen ein paar Blüten zu überreichen und sie hatten sich total gefreut drüber (beides Französinnen). Die Besitzerin tanzte währenddessen ausgelassen umher und die Stimmung war echt total schön. Nun ist es gleich kurz vor 21 Uhr und der erste volle Tag hier auf der Insel ist schon rum. Noch 3 Nächte haben wir vor uns und darauf freu ich mich total, denn es ist einfach herrlich hier. Keine Touristenmassen, eine kleine entspannte Anlage mit netten Leuten und das Wetter ist auch prima. Um die 30 Grad, nicht schwül und immer weht eine leichte Brise. Es leben einige Katzen und ein niedlicher Hund hier, die Gäste kommen zur Zeit aus Frankreich, Polen und Deutschland und auch unser Häuslein ist schön und noch ganz neu. Nichts luxuriöses, aber für uns reicht es aus. Die nächsten Tage werden wir also ganz entspannt verbringen, evtl. noch einen Auflug machen oder mal Kajak fahren, mehr nicht 😅

Am 26.02. geht es dann weiter nach Koh Phangan.  Dort war ich ja schon zwei Mal und freue mich auch auf diese Insel.

Bis zum nächsten Mal und viele liebe Grüße,

Eure Manja 🌺

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